Hubertus Mynarek

 3.8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Casanovas in Schwarz, Papst Franziskus und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hubertus Mynarek

Hubertus Mynarek, Dr. theol., Mag. phil., habilitierte an der Universität Würzburg für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft, lehrte dann als ordentlicher Professor zunächst an der Universität Bamberg/ Bayern, dann an der Universität Wien. Autor von über 50 Werken zu einer breiten Palette weltanschaulicher, philosophischer, theologischer, ökologischer und kultureller Themen. In Zusammenhang mit dem vorliegenden Buch seien hier besonders seine Bücher „Mystik und Vernunft“, „Philosophie des religiösen Erlebnisses“, „Die neuen Atheisten“, „Wertrangordnung und Humanität“, „Die Vernunft des Universums“, „Religiös ohne Gott?“, „Ökologische Religion“, „Unsterblichkeit“, „Orientierung im Dasein“, „Luther ohne Mythos“, „Das Gericht der Philosophen“, „Die Kunst zu sein“ und „Religion – Möglichkeit oder Grenze der Freiheit?“ erwähnt. Mynarek ist Träger des Sir-Karl-Popper-Preises des Österreichischen Freidenkerbundes für Verdienste um die Offene Gesellschaft.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hubertus Mynarek

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Cover des Buches Jesus und die Frauen (ISBN:9783892069355)

Jesus und die Frauen

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Erschienen am 12.03.2008
Cover des Buches Herren und Knechte der Kirche (ISBN:9783894846077)

Herren und Knechte der Kirche

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Erschienen am 16.09.2014
Cover des Buches Ökologische Religion (ISBN:9783442120055)

Ökologische Religion

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Erschienen am 01.03.2002
Cover des Buches Papst Franziskus (ISBN:9783828835832)

Papst Franziskus

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Erschienen am 19.08.2015
Cover des Buches Eine Jugend im Osten des Dritten Reiches (ISBN:9783899242171)

Eine Jugend im Osten des Dritten Reiches

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Erschienen am 24.04.2008
Cover des Buches Jenseits der Todesschwelle (ISBN:9783947002665)

Jenseits der Todesschwelle

 (0)
Erschienen am 03.05.2018
Cover des Buches Die Kunst zu sein (ISBN:9783943624069)

Die Kunst zu sein

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Erschienen am 23.05.2014
Cover des Buches Die neue Inquisition (ISBN:9783947002610)

Die neue Inquisition

 (0)
Erschienen am 16.03.2018

Neue Rezensionen zu Hubertus Mynarek

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Rezension zu "Papst Franziskus" von Hubertus Mynarek

Der Biograph macht seine eigene pantheistische Theologie zum Maßstab aller Dinge
WinfriedStanzickvor 4 Jahren



Es tut sicher not, all den vielen Lobeshymnen und der sympathischen Berichterstattung über den neuen Papst Franziskus, die bis hinein in bisher als kirchen- und religionskritisch bekannte Kreise der Öffentlichkeit reichten, einmal eine kritische Würdigung seines Lebens und seiner Theologie und seiner ersten beiden Amtsjahre entgegenzusetzen.

Der ehemalige Theologieprofessor und  Kirchenkritiker Huberts Mynarek versucht dies in dem vorliegenden Buch und legt dabei seinen Schwerpunkt in die Analyse der Tatsache, dass zum ersten Mal in der Geschichte ein Jesuit das Papstamt „usurpiert“ hat, wie Mynarek es polemisch nennt. Im Vorwort seines Buches, dass im Übrigen die Polemik durchgängig betreibt und an dem sympathischen Mann aus Argentinien auch nur einziges gutes Haar lässt, schreibt er:
„Die Welt, die Medien haben noch nicht begriffen (aber Mynarek schon!), noch nicht gebührend erfasst, was die revolutionäre Personalunion von Papst und Jesuit zutiefst bedeutet und welche Folgen sie haben wird. Das vorliegende Buch stellt sich die Aufgabe, Relevanz, Sinn  und Konsequenz dieser sensationellen Neuerung in Verständnis und Struktur des Papsttums unter möglichst allen Gesichtspunkten zu beleuchten. Außerdem soll auch die Persönlichkeitsstruktur dieses Papstes ein Thema sein: seine zwei Naturen, seine originäre Natur und seine ihm von seinem Orden in jahrzehntelanger Anstrengung oktroyierte und andressierte Natur.“

Mynarek legt seine neue eigene Sicht auf die Kirche, die Theologie und den überlieferten Glauben als Messlatte an und hat so natürlich an allem etwas auszusetzen. Sein Text trägt stellenweise verschwörungstheoretische Züge und stellt sich am Ende nicht als das heraus, was er versprach: nämlich eine ernstzunehmende kritische Ergänzung zu den zugegebenermaßen vielen lobhudelnden bisher erschienenen Bücher über Franziskus zu sein.

Der Biograph macht seine eigene pantheistische Theologie zum Maßstab aller Dinge und verfehlt so sein Thema, dem Menschen, den er beschreiben will, wirklich gerecht zu werden. Diese Art von Religionskritik kann ich schon lange nicht mehr ernst nehmen.



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