Hugo Hamilton Gescheckte Menschen

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Inhaltsangabe zu „Gescheckte Menschen“ von Hugo Hamilton

Hugo Hamilton lebt in einem Land, das auf keiner Landkarte verzeichnet ist. Der kleine Junge wurde in Irland geboren und wächst in Dublin auf, aber er geht jeden Abend in Deutschland zu Bett und steht morgens in Deutschland wieder auf. Seine Familie spricht kein Englisch, dafür Deutsch und Gälisch, was niemand um sie herum versteht. Denn Hugo und seine Geschwister sind „breac“, gescheckt: Als Sohn einer deutschen Mutter und eines irischen Vaters wächst Hugo Hamilton in einer Welt voller Geheimnisse, Widersprüche und absurder Komik auf.

Eines der schönsten Bücher, die ich bisher gelesen habe!!

— SigiLovesBooks
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  • Rezension zu "Gescheckte Menschen" von Hugo Hamilton

    Gescheckte Menschen
    Ailis

    Ailis

    27. July 2010 um 20:27

    Leider wird "Gescheckte Menschen" von Hugo Hamilton zu den Büchern gehören, die ich abbrechen und ungelesen wieder ins Regal stellen werde. Wer begeistert war von Frank McCourts Roman "Die Asche meiner Mutter", dem wird sicher auch Hugo Hamiltons Buch gefallen. Wem es aber ging wie mir, die ich so gar nichts mit McCourts Stil anfangen konnte, der sollte auch vom Hamilton die Finger lassen. Die Geschichte an sich würde ich gerne lesen, das ging mir bei "Die Asche meiner Mutter" schon so, aber der Schreib- und der Erzählstil können mich bei beiden nicht überzeugen. Die Sätze wirken seltsam abgehackt - bei McCourts Roman war das sogar noch extremer - und der Erzählfluss folgt vollkommen willkürlichen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen des Autors. Er kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen und auf mich wirkt es nicht wie eine in sich geschlossene Geschichte, sondern vielmehr wie eine Aneinanderreihung nicht immer zusammenpassender Erinnerungen. Das führt dann auch dazu, dass ich den Roman schon relativ früh abbreche, denn ich finde einfach nicht in die Geschichte rein - so abgehackt wie Hamiltons Sätze gebaut sind, so abgehackt und unregelmäßig holpern meine Gedanken durch dieses Buch. Ich mag es, wenn Bücher schön geschrieben sind, wenn sie einen gleichmäßigen Sprach- und Erzählfluss haben und wenn die Sätze gekonnt miteinander verbunden sind. Was ich nicht mag, ist Prosa in Form eines Schulaufsatzes, in dem zu viele Sätze mit "Und", "Dann" oder "Er sagte,..." beginnen - was, um alle Hinweise darauf im Keim zu ersticken, auch im Original nicht anders zu sein scheint, also keine Schwäche der Übersetzung ist.

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  • Rezension zu "Gescheckte Menschen" von Hugo Hamilton

    Gescheckte Menschen
    SarahCatherine

    SarahCatherine

    30. April 2009 um 19:02

    Als ich las, dass dieses Buch wie "Die Asche meiner Mutter" sein sollte, dachte ich, die Investition würde sich lohnen. Leider konnte Hugo Hamilton meinen Erwartungen, die zugegebenermaßen hoch waren, nicht gerecht werden. In sehr einfachen Sätzen, die schnörkellos aufeinander folgen, wird die Geschichte von Hugo und seiner Familie erzählt, das Leben der Mutter und deren Weggang aus Deutschland während der sogenannten Entnazifizierung und die Heirat mit dem Iren ebenso wie die Kindheit von Hugo und seinen Geschwistern in Irland. Hugos Kindheit spielt sich hauptsächlich im Kreise der Familie ab, doch auch draußen, in der Schule und dem Dorf ist die Zerrissenheit zwischen der deutschen Herkunft und dem Leben in Irland vorherrschend. In den letzten vier Kapiteln wird die Geschichte dann doch noch irgendwie rund, aber insgesamt bleibt "Die Asche meiner Mutter" unerreicht.

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