𝕯𝖎𝖊 𝕾𝖙𝖎𝖑𝖑𝖊 𝖉𝖊𝖗 𝖀𝖓𝖊𝖓𝖉𝖑𝖎𝖈𝖍𝖐𝖊𝖎𝖙 von Huda El Haj Said ist mir durch Zufall in die Hände gerutscht. Es ist weder Thriller, Krimi, noch Fantasy, weshalb ich es mir selbst nicht ganz erklären kann, wie es dazu kam, dass es plötzlich in meinem Warenkorb landete. Vielleicht war es das Thema. Mit NCL2 hatte ich mich vorher noch nie beschäftigt. Ich wusste nicht einmal, was das ist.
Das 𝕮𝖔𝖛𝖊𝖗 ist etwas Neues, Frisches und wirft in meinem Kopf einige Fragen auf. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob, das Mädchen Maya oder Zea darstellen soll und wer dieser Schatten ist, an den sie sich klammert. Aber zur Geschichte passt es auf jeden Fall, auch wenn es nicht ganz mein Geschmack ist.
Was die 𝕳𝖆𝖓𝖉𝖑𝖚𝖓𝖌 betrifft, fand ich das Buch leider etwas schwach. Es konnte nicht die Gefühle aus mir herausholen, die ich mir erhofft habe. Ja, ich hatte Mitleid mit Maya, aber ich hab nicht gelacht während des Lesens, nicht geweint. Einmal habe ich schmunzeln müssen, mehr hat die Autorin leider nicht entfachen können. Schade eigentlich. Bevor ich hier aber das Buch in der Luft zerfetze, möchte ich auch die positiven Dinge anmerken. Es ist wirkt auf mich, eine Person die vorher noch nie Kontakt zu NCL hatte, sehr nah an der Realität. Man hat das Privileg eine Familie auf ihrer Reise mit dieser Krankheit zu begleiten, was bisher in keinem Buch, das ich bisher gelesen habe, der Fall war. Und bevor ich es vergesse: In der Geschichte waren kleinere Geschichten, ich die Zea und Lein abtauchen, die einfach bezaubernd geschrieben sind.
𝖅𝖊𝖆 ist besonders, auf ihre eigene Art und Weise. Ihre Beweggründe kann ich nachvollziehen. Sich jede freie Minute um die kleine Schwester zu kümmern, den Weg wäre ich auch gegangen. Denn, wie lange bleibt den Beiden noch? Dabei hat sie sich ganz hintenangestellt, aus Liebe zu ihrer kleinen Schwester. Leider kam bei mir dann irgendwann der Punkt, wo Zea angefangen hat mich zu nerven. Nicht viel, keine Sorge. Aber Sie hat Levin und auch ihre beste Freundin auf die unterschiedlichsten Arten abgewiesen und das hat mich ein wenig aufgeregt, dass sie nicht auf sich achten konnte oder auf andere. Dafür hat sie im Laufe des Buches eine gute Entwicklung vollzogen.
Mein 𝕱𝖆𝖟𝖎𝖙 ist deshalb: Es ist ein holpriges Buch, über das man wahrscheinlich erst noch einmal nachdenken muss, bevor man es endgültig bei Seite legen sollte. Es behandelt und Dafür hat Huda meinen Respekt ein Thema, dem unbedingt mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Von mir bekommt das Buch also 3,5 Sterne


