Level

von Hugh Howey 
4,1 Sterne bei76 Bewertungen
Level
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Positiv (60):
A

Sogar besser als der 1. Band. Man erfährt wie alles begann. Man fiebert als Lesern mit den Protagonisten mit.

Kritisch (6):
Secretbabydolls avatar

Überhaupt nicht interessant....

Alle 76 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Level"

2049. Die Erde ist unbewohnbar. Nur wenige haben überlebt. Ihre letzte Hoffnung liegt tief unter der Oberfläche. Im einzigen Ort, an dem sie noch sicher sind. Im Silo. Doch ihre Sicherheit hat einen hohen Preis: In den Silos wird das Leben autoritär organisiert und streng reglementiert. Und es fordert Opfer. Als ein Aufstand ausbricht, muss der Wärter Troy alle Bewohner in den sicheren Tod schicken. Doch Troy weiß mehr über die Silos, als alle vermuten …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492306775
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.02.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.08.2014 bei HörbucHHamburg HHV GmbH erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    derMichis avatar
    derMichivor 2 Jahren
    neulich im Silo

    Auch wenn man weiß, worauf die Handlung schließlich hinausläuft, anfangs liest sich Hugh Howeys Prequel eher wie ein Thriller als wie Science Fiction. Ohne großartig erklärendes Wissenschafts-Blabla stellt der Autor seinen Helden Donald in das Zentrum von Ereignissen, die dieser nur bedingt verstehen kann. Eine Verschwörung scheint sich anzubahnen, was durch einen parallelen, in der Zukunft angesiedelten Handlungsstrang zusätzlich befeuert wird. Aufmerksame Leser ahnen vermutlich schon vor dem entscheidenden Twist, was diese beiden offenbar gegensätzlichen Geschichten miteinander zu tun haben, doch bis zum Ende des ersten Drittels bleibt "Level" angemessen spannend.

    In den folgenden Kapiteln bleibt der Fokus auf dem in der Zukunft spielenden Teil der Geschichte. Zusätzliche Handlungsstränge zeigen, was in den anderen Silos vor sich geht, die beteiligten Figuren werden aber etwas unvermittelt eingeführt, als müsste man sie längst kennen. Vermutlich soll ihr Schicksal beispielhaft für das stehen, was die Leitung des Silo-Komplexes am laufenden Band zu tun scheint - nämlich die Kontrolle mittels Gewaltherrschaft sicherzustellen. Die Motive dafür bleiben allerdings weitgehend im Dunkeln. Mit dem undurchschaubaren Senator Thurman gibt es zwar einen potentiellen Antagonisten, ob sein Plan die Menschheit nun vor dem Unausweichlichen gerettet oder vielmehr versklavt hat, bleibt weitgehend offen.

    Immerhin findet man sich auch als Nichtkenner des Vorgängers hier schnell zurecht. Als kurzweilige Lektüre mit kleineren Abstrichen funktioniert "Level" durchaus und präsentiert ein weiteres dystopisches Szenario, an dem die Abgründe der Menschen sichtbar werden. Denn am Ende nutzt die Technologie nur dem, der sie zu Herrschaftszwecken einzusetzen versteht.

    Originaltitel: "Shift"
    Seitenzahl: 432
    Format:12 x 18,8 cm, Taschenbuch
    Verlag: Piper
    Bonusmaterial: Leseprobe aus dem Vorgängerroman "Silo"

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 2 Jahren
    Eine Vorgeschichte die besser ist, als Band 1

    Inhalt
    Level ist die Vorgeschichte von Silo. Hier erfahren wir, was sich vor mehreren hundert Jahren ereignet hat. Wir erfahren, warum die Menschen nun in Silos leben und was das Ziel dieser Operation ist.

    Eigene Meinung

    In "Level" begleiten wir Donald, der diese Silos gezeichnet und somit mit entwickelt hat. Mit der Zeit schauen wir aber auch in andere Silos rein und werden Zeuge, was mit vielen von ihnen geschehen ist. Unter anderem auch, wie Silo 17 untergegangen ist.
    Und ganz am Schluss verwebt sich die Gegenwart wieder mit der Vergangenheit.

