Hubertus Mynarek

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Autor von Casanovas in Schwarz, Papst Franziskus und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Hubertus Mynarek

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Herren und Knechte der Kirche

Herren und Knechte der Kirche

 (1)
Erschienen am 16.09.2014
Jesus und die Frauen

Jesus und die Frauen

 (1)
Erschienen am 12.03.2008
Papst Franziskus

Papst Franziskus

 (1)
Erschienen am 19.08.2015
Die neue Inquisition

Die neue Inquisition

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Erschienen am 16.03.2018
Der polnische Papst

Der polnische Papst

 (0)
Erschienen am 01.06.2005
Wertrangordnung und Humanität

Wertrangordnung und Humanität

 (0)
Erschienen am 13.11.2013
Jenseits der Todesschwelle

Jenseits der Todesschwelle

 (0)
Erschienen am 03.05.2018

Neue Rezensionen zu Hubertus Mynarek

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Rezension zu "Papst Franziskus" von Hubertus Mynarek

Der Biograph macht seine eigene pantheistische Theologie zum Maßstab aller Dinge
WinfriedStanzickvor 3 Jahren



Es tut sicher not, all den vielen Lobeshymnen und der sympathischen Berichterstattung über den neuen Papst Franziskus, die bis hinein in bisher als kirchen- und religionskritisch bekannte Kreise der Öffentlichkeit reichten, einmal eine kritische Würdigung seines Lebens und seiner Theologie und seiner ersten beiden Amtsjahre entgegenzusetzen.

Der ehemalige Theologieprofessor und  Kirchenkritiker Huberts Mynarek versucht dies in dem vorliegenden Buch und legt dabei seinen Schwerpunkt in die Analyse der Tatsache, dass zum ersten Mal in der Geschichte ein Jesuit das Papstamt „usurpiert“ hat, wie Mynarek es polemisch nennt. Im Vorwort seines Buches, dass im Übrigen die Polemik durchgängig betreibt und an dem sympathischen Mann aus Argentinien auch nur einziges gutes Haar lässt, schreibt er:
„Die Welt, die Medien haben noch nicht begriffen (aber Mynarek schon!), noch nicht gebührend erfasst, was die revolutionäre Personalunion von Papst und Jesuit zutiefst bedeutet und welche Folgen sie haben wird. Das vorliegende Buch stellt sich die Aufgabe, Relevanz, Sinn  und Konsequenz dieser sensationellen Neuerung in Verständnis und Struktur des Papsttums unter möglichst allen Gesichtspunkten zu beleuchten. Außerdem soll auch die Persönlichkeitsstruktur dieses Papstes ein Thema sein: seine zwei Naturen, seine originäre Natur und seine ihm von seinem Orden in jahrzehntelanger Anstrengung oktroyierte und andressierte Natur.“

Mynarek legt seine neue eigene Sicht auf die Kirche, die Theologie und den überlieferten Glauben als Messlatte an und hat so natürlich an allem etwas auszusetzen. Sein Text trägt stellenweise verschwörungstheoretische Züge und stellt sich am Ende nicht als das heraus, was er versprach: nämlich eine ernstzunehmende kritische Ergänzung zu den zugegebenermaßen vielen lobhudelnden bisher erschienenen Bücher über Franziskus zu sein.

Der Biograph macht seine eigene pantheistische Theologie zum Maßstab aller Dinge und verfehlt so sein Thema, dem Menschen, den er beschreiben will, wirklich gerecht zu werden. Diese Art von Religionskritik kann ich schon lange nicht mehr ernst nehmen.



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