Angst und Schrecken im Wahlkampf

von Hunter S. Thompson 
4,0 Sterne bei16 Bewertungen
Angst und Schrecken im Wahlkampf
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so hautnah, herrlich abgedreht und authentisch wünschte man sich heute auch die politische berichterstattung

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Inhaltsangabe zu "Angst und Schrecken im Wahlkampf"

Zwölf Monate aus dem Leben des legendären Gonzojournalisten

1972 hat Hunter S. Thompson die Tour des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes begleitet und in diesem Buch schonungslos Bilanz gezogen. Er enthüllt die Intrigen hinter den Kulissen des Wahlkampfes und entlarvt dabei die Mechanismen des politischen Machtkampfes. Ein kritisches Statement, das noch immer Gültigkeit hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453406186
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:572 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:01.09.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Angst und Schrecken im Wahlkampf

    Das Buch war gewohnt unterhaltsam geschrieben, nur konnte mich die Thematik (US-Wahlen 1972) nicht ganz überzeugen, auch wenn es hin und wieder interessant war. Schlecht ist das Buch bei weitem nicht, aber an "Angst und Schrecken in Las Vegas", "Hells Angels" oder "The Rum Diary" kommt es nicht heran.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Angst und Schrecken im Wahlkampf" von Hunter S. Thompson

    Die Beschreibung eines Werkes von Hunter S. Thompson ist keine dankbare Aufgabe. Bitterer Ernst, Drogenwahn, der dämonische Richard Nixon, der amerikanische Traum, Gila-Echsen und Grapefruits. Thompsons gewohntes Gedankenchaos findet sich auch wieder in diesem Werk, zum Teil sogar aus der Sicht seiner Verleger, die für eine pünktliche Berichterstattung gelegentlich völlig sinnbefreite Ergüsse des Journalismus-Doktors zu einem halbwegs lesbaren Text zusammenpuzzeln mussten. Zwischen den Halluzinationen geht es mal mehr, mal weniger um die demokartische Vorwahl und den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 1972, der vom amtierenden Präsidenten Richard Nixon gegen den demokratischen Herausforderer McGovern geführt wird.

    Thompson beschränkt sich, wie nicht anders zu erwarten, selten auf das Reportoire eines gewöhnlichen Berichterstatters und schreibt neben den Kandidaten unter anderem über Wahlkampfhelfer, PR-Berater und seine eigenen Kollege, die Journalisten. Und genau hier liegt auch, neben den üblichen Qualitäten, die Stärke dieses Buches. Wenig interessiert an irgendeiner Form der Anbiederung oder Rücksichtnahme, ist es vorallem ein schonungsloser Bericht darüber, wie in den USA ein Präsident gemacht wird. So verwundert es nicht, dass selbst der keineswegs gelobte Frank Mankiewicz, seines Zeichens Wahlkampfberater McGoverns, von dem Buch behauptet, es sei der am wenigsten sachliche und zugleich genaueste Bericht der gesamten Präsidentschaftskampagne, der auch unter heutigen amerikanischen Politikwissenschaftlern noch immer einen ausgezeichneten Ruf genießt. Offen schreibt Thompson über Drogenabhängigkeit von Senatoren, den Marihuana-Konsum in höchsten Kreisen, die Verlogenheit politischer Versprechungen und schafft insbesondere mit der Beschreibung des Aufstiegs und Falls McGoverns darzustellen, wie sehr Image und Medien das Wahlergebnis bestimmen.
    Abgesehen vom politischen Inhalt kommt natürlich auch der Fan des Gonzo-Journalismus in Reinform auf seine Kosten. Spätestens wenn sich Thompson aus reiner Freude am Chaos einer Gruppe Jugendlicher des von ihm verachteten republikanischen Lagers anschließt und, Demonstrationsschilder und Fäuste schwiegend, einige der oberen Demokratenriege als "schwule Nazideppen" beschimpft, stellt man fest, dass die Titelverwandschaft mit der populäreren Las Vegas-Variante absolut berechtigt ist.

    Es zeigt sich einmal mehr Thompsons große Qualität, ernste Stoffe unterhaltsam zu erzählen. Wie in den meisten seiner Werke verwischt die Grenze von Realität und droganbasierter Wahnvorstellung und so liefert er gleichzeitig den Bericht einer mehrmonatigen Party, wie auch die Analyse des Zustandes der US-amerikanischen Politik. Dieses Buch ist mit Sicherheit nicht das einzige, vielleicht aber das beste Beispiel dafür, dass Thompson ganz ohne Zweifel zu den besten und unterschätztesten Schriftstellern der letzten hundert Jahre gehört.

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    Holdens avatar
    Holdenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Angst und Schrecken im Wahlkampf" von Hunter S. Thompson

    Thompsons schrille Beobachtungen des amerikanischen Wahlkampfs 1972 zwischen dem Demokraten McGovern und dem Republikaner Nixon. Es wird mal wieder nicht mit Häme gespart, in seiner Umschreibung Nixons ist HST mal wieder superätzend. Eine Sternstunde des Gonzo-Journalismus.

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    Borkinsvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: so hautnah, herrlich abgedreht und authentisch wünschte man sich heute auch die politische berichterstattung
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Nmayes avatar
    Nmayevor 5 Jahren
    U
    useyourbrainvor 6 Jahren
    D
    DonRosavor 6 Jahren
    S
    Soulskinnervor 6 Jahren
    Gabyyys avatar
    Gabyyyvor 7 Jahren

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