    "Level" war um einiges aufschlussreicher und spannender, da viele Fragen (vor allem die nach dem Warum) beantwortet wurden. Ich fand das alles hoch interessant und mich hat begeistert, wie verwoben und verworren doch alles ist.
    Zwar musste ich ein paar mal blättern und überlegen, wie dieser oder jener Handlungsstrang in die Geschichte passt, doch die Jahreszahlen am jeweiligen Kapitel haben es um einiges einfacher gemacht.

    Toll war auch, dass man oft Kapitel hatte, in denen zwei unbekannt Personen miteinander interagieren und erst am Ende klar wurde, wer sich gerade mit wem unterhalten hat. So hatte man einen Überraschungsmoment und musste sich noch einmal vor Augen führen, was genau jetzt gerade passiert ist und vor allem, was das für Folgen hat.

    Fazit
    Oft ist bei einer Trilogie kein Band so stark, wie der erste. "Level" jedoch hat mich sogar ein bisschen mehr begeistert, als der Forgänger "Silo". Ich fand es einfach um einiges interessanter endlich zu erfahren, wie und warum es dazu kommen konnte, dass Menschen in unterirdischen Silos leben.

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    tschulixxs avatar
    tschulixxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nervenaufreibend und spannend!
    Ab in den Silo!

    Nervenaufreibend und spannend. Dieses Buch beschreibt, wie Menschen an ihre Grenzen kommen und was passiert, wenn viele Personen in einem Silo unter der Erde leben. Eingesperrt, denn die Erde ist unbewohnbar und man muss den Rest seines Lebens dort unten verbringen. Hört sich das nicht toll an? Ich spreche hier natürlich von der Idee und nicht von den Umständen im Buch. Ich wollte mich unbedingt auf dieses Abenteuer begeben und wurde überrascht. Gänsehaut – Feeling!


    Ist das Cover nicht genial? Mich hat es auf jeden Fall angesprochen und dann auch noch die Idee dahinter. Es handelt sich hierbei um die Vorgeschichte von „Silo“ und ich war ein wenig besorgt, ob ich das Buch verstehen würde, weil ich „Silo“ noch nicht gelesen habe. Aber überhaupt kein Problem, man kann es ohne jedes Vorwissen lesen.


    Kurz zum Inhalt:

    2049. Die Erde ist unbewohnbar. Nur wenige haben überlebt. Ihre letzte Hoffnung liegt tief unter der Oberfläche. Im einzigen Ort, an dem sie noch sicher sind. Im Silo. Doch ihre Sicherheit hat einen hohen Preis: In den Silos wird das Leben autoritär organisiert und streng reglementiert. Und es fordert Opfer. Als ein Aufstand ausbricht, muss der Wärter Troy alle Bewohner in den sicheren Tod schicken. Doch Troy weiß mehr über die Silos, als alle vermuten …



    1. Kriterium: Die Idee des Buches.

    Die Idee des Buches finde ich wahnsinnig gut, weswegen ich es auch unbedingt lesen wollte. Eine unbewohnbare Erde und die Menschen können nichts anderes tun, als unter die Oberfläche zu verschwinden. Aufregend! Erinnert mich an Distrikt 13 von Panem. ;) Besonders toll finde ich dann die Konflikte die sich ergeben. Man sieht, wie Menschen sich in Extremsituationen verhalten und handeln würden. Egal wen man damit schadet. Und eins kann ich euch versprechen: es ist schockierend, zu was Menschen fähig sind. Unerwartet und erschreckend…. Das Buch bekommt von mir in diesem Kriterium einen Weltentaucher.


    2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

    Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr überschaubar aufgebaut. Jedes Kapitel ist mit Ort und Datum markiert, sodass man den Überblick behält. Denn es sind nicht nur Ortssprünge, sondern auch Zeitsprünge vorhanden. Ich hatte ein kleines Problem damit und musste mich erst daran gewöhnen. Man ist gerade voll in ein Kapitel vertieft und möchte am liebsten immer weiter lesen, und dann….plötzlich andere Zeit und wieder ganz andere Geschehnisse. Ich hab mich circa ab der Hälfte des Buches daran gewöhnt. Es hat trotzdem lange gedauert.

    Auch wird oft die Erzählperspektive gewechselt. Das finde ich wiederum gut, weil ich gerne die Geschichten aus den Perspektiven der anderen sehe. So kann man auf Gefühle der anderen oder noch Unbekanntes hoffen.

