Hugo Rieth Essener Kapellen

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Inhaltsangabe zu „Essener Kapellen“ von Hugo Rieth

Kapellen sind kleine Gotteshäuser, deren unterschiedlicher Sinn, Zweck und Anlas zur Errichtung sie zu geschichtlichen Zeitzeugen und zu Kulturobjekten werden lassen. Ihre Entstehungsgeschichte reicht zurück bis ins 4. Jahrhundert n. Chr., als der Kapuzenmantel des heiligen Martin - die capa - in kleinen Sakralräumen aufbewahrt wurde. Obwohl im süddeutschen Raum die meisten Kapellen anzutreffen sind, so verfügt doch die Stadt Essen mit ihrer industriellen Vergangenheit über eine erstaunliche Vielzahl von Kapellen und Kapellchen. Der Essener Heimatforscher Hugo Rieth hat diesem Buch die oft spannende Geschichte, die zahlreichen Geschichten und Legenden, die sich um die kleinen Heiligenhäuschen ranken, zusammengestellt. 12 freistehende, noch heute existierende Kapellen werden vorgestellt: So z. B. die St. Annenkapelle, die ihre Errichtung dem glücklichen Ausgang eines Hostienraubes verdankt. Oder die Siechenhauskapelle in Rüttenscheid, die im 15. Jahrhundert zu einer Unterkunft für Leprakranke gehörte. Darüber hinaus finden auch die 14 nicht mehr vorhandenen Kapellen Erwähnung, etwa das im 19. Jahrhundert abgebrochene Steeler Kapellchen auf dem Grendplatz, an dessen ehemaligen Standort heute die Essener Beinhauskapelle und das "Quintinchen", die ehemals im Bereich des heutigen Münsters und des Burgplatzes standen. Insgesamt 43 aktuelle und historische Bilder dokumentieren dieses besondere Kapitel der Essener Stadtgeschichte.
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