Huda Al-Jundi

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen

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Kuchen trifft Orient

Kuchen trifft Orient

 (2)
Erschienen am 09.08.2017

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Rezension zu "Kuchen trifft Orient" von Huda Al-Jundi

Tolles Buch mit kleinen Kritikpunkten
lovelyliciousmevor 17 Tagen

Was bei diesem Buch direkt auffällt, ist das ansprechende Layout. Das Buch ist in wunderschönen orientalischen Farben gehalten und auf dem Einband befinden sich bereits ein paar abgebildete Leckereien auf die wir in diesem Buch noch treffen werden. Alleine das Anschauen macht Hunger auf all das Süße, was in den orientalischen Ländern zu finden ist.
Das Buch ist gebunden und hat einen dicken Einband. Es liegt dennoch sehr gut in der Hand. Was mir persönlich wichtig ist, ist die Stärke der einzelnen Seiten. Ob diese recht dünn oder zu dick sind, sich gut umblättern lassen, die Farben der Fotos gut zur Geltung kommen und ob es belastbar ist, bei mehrmaliger Verwendung. Hier kann ich getrost und mit wirklich gutem Gewissen sagen, es stimmt alles von A-Z. Dieses Buch ist wirklich toll verarbeitet und designt.
Der Inhalt:
Das Buch unterteilt sich in 4 Kapitel.
1. Typisch orientalisch
Hier erwartet den Leser ein Exkurs in die Gewürzkultur des Morgenlandes. Wir treffen als Leser auf typische Gewürze wie z.B. Kurkuma oder Ingwer aber auch auf landestypische Obst z.B. den Granatapfel aber auch Beigaben wie Yufka Blätter. All dies ist immer mit einem kleinen Foto und einem Text dazu unterlegt. Das Foto zeigt das jeweilige Produkt und der Text ist kurz und knapp gehalten über das Produkt.
Hier wird gezeigt, was benötigt man um diese Leckereien herstellen zu können, was ist orientalisch und nicht zwingend in jeder Küche vorhanden.
2. Orientalische Leckereien
Hier treffen wir auf leckere Kuchen in jeder erdenklichen Form. Mit Obst und Gewürzen, oder pur mit Zuckersirup oder einfach ganz viel Nüssen und Schokolade. Eine Doppelseite gehört immer einem Rezept. Auf einer der Seiten ist das Rezept aufgeschrieben mit Zutaten und Zubereitung. Auf der anderen erwartet uns ein farbenprächtiges Foto vom fertigen Werk. Diese sind sehr ansprechend fotografiert. Die Darstellung sowie der gewählte Hintergrund lassen einen direkt ans Morgenland und 1001 Nacht denken.
3. Orientalisches Festtagsgebäck
Mir erschließt sich diese Kategorie nicht gänzlich, daher vermute ich, dass es sich hierbei um Kuchen und Gebäck handelt, welches speziell an Festtagen hergestellt wird. Weil es vielleicht aufwendiger in der Zubereitung ist oder weil es vielleicht an besonderen Tagen gegessen wird. Hier hätte ich mir eine Erklärung gewünscht.
4. Orientalisches Fingerfood
Süß und herzhaft treffen aufeinander. Kekse stehen in Konkurrenz zu Börek oder Yufka Zigarren. Hier regiert nicht das Thema Kuchen und süßes Gebäck, sondern die Vielfalt die der Orient zu bieten hat.

Fazit:
Wenn man in die einzelnen Rezepte hineinließt, muss man unweigerlich feststellen, es ist alles sehr süß und kalorienreich. Daher nicht unbedingt etwas für die schlanke Linie oder die Bikini Figur.
Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass wirklich alle Rezepte gut beschrieben sind und mehr als verständlich rüberkommen. Die einzelnen Schritte im Rezept sind gut nachvollziehbar und auch für einen ungeübten Bäcker sollte die Herangehensweise keine Probleme darstellen.
Die Zubereitungsdauer für jedes Rezept liegt bei 10-20 Minuten. Dies bekommt auch ein nicht so gut geübter Bäcker hin. Allerdings werden bei den meisten Rezepten extrem viele Zutaten verarbeitet, was nicht zwingend dafür spricht, dass es dann besonders einfach ist. Daher kann bei dem einen oder anderen Rezept die Zubereitungszeit ein wenig verlängert werden.
Die meisten Zutaten wird es in einem gut sortierten Supermarkt geben. Ansonsten muss man einen arabischen Supermarkt oder das Internet aufsuchen. Mir ist keine Zutat ins Auge gesprungen, die so exotisch ist, dass man sie hier nicht bekommen sollte.
Die einzige Frage, die ich mir Stelle, wieso bei manchen Rezepten mit Gelatine gearbeitet wird. Hätte hier, aufgrund des orientalischen Einschlags auf eine Alternative gehofft. Dies ist leider ausgeblieben. Gut wäre gewesen eine Alternative zusätzlich zu erwähnen, damit man als Leser die Wahl hat. Die typische Herstellung zu wählen, oder die bequeme deutsche Art!

