Hubertus Rufledt

 4.3 Sterne bei 204 Bewertungen
Autor von Alisik 1: Herbst, Alisik 2: Winter und weiteren Büchern.

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Alisik 1: Herbst

Alisik 1: Herbst

 (90)
Erschienen am 02.07.2013
Alisik 2: Winter

Alisik 2: Winter

 (49)
Erschienen am 29.10.2013
Alisik 3: Frühling

Alisik 3: Frühling

 (34)
Erschienen am 18.03.2014
Alisik 4: Tod

Alisik 4: Tod

 (23)
Erschienen am 17.03.2015
Alisik, Band 4: Tod

Alisik, Band 4: Tod

 (5)
Erschienen am 13.03.2015
Alisik, Band 1: Alisik

Alisik, Band 1: Alisik

 (3)
Erschienen am 25.06.2013
Mach's noch einmal Robin

Mach's noch einmal Robin

 (0)
Erschienen am 01.01.1996
Kleine Detektive Band 1

Kleine Detektive Band 1

 (0)
Erschienen am 01.01.1996

Neue Rezensionen zu Hubertus Rufledt

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Archers avatar

Rezension zu "Alisik 1: Herbst" von Hubertus Rufledt

Heiser ist der Krähen Ruf
Archervor 2 Monaten

Alisik ist der Name eines Mädchens, das unerwartet und völlig ohne Erinnerung  auf einem alten Friedhof erwacht. Sie ist, wie ihr vier skurrile Typen erklären, eine Postmortale: nicht mehr unter den Lebenden, aber auch noch nicht weitergezogen in Himmel oder Hölle. Natürlich glaubt sie es anfangs nicht und bemerkt erst die Wahrheit hinter diesen Worten, als Sterbliche sie ignorieren und gar durch sie durchfassen. Ab da wartet sie wie die anderen darauf, weiter ziehen zu können, doch eines Tages ändert sich das eintönige Leben auf dem Friedhof. Sie trifft auf Ruben, einen sterblichen Jungen, der zwar blind ist, aber die Postmortalen hören kann ...

Anfangs hatte ich ein bisschen Einstiegsprobleme, weil ich manchmal die Schrift auf dem Hintergrund schlecht gewählt fand. Aber entweder habe ich mich daran gewöhnt oder es wurde besser, jedenfalls konnte ich dann in die Geschichte abtauchen. Mir gefällt der Aufbau, und obwohl der Einstieg kurz ist, bekam man vieles Wichtige zu erfahren. Wenn man sich an die Zeichnungen gewöhnt hat, sind sie richtig gut, gleichzeitig auf den Punkt und doch verspielt. Ich mochte die anderen Postmortalen, Alisik und Ruben und bin gespannt, wie es sich mit der Baufirma, dem verschwundenen Baulöwen und zwischen Ruben und Alisik weiterentwickeln wird.

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Niccitrallafittis avatar

Rezension zu "Alisik 1: Herbst" von Hubertus Rufledt

Düstere Atmosphäre und skurrile Charaktere, tolle Unterhaltung!
Niccitrallafittivor einem Jahr

Alisik ist ein Mädchen, das zwischen der Welt und dem Jenseits schwebt, nachdem sie gestorben ist. Sie hat keinerlei Erinnerungen an ihr altes Leben und weiß somit nicht, warum sie tot ist. Somit versucht sie, etwas darüber in Erfahrung zu bringen und trifft dabei auf den blinden Jungen Ruben. Auf dem Friedhof, auf dem sie sich nun befindet, trifft sie auf weitere skurrile Charaktere, die alle eine dramatische Geschichte erlebt haben, die dann zu ihrem Tod führten. Nach und nach kommen die einzelnen Erlebnisse ans Licht.
Der Zeichenstil gefiel mir richtig gut, er wirkt durch die dunklen Farben ziemlich düster, was ich sehr passend zu der Atmosphäre finde. Zwischendurch gab es dann bunte, wärmer wirkende Rückblicke in die Vergangenheit einzelner Charaktere und in die reale Welt der Menschen. Die Kapitelunterteilungen waren mit einzelnen Bildern illustriert, was immer etwas retromäßig wirkte. Zwischendurch gab es Auszüge aus den Totenregeln, die ganze Seiten schmückten, sowie Einblicke in die Gedanken von Alisik in Textform. Die Thematik wirkte etwas gruselig, ein bisschen romantisch, aber auch witzig, insbesondere die Interaktionen unter den Friedhofsbewohnern.
Alisik 1 hat mich total gut unterhalten. Besonders gelungen fand ich den Zeichenstil und die Illustrationen zur Kapitelunterteilung. Die Charaktere wirkten allesamt skurril, aber größtenteils liebenswürdig. Ich freue mich auf die Folgebände und kann sie vor allem Comiceinsteigern empfehlen.

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S

Rezension zu "Alisik 1: Herbst" von Hubertus Rufledt

Ein schöner Anfang
sakuvor 2 Jahren

Alisik wird wach in einem alten Friedhof, umgeben von Postmortalen, die sich um sie sorgen. Sie hat keine Erinnerung an ihr Leben und muss nun warten, bis über ihr Schicksal entschieden wird. Sie und ihre "Mitbewohner" sind für die Lebenden unsichtbar, bis ein Junge, Ruben, vorbei kommt und mit ihnen spricht. Das Besondere an ihm: Seit einem Unfall ist er blind

Zwei kleine Dinge haben mich ein wenig gestört: die Schminke auf Alisiks Gesicht (soll es einen japanischen Eindruck machen? Oder ist es eine Anspielung auf die geschminkten Leichen wegen der offenen Särge in den USA?) und das rosa Häschen, das hin und da auftaucht (dafür habe ich wirklich keine Erklärung gefunden!) Aber wie gesagt sind es nur Kleinigkeiten.

Ich habe dieses Comicheft verschlungen. Es gibt eigentlich zwei Erzählebenen: die Nächte, da die Postmortalen nachts "leben", und die Tage mit dem Bau des Einkaufszentrum. Viele Fragen kommen auf: Wie ist Alisik gestorben? Wann? Das Kleid, das sie im Sarg trägt, sieht altmodisch aus, die anderen Bewohner des Friedhofs sind auch schon lange gestorben und der Friedhof ist alt, aber es gibt frische Blumen auf ihrem Grab. Was haben die anderen Postmortalen gemacht, da sie auch in der Zwischenwelt warten müssen? Was ist mit Ruben passiert? Und was passiert in den nächsten Büchern?

Die Figuren sind sehr sympathisch. Die alten Postmortalen wissen, was Alisik jetzt durchmacht , und helfen ihr, auch wenn sie dadurch die Regeln brechen. Alisik steht noch zwischen zwei Welten und versucht sie zum Schmelzen zu bringen. Ruben ist offen und freundlich und möchte verstehen, was ihm passiert ist.

Die Zeichnungen sind wunderschön und so detailreich: die Farbe der Schrift und der Blasen ist wichtig, die Farben im allgemeinen. Es lohnt sich, inne zu halten und die Bilder noch einmal zu betrachten. Nachdem ich fertig war, habe ich das Buch noch einmal geöffnet und eigentlich nur die Bilder angeschaut.

Ich habe das Buch schnell gelesen, aber es ist ein erstes Band und wir lernen hier die Figuren kennen. Es macht schon Lust, die nächsten Bände zu lesen. Zu empfehlen!


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