Hwang Sok-yong

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Shim Chong, fille vendue

Shim Chong, fille vendue

 (1)
Erschienen am 22.11.2012

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Rezension zu "Shim Chong, fille vendue" von Hwang Sok-yong

Shim Chong – was ist eine verkaufte Frau ...
steffeinhornvor 4 Jahren

Shim Chong ist eine Person aus der koreanischen Mythologie. Tragisch und pathetisch wurde diese Legende mündlich von Generation zu Generation überliefert, bevor sie zu einem literarischen Kulturgut wurde.

Shim Chong wird extrem arm geboren, ein blinder Vater und eine kurz nach ihrer Geburt verstorbene Mutter, eine miserable Kindheit. Mit sechzehn Jahren akzeptiert sie, an Seeleute verkauft zu werden, welche eine Jungfrau den Dämonen des Meeres opfern wollen. Die Götter sind barmherzig mit ihr und lassen sie in die Welt der Unsterblichen ein, wo sie ihre Mutter wiederfindet.
...

In diesem Buch umschreibt die Autorin diese klassische Geschichte auf einem historische Hintergrund, in dem, die Industrie und die Prostitution zu dieser Epoche (Ende 19. Jhd) in Asien eine gewaltige Rolle spielen. Die Protagonistin behält trotz aller Demütigungen ihren Stolz, gerät zunächst an einen reichen Alten, dann an ein Bordell, wird von Menschenhändlern entführt, bis nach Singapur, wo ein britischer Geschäftsmann sie ersteht.

Hwang Sok-Yong schafft es, die vorherrschenden Regeln und Gesetze von sexueller Versklavung und menschlichen Beziehungen in diesen Gefilden zu schildern, ohne einen belehrenden Zeigefinger zu heben. Ich persönlich empfand diese Geschichte als sehr bereichernd, denn jeder von uns in einer scheinbar heilen Welt, dürfte hin und wieder einen gewissen Abstand von eigenen, festgefahrenen Gewissheiten nehmen und neu überdenken.

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Shim Chong – was ist eine verkaufte Frau ...
steffeinhornvor 4 Jahren

Shim Chong ist eine Person aus der koreanischen Mythologie. Tragisch und pathetisch wurde diese Legende mündlich von Generation zu Generation überliefert, bevor sie zu einem literarischen Kulturgut wurde.

Shim Chong wird extrem arm geboren, ein blinder Vater und eine kurz nach ihrer Geburt verstorbene Mutter, eine miserable Kindheit. Mit sechzehn Jahren akzeptiert sie, an Seeleute verkauft zu werden, welche eine Jungfrau den Dämonen des Meeres opfern wollen. Die Götter sind barmherzig mit ihr und lassen sie in die Welt der Unsterblichen ein, wo sie ihre Mutter wiederfindet.
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In diesem Buch umschreibt die Autorin diese klassische Geschichte auf einem historische Hintergrund, in dem, die Industrie und die Prostitution zu dieser Epoche (Ende 19. Jhd) in Asien eine gewaltige Rolle spielen. Die Protagonistin behält trotz aller Demütigungen ihren Stolz, gerät zunächst an einen reichen Alten, dann an ein Bordell, wird von Menschenhändlern entführt, bis nach Singapur, wo ein britischer Geschäftsmann sie ersteht.

Hwang Sok-Yong schafft es, die vorherrschenden Regeln und Gesetze von sexueller Versklavung und menschlichen Beziehungen in diesen Gefilden zu schildern, ohne einen belehrenden Zeigefinger zu heben. Ich persönlich empfand diese Geschichte als sehr bereichernd, denn jeder von uns in einer scheinbar heilen Welt, dürfte hin und wieder einen gewissen Abstand von eigenen, festgefahrenen Gewissheiten nehmen und neu überdenken.

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