Exit

von Hugh Howey 
4,0 Sterne bei57 Bewertungen
Exit
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Schnicks avatar

Krönender Abschluss der Serie.

brokkolinos avatar

Abschluss der Trilogie, Spannung hat etwas nachgelassen. Wirkte manchmal doch eher wie "Aufräumen" bevor die Geschichte endet.

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Inhaltsangabe zu "Exit"

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass das Schicksal aller in deinen Händen liegt? Juliette Nichols, die neue Herrin in Silo 18, bricht mit den jahrhundertealten Regeln der unterirdischen Gemeinschaft - und lässt den riesigen Bohrer demontieren, um ihn für einen neuen Zweck einzusetzen. Denn Juliette weiß, dass ihr Freund Lucas und die anderen sterben werden, wenn sie nicht sofort handelt. Doch sie weiß nicht, dass ihr die größte Überraschung noch bevorsteht ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492309219
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.04.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 30.03.2015 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 2 Jahren
    leider schon zu Ende :(

    Inhalt
    Im dritten und letzten Band der Silo Trilogie werden die Menschen aus den Silos kommen. Der Name lässt es schon vermuten, doch wie genau und vor allem wer, das bleibt noch offen.

    Eigene Meinung

    Exit schließt nahtlos da an, wo Level aufgehört hat. Juliette kämpft in ihrem Silo um Gehör und will sich zu Silo 17 und somit ihren neuen Freunden durchbohren. Doch in ihrem Silo begegnete sie viel Feindseeligkeit. Als sie es dann irgendwann schafft, bricht Chaos aus, denn in Silo 1 haben sich auch einige Dinge verändert.

    Mir hat der letzte Band von allen am besten gefallen, was für Trilogien echt ungewöhnlich ist. Einfach alles war stimmig. Die Sprünge von Silo zu Silo waren gut gewählt und haben die Spannung immer weiter in die Höhe getrieben. Auch hier wurde nur langsam enthüllt, was wirklich hinter der Silogeschichte steckt und vor allem wird die spannende Frage geklärt, was denn nun mit der Außenwelt los ist.

    Ich hätte mir gewünscht, dass die anderen Silos vielleicht etwas mehr zu Wort gekommen wären, aber das ist Nebensache. Und schade fand ich, dass nicht geklärt wurde, was in Silo 17 so anders war und warum.

    Aber das sind auch die einzigen Kritikpunkte in dem ansonsten grandiosen Ende!

    Fazit
    Der beste Band der Reihe hört leider auch genau da auf, wo er soll: Wo es am schönsten ist. Gerne hätte ich mir noch einen weiteren Band gewünscht, doch so ein Ende ist mehr als perfekt für diese Reihe :)

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    Hitikatuss avatar
    Hitikatusvor 2 Jahren
    Großartiger Abschluss der Silo-Trilogie

    Story:
    Nachdem es in den ersten beiden Teilen um unterschiedliche Geschichten ging, wobei im zweiten Band vorallem die Entstehungsgeschichte behandelt wurde, führen im dritten Teil die Handlungsstränge zusammen. Juliette will ihre Freunde aus Silo 17 befreien, aber auch in diesen expandieren. Wobei sie allerdings nicht bei allen auf Gehör trifft.
    Donald aus Silo 1 versucht alle Teile des Puzzles - der Silos und deren Hindergründe - zu verstehen.

    Anmerkungen/Fazit:
    Ich finde den Teil wirklich sehr gelungen. Es werden zahlreiche Rätsel aufgeworfen und gelöst und es hat er viel Spaß gemacht zu lesen. Auch das Ende gefällt mir, so wie es ist, sehr gut.
    Wünschen würde ich mir allerdings noch weitere Fortsetzungen, wie es weitergeht. Sowohl mit den Bewohnern von Silo 18, aber auch der anderen Silos.

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    anra1993s avatar
    anra1993vor 2 Jahren
    Ein toller Abschluss der Trilogie


    Originalbewertung: 4,4 Sterne
    Das Cover ist genauso schlicht, wie seine Vorgänger. Jedoch sticht es durch seine Farbe hervor und reiht sich gut an seine Vorgänger ein. Mit Exit endet übrigens die Trilogie.

