Hubertus Rufledt , Helge Vogt Alisik 2: Winter

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Inhaltsangabe zu „Alisik 2: Winter“ von Hubertus Rufledt

ALISIK geht es in die zweite Runde! Die Heldin Alisik kommt dem Geheimnis ihrer Identität ein gutes Stück näher, als sie zufällig in ihr altes Wohnhaus eindringt. Ein gutes Stück näher kommen auch die Bagger auf dem alten Friedhof, die gnadenlos die Gräber zerstören. Für die Postmortalen beginnt ein Rennen gegen die Zeit.

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— Eywlinn
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  • Beste Unterhaltung für alle Comic-Fans

    Alisik 2: Winter
    leselurch

    leselurch

    13. May 2014 um 13:36

    *Worum geht's?* Gemeinsam mit Ruben versucht Alisik, den Verursacher des Unfalls zu finden, bei dem Ruben sein Augenlicht verloren hat. Dabei kommt sie dem Geheimnis ihrer Identität als Sterbliche immer näher! Viel Zeit zum Forschen bleibt Alisik jedoch nicht, denn der rücksichtslose Bauunternehmer Schneidewind setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um den Friedhof nun doch abreißen zu können… *Meine Meinung:* In „Winter“, dem zweiten Band der „Alisik“-Reihe von Hubertus Rufledt und Helge Vogt, geht die Geschichte um das verstorbene Mädchen Alisik beinahe nahtlos weiter. Man findet sich selbst nach einer längeren Lesepause schnell wieder im Geschehen zurecht, das einem dank vieler verstrickter Geheimnisse schnell ein ungutes Gefühl in die Magengrube zaubert. Die Beziehungen unter den Charakteren und ihre Geschichten verweben sich immer stärker zu einem dichten Netz, das einem mit jeder Faser zu spüren gibt, dass ein glücklicher Ausgang für Alisik und ihre Freunde fast unmöglich ist… In „Winter“ erwarten einen nicht nur neue Entdeckungen und Bedrohungen, sondern auch viele Informationen über die Postmortalen und ihre Hintergrundgeschichten. Neben Alisik, die dem Rätsel ihres Ablebens näher und näher kommt, erfährt man diesmal, wie der lustige Frings und der tollpatschige Hitzkopf gelebt haben und welche Umstände zu ihrem Tod geführt haben.  Rufledt und Vogt haben im zweiten Band der „Alisik“-Reihe eine gelungene Balance gefunden: Sie bieten viele neue Hinweise, die der Geschichte in jeglicher Hinsicht neuen Stoff bieten, ohne dabei zu viel zu verraten. Die Charaktere entwickeln sich weiter, der Mystery-Aspekt vertieft sich und die auch die Krimi-Elemente werden auf eine neue Ebene gebracht. Sogar die Liebesgeschichte beginnt langsam, aber sicher Funken zu werfen! Nichtsdestotrotz bleiben noch immer viele Dinge unklar, sodass man selbst spekulieren kann, wie es mit Alisik und ihren Freunden weitergehen wird. „Winter“ bietet beste Unterhaltung voller Witz, Spannung und Spaß und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Dafür wird man in diesem Band einem wesentlich gemeineren Cliffhanger ausgesetzt, der einen nach der letzten Seite sofort nach der Fortsetzung „Frühling“ lechzen lässt. Nach der eigentlichen Geschichte gibt es allerdings wieder einmal einen kleinen Appetithappen: das Cover des dritten Bandes, das ebenso viel Lust aufs Weiterlesen macht wie der aufregende Schluss. Im ersten Band „Herbst“ haben ein paar Logikfehler aufmerksame Leser verdutzt aus dem Lesefluss herausbrechen lassen. Diese Ungereimtheiten werden nun in „Winter“ als kleine Anmerkungen neben der Geschichte geschickt ausgebessert, sodass man rückblickend sogar ein wenig schmunzeln muss. Gut gelöst, liebe Autoren! Vogts Zeichenstil bleibt auch diesmal so, wie man es sich von dem Illustrator wünschen würde: wunderschön und doch sehr eigen und speziell! Erst durch seine Zeichnungen wird die „Alisik“-Reihe zu dem genialen Gesamtpaket, das man als Leser geboten bekommt – und das zu dem kleinen Preis trotz der guten Druckqualität! Comic-Fans, die sich für farbenprächtige Illustrationen wie in „Herbst“ begeistern konnten, werden auch hier nicht enttäuscht werden. Und dass, obwohl Vogt in „Winter“ mit vielen neuen Farben spielt. *Cover:* Vogts Zeichnungen sind so einzigartig und individuell, dass man sich gar nicht daran sattsehen kann!  *Fazit:* „Winter“, der zweite Band der „Alisik“-Reihe von Hubertus Rufledt und Helge Vogt, steht seinem Vorgänger „Herbst“ in nichts nach. Tatsächlich konnte mich dieser Teil noch mehr begeistern! Neue Hinweise, Entdeckungen und Bedrohungen stellen Alisik, Ruben und auch die Postmortalen vor ungeahnte Herausforderungen. Aufregende und emotionale Momente wechseln sich ab und überbieten sich gegenseitig, machen es gar unmöglich, den Comic aus der Hand zu legen! Mit viel Witz und Charme, aber auch einem hohen Spannungsniveau bietet „Winter“ beste Unterhaltung für alle Comic-Fans und jenen, die bisher eher skeptisch waren. Für „Alisik: Winter“ vergebe ich 5 Lurche.

