Hugo Portisch Aufregend war es immer

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Inhaltsangabe zu „Aufregend war es immer“ von Hugo Portisch

Hugo Portisch ist einer der großen Journalisten der Gegenwart. Kosmopolit, Humanist und einzigartiger Mensch. Mit seinen Erinnerungen erweckt er mehr als ein halbes Jahrhundert Weltgeschehen zum Leben.

Der Doyen des Österreichischen Journalismus bringt uns Europas Geschichte anhand seiner Biographie näher

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Einer der bedeutensten Journalist Österreichs über sein Lebenswerk, spannend, voll von Anekdoten, in seinem väterlichen Plauderstil.

— Caastorb
Caastorb

Portisch vermengt hier private Erlebnisse mit historischen Ereignissen und erklärt ganz nebenbei die Welt. Klare Leseempfehlung.

— prueher
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— Sikal
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  • Österreichs Geschichte in Anekdoten, erzählt von Hugo Portisch

    Aufregend war es immer
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    25. August 2016 um 11:50

    Der Doyen des Österreichischen Journalismus wollte diese Biographie gar nicht schreiben. Der Verleger hat ihn ein Dutzend Jahre damit in den Ohren gelegen bis Hugo Portisch sich 2015 erweichen ließ. Wer kennt ihn nicht, diesen charismatischen Journalisten, der für die meisten Österreicher DER Geschichtelehrer schlechthin ist? Seine TV-Dokumentationen „Österreich I“, „Österreich II“ und/oder „Hört die Signale“ sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In eindrücklichen Worten, jedoch nie ohne Wortwitz schildert er sein Leben, das immer im Kontext mit der mitteleuropäischen Geschichte zu sehen ist. Doch er streicht nicht sich selbst als Person hervor, sondern immer das „rundherum“.Er erzählt von seiner langjährigen Arbeit als Chefredakteur bei der österr. Tageszeitung „Kurier“. Er berichtet von der – für Österreich nicht ganz ungefährlichen Zeit – des Ungarnaufstandes 1956 und des Prager Frühling 1968. Immer wieder erleben die Zuseher des ORF wie Portisch als guter Kenner der Außenpolitik Zusammenhänge erklärt. Oft war er Dunstkreis der wirklich Mächtigen, wie Henry Kissinger, unterwegsAls Kind habe ich immer gedacht, wenn sich Dr. Hugo Portisch den Arm bricht, ist er stumm, weil er seine Statements immer mit vielen eindringlichen Handbewegungen unterstützt hat. Sein liebevoll gestaltetes Pilz-Buch begleitet uns schon seit Jahren in den Sommerurlaub.Hugo Portisch ist ein Vollblutjournalist, der eine tiefe Verbundenheit zu Österreich hat. Fazit:Eine gelungene Autobiographie – man hätte es auch nicht anders erwarten können. 

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    • 3
  • sachbuch, geschichte, politik,