    Was mir sehr gut gefiel war, dass man auch Hintergrundinformationen von den Charakteren bekommt. Beispielsweise von ihrer Vergangenheit. Ihr kennt das sicher, dass man sich dadurch viel besser in die Geschichte einfühlen kann. Das ganze wurde dadurch noch interessanter und spannender.

    Es gibt auch spannende plötzliche Wendungen, die ich als Leser nicht kommen sah.

    Hier vergebe ich nur einen halben Weltentaucher, wegen der Startschwierigkeiten mit Orts- und Zeitwechsel.


    3. Kriterium: Die Charaktere.

    Mit den Charakteren tat ich mir etwas schwer. Mir fehlte das gewisse Etwas. Der Funke sprang einfach nicht über. Sie waren zwar teilweise sehr schön ausgearbeitet mit den schon erwähnten Hintergrundinfos aus der Vergangenheit, aber es fehlte einfach was.

    Gewisse Charaktere stachen sehr stark heraus und deren Charakter war auch deutlich erkennbar. Durch die Wechsel des Erzählers bekommt man gleich viel mehr mit. Man versteht die Charaktere dann viel besser, was ich in diesem Buch sehr wichtig fand!

    Anfangs war ich verwirrt, weil sehr viele Namen vorkamen. Ich hatte da leider echt meine Probleme.

    Hier vergebe ich einen halben Weltentaucher, weil mir wie gesagt einfach was gefehlt hat. Ich kann gar nicht genau beschreiben was es war, aber ihr kennt dieses Gefühl sicher auch und wisst was ich meine.


    4. Kriterium: Die Spannung, bzw. ob das Buch mich gefesselt hat.

    Das Buch war auf alle Fälle spannend. Nicht nur wegen den plötzlichen Wendungen, sondern auch weil einfach immer was passiert. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass einfach immer etwas interessantes war, was einen weiterlesen ließ. Ob aus Neugierde oder Spannung. Auch gefiel es mir, weil man gewisse Dinge von gewissen Personen nicht erwartet. Ich wartete nur darauf, dass mich wieder etwas schockiert. Ich fand das einfach toll!


    5. Kriterium: Die Schreibweise

    Der Schreibstil an sich ist sehr angenehm. Es ist sehr einfach geschrieben und man kann das Buch sehr flüssig lesen, wenn man sich an die ganzen Wechsel gewöhnt hat. ;) Auch finde ich, dass der Autor sehr detailliert und tiefgehend schreibt. Der einfache Schreibstil ist also auf keinen Fall langweilig. Er ist als ganzes betrachtet sehr hochwertig.

    Auch möchte ich hier unbedingt erwähnen, dass der Autor es geschafft hat, mir eine Gänsehaut zu verpassen. Das gelingt wirklich nicht oft bei mir, denn da muss schon ordentlich was passieren. Hier war es einfach die Schreibweise die mich so ins Buch gezogen hat und für spannende Momente mit Gänsehaut gesorgt hat.


    Insgesamt bekommt das Buch von mir 4 von 5 Weltentaucher. Mir hat das Buch einfach total viel Spaß gemacht und ich kann es nur sehr empfehlen. Wenn ihr Leser seit, die viele solcher Wechsel gar nicht mögen, weiß ich nicht ob das Buch etwas für euch ist. Es ist halt wie schon erwähnt, gewöhnungsbedürftig, weil es sehr viele davon gibt.

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    KristinSchoellkopfs avatar
    KristinSchoellkopfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein faszinierender Science-Fiction Roman!
    "Level" wird jeden in seinen Bann ziehen!