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  • Farbenprächtige Fortsetzung

    Alisik 2: Winter
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    11. April 2014 um 09:45

    Noch immer weiß Alisik nicht, wie sie gestorben ist und warum sie ausgerechnet auf dem verlassenen Friedhof beerdigt wurde. Doch ihre Geister-Freunde helfen ihr dabei, nicht in ihrer Trauer zu versinken. Und besonders ihr neuer Freund Ruben hilft ihr dabei, sich abzulenken. Doch während sich zwischen den beiden langsam tiefe Gefühle entwickeln, macht Alisik plötzlich eine schockierende Entdeckung. Und dann plant der Bauunternehmer auch noch, die bedrohlichen Baurabeiten zum Abriss des Friedhofs wieder aufzunehmen... Ich muss sagen, Alisik erweckt wirklich meine Liebe zu Comics wieder. Waren es früher noch Mangas, die ich verschlungen habe, zeigt die farbenprächtige Geschichte um Alisik und ihre Geisterfreunde, dass sich auch fernab des Japan-Kults wunderbare Geschichten in Bildform erzählen lassen. Mit einer Detailverliebtheit, die einen in Staunen versetzt und Charakteren, die ihresgleichen suchen, konnte mich auch der zweite Teil wieder vollends begeistern. Alisik hat sich langsam an ihr untotes Dasein gewöhnt und macht das Beste aus ihrer Situation. Besonders ihre Freundschaft zu dem blinden Ruben hilft ihr, nicht in Trübsal zu versinken. Deshalb ist sie auch sofort dabei, als Ruben sie bittet, mit ihm gemeinsam das Haus des verschwundenen Herrn Conradi zu durchsuchen, der Ruben mit dem Auto angefahren hatte. Doch was sie dabei entdeckt, damit hat wohl niemand gerechnet... Auch der zweite Band von Alisik hat mir wieder wunderbar gefallen. Alisik macht eine schockierende Entdeckung, die mit ihrem Tod zusammenhängt, aber statt endlich Klarheit zu bringen, wirft sie nur viele neue Fragen auf. Es bleibt also weiterhin mysteriös und Alisiks Geheimnis ist noch lange nicht geklärt. In die Haupthandlung wurden wieder die Lebensgeschichten der anderen Friedhofsbewohner verwoben und so erfahren wir diesmal, was konkret zu Frings Tod geführt hat und auch Hitzkopf, dessen Haar aus Flammen besteht, erzählt seine tragische Geschichte. Dabei merkt man, dass alle Bewohner des Friedhofs eine große Schuld in sich tragen und ich kann es kaum noch erwarten, auch die Schicksale der übrigens Geisterfreunde kennenzulernen. Neben der ungewöhnlichen Geschichte zeichnen sich die Alisik-Comics für mich besonders durch ihre wunderschönen Zeichnungen aus. Die stecken nämlich voller liebevoller Details und sind in wunderbar stimmungsvollen Farbtönen gehalten, vom dunklen Mitternachtsblau bis hin zum warmen Orange der Dämmerung. Allen, die gerne in atmosphärischen Bildern und einer romantisch-düsteren Geschichte versinken, kann ich Alisik wirklich nur wärmstens ans Herz legen.

