Hugo Müller-Vogg

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Hugo Müller-Vogg

Lebenslauf von Hugo Müller-Vogg

Hugo Müller-Vogg wurde im Juni 1947 in Mannheim geboren. Er studierte in Mannheim VWL und Politische Wissenschaft. Im Jahr 1978 hat er mit der Arbeit „Public Relations für die soziale Marktwirtschaft. Die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesvereinigung der Dt. Arbeitgeberverbände, des Bundesverbandes der Dt. Industrie und des Institutes der Dt. Wirtschaft" schließlich promoviert. Nach Beendigung des Studiums arbeitete Müller-Vogg als Wirtschaftsredakteur beim Mannheimer Morgen. Im Jahr 1977 wechselte er in die Wirtschaftsredaktion der FAZ. Er arbeitete dort als Korrespondent in Düsseldorf und ab1984 in New York. Ab 1988 bis 2001 war Müller-Vogg auch Mitherausgeber der Zeitung. Von 1997 - 2011 moderierte er die Fernseh Show "3,zwei,eins" mit Luc Jochimsen und Manfred Bissinger zusammen, im Hessischen Rundfunk. Seit Oktober 2001 arbeitet er als freier Journalist. Müller-Vogg arbeitet in Berlin und lebt privat in Bad Homburg vor der Höhe.

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Volksrepublik Deutschland

Volksrepublik Deutschland

 (1)
Erschienen am 06.03.2009
Die Douglas-Story

Die Douglas-Story

 (0)
Erschienen am 14.05.2010
Oetker-Rezepte

Oetker-Rezepte

 (0)
Erschienen am 14.09.2012

Neue Rezensionen zu Hugo Müller-Vogg

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Rezension zu "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient!" von Hugo Müller-Vogg

"Schwarz-Rot - das Wohlfühlmodell der Deutschen" ?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Glaubt man Meinungsumfragen, dann hat Deutschland tatsächlich die Regierung, die die Mehrheit möchte. Dahinter steckt ein offenbar im Land tief verwurzelter Drang nach Harmonie und lautloser Verwaltung. Die Regierung möge ihre Arbeit machen und dabei jedes Parteiengezänk unterlassen.

Doch die enormen Probleme, vor denen Deutschland steht, verschwinden nicht dadurch, dass man sie verschweigt oder gar verdrängt, auch wenn sie dadurch nicht im medialen Brennpunkt stehen. Hugo Müller-Vogg gehört zu den wenigen Journalisten, die es noch wagen, der lahmenden Regierung aus den ehemaligen sogenannten Volksparteien den Spiegel vorzuhalten. Die Große Koalition besitzt eine so umfassende Mehrheit, dass sie Weichen für die Zukunft stellen könnte. Aber das geschieht leider nicht. Wenn man dem Untertitel dieses Buches traut, dann sucht Müller-Vogg nach Gründen dafür.

Allerdings findet der Leser kaum klare Antworten auf die von ihm gestellten Fragen. Die Stärke dieses Textes liegt vielmehr in der Benennung der vor dem Land stehen Überlebensprobleme und der Beschreibung der armseligen Lösungsversuche. Wenn man die einzelnen Kapitel liest, dann offenbart sich ein durchgängiges Verhaltensmuster. Dieses Regierung ignoriert schlicht die Wirklichkeit und arbeitet offenkundig auf der Grundlage falscher Vorstellungen über das Funktionieren von Wirtschaft und menschlichem Verhalten.

Überdeutlich wird das bei der ausgerufenen Energiewende. Allein wegen dieses Kapitels, in dem der ganze Irrsinn aufgelistet ist, der bereits unter Kanzler Schröder begann, lohnt das Lesen dieses Buches. Lässt man einmal die Frage beiseite, ob diese Energiewende tatsächlich die richtige Antwort auf die Probleme in diesem Bereich ist und schaut sich nur das erzeugte Chaos an, dann kann man eigentlich nur wütend werden. Zunächst einmal wurden finanzielle Anreize für Investoren in die neuen Energieträger geschaffen, die zur größten je in Deutschland gesehenen Umverteilung von unten nach oben geführt haben. Der Energiemarkt wurde in diesem Zusammenhang komplett ausgehebelt, was zu enorm steigenden Preisen führt, was allein der staatlichen Gesetzgebung zu verdanken ist. Die einen müssen zahlen und die anderen kassieren ohne jedes Risiko. Und ganz nebenbei werden Unsummen des von den Bürgern bezahlten Strompreises einfach verschenkt. Von der überall propagierten sozialen Gerechtigkeit spürt man hier merkwürdigerweise überhaupt nichts. Wer sich über diesen ökonomischen Murks ein Bild machen möchte, wird das mit diesem Text sehr schnell können.