     Das Buch knüpft diesmal an den Vorgänger direkt an, nachdem die Handlungsstränge der ersten beiden Teile zu einem zusammengeflossen sind. Der Einstieg war diesmal eher sanft, als rasant und ich hatte teilweise das Gefühl, dass mehr Wert auf Erzählungen gelegt wurden, die zum Teil ziemlich lang waren. Dadurch blieb für mich die Spannung etwas auf der Strecke, auch wenn es zum Teil interessant war. Ab circa der Mitte hatte der Autor mich aber wieder. Die Geschichte nahm nach und nach an Fahrt zu und fesselte mich dann doch noch. Teilweise wurde sie sogar sehr blutig und hektisch und ich konnte bis zum Ende nicht voraussehen, wie das Buch endet, sodass alles möglich war.

    Diesmal finde ich es sehr interessant, dass man noch mehr über die Begebenheiten des Silobaus und den Handziehern erfährt. Das war, auch wenn es einige Erzählungen waren, doch sehr interessant, da sich so das Puzzle zu einem Ganzen zusammenfügen konnte.

    Am Ende kam dann der große Showdown, der mir sehr gut gefallen hat. Mit dem Ende konnte ich mich gut anfreunden und ich habe das Buch mit einem guten Gefühl zur Seite gelegt. Allerdings kann ich mir auch eine Fortsetzung immer noch vorstellen.

    Übrigens finde ich den Hintergedanken der Geschichte sehr toll, weil der Autor damit aufzeigt, wie leicht es ist, Menschen zu manipulieren und zu beherrschen, aber dass man sich auch gegen ein Regime stellen kann.

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    ConnyMcs avatar
    ConnyMcvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gelungenes Ende der dystopischen Triologie mit gelegentlichen Längen
    Exit - dritter Teil der Silo-Triologie

    Inhaltlich möchte ich nicht viel verraten, um denjenigen, die die Silo-Triologie noch beginnen möchten, nicht die Überraschungsmomente zu nehmen.

    Die Story des letzten Teils "Exit" hat hier und da ein paar Längen, ist aber insgesamt spannend und führt zu einem in sich schlüssigem Ende.
    Wer Dystopien mag und "Closed Rooms" - Settings, der sollte diese Triologie unbedingt lesen.

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    D
    Deloravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist ein schönes Ende einer tollen Triologie. regt zum Nachdenken an!
    3 von 3

    Exit ist das Ende (vielleicht) einer Triologie, die mit Silo ihren Anfang hat.
    Es ist interessant zu sehen wie sich die Figuren entwickeln und auch die Geschichte sich entwickelt.
    Es spielt in auf unserer Erde in einer dystopischen welt, die aus Gründen, die ich nicht verrate zerstört ist. Die Menschen leben in einem sogenannten Silo, das sie vor der für sie tödlichen Außenwelt schützt.
    Mir hat der Ausgang der Gesichte gut gefallen. 
    Auch die Beschreibung wie die Silobewohner reagieren und sich verhalten fand ich gut getroffen.
    Wer auf Dystopien steht und gerne sowas liest kann hier ruhig zugreifen.

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    itwt69s avatar
    itwt69vor 3 Jahren
    Exit in eine bessere Zukunft?

    Auch der letzte Teil lässt keine Wünsche offen: super Thematik, Dramatik und Spannung pur bis zum Schluss. Wird es einigen Silobewohnern gelingen, sich von der Kontrolle der Herrscher in Silo 1 zu lösen? Was erwartet sie tatsächlich an der Erdoberfläche? Die Dramatik in Silo 1 und 18/17 nimmt immer mehr zu, die einen wollen entfliehen, die anderen dies unter allen Umständen verhindern, koste es, was es wolle. Doch es gibt auch Kräfte, welche in Silo 1 gegen die Weisung arbeiten. Die beste Dystopie, die ich bisher gelesen habe, da passte einfach alles.