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  • Leserunde zu "Insel der Nyx - Die Kinder der Schatten" von Daniela Ohms

    Insel der Nyx - Die Kinder der Schatten
    Daniela_Ohms

    Daniela_Ohms

    !!!Als besonderes Extra dürft ihr dem Cover-Illustrator Helge Vogt bis Freitag den 4. April eure neugierigen Fragen stellen!!! Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch endlich zur Leserunde von „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“ einladen, dem 2. Band meiner Jugendbuchtrilogie zur griechischen Mythologie. Das Buch ist zwar schon seit Januar auf dem Markt und damit nicht mehr so ganz brandneu, aber jetzt habe ich mir endlich ein wenig Zeit freigeschaufelt, damit ich mich auch richtig um eine Leserunde kümmern kann ;-) Planet Girl hat mir für die Leserunde 10 Exemplare von „Die Kinder der Schatten“ zur Verfügung gestellt. Und für diejenigen, die den ersten Teil noch nicht kennen, gibt es zusätzlich 5 Exemplare von dem ersten Teil „Die Prophezeiung der Götter“ zu gewinnen. :D Ich werde also 5 Leser auslosen, die den ersten Teil bereits kennen und 5 Leser, für die meine „Insel der Nyx“ noch komplett neu ist. Außerdem gibt es in dieser Leserunde noch ein ganz besonderes Extra: Bis nächsten Freitag (4. April) wird Illustrator und Comiczeichner Helge Vogt eure neugierigen Fragen beantworten - vorausgesetzt ihr stellt sie. Ihr wisst doch, wer Helge ist, oder? - Na ja, wenn nicht, dann kennt ihr zumindest seine Cover: von Percy Jackson, den Kane Chroniken bis hin zu den drei ???. Und irgendwo dazwischen auch meine Nyx-Bücher ;-) Oder habt ihr vielleicht schon von Helges Comicserie Alisik gehört? Aber jetzt zurück zur "Insel der Nyx" ;-) Damit ihr einen Eindruck bekommt, worum es eigentlich geht, zeige ich euch hier noch die Klappentexte für die beiden Bände: Band 1: „Insel der Nyx – Die Prophezeiung der Götter“ Eleni ahnt nicht, dass sie das Blut zweier verfeindeter Götter in sich vereint: Sie ist Zeus' Enkelin und eine Nachfahrin der Nyx, der Göttin der Nacht. Schon bei ihrer Ankunft auf der Insel Kreta verspürt sie eine merkwürdige innere Unruhe, die sie kaum noch schlafen lässt. Als eines Nachts ein tosender Sturm über die griechische Insel fegt, erwachen in Eleni ungeahnte Kräfte, und sie rettet sogar ein Mädchen aus den Fluten. Am nächsten Morgen taucht wie aus dem Nichts am Horizont eine mysteriöse Insel auf, die nur die beiden Mädchen sehen können. Doch von ihr scheint eine große Gefahr auszugehen: Schattenwesen und gefährliche Wassernixen versuchen, Eleni und Philine in ihre Gewalt zu bringen und der Göttin der Nacht zu übergeben. Denn Eleni ist das Mädchen aus der Prophezeiung der Nyx ... Band 2: „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“ Die geheimnisvolle Insel im Meer scheint hinter Nebelschwaden verschwunden zu sein, seit Eleni ihre Freundin Philine aus den Fängen der Nixen gerettet hat. Doch die Ruhe trügt. Eleni quälen wieder schlimme Albträume und merkwürdige Dinge ereignen sich: Die sonst so zahmen Delfine wirken seltsam aggressiv und bösartig. Als immer mehr Kinder von den Delfinen verschleppt werden, steht für Eleni und ihre Freundin fest: Sie müssen zurück auf die mysteriöse Insel, um die Kinder vor der Nyx zu schützen ... Das Buch ist vor allem für Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren konzipiert. Aber wie mir die bisherigen Reaktionen gezeigt haben, gibt es auch viele erwachsene Leser, denen das Buch gefällt. Wie schon bei der Leserunde zu Teil 1 würde ich mich wieder freuen, wenn sich ein paar Mädchen im passenden Alter finden. Oder vielleicht auch Eltern, Großeltern oder Tanten, die zusammen mit ihren Kindern, Enkeln oder Nichten lesen möchten? Aber das ist keine Bedingung. Erwachsene sind genauso herzlich eingeladen. Wenn ihr euch für Teil 1 UND Teil 2 bewerben wollt ... … habe ich folgende Fragen an euch: 1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr eventuell Kinder, mit denen ihr gemeinsam lesen würdet? Falls ihr erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher? 2. Was an dem Buch spricht euch an? Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie? 3. Lest euch die Leseprobe auf meiner Webseite durch und schreibt mir, ob sie euch neugierig macht, was euch daran gefällt und was ihr euch von der Geschichte erhofft. http://daniela-ohms.de/wp-content/uploads/2013/04/Ohms_InselDerNyx1_Leseprobe.pdf Bei manchen Browsern, zum Beispiel bei Firefox wird das PDF nicht richtig angezeigt. Also falls in eurem PDF die Umlaute fehlen sollten und die Formatierung komisch aussieht, dann solltet ihr das PDF auf eurer Festplatte speichern und mit einem anderen PDF-Leseprogramm öffen, zum Beispiel mit dem Adobe-Reader. 4. Und last but not least: Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch für beide Teile bewerbt :D Wenn ihr euch ausschließlich für Teil 2 bewerben wollt … … dann sind diese Fragen für euch: 1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr den ersten Band evtl. gemeinsam mit einem Kind/Jugendlichen gelesen oder hättet ihr Lust darauf, das noch nachträglich zu tun? Falls ihr schon erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher? 2. Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie? Wie seid ihr darauf gekommen, Teil 1 zu lesen? 3. Wie hat euch Teil 1 gefallen, welches sind eure Lieblingsfiguren und was erwartet ihr vom 2. Teil? 4. Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch nur für Teil 2 bewerbt ;-) Sonderfall: Falls jemand unter euch sein sollte, der Teil 1 zwar schon besitzt, aber noch nicht gelesen hat, dann ersetzt bitte Frage Nummer 3 durch diese: 3b. Warum habt ihr euch den 1. Teil von „Insel der Nyx“ gekauft? Was daran spricht euch an und was erwartet ihr von dem Buch? Hier noch ein bisschen was über mich: Ich bin 1978 in NRW geboren und dort auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich schreibe schon seit meiner Jugend und war mir seitdem auch immer 100%ig sicher, dass die Schriftstellerei mein Berufsziel ist. Zwischendrin habe ich verschiedene Sachen studiert, unter anderem Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Letztendlich habe ich mich dann aber neben meiner Familie mehr und mehr auf das Schreiben konzentriert. Vor etwa 11 Jahren bin ich vom Land in die Stadt gezogen und wohne jetzt mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern mitten im wuseligen Berlin-Kreuzberg. Bislang veröffentliche ich Bücher unter zwei Namen: „Daniela Ohms“ gilt für meine Jugendbuchprojekte und „Daniela Winterfeld“ ist mein Pseudonym für meine Erwachsenenbücher bei Knaur. Insgesamt ist „Die Kinder der Schatten“ jetzt mein 4. Buch. Die anderen hänge ich euch einfach mal an diesen Beitrag. Und wer noch mehr über mich wissen möchte, darf sich gerne auf meiner Webseite umschauen: www.daniela-ohms.de So, wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, bei der Leserunde mitzumachen, könnt ihr euch bis nächste Woche Donnerstag den 3. April um 24 Uhr bewerben. Natürlich gilt wie immer: Wer sich für die Leserunde bewirbt und ein Buch (ggf. auch zwei) gewinnt, verpflichtet sich damit, aktiv an der Leserunde teilzunehmen, sich mit Kommentaren an den Diskussionen in den einzelnen Leseabschnitten zu beteiligen und anschließend eine Rezension zu posten – mindestens hier auf LB, aber gerne auch auf anderen Plattformen wie Amazon oder eurem eigenen Blog. Für alle, die vorab noch den 1. Teil lesen müssen/möchten: Also insbesondere die Gewinner des 1. Teils, aber auch für alle, die unabhängig von einem Gewinn noch gerne mitmachen möchten: Für euch würde ich jetzt einfach mal die Leserunde vom letzten Jahr reaktivieren: Die aktive Teilnahme an der Leserunde zum ersten Teil ist freiwillig – ich würde mich über eure Rückmeldungen jedoch sehr freuen. http://www.lovelybooks.de/autor/Daniela-Ohms/Insel-der-Nyx-Die-Prophezeiung-der-G%C3%B6tter-1012859745-w/leserunde/1039677238/ Falls ihr bereits ein eigenes Buch besitzt oder es euch kaufen möchtet, dürft ihr natürlich auch gerne hier mitlesen ;-) Ich freue mich auf Euch! Daniela Ohms

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    • 444
  • Düster, romantisch, einfühlsam - eine richtig gute Mischung!

