Humphrey Price

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Cover des Buches Ein Schleier aus Tränen (ISBN: 9783868000283)

Ein Schleier aus Tränen

 (6)
Erschienen am 27.08.2008

Neue Rezensionen zu Humphrey Price

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Rezension zu "Ein Schleier aus Tränen" von Sameem Ali

Eine interessante aber auch zugleich erschreckende Lebensgeschichte
Leadezembervor 10 Monaten

Inhaltsangabe: 

In dem Buch ein Schleier aus Tränen, erzählt die Autorin Sameem Ali ihre Lebensgeschichte. Die ersten sieben Jahre verbrachte die Autorin in einem Kinderheim, in dem sie behütet  aufwuchs. Mit sieben Jahre kehrte Sameem zurück zu ihrer Familie, ab dort war das schöne Leben vorbei. Von ihrer Mutter wurde sie missachte, in der Familie war sie das Mädchen für alles. Bis zu ihrem zwölften Geburtstag durfte sie die Schule besuchen, danach nicht mehr. Mit dreizehn wurde sie mit einem älteren Mann verheiratet und brachte mit vierzehn Jahren ihr erstes Kind zu Welt.

Persönliche Meinung: 

Ich fand die Geschichte von Sameem Ali interessant aber auch erschrecken geschrieben. Die Geschichte finde ich verdeutlicht gut wie gut es dir Menschen hier in Deutschland haben und wie schlecht es anderen Menschen, Mädchen und Frauen in der Welt geht.
Trotz ihrer Vergangenheit hat Sameem Ali nicht aufgegeben und immer an das gute geglaubt.

Fazit: 

Eine Interessante aber auch zugleich erschreckende Geschichte.
Ich gebe dem Buch fünf Sterne. 


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Rezension zu "Ein Schleier aus Tränen" von Sameem Ali

Erschreckend - ein unerwiderte Liebe
Buchstabenpoesievor 2 Jahren

Eine Biographie von einer jungen Frau, die in ihrem Leben sehr viel durch gemacht hat, niemals Liebe erfahren konnte und es dennoch zu etwas gebracht hat. 

Sameem Ali schildert in diesem Buch ihre eigene Geschichte. Dabei beginnt sie in ihrer Kindheit in einem Kinderheim und beschreibt ihren Lebensweg bis ins Erwachsenenalter. Dieser Weg ist allerdigns ganz anders, wie es sich ein Kind wünschen würde. So behütet und liebevoll sie im Kinderheim behandelt wurde - in ihrer Familie ändert sich alles. Auf einmal darf sie kein englisch mehr sprechen, versteht kein Wort von dem, was ihre Familie spricht, sie muss andere Kleidung tragen, ihre Toilettengänge anders vollziehen und das Essen ist auf einmal auch ganz anders. Sameem wird zur Sklavin ihrer eigenen Mutter. Wäsche waschen, kochen, putzen, all das gehört zum Alltag des kleinen Mädchens, dass sich so sehr wünscht Lob zu erhalten und von ihrer Mutter geliebt zu werden. Immer wieder denkt sie an die schöne Zeit im Kinderheim zurück, immer wieder tut sie Dinge ganz besonders gut, um geliebt zu werden. Aber das Einzige was sie zurück bekommt sind Schläge, Stichelein, böse Blicke und Misshandlungen. Gut, dass Sameem wenigstens ihre Schwester Mena an ihrer Seite hat und auch mit einem ihrer Brüder versteht sie sich besser. Das mildert die Angst vor Tara und Manz etwas und bringt zumindest etwas Geborgenheit in ihr Leben. Doch als sie dann mit ihrer Mutter nach Pakistan reisen muss, geht es Sameem immer schlechter und sie überlegt immer häufiger, sich das Leben zu nehmen. In Pakistan wird sie verheiratet und darf erst wieder zurück nach Glagow, sobald sie schwanger ist. Sameem kommt sich manchmal vor wie eine Fremde. Sie weiß nicht, was um sie herum geschieht, weshalb sie ihre Tage bekommt, was das überhaupt ist, weshalb es nach Pakistan geht, warum sie heiraten muss und weshalb sie auf einmal schwanger ist. Und keiner traut sich Sameem richtige Antworten zu geben, da die Angst einfach zu groß ist, dass auch die anderen Geschwister von Schlägen ihrer Mutter oder Manz getroffen werden. 

Für Sameem beginnt ein neuer Abschnitt, als Osghar, ein Freund der Familie in ihr Leben tritt und dann auch noch ihr Sohn verbrügelt wird. Kurzerhand beschließen Osghar und Sameem zu flüchten. Doch damit sollte der Alptraum noch kein Ende haben, denn scheinbar hat Manz sich vorgenommen Sameem irgendwie nach Hause zurück zu bringen, tod oer lebendig.

Bei dieser Geschichte stellen sich einem teilweise wirklich die Nackenhaare auf. Was diese Frau durchmachen musste ist wirklich erschütternd. Ich konnte teilweise so gut verstehen, wie sich Sameem fühlen musste - verloren in der eigenen Familie, nichts zu verstehen, kein Wohlbefinden aufbauen zu können und sich immer und überall zu verstecken und zu arbeiten. Umso bewundernswerter ist es, dass Sameem sich ein eigenes Leben aufgebaut hat. Dass sie sich getraut hat zu flüchten und so viel aus sich gemacht hat. 

Was ich an dem Schreibstil von Sameem Ali auch klasse fand war, dass sie sehr reflektiert geschrieben hat und sich immer wieder die Fragen gestellt hat, ob sie ihre Mutter liebt, weshalb ihre Mutter so reagiert hat und warum Sameem Ali bestimmte Handlungen durchgeführt hat. Man hat nicht nur ihre Vergangenheit erfahren, sondern zwischendurch auch immer wieder kleine Kommentare bzgl. ihrer Gegenwart, in der sie bereits die geschilderte Situation reflektiert hat. 

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Rezension zu "Ein Schleier aus Tränen" von Sameem Ali

Rezension zu "Ein Schleier aus Tränen" von Sameem Ali
Ramona156vor 13 Jahren

Sameem Ali erzählt in ihrem Buch über die Gewalt, den Missbrauch und die seelischen Qualen ihrer Kindheit. Von der Mutter nie geliebt, sondern nur gequält und von der restlichen Familie nie akzeptiert, erlebt sie die Hölle. Nachdem sie jahrelang geschlagen und seelisch geqäult wurde, wird sie mit 13 Jahren in Pakistan zwangsverheiratet. Zurück in England bringt sie mit 14 Jahren alleine ihren Sohn zur Welt. Nachdem sie merkt, dass ihrem Sohn das gleiche Schicksal droht, trifft sie die Entscheidung mit Osghar (einem Freund der Familie) zu fliehen. Osghar liebt Sameem und endlich kommt es zu einer Wendung in ihrem Leben. Auch sie erfährt Liebe und Zuneigung.
Sameems Geschichte ist so schlimm, dass man sich kaum vorstellen mag, wie sie das überstanden hat. Sie ist eine bemerkenswerte Frau, die es mit viel Kraft, Liebe und Energie geschafft hat der Hölle zu entkommen. Eine Frau, die selbst zur Zeit ihrer Flucht eigentlich noch ein Kind war. Ein Kind, dessen Kindheit bereits mit 6 Jahren ein Ende genommen hat.

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