Hunter S. Thompson The Rum Diary

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Inhaltsangabe zu „The Rum Diary“ von Hunter S. Thompson

Nach "Angst und Schrecken in Las Vegas" die nächste Kultverfilmung mit Johnny Depp

Im Winter 1959 fliegt der dreißigjährige Amerikaner Paul Kemp nach Puerto Rico, um dort eine Stelle als Reporter anzutreten. Es folgt eine wilde Reise voll Sonne, Sex, Rum - und der Ahnung vom drohenden Untergang. Der lange verloren geglaubte erste Roman von Hunter S. Thompson erzählt die höchst aktuelle Geschichte vom Ende der Unschuld Amerikas und wurde jetzt mit Johnny Depp in der Hauptrolle verfilmt.

Ein Klassiker, den man sich sparen kann.

— littleowl

Ein wilde Geschichte, die mit ihren genialen ronischen Erzählstil einen in den Bann zieht und nicht mehr loslässt. Karibikfeeling pur

— LeveretPale

Ein typischer Hunter S. Thompson: Höllentrip im Rausch, skurril, erschreckend und unterhaltsam. Ein Spiegel für die dekadente Gesellschaft.

— Sylvia1985

Eine wahnwitzige Geschichte über den Journalismus & das Leben in Puerto Rico, die Feinde & Freunde die man sich macht & natürlich: RUM.

— MyNameIsNobody

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  • The Rum Diary

    The Rum Diary

    littleowl

    09. September 2017 um 20:03

    Meine Meinung Das letzte, wirklich das allerletzte, was ich von diesem Roman erwartet hatte, war eine Midlife Crisis-Story. Und doch ist es genau das, was ich bekommen habe. Journalist Paul ist gerade mal um die dreißig, hat aber schon genauso große Angst vor dem Alter wie vor Sesshaftigkeit. Kaum ist der Mietvertrag für seine Wohnung unterschrieben, zieht es ihn auch schon wieder in ein anderes Land. Er befürchtet, langsam zu alt für ein abenteuerliches Vagabundenleben zu sein und sein bisheriges Leben vergeudet zu haben. Das ständige Selbstmitleid und die Wankelmütigkeit haben mir diesen Protagonisten nicht gerade sympathisch gemacht. Und mal ehrlich, Puerto Rico ist vielleicht nicht ganz der richtige Ort für den Start ins Spießerdasein? Genervt hat mich außerdem, dass Paul immer nur abwartet, wie sich die Dinge um ihn herum entwickeln, aber nicht selbst die Initiative ergreift. Erst auf den letzten dreißig Seiten wurde der Roman wirklich spannend, vorher plätscherte die Geschichte nur gemächlich vor sich hin. Ich habe nach dem Lesen nochmal auf den Buchrücken geschaut – das Zitat „A hard-bitten story of love, journalism and heavy drinking.“ stößt mir rückblickend ziemlich bitter auf. Denn wenn es hier um eines ganz sicher nicht geht, dann um Liebe. Pauls Objekt der Begierde, Chenault, wird von ihrem Mann Yeamon schlecht behandelt, er selbst erweist sich jedoch als nicht viel besser. Für mich ist Chenault die wahre Leidtragende dieser Geschichte, nicht der neurotische Protagonist. Nach einer Szene, in  der Yeamon sie ganz beiläufig schlägt und dann ins Haus schickt, hatte dieser als Nebenfigur übrigens auch jegliche Sympathie bei mir verspielt. Einige andere Nebencharaktere fand ich dagegen sehr interessant und vergleichsweise liebenswert, beispielsweise den Fotografen Sala und den Chefredakteur Lottermann. Alle anderen Figuren haben bei mir keinen nennenswerten Eindruck hinterlassen. „The Rum Diary“ ist quasi halbautobiografisch, und ich bin mir sicher, dass der Autor die Situation an diesem Ort zu dieser Zeit auch ganz gut einfängt: Die brütende Hitze, die Tristesse, der chaotische Zustand der Redaktion, das ständige Trinken und die Aufstände der Einheimischen. Allerdings hat mir einfach eine gute Story drumherum gefehlt – und etwas liebenswertere Figuren. Der Schreibstil ist nicht schlecht, konnte mich aber auch nicht wirklich begeistern. Zumindest gibt es ein paar gute Lacher. Fazit Leider nicht halb so gut, wie ich gehofft hatte. Wer hätte gedacht, dass sich 200 Seiten so ziehen können?