    Als ich den Klappentext von "Level" zum ersten Mal gelesen habe, wusste ich: Das ist ein perfektes Buch für mich!Ich habe den Piper-Verlag um ein Rezensionsexemplar gebeten und mich sehr gefreut, als ich es bekam. Nochmals vielen Dank an den Piper-Verlag!
    Das Cover hat mich sofort angesprochen. Das futuristische Design und die Farbgebung erinnern an ein anderes Universum. Auch das "Loch" am Ende des Tunnels, in welches man aufgrund des grellen Lichtstrahls nicht hineinsehen kann, macht das Cover zu etwas Mystischem und steigert bei jedem Science-Fiction-Fan die Vorfreude auf das Buch.
    "Level", der zweite Band von "Silo", ist eigentlich die Vorgeschichte zum ersten Teil der Reihe. Es wird geschildert, wie es zur Erbauung von Silo kam und was vor der eigentlichen Handlung im ersten Band von "Silo" geschieht. Das Buch ist in verschiedene Blickwinkel geteilt (Silo 1, Silo 17 und Silo 18), dies macht die Geschichte spannend und abwechslungsreich.
    Die Charakterzüge der Personen sind sehr schön geschildert und der Leser fühlt schon zu Beginn mit den Protagonisten verbunden. Ich konnte an meiner Reaktion auf bestimmte Ereignisse spüren, wie mir die Charaktere immer mehr ans Herz wuchsen. 
    Der Sprachstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Meist sind mir die Bücher, in welcher eine etwas einfachere Sprache verwendet wird, zu oberflächlich, doch bei "Level" war das nicht der Fall. Obwohl nicht die kompliziertesten Wörter verwendet werden, sind die Beschreibungen und Darstellungsweisen sehr detailgetreu und der Leser hat keine Probleme, sich die Welt von "Silo" vor dem inneren Auge vorzustellen.
    Mir persönlich haben die Zeitsprünge und die Wechsel der Erzählperspektiven sehr gefallen, der Leser kann unterschiedliche Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln erleben, was mich fasziniert hat.Auch die Spannung ab der ersten Seite war phenomenal! Ich war an das Buch gefesselt und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
    Fazit
    "Level" ist ein beeindruckender Science-Fiction Roman, der dem Leser sowohl eine Gänsehaut, als auch viel Spaß bereitet. Egal, ob man den ersten Teil gelesen hat oder nicht, "Level" zieht jeden in seinen Bann und macht neugierig auf mehr.

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    Binchen84s avatar
    Binchen84vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Handlung ist fesselnd, aufschreckend, erschütternd und man fragt sich, ob dieses Szenario nicht doch irgendwann eintreten wird.
    Wird dieses Szenario evtl. wirlich mal kommen?

    Inhalt:
    2049. Die Erde ist unbewohnbar. Nur wenige haben überlebt. Ihre letzte Hoffnung liegt tief unter der Oberfläche. Im einzigen Ort, an dem sie noch sicher sind. Im Silo. Doch ihre Sicherheit hat einen hohen Preis: In den Silos wird das Leben autoritär organisiert und streng reglementiert. Und es fordert Opfer. Als ein Aufstand ausbricht, muss der Wärter Troy alle Bewohner in den sicheren Tod schicken. Doch Troy weiß mehr über die Silos, als alle vermuten …(Quelle: Piper Verlag) 



    Über den Autor:
    2049. Die Erde ist unbewohnbar. Nur wenige haben überlebt. Ihre letzte Hoffnung liegt tief unter der Oberfläche. Im einzigen Ort, an dem sie noch sicher sind. Im Silo. Doch ihre Sicherheit hat einen hohen Preis: In den Silos wird das Leben autoritär organisiert und streng reglementiert. Und es fordert Opfer. Als ein Aufstand ausbricht, muss der Wärter Troy alle Bewohner in den sicheren Tod schicken. Doch Troy weiß mehr über die Silos, als alle vermuten …(Quelle: Piper Verlag) 

    Meine Meinung:
    "Level" ist der zweite Band der Silo-Trilogie von Hugh Howey, erzählt aber die Vorgeschichte zu Band 1 "Silo". Allerdings fand ich, dass man diesen Teil auch ganz gut alleine lesen kann. 
    Hugh Howey hat einen flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. Es hat einfach nur Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen. Er beschreibt viele Sachen sehr detailiert, aber auch nur da wo es nötig ist. Man wird also nicht mit langweiligen Beschreibungen gequält. 
    Die Handlung ist in verschiedene Erzählstränge gegliedert und man erfährt durch die unterschiedlichen Blickwinkel recht viel über die Umgebung und die Menschen. 
    Die Kapitel sind mit Ort und Datum versehen so findet man sich schnell in der Geschichte zurecht. Zwar finden immer mal wieder größere Zeitsprünge statt, aber dies behindert die Handlung oder das Verständnis nicht. 
    Die Spannung wird von der ersten Seite an aufgebaut und es hat mich oft erschüttert und erschreckt zu was die Menschen in der Geschichte fähig sind. Es stellt sich mir die Frage, ob es vielleicht nicht wirklich mal soweit kommen kann/wird.
    Die Protagonisten sind gut vorstellbar und tauchen schnell vor dem inneren Auge auf. Sie haben eine angenehme Tiefe und über ihre Vergangenheit erfährt man auch noch manches. Zwar waren am Ende nicht alle Fragen geklärt, aber die Spannung auf den dritten Teil "Exit" wird mit einem gemeinen Cliffhanger noch gesteigert.

