Hugo Hamilton Die redselige Insel

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Inhaltsangabe zu „Die redselige Insel“ von Hugo Hamilton

Ein besonderes Buch zum 50jährigen Jubiläum des „Irischen Tagebuchs“ von Heinrich Böll Jahre nach Heinrich Böll begibt sich der deutsch-irische Schriftsteller Hugo Hamilton auf die Spuren des deutschen Nobelpreisträgers und bereist die Grüne Insel. Das Ergebnis ist einerseits eine raffinierte und kunstvolle Spiegelung des Böllschen Tagebuchs, die zeigt, wie vieles heute anders geworden und wie vieles sich dennoch gleichgeblieben ist. Und andererseits bietet der Blick des irischen Autors mit deutschen Wurzeln eine ganz besondere Perspektive, die mit ironischer Selbstkritik auf beide Seiten schaut und zu höchst vergnüglichen Erkenntnissen kommt.

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  • Rezension zu "Die redselige Insel" von Hugo Hamilton

    Die redselige Insel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. April 2011 um 17:48

    EIne Beschreibung Irlands und seiner Menschen wie sie treffender nicht sein könnte. Ich habe dieses Buch kurz nach einem Irlandurlaub gelesen und vieles wiedererkannt.

  • Rezension zu "Die redselige Insel" von Hugo Hamilton

    Die redselige Insel
    Dilbertine

    Dilbertine

    07. July 2010 um 18:50

    „Die redselige Insel“ – ein mutiges Update des Irischen Tagebuchs von Heinrich Böll ********************************************* „Dieses Irland gibt es. Und sollte man dorthin reisen und es nicht finden, dann hat man nicht genug hingeschaut“. ******************************************** Fünfzig Jahre nachdem Heinrich Böll, in seinem wohl poetischsten Werk „Irisches Tagebuch“, Irland in 18 Kurzgeschichten seine Liebe erklärt hat, begibt sich Hugo Hamilton, Sohn deutsch / irischer Eltern, auf dessen Spuren. Die Geschichten entsprechen der Chronologie des Böll´schen Klassikers. Hamilton spannt in jeder seiner Geschichten den Bogen zur ursprünglichen Erzählung Bölls. Er begibt sich an gleiche Schauplätze, trifft gelegentlich sogar noch Personen, die Böll schon traf oder aber auch ihre Ahnen. Dabei plaudert er in leichter Erzählweise über das irische Wetter, irische Eigenarten, über altes und neues, vergängliches und unvergängliches, über den Wertewandel, die städtebauliche Entwicklung von Limerick, über die zu dicke Jugend, das generelle Rauchverbot in Irland und seine sozialen Randerscheinungen, über Straßen die dem Motor und Straßen, die noch den Schafen gehören. In seine Beobachtungen und Erlebnisse strickt er Anekdoten, die ihm die Menschen auf seiner Reise anvertraut haben, ein. Die Idee, ein Werk von einem der wohl größten deutschen Literaten „fortzuschreiben“ bzw. zu aktualisieren, scheint ein mutiges Unterfangen oder gar eine super Marketingstrategie. Wie auch immer, Hugo Hamilton kann dem literarischen Vergleich mit Heinrich Böll nicht standhalten. Ich weiß nicht, ob dieser Vergleich die erklärte Absicht des Autors war. Allerdings, begibt man sich auf solch große Spuren, kann eine Gegenüberstellung beider Werke nur zwangsläufig sein. Die Beobachtungen fünfzig Jahre irischer, gesellschaftlicher und sozialer Entwicklung sind kurzweilig, ironisch und interessant. Die in die Kurzgeschichten eingewobenen Anekdoten der „Dritterzähler“ kamen mir gelegentlich etwas zu zähflüssig daher. Spannend fand ich, dass Hugo Hamilton wesentlich kritischer und nicht ganz so liebevoll mit seinen irischen Zeitgenossen umgeht, wie Heinrich Böll es seinerzeit tat. Die Begeisterung, die mich beim Lesen des Böll Klassikers vorangetrieben hat, war beim Hamilton´schen Portrait leider nur verhalten spürbar. Hamilton holt gelegentlich zu weit aus, um zum Ziel zu gelangen und seine Beobachtungen sind nicht so klar und präzise, wie die von Heinrich Böll, der fast jedem einzelnen Satz in seinem Tagebuch einen saftigen und nahrhaften Inhalt und Zauber verliehen hat. Möglicherweise erklärt sich meine etwas zu kritische Haltung aus der kurzen Zeitspanne, die zwischen meinem Konsum beider Werke lag. Vielleicht liegt es aber auch am unwiederbringlich ernüchternden und desillusionierenden Inhalt der Kurzgeschichten, denn das Irland des 21. Jahrhunderts hat nur noch wenig mit dem Böllschen Irland der fünfziger Jahre zu tun. Wer also ein Werk im Stil von Heinrich Böll sucht und zudem Nostalgiker ist, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Wer allerdings Irland liebt, Freude an der Fortschreibung irischer Geschichte und Entwicklung hat und einen etwas anderen Reiseführer als den gängigen Marco Polo bevorzugt, der ist bei Hugo Hamilton genau richtig aufgehoben. Der Autor möge es mir verzeihen, aber mehr als 3 ½ Sterne kann ich im zwangsläufigen Vergleich mit dem Vorgänger nicht vergeben.