    Alisik 2: Winter
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    13. March 2014 um 01:10

    Im zweiten Band der Comic-Reihe rund um das Mädchen, ohne Erinnerungen, ist es inzwischen Winter geworden. Alisik lebt noch immer auf dem Friedhof und weiß im Grunde kaum mehr als an ihrem ersten Tag unter den Postmortalen dort. Ihre Freundschaft zu Ruben ist dabei ein wichtiger Teil ihres "Lebens" geworden und gemeinsam decken die beiden in diesem Band ein paar verborgene Erinnerungen und Geheimnisse auf.  Genau wie beim ersten Band bin ich einfach ein mega Fan des Zeichenstils. So viel Liebe zum Detail, so viele bizarre Gestalten und Persönlichkeiten wurde hier wieder zu einem kleinen Meisterwerk zusammen gesonnen. Die Farben in diesem Band sind eindeutig von der Jahreszeit und Stimmung abhängig gewesen und meines Empfindens nach, ein wenig düsterer als beim Vorgänger. Man muss sich einfach in die kraftvollen Bildern, die wunderschönen Szenarien und die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere verlieben. Die Texte gefielen mir dieses Mal sogar noch einen Tick besser. Es gab mehr Stellen, an denen ganze Seiten voller Worte mich in ihren Bann zogen als noch zu vor und Herr Rufledt konnte mich mit den facettenreichen Gefühlen und der eindringlichen Stimme von Alisik wieder voll und ganz überzeugen.  Obwohl man einige der Orte an denen die Handlung spielt schon kennt, so haben diese in WINTER eine ganz neue Gestalt angenommen. Man fühlt mit den Postmortalen mit und schließt den Friedhof als zu Hause derer doch immer mehr als Zentrum des ganzen ins Herz. Da möchte man fast selber zu einem Demonstrationschild greifen und dafür sorgen, dass das Bauunternehmen endlich die Flinte ins Korn wirft. Was mich in diesem Ban wirklich außerordentlich überrascht hat, war der Tiefgang den der Comic besonders in der Mitte der Erzählung vorgezeigt hat. Alisik und Ruben kommen sich hier nämlich nicht nur Stück für Stück näher, sondern gehen zusammen auf ein kurzweiliges Abenteuer, das endlich Teile von Alisiks Vergangenheit und Rubens Unfall ans Licht bringt. Stellenweise waren diese zwar doch sehr vorhersehbar, aber nichtsdestotrotz war das Ganze wie ein guter Schocker in Szene gesetzt. Die Verflechtung der Zusammenhänge hat mir jedenfalls gut gefallen :) Es wird auch immer fesselnder, weil Alisik ja nun einmal tot ist und Ruben dem ganzen doch allmählich auf die Schliche kommt...ich bin wirklich gespannt, ob das ein gutes Ende nimmt. Toll fand ich, dass man hier auch mehr über die Nebencharaktere erfährt. Im ersten Band konnte ich meine Sympathien doch etwas schwer zuordnen, aber hier fiel mir das leichter. Inzwischen gehört man doch selber irgendwie zur Familie der Postmortale dazu und ich denke, Alisik hat recht, wenn sie sagt, das manche aus eben jenem Grund, gar nicht erst gehen wollen. Man erfährt auch jede Menge über den Sichel Michel und die Existenz des Übergangs in das Totenreich...die vielen Regeln zu Beginn der Kapitel über die Postmortalen und deren Regeln fand ich auch wieder sehr faszinierend. Dann endet das Ganze auch noch in einem spektakulären Cliffhänger!