    Fazit:
    Mit "Level" habe ich einen neuen Autor für mich kennen und lieben gelernt. Die Handlung ist fesselnd, aufschreckend, erschütternd und man fragt sich, ob dieses Szenario nicht doch irgendwann eintreten wird. Wer Dystopien mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen!

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    Binchen84s avatar
    Binchen84vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Handlung ist fesselnd, aufschreckend, erschütternd und man fragt sich, ob dieses Szenario nicht doch irgendwann eintreten wird.
    sollte man gelesen haben

    Inhalt:
    2049. Die Erde ist unbewohnbar. Nur wenige haben überlebt. Ihre letzte Hoffnung liegt tief unter der Oberfläche. Im einzigen Ort, an dem sie noch sicher sind. Im Silo. Doch ihre Sicherheit hat einen hohen Preis: In den Silos wird das Leben autoritär organisiert und streng reglementiert. Und es fordert Opfer. Als ein Aufstand ausbricht, muss der Wärter Troy alle Bewohner in den sicheren Tod schicken. Doch Troy weiß mehr über die Silos, als alle vermuten …(Quelle: Piper Verlag) 



    Über den Autor:
    2049. Die Erde ist unbewohnbar. Nur wenige haben überlebt. Ihre letzte Hoffnung liegt tief unter der Oberfläche. Im einzigen Ort, an dem sie noch sicher sind. Im Silo. Doch ihre Sicherheit hat einen hohen Preis: In den Silos wird das Leben autoritär organisiert und streng reglementiert. Und es fordert Opfer. Als ein Aufstand ausbricht, muss der Wärter Troy alle Bewohner in den sicheren Tod schicken. Doch Troy weiß mehr über die Silos, als alle vermuten …(Quelle: Piper Verlag) 

    Meine Meinung:
    "Level" ist der zweite Band der Silo-Trilogie von Hugh Howey, erzählt aber die Vorgeschichte zu Band 1 "Silo". Allerdings fand ich, dass man diesen Teil auch ganz gut alleine lesen kann. 
    Hugh Howey hat einen flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. Es hat einfach nur Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen. Er beschreibt viele Sachen sehr detailiert, aber auch nur da wo es nötig ist. Man wird also nicht mit langweiligen Beschreibungen gequält. 
    Die Handlung ist in verschiedene Erzählstränge gegliedert und man erfährt durch die unterschiedlichen Blickwinkel recht viel über die Umgebung und die Menschen. 
    Die Kapitel sind mit Ort und Datum versehen so findet man sich schnell in der Geschichte zurecht. Zwar finden immer mal wieder größere Zeitsprünge statt, aber dies behindert die Handlung oder das Verständnis nicht. 
    Die Spannung wird von der ersten Seite an aufgebaut und es hat mich oft erschüttert und erschreckt zu was die Menschen in der Geschichte fähig sind. Es stellt sich mir die Frage, ob es vielleicht nicht wirklich mal soweit kommen kann/wird.
    Die Protagonisten sind gut vorstellbar und tauchen schnell vor dem inneren Auge auf. Sie haben eine angenehme Tiefe und über ihre Vergangenheit erfährt man auch noch manches. Zwar waren am Ende nicht alle Fragen geklärt, aber die Spannung auf den dritten Teil "Exit" wird mit einem gemeinen Cliffhanger noch gesteigert.

    Fazit:
    Mit "Level" habe ich einen neuen Autor für mich kennen und lieben gelernt. Die Handlung ist fesselnd, aufschreckend, erschütternd und man fragt sich, ob dieses Szenario nicht doch irgendwann eintreten wird. Wer Dystopien mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen!