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    jasbrs avatar
    jasbrvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Guter Abschluss, bei dem sich das eine in das andere fügt!
    Guter Abschluss, bei dem sich das eine in das andere fügt!

    Bei "Exit" handelt es sich um den dritten Teil der "Silo"-Reihe von Hugh Howey. Die beiden anderen Teile sollten im Vorfeld unbedingt gelesen werden, da man sich sonst nicht zurechtfindet und man dann keinen Spaß beim Lesen hat. Ich empfehle sogar, die Bücher relativ kurz hintereinander zu lesen, damit man sich noch an möglichst viel aus den Vorgängern erinnert.
    Das ist nämlich ein kleiner Kritikpunkt meinerseits: Es ist toll, wenn sich Folgebände auf die Vorgänger beziehen ohne dabei alles zu wiederholen - allerdings ist es mir anfangs etwas schwer gefallen, wieder in die Geschichte hineinzukommen. Außerdem sind mir einige Dinge einfach entfallen, so dass ich an der ein oder anderen Stelle etwas ratlos war und nicht wusste, warum jetzt etwas so ist.
    Ansonsten kann ich das Buch wirklich nur empfehlen: Es ist toll, wie Hugh Howey es schafft, die offenen Fragen aus den ersten beiden Teilen und auch die unterschiedlichen Perspektiven so zu verweben, dass es am Ende ein Ganzes gibt.
    Immer wieder faszinieren mich die Details, mit denen der Autor eine völlig neue Welt entwirft. Auch in diesem Band wird alles detailliert beschrieben und angesichts der Tatsache, dass einiges technisch bestimmt schon möglich wäre, läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter.
    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, sodass sich die knapp 500 Seiten wirklich schnell weglesen. Die Sprache ist eher sachlich und nüchtern. Howey spart wie in den Vorgängern auch mit Emotionen und Gefühlsausbrüchen.
    Die Kapitellänge ist angemessen und durch die genaue Beschriftung weiß man auch immer, wo und in welcher Perspektive man sich gerade befindet.
    Wer die beiden ersten Teile gelesen hat, sollte sich auch dieses Buch gönnen. Es ist ein schöner Abschluss dieser Trilogie! 

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    M
    michael_lehmann-papevor 3 Jahren
    Abschluss der „Silo-Trilogie“

    Abschluss der „Silo-Trilogie“

    Es ist schon eine kreative, besondere Welt, die Howey mit seinen „Silos“ (wie man inzwischen weiß gibt es mehr als ein Silo) geschaffen hat.

    Eine Welt, in der es um Macht und Kontrolle geht, in der ganze „Welten“ (denn für die Bewohner eines Silos ist dieser „Ihre Welt“) auf Knopfdruck „ausgeschaltet“ werden können. Eine Macht und Kontrolle, so wird sich in diesem abschließenden Band herausstellen, die noch viel perfider angelegt ist und viel weiter geht, was die Verseuchung der „eigentlichen Welt“ um die Silos herum angeht, als man dachte.

    Wobei das „Argon“, jenes Gas, dass die Luftschleusen sauber halten soll von der Gefahr der „Nanos“ da draußen, noch seine ganz eigene Bedeutung finden wird. Wie auch die breiten Betonringe, die in den Silos zwischen die einzelnen Bereiche eingelassen sind.

    Während Juliette in Silo 18 inzwischen als Bürgermeisterin agiert, sich mehr und mehr des „Systems“ zusammenreimt und dringend eine Verbindung zu Silo 17 herstellen will, in dem Solo und die Kinder über so lange Zeit alleine in einem zerstörten Silo überlebte haben, sind Donald (der Architekt der Silos) und seine Schwester Charlotte in Silo 1 (dem Ursprung, dem Ort der „Täter“, die durch Gefrierschlaf die Jahrhunderte an sich vorbeistreichen haben lassen) fieberhaft dabei, einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Eine Möglichkeit, die Silos hinter sich zu lassen angesichts immer dramatischer werdender Enthüllungen über den eigentlichen Plan jener, welche die Silos mit ihrer „Saat“ einst „befüllt“ haben.

