Hunter S. Thompson

 4.1 Sterne bei 509 Bewertungen
Autor von Angst und Schrecken in Las Vegas, The Rum Diary und weiteren Büchern.
Autorenbild von Hunter S. Thompson (© MDCarchives)

Lebenslauf von Hunter S. Thompson

Hunter S. Thompson wurde 1937 in Louisville, Kentucky, geboren. Er begann seine Laufbahn als Sportjournalist, bevor er Reporter für den Rolling Stone und als Begründer des Gonzo-Journalismus zu einer Ikone der Hippiebewegung wurde. Zu seinen großen Büchern zählen neben Fear and Loathing in Las Vegas die journalistischen Romane Hells Angels, Königreich der Angst und Rum Diary. Thompson nahm sich am 20.02.2005 in seinem Wohnort Woody Creek, Colorado, das Leben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hunter S. Thompson

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Angst und Schrecken in Las Vegas (ISBN: 9783641102517)

Angst und Schrecken in Las Vegas

 (157)
Erschienen am 21.12.2012
Cover des Buches The Rum Diary (ISBN: 9783453503830)

The Rum Diary

 (97)
Erschienen am 09.07.2012
Cover des Buches Hell's Angels (ISBN: 9783453676046)

Hell's Angels

 (58)
Erschienen am 11.04.2011
Cover des Buches Königreich der Angst (ISBN: 9783641097264)

Königreich der Angst

 (30)
Erschienen am 31.10.2012
Cover des Buches Der Fluch des Lono (ISBN: 9783453408531)

Der Fluch des Lono

 (27)
Erschienen am 11.10.2011
Cover des Buches Gonzo Generation (ISBN: 9783641102524)

Gonzo Generation

 (22)
Erschienen am 21.12.2012
Cover des Buches Angst und Schrecken im Wahlkampf (ISBN: 9783641172145)

Angst und Schrecken im Wahlkampf

 (16)
Erschienen am 28.05.2015
Cover des Buches Screwjack (ISBN: 9783936738155)

Screwjack

 (3)
Erschienen am 01.03.2010

Neue Rezensionen zu Hunter S. Thompson

Neu

Rezension zu "Fear and Loathing in Las Vegas, dtsch. Version." von Hunter S. Thompson

Die Geschichte ist ein einziger Drogenrausch
mandalottivor 8 Monaten

Was für ein Mist. Vom Prinzip ist die ganze Geschichte nur ein einziger Drogentrip und man erfährt, was der Drogenmarkt so hergibt. Die Story ringsrum ist eher nebensächlich und auch teilweise vorhersehbar.


Was sich mir auch nicht erschließt ist: Warum brauchte man verschiedene Sprecher? Es ist doch immer aus der Sicht von Raoul Duke.


Kann man sich getrost sparen. Verschwendetet Zeit.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Fear and Loathing in Las Vegas, dtsch. Version." von Hunter S. Thompson

Fear and Loathing in Las Vegas
mangomopsvor einem Jahr

Inhalt: 

Ein journalistischer Auftrag, bei dem Raoul Duke von seinem Anwalt Dr. Gonzo begleitet wird, führt zu einem unglaublichen Trip, der eine ganze Generation geprägt hat. Mit Johnny Depp und Benicio Del Toro von Terry Gilliam kongenial verfilmt, bleibt Hunter S. Thompsons schonungslose Beschreibung des Drogenkonsums und der radikalen Freiheitssuche der 60er bis heute unerreicht. "Durch die unverwechselbaren Stimmen der drei Erzähler (Martin Semmelrogge, Günther Amendt und SMUDO) wird das Hörbuch "Fear and Loathing in Las Vegas" zu einem abgefahrenen Kino im Kopf."

Meine Meinung: 
Den Film finde ich ganz gut, daher wollte ich nun auch das Hörbuch hören. Es ist recht passend gesprochen von  Martin Semmelrogge, Günther Amendt und SMUDO. Nur die Stimme von Johnny Depp hätte das noch toppen können. Es ist verrückt und krass, wie der Film. Jedoch gefällt mir der Film ein bisschen besser. Gut das das Hörbuch nur 4 CDs hat, so kann man es schnell mal zwischendurch hören. 

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Die Odyssee eines Outlaw-Journalisten: Gonzo-Briefe 1958-1976" von Hunter S. Thompson

Einblick in das Leben eines literarischen Genies
cloverleafvor einem Jahr

Mehr als 20.000 Briefe verfasste Kultfigur Hunter S. Thompson, die er in weiser Voraussicht sorgfältig aufbewahrte und archivierte. Nur ein kleiner Teil davon aus dem Zeitraum 1958 bis 1976 ist in dieser Buchausgabe enthalten. Doch dieser Ausschnitt aus Thompsons Korrespondenzen vermag es, ein tiefgründiges und aufrichtiges Bild des Schriftstellers zu zeichnen, HST der Rebell, literarisches Genie und Begründer des Gonzo-Journalismus.