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  • Spannende Fortsetzung

    Alisik 2: Winter
    victoria1986

    victoria1986

    05. February 2014 um 13:11

    Inhalt Alisik kommt ihrer Identität immer näher und sie entdeckt zusammen mit Ruben das Haus in dem sie früher lebte. Doch auch die Bagger, die den Friedhof abreißen sollen, rücken Stück für Stück näher. Es wird eng für Alisik und die Postmortalen... Rezension Auch diesmal konnte mich der Aufbau des Comics und die wunderschönen, detailreichen Zeichnungen überzeugen. Obwohl die Geschichte überwiegend nachts spielt, und die Zeichnungen somit eher dunkel und düster sind, wartet dieser Comic mit leuchtenden und kräftigen Farbenspielen auf. Auch die Texte, die einen guten Schuss Humor mitbringen, tragen zu einem unvergleichlichem Leseerlebnis bei. In diesem Band erfährt der Leser mehr über die tragischen Schicksale von den Postmortalen Frings und Hitzkopf. Und auch Alisik erhält Einblicke in ihr Leben vor dem Tod. Sie verbringt viel Zeit mit dem blinden Ruben, der nach wie vor nicht weiß. dass Alisik tot ist. Leider kommen sich die beiden in diesem Teil noch nicht näher. Durch Alisiks Nachforschungen über ihr früheres Leben und die Bedrohung der Bagger, die den Friedhof abreißen sollen, werden einem hier gleich mehrere sehr spannende Handlungsstränge geboten. Der Sichel-Michel ist ebenfalls wieder dabei und sein Auftauchen bringt etwas sehr interessantes mit sich. Dieser Band endet mit einem gewaltigen Cliffhanger, der einen das Warten auf den nächsten Teil beinahe unerträglich macht. So wie es aussieht, werden dem Leser noch einige Überraschungen und interessante Entwicklungen geboten werden. Mein Fazit Wem der erste Teil schon gefallen hat, der wird mit diesem zweiten Teil ebenfalls seine Freude haben. "Alisik - Winter" ist noch spannender als der erste Teil und macht richtig Lust auf den dritten Comic dieser Dark-Romance-Mytery-Serie. Für die wunderschönen, düsteren Zeichnungen, liebevoll gestalteten Charakteren und die spannende Handlung vergebe ich verdiente 5 Sternchen!

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 1017
  • Alisik

    Alisik 2: Winter
    Miss-Leseratte

    Miss-Leseratte

    01. December 2013 um 16:22

    Also ich finde es ist was anders,aber es lässt sich leicht und schnell lesen.Und Mann will unbedingt wissen wie es mit Alisik und ruben weiter geht.Super Toll

  • Ein kurzes Vergnügen mit interessanten Entwicklungen

    Alisik 2: Winter
    Nabura

    Nabura

    16. November 2013 um 21:09

    Der Winter ist angebrochen auf dem alten Friedhof. Alisik trifft sich immer häufiger mit Ruben und unterstützt ihn dabei, mehr über den Mann herauszufinden, der für den Verlust seines Augenlichts verantwortlich ist. Dabei macht sie eine unglaubliche Entdeckung. Währenddessen stehen die Bagger, die den Friedhof auslöschen sollen, zum Glück erst einmal still. Doch wie lange noch? Nachdem man im ersten Band, Alisik: Herbst, einiges über die Situation der Postmortalen erfahren hat und Alisik Ruben kennengelernt hat, war ich gespannt, wie es mit allen Beteiligten weitergeht. Der Comic ist erneut in kurze Kapitel unterteilt. Diese werden jeweils mit einem kurzen Text, meist aus der Perspektive Alisiks, eingeleitet. Diese Texte ergänzen die einzelnen Comicszenen, die so noch besser verstanden und in den Gesamtkontext eingeordnet werden können. In diesem Band erhält der Leser einige neue Informationen über das Leben der Postmortalen: Vor allem die kurzen Rückblicke auf den Tod von Hitzkopf und Frings fand ich sehr interessant. Außerdem gab es ein Wiedersehen mit dem Sichel-Michel, in dessen Zusammenhang es wohl zum spannendsten Moment im Comic kommt und der einen kleinen Hinweis darauf gibt, was die Postmortalen im Totenreich erwartet. Und auch die Bedrohung durch die Bagger bleibt präsent… Alisik und Ruben verbringen immer mehr Zeit miteinander und ich war gespannt, ob die beiden zueinander finden. Das wird durch eine unglaubliche Entdeckung von Alisik jedoch erst einmal hinausgezögert. Auch hier darf der Leser sich auf einige neue Informationen über die Vergangenheit der Charaktere freuen. Die kräftigen Farben des Comics sind ein Hingucker, wobei die dunklen Töne aufgrund der Jahreszeit überwiegen. Durch seine kurzen Kapitel und seinen geringen Umfang war dieser Comic wie schon sein Vorgänger rasch angeschaut und ausgelesen. Auf wenigen Seiten haben die Autoren aber einige interessante Entwicklungen und Hintergrundinformationen untergebracht. Allmählich begreift man als Leser immer mehr Zusammenhänge. Ich kann den Comic daher an alle weiterempfehlen, die „Alisik: Herbst“ schon gelesen haben und neugierig darauf sind, wie es mit Alisik, Ruben und den Postmortalen weitergeht!