    Misstrauen, der Zusammenbruch einer strikt tyrannisch geführten Gesellschaft, der Kampf um das nackte Überleben und die Sehnsucht nach Freiheit, das Versagen (aber auch die Chance) der Religion, der Verlust von geliebten Menschen und das Licht am Ende des Tunnels, das sind die beherrschenden Themen dieses abschließenden Bandes.

    „Diese Bücher sind aufbewahrt worden, damit die Erben dieser Welt…Bescheid wissen“.

    Wer aber sind diese „Erben“? Wie werden sie ausgewählt? Und wie soll das Ende eigentlich aussehen? War ein Neuanfang überhaupt geplant? In der Welt da draußen, die von zerstörerischen „Nanos“ umfassend bevölkert zu sein scheint?

    „Erwartest Du Stress?“.
    „Ja!“.

    Und das nicht zu knapp.

    Allerdings, ein wenig an Zauber hat diese kreative Welt doch auf dem Weg durch die vielen Seiten der Geschichte eingebüßt, das rasante Tempo der ersten beiden Bände geht in diesem dritten Band ein stückweit verloren, auch wenn Howey die Zerstörung bedrohend weiter fortschreiten lässt.

    Gerade im Blick auf die Ereignisse um Donald und Charlotte herum in Silo 1 (mitsamt des merkwürdigen und ohne weitere Erklärung abrupt endenden „Auftritts“ des alten Thurmann, dem „Hirten“ all des Geschehens) ziehen sich die Ereignisse doch in Teilen auch künstlich verlängert wirkend dahin. Wie das Ende des Buches (und damit das Finale der ganzen Reihe) nichts besonders neues im Vergleich zu anderen Endzeitthrillern zu bieten hat und in Teilen auch ein stückweit uninspiriert wirkt.

    Dennoch, die Auflehnung der Silo-Bewohner, die Betrachtung dessen, was Menschen zum Handeln, zum Verlassen ihrer „Komfort-Zonen“ antreibt, die zusammenbrechende Welt in den als Schutzzonen gedachten Röhren in der Erde, die klugen Reflexionen dessen, was Menschen zusammenhalten kann und was dennoch im alltäglichen Leben zu stärker werdender Reibung und zum Kampf gegeneinander führt, sind ebenso die Lektüre dieses Buches wert, wie die losen Fäden der gesamten Geschichte zusammenzuführen und zum Ende zu bringen.

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    his_and_her_bookss avatar
    his_and_her_booksvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: ein solider Abschluss der Reihe - trotz kleiner Kritikpunkte
    ein solider Abschluss der Reihe - trotz kleiner Kritikpunkte


    Zitat:
    „Die Blicke der Menschen, die sie von früher kannte, erinnerten sie an den Wind, der sie oben auf dem Hügel angeweht hatte. Die misstrauischen Blicke kamen wie Böen – und genauso schnell sahen die Leute auch wieder weg.“
    (S.52)

    „Nun sah sie die Blutspritzer an der Wand. Sie spürte, wie die Schluchzer, die sie niedergekämpft hatte, bevor sie eingeschlafen war, in ihr aufstiegen und ihr die Kehle zuschnürten.“
    (S.211)

    „Helden gewannen nicht. Helden waren diejenigen, die aus purem Zufall als Letzte noch aufrecht standen.“
    (S.221)

    Inhalt:
    Gegen alle Widerstände treibt Juliette die Bohrung zu Silo 17 voran. Die Kinder zu retten, hat für sie höchste Priorität. Doch nicht nur in ihrem eigenen Silo mehren sich die Stimmen, die gegen das Vorhaben sind. Juliette weicht keinen Zentimeter von ihrem Plan ab. Auch in Silo 1 betrachtet man die Bohrung mit Argwohn. Hat Juliette nun eine Grenze überschritten? Wenn die Machthaber in Silo 1 ihre Drohungen wahr machen, werden alle Menschen in Juliettes Silo sterben. Wie weit ist sie wirklich bereit zu gehen?

