Hugh Fearnley-Whittingstall Täglich Früchte

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Inhaltsangabe zu „Täglich Früchte“ von Hugh Fearnley-Whittingstall

»Obst spielt in der Küche eine lächerlich geringe Rolle. Das möchte ich ändern«, so der britische Erfolgsautor Hugh Fearnley-Whittingstall, der mit seinem Buch »Täglich vegetarisch« Massstäbe gesetzt hat.
Die meisten von uns essen zu wenig Obst, und im Grunde unseres Herzens wissen wir das auch. Der Autor begegnet der verbreiteten Gleichgültigkeit und Fantasielosigkeit bei der Verwendung von Obst in der Küche mit einem Feuerwerk von 160 abwechslungsreichen Rezepten: süsse und pikante Gerichte für fast alle saisonalen Früchte, die hierzulande gedeihen, vom ersten Rhabarber über saftige Beeren, Melonen, Pflaumen und Reineclauden bis zur herbstlichen Apfel- und Birnenernte, Hagebutten und anderen Wildfrüchten. Neben bekannten und beliebten fruchtigen Klassikern ? Desserts, Kuchen, Tartes und Eiscremes ?, schmeckt Obst auch wunderbar in pikanten Salaten, als Belag auf einer Pizza, peppt Fleischeintöpfe auf und passt hervorragend zu Fisch.

Vielseitig und überraschend

— tardy

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    Täglich Früchte

    tardy

    17. September 2017 um 20:08

    Obst in pikanten Gerichten hat mich schon immer gereizt. Ich liebe diese Mischung aus Süß und Pikant schon seit meiner Kindheit.In dem Buch von Hugh Fearnley- Whittingstall, erschienen im AT-Verlag findet man aber nicht nur solche Rezepte, sondern auch Süßspeisen und Getränke. Der britische Autor, der sowohl aus dem Fernsehen, als auch als Food-Journalist bekannt ist, hat das Kochen von seiner Mutter gelernt. Seine Rezepte umfassen das  ganze Potpourri des Kochens, von der Vorspeise, über das Hauptgericht bis zum Dessert. Jedes Kapitel wird von einem umfangreichen, informativen Eingangstext eröffnet, der sich den einzelnen Kategorien widmet. Die Rezepte sind sehr übersichtlich dargestellt und gut strukturiert und sind jeweils von einem wunderschönen Foto begleitet, das aus der Hand von Simon Wheeler stammt.160 Rezepte findet man in seinem Buch. Unterteilt nach den verschiedenen Obstsorten, wie z. B. Sommerbeeren, Steinobst oder Zitrusfrüchte. Wie ich legt er zwar Wert auf saisonale und regionale Produkte, verwendet aber auch gerne Exoten und tropische Früchte. Das gefällt mir gut, wer abwechslungreich und raffiniert kochen möchte, sollte das nicht zu dogmatisch sehen. Schon beim Blättern durch das Buch habe ich zahlreiche Gerichte entdeckt, die ich unbedingt nachkochen möchte. Der Autor trifft wirklich genau meinen Nerv. Da gibt es spannende, ungewöhnliche Kombinationen, die meine Neugier geweckt haben und mir Appetit machen, aber auch ganz simple Rezepte, die es schon immer so gibt, die schon meine Großeltern gekocht haben und die teilweise in Vergessenheit geraten sind. Wie z.B. die pochierten Quitten. Die bestehen nur aus Quitten, Zucker und Zitronensaft, wie habe ich die als Kind geliebt! Saisonbedingt habe ich folgende Rezepte nachgemacht, viele andere müssen leider noch warten bis die entsprechenden Früchte reif sind. Die ersten Pfirsiche habe ich in Rotwein und schwarzem Pfeffer mariniert. Ein köstliches Getränk ist daraus entstanden, von dem ich, wenn es nicht so stark alkoholisch wäre, gerne noch mehr getrunken hätte. Als kleiner Aperitif oder auch zum Nachtisch mit Eis ist es sehr zu empfehlen. Den Brombeer-Apfel-Clafoutis hätte ich am liebsten ganz alleine aufgegessen, so lecker war der. Und so schnell ist er gemacht. Ganz außergewöhnlich gut war auch der Salat mit Grapefruit, Oliven, roter Zwiebel und Basilikum. Dieses Spiel der verschiedenen Aromen harmoniert überraschend gut.Das Buch ist ein großer Schatz und es hat sich einen Ehrenplatz in meiner Küche gesichert. Mit diesen Gerichten ist es wirklich nicht mehr schwer, sich seine tägliche Ration an Obst zu holen, lecker ist es allemal.

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