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  • Morbider Charme kreuzt Dark Romance - ein echter Hingucker!

    Alisik 2: Winter
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    14. November 2013 um 17:45

    Es ist Winter geworden und der alte Friedhof, Heimat der Postmortalen, ist von einer dichten Schneedecke eingeschlossen. Doch so friedlich die Landschaft auch wirkt – in Alisiks neuer Gemeinschaft der Toten gibt es jede Menge Aufregung: Die Baustelle, die die idyllische Grablandschaft bedroht, beunruhigt die Gemüter. Ob da der Sichel-Michel weiterhelfen kann? Und auch Alisik hat mit belastenden Konfrontationen zu kämpfen. Auf einem ihrer Streifzüge mit dem blinden Ruben entdeckt sie Hinweise auf ihre Vergangenheit, die ihr schwer zu schaffen machen. Obendrein kommen sie und Ruben sich immer näher – doch was wird er denken, wenn er erfährt, dass sie gar nicht mehr unter den Lebenden weilt? Im zweiten Band der vierteiligen Dark-Romance-Mystery-Serie verdichten sich allmählich die Informationen und viele Handlungsstränge, die im Vorgänger, „Alisik – Herbst“, aufkamen, werden zusammengeführt. Das bringt nicht nur jede Menge Spannung und neue Aufregung, sondern wird mit so viel hintergründigem Humor, künstlerischem Detailreichtum und schriftstellerischer Hingabe präsentiert, dass das ehrfürchtige Staunen zuweilen einem herzensfrohen Jauchzer weichen muss. Das Repertoire von Rufledts' Texten reicht von tragikomisch und einfühlsam zu mitreißend und nervenaufreibend. Wie bereits beim Vorgänger, geht jedem Kapitel ein Intro voraus, das Auszüge aus dem Regelwerk der Postmortalen oder Alisiks Gedankensequenzen enthält. Die Geschichte enthält verschiedene Elemente, die jeweils mit sehr unterschiedlichen Stimmungen behaftet sind. Familiäres Zusammenleben und Vergangenheit der Postmortalen kommt mit Humor, Skurrilität und einer Prise Nostalgie daher. Alisiks Vergangenheit wird dramatisch und bisweilen wehmütig erzählt. Zwischen Ruben und ihr knistert es gewaltig – ohne dass die Ernsthaftigkeit der Romantik zum Opfer fällt. Dadurch wirkt die leise Liebesbeziehung, die sich zwischen den beiden ungewöhnlichen Jugendlichen entwickelt, zu keiner Zeit kitschig oder aufgesetzt. Unterschwellig werden all diese Geschehnisse von der Gefahr durch Planierraupe und Schicksalsentscheidung durch Herrn Todt bedroht – und enden in einem explosiven Cliffhänger. Helge Vogts grafische Virtuosität macht aus der bewegenden Geschichte ein artistisches Kunstwerk, das seinesgleichen auf dem deutschen Markt vergeblich sucht. Einzigartiger Stil, spektakuläre Farbenspiele, beeindruckende Collagen und aufwändige Montage verschiedener Ausdrucksarten sind nicht nur ein Augenschmaus für den Leser; die Technik lässt auf einen ebenso talentierten wie leidenschaftlichen Künstler schließen, dessen genuine Schöpferkraft man so manchem Tattoo-Studio und so manchem Innenausstatter wünschen würde. Für einen für den Comic-Markt erstaunlich erschwinglichen Preis bekommt der Leser hier einiges geboten. Die Verfasser sparen im Gegensatz zu manchen Kollegen weder an Aufwand noch an Effekten oder Text(sorgfalt). „Alisik“ lässt sich sowohl zeichnerisch als auch Genre-technisch keinem einzelnen Stil zuordnen, ja, nicht einmal einer bestimmten Leserschaft; über diese Mixtur lässt sich also alles Mögliche sagen – ganz sicher aber nicht, dass es sich um ein kurzweiliges Vergnügen handelt. Jede Seite verdient einen zweiten oder dritten Blick und lädt zum Verweilen ein. Kurz: Story und Grafik machen „Alisik – Winter“ zu einem vollendeten Leseerlebnis für kalte Herbsttage. Die zarte Romantik von Ruben und Alisik, der besinnliche (und bisweilen kabbelige) Zusammenhalt der Postmortalen und die winterliche Atmosphäre wärmen einem das Leserherz wie eine richtig schokoladige Tasse Kakao. Mit Sahne.