Auf anderen Gebieten sieht es nach Müller-Vogg nicht anders aus. Ein gerne verschwiegenes Problem besteht in der mangelnden Investitionstätigkeit von Wirtschaft und Staat. Die schleichende Deindustrialisierung sieht der normale Bürger nicht. Erst wenn die Folgen dauerhaft zurückgehender Investitionen der Wirtschaft sichtbar werden, kommt wahrscheinlich der große Schreck. Wenigstens die fehlende Investitionstätigkeit des Staates kommt über die Medien so langsam ins Bewusstsein der Bürger. Marode Schleusen im Nord-Ostseekanal, vor sich hin rostende Brücken, die viel zu langsame Digitalisierung Deutschlands, der Zustand der Ausrüstung in der Bundeswehr und vieles andere mehr sind nur Ausdruck katastrophaler Versäumnisse der letzten Jahre.

Müller-Vogg geht darauf nur zum Teil ein. Er befasst sich darüber hinaus mit den in er Regel nebensächlichen Lieblingsthemen dieser Bundesregierung und zeigt, welche Maßnahmen zu welchen Folgen führen werden, wenn man normales menschliches Verhalten oder einfach nur die absehbaren Konsequenzen falschen Handelns zugrunde legt.

Dieser Text wird garantiert nicht zu guter Laune führen.

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Rezension zu "Volksrepublik Deutschland" von Hugo Müller-Vogg

Rezension zu "Volksrepublik Deutschland" von Hugo Müller-Vogg
Jens65vor 10 Jahren

Volksrepubik Deutschland - Ein Drehbuch für die rot-rot-grüne Wende.
Dieses Buch wagt einen Blick voraus in eine rot-rot-grüne Zukunft. Es beginnt am Nachmittag des 27. September 2009, dem Wahlsonntag. Und endet mit der Wahl des ersten von einer rot-rot-grünen Mehrheit getragenen Kanzlers.
Bei diesem Sachbuch von Hugo Müller Vogg handelt es sich natürlich um eine politische Fiktion, also eine erfundene Geschichte. Sie erzählt, wie es nach der Bundestagswahl im September 2009 zu einer Regierung aus Sozialdemokraten, Linken und den Grünen kam. Die in der Geschichte handelnden Personen tragen nicht zufällig Namen wie Frank-Walter Steinmeier, Franz Müntefering, Jürgen Trittin oder Oskar Lafontaine. Aber was sie nach dem Wahltag 2009 sagen, ist ihnen vom Autor in den Mund gelegt, was sie tun eine Unterstellung. Das gilt auch für die Worte und Taten des übrigen politischen Personals, das hier agiert.
Diese Fiktion von einer rot-rot-grünen Zukunft entspringt freilich nicht allein der Fantasie. Hier fließt vielmehr ein, was führende Politiker von der SPD, den Grünen und der Linken bisher gesagt und getan haben. Vor allem zeigt ein Blick in die Programme und Beschlüsse der drei Parteien, wie nahe sie sich in vielen Fragen sind, dass es folglich keine unüberwindbaren ideologischen Hürden für eine solche Konstellation gibt.
Aus meiner Sicht hat die Fiktion von der rot-rot-grünen Volksrepublik eine durchaus reale Basis. Das alles muss nicht so kommen. Aber es kann so kommen. Und es wäre fahrlässig, darüber nicht vorher nachzudenken.

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Hugo Müller-Vogg wurde am 01. Juni 1947 in Mannheim (Deutschland) geboren.

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