Hugo Loetscher Der Buckel

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Inhaltsangabe zu „Der Buckel“ von Hugo Loetscher

Neunzehn Geschichten, darunter zahlreiche unveröffentlichte, von einzigartiger Vielfalt. Ein Thema kehrt immer wieder in den knapp fünfzig Jahren ihres Entstehens: »Der Buckel« steht für den lädierten Menschen, den Ausgestoßenen und Benachteiligten. Geschichten von wunderbarer Präzision und abgründiger Leichtigkeit, die in Pointen von oft aphoristischer Erkenntnisschärfe gipfeln.

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  • Rezension zu "Der Buckel" von Hugo Loetscher

    Der Buckel

    Greta

    02. April 2010 um 13:03

    "wenn der junge mann allein war, da meldeten sich die gefühle, benahmen sich vertraulich, hockten sich überall fest, bedienten sich an den flaschen, drehten am radio, unterhielten sich, bemerkten nicht, dass sie den jungen mann störten..." . "er ertrug einfach den jargon des 'ach' und 'och' nicht, diese massenproduktion von stimmstößen. konversation gab es ja nicht mit den gefühlen; sie stammelten bloß, wiederholten immer das gleiche, waren alle eingeschrieben bei der 'metapher-ausleih-ag', einer anonymen gesellschaft mit beschränkter haftung; sie rochen nach fusel, denn sie waren trunken, taumelten und stolperten, lagen sich im arm, flossen ineinander über wie aquarellfarben, fortwährende promiskuität." . "da gab es natur. der junge mann hatte gehört, dass es natur gab, draußen vor dem fenster: ein holunderbeerbaum, an dem wäsche hing; oder rasenstücke; auch gemüsebeete waren natur; und vor der stadt noch viel mehr, da waren die früchte dran, die er aus konserven kannte, titanische landschaften mit bergsturz und felsvorbau, seen, die lieblich seien mit segelhüten. aber landschaft, so einfach schlechthin, das gab es nicht für den jungen mann, er baute landschaften, korrigierte die bilder der natur; da war ein horizont, der sich verlor, und der junge mann konnte nicht einfach die sehnsucht auspacken und sie dem horizont entlang schicken und darin aufgehen. so geschah es, wenn der junge mann vor eine landschaft saß, dass er nie den eindruck hatte, er sitze vor etwas bestimmt fertigem, sondern er holte ein dach heraus, pointierte die vertikale einer pinie, dunkelte das grün, und vor allem gab er acht, dass die stimmungen nicht seine gefühle besprangen, einige blätter im herbst, das war noch kein grund, traurig zu sein..."

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