Hugo Stamm Im Bann des Maya-Kalenders

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Inhaltsangabe zu „Im Bann des Maya-Kalenders“ von Hugo Stamm

Wenn die Angst den Glauben diktiert, bleibt die Vernunft auf der Strecke Das Endzeitfieber grassiert. Besonders der 21. Dezember 2012 – nach dem Maya-Kalender eine Zeitenwende – zieht schon jetzt viele Zeitgenossen in seinen Bann. Solche Ängste sind völlig irrational und gehorchen nicht logischen Überlegungen. Wer sind die apokalyptischen Brandstifter? Zu den klassischen Endzeit-Gemeinschaften zählen z.B. Fiat Lux oder das Universelle Leben, die angeblich einen direkten Draht zum Himmel haben. Aber auch Templer-Orden, Rosenkreuzer, die Zeugen Jehovas, Mormonen, New-Age-Zirkel oder die Scientology-Church sind Bewegungen mit apokalyptischen Konzepten. In diesem Pulverfass hat der Aberglaube eine wichtige Funktion. Das vorliegende Buch bietet einen Überblick über das gesamte Spektrum grassierender Endzeitideen samt ihrer führenden Köpfe.

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  • Rezension zu "Im Bann des Maya-Kalenders" von Hugo Stamm

    Im Bann des Maya-Kalenders

    JuliaB

    19. November 2012 um 08:22

    Bald ist es soweit: angeblich soll die Erde am 21. 12. 2012 nach Prophezeiungen und Kalenderrechungen der alten Maya von einer Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes erschüttert werden. Ein Einschlag eines Kometen, der Ausbruch eines Supervulkans, Mega-Erdbeben: die Liste der möglichen Naturkatastrophen ist lang. Und nachdem Hollywood das Thema ausgeschlachtet hat, ist die Hysterie derart gestiegen, dass die NASA zeitweise sogar extra eine Hotline einrichten musste, um besorgte Bürger zu beruhigen. Hugo Stamm, der bekannte Sektenexperte, zeigt allerdings, dass die Hysterie unbegründet ist. Er weiß, was am 21. 12 wirklich passiert – nämlich nichts. Die Maya benutzten ein komplexes Kalendersystem, das zyklisch funktioniert. Am 21. 12 2012 (oder zwei Tage später, da sind sich die Forscher nicht einig) endet nach Maya-Zeitrechnung das 13. Baktun und ein neues beginnt. Das ist also nichts anderes als der Beginn des neuen Jahrtausends nach westlicher Zeitrechnung vor zwölf Jahren. Nur dass im Unterschied zu damals nicht einmal amoklaufende Computer ein Problem sein könnten... Abgesehen von diesem ersten Teil, der sich um die aktuelle Maya-Kalender-Hysterie dreht, ist das Buch eine überarbeitete Version von "Im Bann der Apokalypse. Endzeitvorstellungen in Kirchen, Sekten und Kulturen", das bereits 1998 erschienen ist. Dementsprechend bietet es außer den ersten Kapiteln wenig, was einem halbwegs informierten Zeitungsleser nicht schon längst bekannt wäre. Sekten, die mit Drohungen der bevorstehenden Apokalypse Schlagzeilen machten, gibt und gab es nun wirklich schon einige. Neben dem mäßigen Informationsgehalt nervt an diesem Buch aber vor allem der wertende und teils sehr polemische Ton. Klar sollte das Treiben von Sekten kritisch beleuchtet werden, aber eine etwas sachlicherere Argumentation wäre da hilfreich. Das Buch möchte einen detaillierten Überblick über die diversen Sekten und Gruppierungen bieten, die mit der Vorstellung einer wie auch immer gearteten Apokalypse naiven Anhängern das Geld aus der Tasche ziehen und sie in die Irre führen. Aber letztlich bleibt beim Lesen weniger der Informationsgehalt des Buchs als vielmehr der oberlehrerhafte Stil des Autor haften. Und dieser Neuaufguss eines alten Buches legt die Vermutung nahe, dass auch mit diesem Werk genau das erreicht werden soll, was Stamm den Maya-Hysterikern vorwirft: aus den Ängsten der Menschen Profit zu schlagen. Fazit: Hilfreich für alle, die sich wirklich Sorgen um den 21. 12 machen oder sich einen Überblick über Endzeit-Sekten verschaffen wollen, nahezu überflüssig für alle anderen.

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