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  • Der lustige Untergang

    The Rum Diary

    LeveretPale

    31. May 2016 um 21:49

    The Rum Diary ist ein geniales Werk, welches mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Der Stil ist sarkastisch bis zynisch und sehr einfach zu lesen und verursachte bei mir sehr viel Gelächter. Auch konnte ich die karibische Hitze förmlich spüren, weil die Beschreibungen und der Stil perfekt für diese Geschichte sind.Die Geschichte handelt von Paul Kemp, der 1959 nach Puerto Rico fliegt, um dort in einer englishsprachigen Zeitschrift zu arbeiten. Die Journalisten sind dort alles Alkoholiker und Verrückte und Paul bildet dabei, zumindest was das erste angeht, keine Ausnahme. Das Wort "Rum" kommt wahrscheinlich fast öfter vor als jedes andere.Auch wenn es keinen wirklichen roten Faden zu geben scheint und einfach die Handlung der drei Monate, in denen die Handlung spielt, vor sich hinläuft, ist es alles andere als langweilig oder nichtspannend. Immer wieder kommt es zu verrückten Situationen, wilden Eskapden und neue, mehr oder weniger kranke Gestalten betreten die Bühne, die alles nur noch wilder machen, während im Hintergrund der ganzen Exzesse sich das ungute Gefühl breit macht, dass allles kurz davor steht den Bach hinunterzugehen. Ein sehr interessanter und unterhaltsamer Roman.

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  • Rezension zu "The Rum Diary" von Hunter S. Thompson

    The Rum Diary

    Roger

    31. May 2011 um 12:11

    Paul Kemp fliegt nach Puerto Rico um dort als Journalist bei den San Juan Daily News zu arbeiten. Dort trifft Kemp auf diverse verrückte Typen, die alle fest davon überzeugt sind, dass die Zeitung bald pleite sein wird. Das tropisch Wetter und die Unmengen an Rum die konsumiert werden lassen die Grenze zwischen Wirklichkeit und Realität schwinden und der Aufenthalt auf Puerto Rico wird zum absurden und phantastischen Trip. Typisch Gonzo!

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  • Rezension zu "Rum Diary" von Hunter S. Thompson

    The Rum Diary

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. March 2009 um 22:01

    Filming will begin on March 30th 2009 in Puerto Rico. Johnny Depp - Paul Kemp.

    das wär dann die dritte verfilmung eines HST-buches, feintser stoff baby!

  • Rezension zu "The Rum Diary" von Hunter S. Thompson

    The Rum Diary

    Beagle

    04. September 2008 um 12:53

    Nicht so gut wie Thompsons opulenter Roman "Angst und Schrecken in Las Vegas" und doch sehr schön zu lesen. Rum Diary gibt einen guten Einblick in die Verhältnisse der damaligen Zeit, die entwicklungen Puerto Ricos und die Figuren sind oftmals zum schmunzeln.

  • Rezension zu "Rum Diary" von Hunter S. Thompson

    The Rum Diary

    EdeKnievel

    22. June 2008 um 15:49

    Super Buch... schnell zu lesen, stellenweise witzig, aber zugleich auch traurig und erschreckend.... auf jeden Fall zu empfehlen...

  • Rezension zu "Rum Diary" von Hunter S. Thompson

    The Rum Diary

    Sophist

    18. June 2008 um 19:11

    Puerto Rico im Jahre 1959. Der Journalist Paul Kemp reist in P.R. ein um bei der englischen Zeitung "The Daily News" zu arbeiten. Diese Zeitung stellt sich jedoch als "Sauladen" raus, in dem sich fast nur Säufer und Verrückte rumtreiben. Seine Freizeit verbringt er hauptsächlich damit sich mit seinen Redaktionskollegen volllaufen zu lassen, im Meer baden zu gehen und ein paar sporadischen One-Night-Stand(s). Klingt langweilig, ist es aber nicht. Hinter all dem kann man schon den drohenden Untergang der Zeitung (die immer wieder vom Ruin bedroht ist), der einzelnen Charaktere und Kemp selbst erkennen. Welcher dann am Ende auch eintritt. Beeindruckt hat mich vor allem der Schreibstil in diesem Buch von Hunter S. Thompson. Er ist wirklich in der Lage extrem flüssig und "sprechend" zu schreiben. Man möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen und kann sich die tropische Hitze, den titelgebenden Rum und den Abstieg des Protagonisten bildlich vorstellen.

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  • Rezension zu "Rum Diary" von Hunter S. Thompson

    The Rum Diary

    Pleitegeier

    02. February 2008 um 18:15

    Der Amerikaner Paul Kemp fliegt nach Puerto Rico um dort bei einer kurz vor dem Untergang stehenden englischen Zeitung als Journalist zu arbeiten. Das ganze endet in einem Chaos aus Rum, Freundschaft und Abenteuer

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