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  • Rezension zu "Die redselige Insel" von Hugo Hamilton

    Die redselige Insel
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    29. September 2009 um 11:59

    Eingereicht von Peter K.: Vor Jahren sind wir, ich muss es zugeben, mit Heinrich Bölls Irischem Tagebuch unter dem Arm oder besser im Koffer nach Irland gereist und unsere Erwartungen und Sehnsüchte wurden übertroffen: Die Menschen, die Musik, die Schafe, die hinter jeder Ecke lauerten, Bed & Breakfast, all das führte dazu, dass wir noch viele Male nach Irland reisten. Hamilton stellt nun in seinem Buch die Erfahrungen und Erlebnisse der frühen Jahre (Böll'schen Jahre) mit der heutigen Zeit gegenüber. Er beschreibt den gesellschaftlichen Wandel. Vom Leid, dem Mitleid, dem Freiheitskampf als gesellschaftlicher Grundströmung bis zur heutigen Gesellschaft der Boomjahre. Obwohl das Buch lange vor der derzeitigen Wirt-schaftskrise geschrieben wurde, erahnt man hinter dem rasanten Aufschwung, den raschen Absturz. "Die Iren genießen ihre materielle Freiheit, aber ich frage mich manchmal, ob sie wissen, was sie sich damit antun. Die Bürger sind europaweit am zweihöchsten verschuldet. ... Ob die Bürger von Mayo auch nur den Preis aber nicht den Wert der Dinge kennen würden." Noch heute signalisiert man mit einer schlichten Kopfbewegung, mit nicken, eine Vertrautheit. Das war damals für uns befremdlich, aber gewöhnt haben wir uns schnell daran, hatten aber immer die Befürchtung, wir könnten "falsch" nicken. Und wer etwas über "comhar" (die Wurzel des irischen Wortes für Nachbar) erfahren möchte lese die Seiten 56/57 der Taschenbuchausgabe. "Vielleicht sind es ja die Hunde von Dookinella, die uns zurufen: Wartet nicht zu lange mit eurem nächsten Besuch." Hugo Hamilton, hat, wie im Klappentext beschrieben, ein irisches und ein deutsches Bein. Das deutsche Bein hat dem irischen Bein eine Liebeserklärung bereitet. Auf jeden Fall hüpfen beide Beine vor Freude.

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  • Rezension zu "Die redselige Insel" von Hugo Hamilton

    Die redselige Insel
    firlefanz

    firlefanz

    30. September 2008 um 10:16

    Hach, Irland. Hamilton beschreibt Land und Leute auf eine witzige und hellsichtige Art und Weise.