Wer war Hunter S. Thompson? Diese Frage kann die Lektüre der gesammelten Briefe fast besser beantworten als jedes seiner anderen Werke. Zweifellos war Hunters Leben geprägt von zahlreichen Reisen, einer gewissen Rast- und Ruhelosigkeit, Geldsorgen und zahlreichen Drogenexzessen. Thompson zeigt sich als journalistischer Literat mit unverwechselbarem Schreibstil. Von dezent humorvoll bis überspitzt ironisch, meist äußerst scharfzüngig, stilistisch herausragend mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik, mal unterschwellig, mal radikal direkt. Thompson, dessen journalistische Laufbahn als Sportreporter begann, gilt als Erfinder des Gonzo-Journalismus. Gonzo stellt den Journalisten und seine Recherchen in den Mittelpunkt und dies auf radikale und subjektive Weise. Ausgangspunkt ist die Idee William Faulkners, die beste Fiktion sei wahrer als jede Art von Journalismus es sein könne. Eine sachliche journalistische Distanz hält Thompson weder für möglich, noch für erstrebenswert.

„Der Niedergang der amerikanischen Presse war schon lange abzusehen, und mir ist meine Zeit zu schade, um sie mit Anstrengungen zu vergeuden, die auf den ‚Mann auf der Straße‘ abzielen, mit dem täglichen Quantum an Klischees… Doch es gibt eine andere Art von Journalismus… eingraviert auf einer Bronzetafel an der südlichen Ecke des Times Tower in New York“, schrieb HST an den Herausgeber der puerto-ricanischen Zeitung „San Juan Star“, William J. Kennedy, als er sich um eine freie Stelle bewarb. Kennedy lehnte ab, doch zwischen den beiden entwickelte sich eine beständige Brieffreundschaft.

Mit der Grundidee und Bedeutung des amerikanischen Traums beschäftigt er sich intensiv. Was steckt hinter diesem abstrakten Begriff? Wo findet man den amerikanischen Traum, worin manifestiert er sich? Mehr und mehr wird er sich des Scheiterns dieses Traums, vielleicht auch seines persönlichen Scheiterns, bewusst, was er literarisch im Roman „Angst und Schrecken in Las Vegas“ darlegt. Viele der späteren Korrespondenzen aus den 70ern sind stark politisch geprägt. Thompson äußert sich ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen über die intriganten und exzessiven politischen Machtkämpfen einer turbulenten Zeit. Dabei wirft er einen schonungslosen Blick auf den Präsidentschaftswahlkampf und spart nicht mit Kritik am „größten Dreckskerl“ Nixon und dessen „verbrecherischen Wesens“.

Die gesammelten Briefe bieten einen ehrlichen und autobiografischen Einblick in Thompsons Leben und in die unterschiedlichen Facetten seiner Persönlichkeit. Hinter der Fassade eines unangepassten Qutlaw-Journalisten steckt eine durchaus sensible und nachdenkliche Seite. Mit Verlagsleuten schreibt er über neue literarische Ideen und Projekte, wobei er sich häufig selbstkritisch und nicht ohne Zweifel über seine Projekte äußert. Auch zu Autoren und Redakteuren hält er regen Kontakt, beispielsweise zu Tom Wolfe (Schriftsteller, Mitbegründer des New Journalism), Carey McWilliams (Hrsg. des Magazins „The Nation“), Allen Ginsberg (Dichter der Beat Generation) und Bob Woodward (Journalist, der die Hintergründe der Watergate-Affäre aufdeckte), um nur einige zu nennen. Einen privaten Einblick in Thompsons Leben bieten die Briefe an Familie und Freunde. Häufiges Thema in den Briefen an seine Mutter Virginia, eine Bibliothekarin aus Louisville, sind die Geldsorgen, die Hunter trotz erfolgreicher Publikationen begleiten. Auch den damaligen Präsidenten Lyndon B. Johnson kontaktiert Thompson, um sich für einen Posten zu bewerben.

Kurz und knapp: Die Briefe sind ein Zeitdokument von unschätzbarem Wert. I-Tüpfelchen dieser Buchausgabe sind die unveröffentlichten Artikel Thompsons. David Letterman stellte Thompson, der die Ehre hatte, Gast seiner Sendung zu sein, als den   „genaueste[n] und am wenigsten faktengetreue[n] Reporter Amerikas“ vor. Treffendere Worte kann man nicht finden. Schade, dass HST nicht mehr unter uns weilt, wäre es doch sehr interessant, was er zur aktuellen politischen Situation Amerikas zu sagen, oder besser, zu schreiben hätte. Welche Worte hätte er wohl für Donald Trump gefunden?

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 545 Bibliotheken

auf 84 Wunschzettel

von 29 Lesern aktuell gelesen

von 30 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks