Hunter S. Thompson

 4.2 Sterne bei 491 Bewertungen
Autor von Angst und Schrecken in Las Vegas, The Rum Diary und weiteren Büchern.

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Angst und Schrecken in Las Vegas

Angst und Schrecken in Las Vegas

 (156)
Erschienen am 01.04.2005
The Rum Diary

The Rum Diary

 (94)
Erschienen am 09.07.2012
Hell's Angels

Hell's Angels

 (56)
Erschienen am 11.04.2011
Königreich der Angst

Königreich der Angst

 (29)
Erschienen am 02.05.2006
Der Fluch des Lono

Der Fluch des Lono

 (24)
Erschienen am 11.10.2011
Gonzo Generation

Gonzo Generation

 (22)
Erschienen am 02.04.2007
Angst und Schrecken im Wahlkampf

Angst und Schrecken im Wahlkampf

 (16)
Erschienen am 01.09.2008
Screwjack

Screwjack

 (3)
Erschienen am 01.03.2010

Neue Rezensionen zu Hunter S. Thompson

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littleowls avatar

Rezension zu "The Rum Diary" von Hunter S. Thompson

The Rum Diary
littleowlvor einem Jahr

Meine Meinung

Das letzte, wirklich das allerletzte, was ich von diesem Roman erwartet hatte, war eine Midlife Crisis-Story. Und doch ist es genau das, was ich bekommen habe. Journalist Paul ist gerade mal um die dreißig, hat aber schon genauso große Angst vor dem Alter wie vor Sesshaftigkeit. Kaum ist der Mietvertrag für seine Wohnung unterschrieben, zieht es ihn auch schon wieder in ein anderes Land. Er befürchtet, langsam zu alt für ein abenteuerliches Vagabundenleben zu sein und sein bisheriges Leben vergeudet zu haben. Das ständige Selbstmitleid und die Wankelmütigkeit haben mir diesen Protagonisten nicht gerade sympathisch gemacht. Und mal ehrlich, Puerto Rico ist vielleicht nicht ganz der richtige Ort für den Start ins Spießerdasein? Genervt hat mich außerdem, dass Paul immer nur abwartet, wie sich die Dinge um ihn herum entwickeln, aber nicht selbst die Initiative ergreift. Erst auf den letzten dreißig Seiten wurde der Roman wirklich spannend, vorher plätscherte die Geschichte nur gemächlich vor sich hin.

Ich habe nach dem Lesen nochmal auf den Buchrücken geschaut – das Zitat „A hard-bitten story of love, journalism and heavy drinking.“ stößt mir rückblickend ziemlich bitter auf. Denn wenn es hier um eines ganz sicher nicht geht, dann um Liebe. Pauls Objekt der Begierde, Chenault, wird von ihrem Mann Yeamon schlecht behandelt, er selbst erweist sich jedoch als nicht viel besser. Für mich ist Chenault die wahre Leidtragende dieser Geschichte, nicht der neurotische Protagonist. Nach einer Szene, in  der Yeamon sie ganz beiläufig schlägt und dann ins Haus schickt, hatte dieser als Nebenfigur übrigens auch jegliche Sympathie bei mir verspielt. Einige andere Nebencharaktere fand ich dagegen sehr interessant und vergleichsweise liebenswert, beispielsweise den Fotografen Sala und den Chefredakteur Lottermann. Alle anderen Figuren haben bei mir keinen nennenswerten Eindruck hinterlassen.

„The Rum Diary“ ist quasi halbautobiografisch, und ich bin mir sicher, dass der Autor die Situation an diesem Ort zu dieser Zeit auch ganz gut einfängt: Die brütende Hitze, die Tristesse, der chaotische Zustand der Redaktion, das ständige Trinken und die Aufstände der Einheimischen. Allerdings hat mir einfach eine gute Story drumherum gefehlt – und etwas liebenswertere Figuren. Der Schreibstil ist nicht schlecht, konnte mich aber auch nicht wirklich begeistern. Zumindest gibt es ein paar gute Lacher.

Fazit

Leider nicht halb so gut, wie ich gehofft hatte. Wer hätte gedacht, dass sich 200 Seiten so ziehen können?

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dominonas avatar

Rezension zu "Angst und Schrecken in Las Vegas" von Hunter S. Thompson

Angst ja, aber eher lachen als Schrecken
dominonavor 2 Jahren

Das Buch könnte tatsächlich als Abschreckung dienen, aber ich musste über einige Schilderungen eher lachen. Geschilderte Drogeneinflüsse haben mich immer eher kalt gelassen. Hier ist das Interessante, dass es sich nicht ewig zieht, sondern sehr komprimiert daherkommt. Deshalb war manches auch sehr verwirrend und lässt sich, denke ich, fast besser filmisch umsetzen als in Buchform. 
Wer die 60er nicht mehr kennt, versteht vielleicht nicht alles, aber ich denke, das tut dem Buch im Ganzen keinen Abbruch. Wer Lust auf einen zweitägigen Drogentrip ohne Nachwirkungen hat, sollte hier mal reinschauen.

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JenniferHilgerts avatar

Rezension zu "Fear and Loathing in Las Vegas" von Hunter S. Thompson

"We can't stop here. This is bat country."
JenniferHilgertvor 2 Jahren

Vollgedröhnt mit Uppers und Downers den amerikanischen Traum spiegelnd, erlebe ich die Story in meiner derzeitigen lokalen Umgebung, unterscheide nicht mit mehr zwischen Realität und Fiktion – während ich beim Lesen das Wort ‚unbelievable‘ aus meinem Wortschatz streiche.

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