Meine Bewertung: 4 Sterne
Dieses Buch finde ich im Großen und Ganzen sehr schön.
Allerdings überzeugt es mich leider nicht komplett. Bei dem einen oder anderen Rezept hatte ich das Gefühl, eine klassische Kuchenvariante wurde einfach nur ins orientalische transformiert. Hier fehlt mir absolut der Bezug und natürlich der Hinweis ob es dieses Rezept wirklich gibt oder nicht. Z.B. Orientalische Charlotte
Daher hat sich bei mir die Frage aufgetan, ob es wirklich ein komplett authentisches Backbuch ist, oder ein Buch, welches gepimpt wurde um dem Allgemeinen Geschmack gerecht zu werden. Aufgrund dieser Kritik gibt es auch nur 4 Sterne. Der Rest ist wirklich hervorragend gelungen und bietet sich trotzdem als Geschenk mehr als gut an, vor allem für jemanden der Gewürze mag und natürlich den Orient!

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Kuchen trifft Orient" von Huda Al-Jundi

Ein wunderbares Buch, ansprechend gestaltet, vermittelt es schon beim Betrachten den Duft vom Orient
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Süße Versuchung pur
Wieder einmal hat es der Frech Verlag geschafft ein Buch heraus zu bringen, das einen verzaubert. Schon das Cover macht Lust auf Kuchen mit orientalischem Flair. Öffnet man das Buch werden wir von diesem Flair erneut inspiriert. . Was macht die Küche des Orients aus? Gewürze! Gewürze wie  - Muskatnuss, Zimt, Ingwer, Anis, Mahlab, Vanille und  auch Kardamon und Kurkuma sind nicht nur sehr gesund sondern machen genau wie Nüsse und Trockenfrüchte die Küche des Orients aus.. Dieses Buch vereint alles und zeigt uns wie wir köstliches Gebäck zaubern können, das jede Kaffeetafel bereichert. Alle wichtigen Zutaten werden hier abgebildet und vorgestellt bevor es an die Rezepte geht. Unser Familien Highlight ist die Granatapfel- Tart, die gleich als erstes zu finden ist. Sie ist soooo unglaublich lecker, das man am liebsten alles alleine essen möchte, doch wie es so bei vielen orientalischen Süßigkeiten ist sie sind leider auch mächtig, wobei dank Magerquark das ganze nicht zu süß wird. Frucht trifft auf Anis, Kokosraspel und Marmelade. Ebenso lecker der syrische Grießkuchen, den allerdings eine aus Syrien stammende Familie nach ihrem eigenen Rezept zubereitete. Ich bat sie die Rezepte zu vergleichen. Im großen und ganzen ähneln sich die Zutaten nur die Mischung war etwas anders. Weiter geht es mit einem Mandelkuchen und Dattel Blondies, die wir leider noch nicht gekostet haben. Dafür  aber den Pistazien Marmorkuchen und den Schoko-Chili-Kuchen, den wir bereits 6x auf unserer Kaffeetafel hatten. Ein weiteres Muss der gefüllte Käsekuchen. Ein echter Käsekuchentraum, wenn gleich er allein schon wegen der Gewürze in keinster Weise mit unseren bekannten Käsekuchen zu vergleichen ist. Die Kurkuma Schnitten sind schnell gemacht und passen wunderbar zum Tee. Ungewöhnlich der Granatapfel Puddinghuchen, der in kleine Würfel geschnitten schnell als kleine Häppchen im Mund verschwinden kann. Leider, leider wieder einmal mit Suchtgefahr die auf die Hüften geht. Den Kardamon Gugelhupf hatte sich unser Sohn gewünscht der seit einem Urlaub einen zusätzlichen Kosenamen mit sich herum trägt. Nämlich "Gugelhupf". Wie es dazu kam? Zum Ende eines Österreich Urlaubs bekam er vom Hotel einen Gugelhupf geschenkt, den er immer so gern aß. Den hütete er wie seinen Augapfel. Leider zu gut. Auf der Fahrt schlief er ein der Kuchen neben ihm war plötzlich unter ihm. Als er aufwachte gab es furchtbare Tränen. Mein Mann liebt Mohnkuchen. Hier gibt es ein Rezept für einen Mohnkuchen mit Birnen. Eine wirklich schöne Kombi die uns allen mundete. Den Arabischen Honigkuchen, die Mozzarella Knafeh und  die exotische Schwarzwälder Kirschtorte haben noch nicht auf unserem Speiseplan gestanden. Kataifi Schnitten mit Asta Crem hingegen kannten wir schon länger. Lecker auch die Datteltörtchen mit Orangenguss und ein optisches  wie auch kulinarisches Highlight ist die orientalische Charlotte. Sieht kompliziert aus ist es aber gar nicht und es lohnt sich wirklich sie einmal zu machen. Rosenwasser wird in der orientalischen Küche häufig verwendet. Nicht jeder mag den Geschmack. Ich liebe ihn wie auch Rosentee. Leider der Rest der Familie nicht. Daher war ich um so erfreuter, dass eine Freundin die Rosenwasser Törtchen auf ihrer Kaffeetafel präsentierte. Die Schoko Minz Torte hingegen lieben meine Leckermäuler genau wie unsere Gäste. Den Abschluss des Buches bildet das Kapitel Fingerfood. Der Wabenkuchen zierte unser Sylvester Buffet genauso wie die Haselnuss Orangen Röllchen und die Apfel Sigara Börek. Aber das Buch hat auch noch andere Leckereien zu bieten. * Ein orientalischer kulinarischer Genuss der jeden verzaubern wird der dieses Buch einmal in die Hände bekommt. Von unserem Speiseplan sind diese Köstlichkeiten nicht mehr weg zu denken. Wenn man dann noch weiß wie gesund Gewürze und Nüsse sind ist es ein bischen so als wäre es süße Medizin. Für die Seele auf jeden Fall.

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