Hugh Fearnley-Whittingstall

 4.8 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Täglich vegetarisch, Viel mehr vegetarisch! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Hugh Fearnley-Whittingstall

Täglich vegetarisch

Täglich vegetarisch

 (6)
Erschienen am 31.01.2013
Viel mehr vegetarisch!

Viel mehr vegetarisch!

 (1)
Erschienen am 15.01.2018
Täglich Früchte

Täglich Früchte

 (1)
Erschienen am 27.02.2017
Drei gute Dinge auf dem Teller

Drei gute Dinge auf dem Teller

 (0)
Erschienen am 27.01.2014
Restlos gut

Restlos gut

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Erschienen am 27.08.2018
light & easy

light & easy

 (0)
Erschienen am 19.01.2015

Neue Rezensionen zu Hugh Fearnley-Whittingstall

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Rezension zu "Viel mehr vegetarisch!" von Hugh Fearnley-Whittingstall

außergewöhnliche, kreative und sehr ansprechende Rezepte - dazu vegan und glutenfrei
katze102vor 9 Monaten

Bei „Vielmehr vegetarisch!“ handelt es sich um das zweite Kochbuch von Hugh Fernley-Whittingstall.

Nach einer grundlegenden Einleitung finden sich die Rezepte unterteilt in die Kapitel:

- Gemüse satt
- Voller Würze
- Ofengemüse
- Üppige Salate
- Suppen durch dick und dünn
- Rohkost
- Mezze, Tapas, Beilagen
- Kartoffeln und Getreide

Die Rezepte sind so ausgelegt, dass man sie jeweils in 20 Minuten ( ohne Garzeit ) zubereiten können soll, was mich sehr anspricht. Beim ersten Durchblätternhabe ich viele ansprechende Fotos entdeckt, aber das eigentlich Außergewöhnliche dieser Rezepte entdeckt man erst beim Lesen:
Abgesehen davon, dass die Rezepte vegan glutenfrei sind, fällt der sehr kreative Umgang mit Pflanzennahrung auf. Häufig werden Gemüse und Obst oder verschiedene Gemüse in einem Gericht kombiniert und Kreationen entstehen, die ich niemals von alleine ausprobiert hätte, wie beispielsweise das „Rhabarber-Gazpacho“, das neben Rhabarber auch Schlangengurken enthält oder „Kürbis und Kichererbsen mit würziger Aprikosensauce“, „Sommersalat mit Erdnussdressing“, „Fenchel-Linsen-Suppe mit Algen“, „Blumenkohl mit Apfel, Mandeln und Datteln“, „Kichererbsen-Fenchel-Salat mit Oliven“ oder „Lauch-Blumenkohl-Suppe mit Senf und Thymian“.

Den Großteil der Zutaten machen Gemüse und Obst aus, die mit Gewürzen, Nüssen, Kernen, manchmal auch Pseudogetreide und mehr zubereitet werden, häufig ohne mit gutem Öl zu geizen, insgesamt also sehr appetitlich und hochwertig und hauptsächlich ohne importierte Superfoods, die in ihren Anbauländern größtenteils für Hunger und Armut sorgen. In den hier vorgestellten Rezepten wird vieles verarbeitet, was im eigenen Garten wächst bzw. auf dem Markt erhältlich ist. Sehr gut gefällt mir auch, dass weitestgehend auf Ersatzprodukte verzichtet wurde; nur in drei Rezepten wird Tofu verarbeitet.

Insgesamt wurde das Buch sehr schön gestaltet; die einzelnen Rezepte wurden gut erklärt, lassen sich leicht nacharbeiten und zu jedem Rezept gibt es ein ganzseitiges, ansprechendes Foto der fertigzubereiteten Speise, was ich immer ganz besonders ansprechend finde. Zu den meisten Rezepten findet man mehrere Variationsvorschläge um einzelne Zutaten auszutauschen und eigene Kreationen zu erstellen, was die Auswahl an Rezepten noch wesentlich vielfältiger macht.

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Rezension zu "Täglich Früchte" von Hugh Fearnley-Whittingstall

Täglich Früchte
tardyvor einem Jahr

Obst in pikanten Gerichten hat mich schon immer gereizt. Ich liebe diese Mischung aus Süß und Pikant schon seit meiner Kindheit.

In dem Buch von Hugh Fearnley- Whittingstall, erschienen im AT-Verlag findet man aber nicht nur solche Rezepte, sondern auch Süßspeisen und Getränke. Der britische Autor, der sowohl aus dem Fernsehen, als auch als Food-Journalist bekannt ist, hat das Kochen von seiner Mutter gelernt. Seine Rezepte umfassen das  ganze Potpourri des Kochens, von der Vorspeise, über das Hauptgericht bis zum Dessert. Jedes Kapitel wird von einem umfangreichen, informativen Eingangstext eröffnet, der sich den einzelnen Kategorien widmet. Die Rezepte sind sehr übersichtlich dargestellt und gut strukturiert und sind jeweils von einem wunderschönen Foto begleitet, das aus der Hand von Simon Wheeler stammt.

160 Rezepte findet man in seinem Buch. Unterteilt nach den verschiedenen Obstsorten, wie z. B. Sommerbeeren, Steinobst oder Zitrusfrüchte. Wie ich legt er zwar Wert auf saisonale und regionale Produkte, verwendet aber auch gerne Exoten und tropische Früchte. Das gefällt mir gut, wer abwechslungreich und raffiniert kochen möchte, sollte das nicht zu dogmatisch sehen. Schon beim Blättern durch das Buch habe ich zahlreiche Gerichte entdeckt, die ich unbedingt nachkochen möchte. Der Autor trifft wirklich genau meinen Nerv. Da gibt es spannende, ungewöhnliche Kombinationen, die meine Neugier geweckt haben und mir Appetit machen, aber auch ganz simple Rezepte, die es schon immer so gibt, die schon meine Großeltern gekocht haben und die teilweise in Vergessenheit geraten sind. Wie z.B. die pochierten Quitten. Die bestehen nur aus Quitten, Zucker und Zitronensaft, wie habe ich die als Kind geliebt!

Saisonbedingt habe ich folgende Rezepte nachgemacht, viele andere müssen leider noch warten bis die entsprechenden Früchte reif sind. Die ersten Pfirsiche habe ich in Rotwein und schwarzem Pfeffer mariniert. Ein köstliches Getränk ist daraus entstanden, von dem ich, wenn es nicht so stark alkoholisch wäre, gerne noch mehr getrunken hätte. Als kleiner Aperitif oder auch zum Nachtisch mit Eis ist es sehr zu empfehlen. Den Brombeer-Apfel-Clafoutis hätte ich am liebsten ganz alleine aufgegessen, so lecker war der. Und so schnell ist er gemacht. Ganz außergewöhnlich gut war auch der Salat mit Grapefruit, Oliven, roter Zwiebel und Basilikum. Dieses Spiel der verschiedenen Aromen harmoniert überraschend gut.

Das Buch ist ein großer Schatz und es hat sich einen Ehrenplatz in meiner Küche gesichert. Mit diesen Gerichten ist es wirklich nicht mehr schwer, sich seine tägliche Ration an Obst zu holen, lecker ist es allemal.

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