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    Sandra1978s avatar
    Sandra1978vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr lohnenswerte Lektüre, die uns den Vorgängerband Silo verständlicher macht.
    Tolle Ergänzung zu Silo - die Vorgeschichte und ein anderer Blickwinkel

    Rezension zu „Level“ von Hugh Howey (  Teil 2 der Silo-Trilogie )

    Inhalt :

    Hier halte ich mich mit Absicht knapp, um Lesern, die Silo noch nicht kennen, nicht die Spannung auf den ersten Teil zu nehmen.

    Der Roman „Level“ ist keine Fortsetzung, sondern hier erfahren wir, wie es zur Erbauung des Silos kam – Planung, durchführende Personen, Grund.

    Parallel zur Vorgeschichte werden kapitelweise Schlüsselereignisse aus verschiedenen Zeiträumen nach der Erbauung, als die Menschen schon im Silo leben, erzählt – die Zeitebenen wechseln sich hier immer wieder miteinander ab.

    Und zu guter Letzt spielt auch noch ein Teil in der Gegenwart von „Silo“ – die Reinigung von Juliette und ihr Aufeinandertreffen mit Solo aus einer anderen Perspektive.

    Wir erfahren, wie Solo jahrzehntelang alleine überlebt hat und zu dem wurde, der er heute ist, was mit seiner Katze Schatten geschah und zu welch unglaublich selbstzerstörerischen Plänen der Mensch fähig ist.

    Zum Buch

    Äußerlich ist Level wie auch Silo in einem einfachen und futuristischen Design gehalten, dass die Stimmung des Buches recht gut wiedergibt.

    In der Regel ist es ja normalerweise immer ein bisschen blöd, wenn als Folgeband die Vorgeschichte veröffentlicht wird, da man ja schon weiß, wie es zu einem späteren Zeitpunkt aussieht.

    Dies ist in Level nicht der Fall, da der Roman „Silo“ noch vieles offen gelassen hat und in Level ja auch Teile noch in der Gegenwart von Silo spielen – und die Erkenntnisse, die man aus beiden Bänden zusammengenommen gewinnt, erahnen lassen, wie es in „Exit“, dem 3. Teil der Trilogie, weitergehen könnte – aber ich vermute hoffnungsvoll, auch hier wieder überrascht zu werden.

    Insgesamt knüpft Level an den herausragenden Eindruck von Silo an – hochspannend und atemberaubend ist auch Level wieder ein Buch, das man nur sehr schwer aus der Hand legen kann. Der Autor versteht es hier meisterhaft, zwischen den Zeitebenen hin und her springen zu lassen und den Leser in keinem Moment vom Spannungshaken zu lassen.

    Die Vorstellung einer Zukunft, die gar nicht so weit weg ist, und zu einem Silo- bzw. Level-Szenario führen könnte, ist unvorstellbar krank in meinen Augen – aber dennoch irgendwie wahrscheinlich und gar nicht mal unglaubwürdig.

    Ein Buch, dass mich unwillkürlich mal wieder zu Hamstereinkäufen von Astronautennahrung und sonstigen Survivalinstrumenten anregt – was allerdings in diesem Szenario nicht viel bringen würde.

    Als Resümee bleibt mir zu sagen – auch dieses Buch will unbedingt gelesen werden und wer es nicht tut, verpasst wirklich etwas !

     

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    itwt69s avatar
    itwt69vor 3 Jahren
    lebendig begraben und gezüchtet zu welchem Zweck?

    Der 2.Teil der Trilogie bringt Licht in das Dunkel von allerhand Fragen. Warum wurden die Atombomben gezündet? Die Antwort ist meines Erachtens verblüffend und sensationell zugleich. Wozu dienen die Silos, wie werden sie gesteuert und wozu? Warum gehen die Menschen nicht an die Oberfläche, selbst wenn ein Silo schon "abgeschaltet" wurde? Das Ende stellt zwar sicher, das der Plan der 5 Wahnsinnigen nicht aufgegangen ist, aber wie es weiter geht, möchte und muss man dann doch sofort wissen. Wiederum super spannend und eine Dystopie mit vorher noch nicht gelesenen Elementen und Ideen: ein phantastischer SF-Roman!!!