    Aufregend war es immer
    Caastorb

    Caastorb

    10. February 2016 um 18:14

    Hugo Portisch ist der bedeutendste Journalist Österreichs. Mit seinen umfassenden Dokumentationen Österreich I, Österreich II, Hört die Signale und einer Dokumentation über den Zweiten Weltkrieg mit Henry Kissinger hat der das Geschichtsbewusstsein aller Österreicher geprägt. Er wurde zwei Mal mit der goldenen Kamera, drei Mal mit der Romy und mit dem Platin-Romy für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Weiters erhielt er den Ehrenpreis des Deutschen Buchhandels und den Concordia-Ehrenpreis. 2005 und 2014 erhielt er die Auszeichnung Journalist des Jahres für sein Lebenswerk. Seit letztem Jahr liegt seine erste Biografie vor. In leicht verständlichem Plauderstil erzählt Portisch, was er in Österreich seit Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt hat. Gespickt mit Anekdoten und persönlichen Details führt er den Leser an der Hand, quer durch die Geschichte Österreichs, bis hin zu den grossen Ereignissen in der Weltpolitik. Zusammenhänge einfach erklären, das ist die grosse Gabe von Portisch. Wenn du sein Buch liest, wird klar, was sich kurz nach dem Krieg abgespielt hat. Was wollten die Russen? Wer hatte die Macht?Würde Wien vom Westen abgetrennt werden, so wie Berlin? Würde Österreich geteilt werden? Kurz nach dem Krieg erschien alles möglich. Und da erzählt Portisch von dieser unglaublichen Geschichte, die er persönlich recherchiert hat. Dr. Karl Renner, der spätere Bundespräsident Österreichs, geht in Gloggnitz mit einem tschechischen Fremdarbeiter als Übersetzer zu den Russen. Er möchte die Republik Österreich wieder so herstellen, wie sie vor dem Krieg war. Er wird bis nach Wr. Neustadt weitergereicht. Dort schicken sie ein Telegramm an Stalin. Eine halbe Stunde später antwortet Stalin und spricht Karl Renner vollstes Vertrauen aus. Die Gründung der Zweiten Republik Österreich wird noch am 29. April 1945 ausgerufen. Der Weltkrieg endete erst am 8. Mai! Die erste deutsche Regierung entstand erst 4 Jahre später, 1949 mit Konrad Adenauer an der Spitze. Natürlich erzählt Portisch von seiner langjährigen Arbeit als Chefredakteur bei der österreichischen Tageszeitung Kurier, den spannenden Tagen während der Ausrufung des österreichischen Staatsvertrags, die Zeit des Ungarn-Aufstandes und des Prager Frühlings, seiner ersten Lehrredaktion, der ersten Volksbefragung Österreichs bis hin zu seinem Engagement in Afrika. Bei seinen Reisen nach Amerika, in den Vietnam, nach Sibirien und nach China passierten ihm immer wieder unglaubliche Dinge, die ihn als österreichischen Journalisten in Kontakt mit den mächtigsten Politikern der Welt brachten. Portisch vermittelt in seinen Geschichten die Wichtigkeit von politischen Situationen. Portisch nimmt sich als Person völlig zurück. Sein Anliegen ist es, dass alle verstehen, wie die wichtigen Entscheidungen entstanden sind. Im Endeffekt ist es für Portisch wichtig, dass wir erkennen, wie bedeutend all diese politischen Ereignisse waren. Warum ist Österreich heute eines der erfolgreichsten Länder Europas? Welche weitreichenden Entscheidungen, Volksbefragungen, Kämpfe und Krisen haben Österreich zu dem Land gemacht, das es heute ist. Das macht Portisch aus. Tief im Inneren ist es eine tiefe Liebe zu Österreich, die in diesem Text mitschwingt. Auch die Liebe zu seinem Beruf, dem des unabhängigen Journalisten.

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  • Ein Vollblutjournalist plaudert aus dem Nähkästchen

    Aufregend war es immer
    Sikal

    Sikal

    16. November 2015 um 21:03

    „Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an.“ Und einen festen Entschluss hatte Hugo Portisch von Anfang an – er wollte guten, objektiven Journalismus betreiben, wollte immer mitten drin im Geschehen sein und Hintergrundinformationen an den Mann bzw. an die Frau bringen. Hat sich dagegen gewehrt Bundespräsident zu werden, um dieser Lebensaufgabe weiter nachzugehen. Hugo Portisch ist sicherlich einer der bedeutendsten Journalisten Österreichs, bekannt durch seine überaus beeindruckenden Dokumentationen (allen voran Österreich I und II), wurde er mit unzähligen Preisen gekrönt. Eigentlich könnte man ihn als wichtigsten Geschichtsprofessor des Landes bezeichnen, schafft er es doch geschichtliche Themen außergewöhnlich fesselnd zu erzählen. Durch die Verknüpfung seiner Anekdoten mit historischen Fakten prägen sich seine Geschichten bildhaft ein und bleiben somit im Gedächtnis. Auch hier in seiner Autobiographie merkt man seine tiefe Verbundenheit zu Politik und Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen. Erzählt immer mit dem seinen Lesern so wohlbekannten Enthusiasmus und dem ihm eigenen Plauderton, der auch vom kleinen Mann auf der Straße mit Leichtigkeit verstanden wird. Prägnant erzählt er zum Beispiel vom ersten politischen Toten der Zweiten Republik und den anschließenden Aufläufen in Wien, schildert von Reisen nach Amerika und China und vom Staatsvertrag sowie dem Marshallplan. Sämtliche Wendepunkte der 2. Republik sind unweigerlich mit dem Namen Hugo Portisch verbunden. „ Die Menschen in diesem Zug demonstrieren gegen die Wiederbelebung der Gewalt in diesem Land, sie demonstrieren gegen Rechtsextremismus, gegen Antisemitismus, und sie demonstrieren für Österreich.“ Mit diesem Buch – für das ihn sein Verleger übrigens 12 Jahre beknien musste – schafft er sich wieder mal Gehör über ein Stück Zeitgeschichte, deren Ereignisse ihn geprägt und sein Leben begleitet haben. Er schreibt nicht nur über Begebenheiten, sondern hat vieles selbst erfahren, Hunger, Not und Krieg, aber auch Menschlichkeit, Hilfe und Freude. Absolute Leseempfehlung!

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