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  • Gelungene Fortsetzung: magisch und romantisch

    Alisik 2: Winter
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    04. November 2013 um 14:16

    MEINE MEINUNG   ALLGEMEIN   Alisik - Winter ist der zweite Band einer vierteiligen Dark-Romance-Mystery Serie aus dem CARLSEN COMIC Verlag. Eigentlich hatte ich meine Comic-Phase schon längst hinter mir geglaubt, aber Alisik - Herbst hat meine Neugierde neu entflammt. FIGUREN Alisik kommt ihren Erinnerungen an ihr Leben ein bisschen näher. Zufällig findet sie eine Fotografie, die sie mit einem Mann zeigt. Ihr Vater? Alisik ist fest entschlossen, mehr herauszufinden und ihre Erinnerungen zurückzubekommen. Auch, wenn manche - wie der Sichel-Michel - das nicht gerne sehen. Wie ich schon bei Herbst gesagt habe, gefallen mir die Zeichnungen sehr gut. An die roten, kreisrunden Flecken auf Alisik Wangen habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Sie hat zwar noch immer etwas von einer Porzellanpuppe an sich, aber mittlerweile finde ich, dass es zu ihr passt.  Die Postmortalen gibt es natürlich auch und dieses Mal erfahren wir etwas mehr über Frings und Hitzkopf. Um nichts vorwegzunehmen, belasse ich es dabei. Ich fand es auf jeden Fall sehr interessant, mehr über die Postis und ihre Vergangenheit zu erfahren. Und dass sie sich erinnern macht Alisik Hoffnung, dass auch ihre Erinnerung zurückkommen wird.  Auch Rubens Unfall wird ein Stück weiter aufgeklärt und die eine oder andere Information sorgt für Überraschungen. Das Bauunternehmen, das den Friedhof niederwalzen will, spielt natürlich auch wieder eine Rolle und sie kommen ihrem Ziel ein Stück näher - zum Schrecken von Alisik und ihren Freunden.  PLOT Es weihnachtet sehr auf dem Friedhof der Postmortalen. Nachdem in Herbst alle Figuren vorgestellt werden, nimmt in Winter nun die eigentliche Geschichte an Fahrt auf. Alisik und Ruben finden mehr über die Vergangenheit heraus, das Bauunternehmen rückt bedrohlich näher und der Sichel-Michel kommt erneut zu Besuch. Und nicht nur er: ein fürchterliches Wesen findet seinen Weg auf den Friedhof und die Postis erfahren, was sie erwarten kann, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Das Ende ist wieder viel zu offen und macht mich neugierig, wie es in Frühling weitergeht.   SPRACHE Die Dialogsprache ist natürlich und trotzdem nicht zu umgangssprachlich. Es gibt einen erkennbaren Unterschied zwischen den Sprechern, vor allem Alisik grenzt sich durch eine jugendlichere Sprache ab. Ihr Gebrauch von Füllwörtern wie "Ähm" und "Na ja" scheint aber abgenommen zu haben. Die Existenz als Postmortale scheint sie zu verändern.  Sehr schön finde ich, dass zu Beginn jedes neuen Kapitels eine Seite mit Fließtext eingefügt wurde. Mal sind es Gedanken von Alisik, mal Regeln der Postmortalen. Onomatopoetische Ausdrücke wie "Bumm", "Bäng", etc werden nur sehr sparsam verwendet, was mir sehr gut gefällt, weil so mehr Gewicht auf die Dialoge und Zeichnungen gelegt wird.  FAZIT Eine gelungene Fortsetzung voller Spannung, Grusel, Überraschungen, verpackt in wunderschöne Zeichnungen.  5 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1 Punkt, Zeichnung 1 Punkt ~*~ CARLSEN COMIC ~*~ 92 Seiten ~*~ ISBN:978-3-551-77027-1  ~*~ Taschenbuch ~*~ 7,99€ ~*~ Oktober 2013 ~*~ 

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