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    jasbrs avatar
    jasbrvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend! Für alle Silo-Leser ein Muss!
    Spannend! Für alle Silo-Leser ein Muss!

    "Level" erzählt die Vorgeschichte zu "Silo". Dabei wird auf die Entstehung der Silos eingegangen und auf den Grund, warum die Menschen dort leben müssen und die Erde verseucht ist. Am Anfang springt man beim Lesen zwischen 2049 und 2110 - einmal vor dem Silo-Bau und einmal, als es bereits existiert. Am Anfang ist es mir etwas schwer gefallen, die beiden Sichten miteinander in Einklang zu bringen. Das löst sich aber relativ schnell auf und man kommt gut ins Lesen. Anschließend wechselt die Perspektive zwischen Silo 1, Silo 17 und Silo18, was die Komplexität des Romans unterstreicht. Hugh Howey hat es auch in diesem Buch wieder geschafft, eine komplexe Dystopie zu zeichnen. Er schafft es, verschiedenste Handlungsstränge miteinander zu verbinden und so zu verweben, dass man nur staunen kann, letztendlich aber alles in sich schlüssig ist. Während des Lesens werden viele Fragen, die auch noch von "Silo" übrig geblieben sind, werden beantwortet. Allerdings gefällt mir hier sehr gut, dann der Leser nicht alles vorgebetet bekommt, sondern sich viele Dinge selbst erschließen muss. Die Charaktere sind klar charakterisiert: Entweder gut oder böse. Die meisten Figuren spielen aber nur eine untergeordnete Rolle, weswegen hier oft nicht mal Namen genannt werden. Dies zeigt klar, welche Personen im Mittelpunkt stehen und wer für das Geschehen wichtig ist. Mir hat das Buch super gut gefallen. Manche Leser finden, dass sich das Buch an einigen Stellen zieht - da kann ich mich allerdings nicht anschließen. Durch den ständigen Wechsel der Perspektive und dadurch, dass man auch in der Zeit große Sprünge nach vorne macht, wird das Buch nicht langweilig. Im Gegenteil - ich hätte mir manche Stellen noch etwas ausführlicher gewünscht. Ich würde empfehlen, "Silo" vor "Level" zu lesen, auch wenn dieses Buch die Vorgeschichte erzählt. ACHTUNG, SPOILER FÜR DIE, DIE SILO NICHT GELESEN HABEN Allerdings wird viel, wie der Aufbau des Silos, hier nicht mehr erklärt, weswegen man manche Dinge besser versteht, wenn man schon Vorkenntnisse hat. Man geht beim Lesen von "Silo" außerdem davon aus, dass es nur das eine Silo gibt. Erst am Ende erfährt man, dass es noch viel mehr gibt. Wenn man also "Level" zuerst liest, wird einem hier die Spannung genommen, da es Außerdem werden am Rande auch Aspekte angesprochen, die sich auf "Silo" beziehen. Da macht es Spaß, sich beim Lesen zurückzuerinnern und so einige Lücken zu schließen. Wenn man "Silo" vorher nicht kennt, nimmt man diese Aspekte nur als Randerscheinung war und es gibt nicht den "Aha"-Effekt. Insgesamt ist es in sehr gutes Buch, dass ich jedem empfehle, der bereits "Silo" gelesen hat!

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    marion_galluss avatar
    marion_gallusvor 4 Jahren
    Die Fortsetzung, die eigentlich ein Prequel ist ...

    Donald ist eigentlich Architekt, schafft es jedoch mit Senator Thurmans Hilfe als Abgeordneter in den Senat. Er ist natürlich sehr stolz auf diesen Erfolg, und als der Senator ihn mit der Planung und dem Bau eines gigantischen unterirdischen Silos beauftragt, zweifelt er keinen Moment am genannten Nutzen des Teils. Das Silo muss angeblich als zusätzliche Schutzmaßnahme neben einem geplanten Endlager für radioaktive Brennstäbe erbaut werden.

    Als es dann am Tage der Einweihung der Anlage zur Katastrophe kommt, flüchten sich die Menschen in die erbauten Silos, auch Donald gelingt die Flucht in eines der unterirdischen Wohnanlagen. Mit dem Wechsel des Lebens von der überirdischen Welt, die durch den Kollaps unbewohnbar geworden ist, in die unterirdische, beginnt nicht nur für Donald ein Leben, wie man es sich nicht annähernd vorstellen kann.