    Meinung:
    Zur Silo-Reihe von Hugh Howey muss ich wahrscheinlich gar nicht mehr viel sagen. „Silo“ ist in der Buchwelt ja wirklich sehr gut angekommen. Nachdem ich die ersten beiden Teile der Reihe nun schon gelesen hatte und sie mir gut gefallen hatten, wollte ich mir das Trilogiefinale natürlich nicht entgehen lassen. Und nun endlich lag „Exit“ lesebereit vor mir.

    Nach den ersten Seiten hatte ich jedoch irgendwie das Gefühl, dass mir einige Teile der bisherigen Geschichte gedanklich abhandengekommen waren. Tatsächlich war es so, dass die Erinnerungen erst nach und nach wieder in meinem Kopf auflebten. Mag es an der Zeit zwischen dem Erscheinen des zweiten und dritten Teils gelegen haben oder doch an etwas anderem. Ich fühlte mich zu Beginn ein wenig fremd. 

    Zum Glück ließ dieses Gefühl jedoch mit steigender Seitenzahl immer mehr nach. Besser und besser kam ich nun in die Geschichte hinein und konnte mich auf den Fortgang konzentrieren. 

    Hugh Howey verwendet auch in diesem finalen Trilogieteil die Vergangenheitsform. Hauptsächlich werden die Kapitel aus Juliettes Sicht erzählt, allerdings wechseln die Sichten im weiteren Verlauf immer wieder und ich konnte andere Perspektiven erleben. Durch diesen Rundumblick war ich in der Geschichte dann wirklich immer am Puls des Geschehens.

    Wie bereits in den Vorbänden schafft es Hugh Howey auch in „Exit“, die Spannung konstant von Seite zu Seite zu steigern. Hatte ich anfangs meine gewissen Einstiegsschwierigkeiten, wurde ich nachfolgend mehr und mehr an die Seiten gefesselt. Verschiedene Handlungsstränge laufen kontinuierlich auf ein gemeinsames Ziel zu und ließen mich die vom Autor erschaffene Welt hautnah erleben. Nach wie vor verwendet Hugh Howey keinen ausufernden Erzählstil; dennoch waren die Szenerien für mich immer vorstell- und greifbar beschrieben.

    Die Protagonistin Juliette hat klare Ziele vor Augen. Auch wenn sie mit ihrer nicht gewollten Rolle als Mayor offensichtlich überfordert ist, bleibt sie der Typ für das Praktische und trifft hier notwendige Entscheidungen. Dennoch spielt sie damit unbewusst immer wieder mit dem Leben vieler Menschen. Unterbewusst weiß sie dies auch. Und doch kann sie dem inneren Drang nicht widerstehen, ihren Weg auf Biegen und Brechen zu gehen. Alternativen dazu zieht sie nur am Rande in Betracht. Dass es hierbei auch ein böses Erwachen geben könnte, schließt sie kategorisch aus. 

    Hugh Howey hat sich für das Trilogiefinale einen mitreißenden Showdown aufgehoben. Hier müssen die Charaktere nochmals alles aus sich herausholen. Die Geschichte lässt der Autor anschließend beruhigend ausklingen. Insgesamt hat mich das Ende zwar nicht unbedingt überrascht, dennoch kann ich nun mit dieser Geschichte sehr zufrieden abschließen.

    Urteil:
    In „Exit“ erlebte ich eine bedrückende und einengende Stimmung, die vom Kampfgeist und der Souveränität mancher Charaktere immer wieder durchbrochen wird und die Geschichte damit konsequent auf ein gemeinsames Ziel zusteuern lässt. Insgesamt hat mir dieser Trilogieabschluss wirklich gut gefallen und damit kann ich guten Gewissens solide 4 Bücher vergeben.

    Für alle, die sich nicht in engen Grenzen festhalten lassen, ihr Ziel niemals aus den Augen verlieren und mit Bedrohungen umgehen können. 

    Die Reihe:
    1. Silo 
    2. Level
    3. Exit

    ©hisandherbooks.de

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    Schnickvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Krönender Abschluss der Serie.
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