Hunter S. Thompson Gonzo Generation

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Inhaltsangabe zu „Gonzo Generation“ von Hunter S. Thompson

Die legendären Gonzo-Reportagen erstmals auf Deutsch Mit seinen Gonzo Papers wurde Hunter S. Thompson zu einem der bedeutendsten Schriftsteller Amerikas. Dieser einmalige Band versammelt jetzt erstmals die besten Reportagen und Artikel aus vier Jahrzehnten schonungslosem Journalismus. Ein absolutes Muss für alle Thompson-Fans! Mit dem Tod von Hunter S. Thompson verlor die Welt nicht nur ihren wohl unbestechlichsten, schonungslosesten und scharfzüngigsten Reporter, sondern auch einen Schriftsteller, der zu den ganz Großen der amerikanischen Literatur gezählt werden muss. Wie niemand vor ihm ging er mit den Verfehlungen, der Doppelmoral und der bigotten Heuchelei der westlichen Gesellschaft ins Gericht. Dieser Band vereint die besten Reportagen des genialen Erfinders des Gonzo-Journalismus aus vier Jahrzehnten unermüdlichen Kampfes gegen ein korruptes, verlogenes System. Von vorderster Front aus berichtet Thompson über die Missstände, denen er auf seinen unzähligen Reisen begegnet. Drogen, Politik, Armut – seine Nachrichten vom Rande des Abgrunds sind aufrüttelnd, erschütternd, aber auch hellsichtig, ätzend komisch und der Beweis für Thompsons großes schriftstellerisches Können.

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  • Rezension zu "Gonzo Generation" von Hunter S. Thompson

    Gonzo Generation

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2009 um 18:08

    Wenn einer eine Meinung hat, dann rennt man ja meistens sofort weg. Da kann man ja gar nichts mit anfangen, gerade hier nicht, wo Meinung auch meistens gleich noch Lebensinhalt bedeutet. Gibt ja wirklich viele, die sich über ihre Meinungen definieren, tue ich übrigens auch. Ich hab nämlich keine. Nicht zur Politik, nicht zur Wirtschaft, und zu den Massenmedien schonmal gar nicht. Absolut meinungslos unterwegs, gar keine Frage... Wenn einer aber mal eine Meinung hat, und man den trotzdem noch ernst nimmt, dann ist das ja schonmal was. Wenn Dietmar Dath sagt, dass er Kommunist ist, wird man ja jetzt nicht unbedingt böse, ganz im Gegenteil: Man findet das toll, dass einer mal sagt: "Du, ich bin Kommunist, wahrscheinlich verstehen wir uns überhaupt nicht, macht aber nix." Womöglich ist daher gar nicht die Meinung das Schlimme, sondern die Art der Darstellung dieser. Also, ich kenne so Linksspießer-Kaschemmen, da wirds mit der Meinung gleichzeitig auch noch ganz böse. "Bitte, lass das mit dem Kiffen, ICH fühle mich dadurch gestört". Da gibts dann auch noch gleich einen Monolog über Straight Edge oben drauf, bevor ein paar Faschos brennend durch die Stadt gejagt werden. Falls es irgendwen interessiert: Geht nie ins Druckluft, nie. Egal, was passiert, haltet euch von dem Laden fern. Schaut lieber "Wetten, dass..." , oder geht doch mal baden. Vielleicht mit dem neuen Houellebecq in der Hand, schön schaurig und traurig und bieder und stumpf. Mal kurz die Kurve kriegen: Hunter S. Thompson ist einer der wenigen, deren Meinung ich akzeptieren und tolerieren kann. Ich weiß gar nicht, warum. Vielleicht, weil er sie zwar mit dem Holzhammer serviert, sich aber immer gleichsam mit demontiert. Und das können die Linken, die Spießer, die Rechten und die Studenten ja nicht. Da demontiert überhaupt keiner mehr, da wird immer nur gebaut, Stein auf Stein, Beton auf Beton, und alles steht schön blöd in der Gegend herum und einer hält ein Megaphon in der Hand und skandiert: "Deutsche Polizisten, Nazis und Faschisten" und fällt vor Freude fast um. Mit Nazis kannte Hunter S. Thompson sich aus, und Polizeikontakt gabs regelmäßig. Und wenn man dann noch das Herz am richtigen Fleck sitzen hat, den Bodensatz kennt und sich immer mehr in sich selbst zurückzieht, um aus sich heraus zu agieren, dann ist das doch mal ein Lebenskonzept, dem man sich anschließen, dass man aber weder kopieren noch erreichen kann. Und deswegen sei allen Epigonen gesagt: Macht doch einfach mal was eigenes klar. Und wenns nur ein Dokumentarfilm über die Folgen der Wirtschaftskrise ist. So ein nationalistisches Ding, mit Euro-Abschaffung, D-Mark Einführung und EU-Ausstieg. Denn dass an den Kerl nicht heranzukommen ist, beweisen all die Geschichten, die in diesem Band versammelt sind.

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  • Rezension zu "Gonzo Generation" von Hunter S. Thompson

    Gonzo Generation

    gianpesto

    04. September 2008 um 18:40

    wahnsinnig gute sammlung thompsons berichte und kolummnen. gonzo-journalismus wird einem nahe gebracht und man lernt die hintergründe des zusammentreffens von oscar Zeta Acosta und Thompson. Aberwitzige wie politisch interessante Texte. Empfehlenswert für jeden Thompson-Liebhaber

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