    Macht, Intrigen, Rebellion und Aufstände beherrschen das Leben in den Silos und nach und nach kommt Troy, der Leiter des Silo 1 dahinter, dass sein eigenes Schicksal mit dem der mächtigen Gründer der Silos verbunden ist ….

    ***

    Level ist der zweite Teil der Silo-Reihe, der jedoch keine Fortsetzung, sondern ein Prequel ist, somit also die Vorgeschichte zu SILO erzählt. Wusste man in SILO nicht wirklich, in welchem Jahr die Geschichte spielt, so sind hier in LEVEL die Jahreszahlen benannt. Und Hugh Howey springt zwischen den Jahren hin und her, sodass ich mir ab der Hälfte des Buches etwa einen Spickzettel zugelegt habe, damit ich nicht den Überblick verliere. Denn auch zwischen zwei Zeitsprüngen hat der Autor gerne nochmal eine Rückblende eingebaut.

    Der Autor beginnt den ersten Teil mit der Zeit vor dem Bau und dem anschließenden Bau der Silos, und springt dann immer wieder in eine Zeit, in der die Menschheit schon geraume Zeit dort unten lebt.

    Dann eröffnet Howey im Laufe der Handlung immer wieder neue Handlungsstränge, die sich schlussendlich auch verbinden, wobei ich einen Handlungsstrang für die „Auflösung“ nicht unbedingt als wichtig erachtet habe, aber nun gut. Deshalb war er nicht weniger interessant :-)

    Hugh Howey hat den Spannungsbogen gut gespannt und seine Charaktere wieder gut ausgearbeitet. Ich kam in Laufe der Geschichte recht schnell auf die anstehenden „Auflösungen“, allerdings empfand ich sie nicht als zu absehbar. Als aufmerksamer Leser, der sich noch gut an den ersten Teil SILO erinnern kann, kann man aber gut folgen. Von daher war für mich das Ende auch nicht wirklich überraschend. Ich muss jedoch gestehen, dass ich während der Lektüre SILO mindestens viermal in der Hand hatte, um mir Figuren aus dem ersten Buch noch einmal anzuschauen und mir meine Vermutungen zu bestätigen.

    PIPER präsentiert den Roman wieder als gebundene Ausgabe mit Lesebändchen. Dass der Verlag aber in diesem zweiten Teil an einem schönen Hingucker des Erstlings SILO gespart hat, verstehe ich nicht wirklich und finde es auch schade. Denn bei Silo war der Schnitt ringsherum passend zum Cover in knallgelb gefärbt. In diesem Teil hätte ein türkis oder ähnliches sehr gut gepasst, der Schnitt wurde in LEVEL aber gar nicht farbig gefertigt..

    Mein Fazit: 5 Sterne für einen gelungenen Teil 2, der eher ein Prequel und keine Fortsetzung ist, sich jedoch im Laufe der Handlung an SILO heranarbeitet. Ausgestattet mit einem guten Handlungsbogen und charakterstarken Figuren, gefällt er mir sogar besser als Teil 1. Ein fesselndes, dystopisches Science Fiction Abenteuer.

    © Buchwelten 2014

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Philips avatar
    Hallo zusammen,

    heute ist der neue Roman von Hugh Howey, genannt "Level" im Piper Verlag erschienen. Aus diesem Grund verlose ich gleich 5 Romane des neuen Buchs.
    Darüber hinaus könnt ihr noch 2 Exemplare des Vorgängerromans "Silo" gewinnen.
    Nutzt also gleich eure Chancen und nehmt am Gewinnspiel teil:

    Hier geht es zu dem Gewinnspiel (ihr könnt sowohl auf meinem Blog als auch auf Facebook daran teilnehmen und somit 2 Chancen nutzen!)

    Bei Fragen könnt ihr diese einfach stellen. Ich probiere sie dann so schnell es geht zu beantworten!

    Liebe Grüße und natürlich ganz viel Erfolg

    Philip - http://philipswelt.blogspot.de

    esposa1969s avatar
    Letzter Beitrag von  esposa1969vor 4 Jahren
    Habe gerne auf FB mitgemacht, lg Jarmila
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