Hugo Loetscher Saison

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Inhaltsangabe zu „Saison“ von Hugo Loetscher

Er war berühmt, nur wußte dies niemand. Aber er hatte noch ein ganzes Leben vor sich. Philipp, zwischen Schulabschluß und Berufsausbildung stehend, von der Großen Bühne träumend, jobbt einen Sommer lang als Bademeister. Philipps erste Saison in einer Zürcher Seebadeanstalt, in der sich die Figuren unserer Gesellschaft programmreiche Blöße geben, ist auch die Saison einer zarten Liebe.

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  • Rezension zu "Saison" von Hugo Loetscher

    Saison
    CamCam

    CamCam

    12. March 2011 um 15:37

    Er war berühmt, nur wusste dies niemand. Aber er hatte noch ein ganzes Leben vor sich. Philipp, zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung stehend, von der Grossen Bühne träumend, jobbt einen Sommer lang als Bademeister. Er erlebt seine erste Saison, für die das reale Leben die Vorlage bietet. Aus einer Seebadeanstalt macht Philipp mit unbekümmerter Phantasie ein buntes spannend-überraschendes Badetheater, einen Schauplatz, wo die Figuren unserer heutigen Gesellschaft programmreiche Blösse zeigen. Philip, Fantast und Schnorrer, arbeitet und lebt einen Sommer - eine Saison - lang in einer Badeanstalt in Zürich. An seiner Seite: Lotty, seine Freundin, die immer mal wieder zu ihm zurück kehrt, auch in dieser Geschichte, nur für einen Sommer lang. Aus dem Seebad macht er mit seiner Fantasie und seiner Wortgewandtheit ein Theater, ein Schauspiel, Spielzeit: Eine Saison. Ein knapp geschriebenes, unglaublich fantasievolles Buch, das die Charaktere unserer heutigen Gesellschaft völlig überspitzt und ironisch zeichnet. Unterhaltsam; ein Ferienbuch, bestens geeignet für lange Nachmittage in einem Seebad am Zürichsee. Wunderbar, wie Loetscher all die verschiedenen Probleme und Eigenheiten der Menschen beschreibt, den Zeigefinger hebt und doch nicht moralpredigt, sondern die Personen leise lächelnd verspottet. Auch die Liebe, die sanfte, leise Liebe zwischen Lotty und Philipp, wirkt wie ein Nachmittag am See: kurz, heiss, leicht und verspielt. Fazit: Ein leichtes, ironisches Buch über die Eigenheiten der heutigen Gesellschaft. Ein Sommerbuch.

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  • Rezension zu "Saison" von Hugo Loetscher

    Saison
    Bibliophil

    Bibliophil

    25. December 2010 um 17:17

    Er war berühmt, nur wusste das niemand. Aber er hatte noch ein ganzes Leben vor sich. Im Augenblick quälte ihn die Sorge, wie es mit der Miete läuft. Geld besitzt er keines, dafür hat er umso mehr Phantasie. Immer wieder inszeniert er in Gedanken Theaterstücke; Ideen für Geschichten hat er genug: Ein interessanter Gegenstand, der sein Interesse weckt, ein Mensch der seine Wege kreuzt – schon läuft auf seiner Bühne eine Inszenierung und er ist der Regisseur. Philipp, bald zwanzig Jahre alt, zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung stehend, entdeckt zufällig das Schild bei einer Badeanstalt am Züricher See: Bademeister gesucht. Er bewirbt sich und erhält die Stelle. Zusammen mit Lotty, die überraschend früher von ihrem Berlin-Aufenthalt heimkehrt, führt er für eine Saison die Badeanstalt. Bühne frei für die Badegäste: Da ist die „Warze“, psychisch angeschlagen, die jeden Morgen die Badeanstalt besucht, sie darf dann ihr Heim verlassen, hat Ausgang, jedenfalls bis sie erwischt wird … Der Altbackene, Philipps alter Gymnasiumlehrer, den er anfangs gar nicht mochte, ihn dann aber, als er eine Zeit lang wegbleibt, vermisst. Coco, die schöne Friseurin, die soeben ihren eigenen Salon aufgemacht hat, ein Krankenpfleger, der sich nach der Nachtschicht im Krankenhaus im Bad entspannt. Ein katholischer Pfarrer und ein reformierter Pfarrer, die sich zufällig im Bad begegnen und sich dann immer wieder am Pfarrersonntag, also montags, treffen, um am „interkonfessionellen“ Tischchen über Gott und die Welt zu philosophieren. Diese und viele andere Menschen haben ihren Auftritt in Philipps Seebad. Hugo Lötschers muss die Menschen sehr gemocht und gut beobachtet haben, das spürt man beim Lesen dieses Romans. Die Figuren, die in der Badeanstalt auftauchen sind liebenswert, trotz (oder vielleicht gerade deshalb)Schwächen und Schrullen. Und immer wieder gibt es in diesem Buch ironische Anspielungen in Bezug auf gesellschaftliche Umgangsformen oder soziale Probleme. Ich hatte mich beim Lesen der Geschichte sehr gut unterhalten und mich blenden amüsiert. Es wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Hugo Lötscher sein.

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