Hwang Sok-yong Shim Chong, fille vendue

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Inhaltsangabe zu „Shim Chong, fille vendue“ von Hwang Sok-yong

Nous sommes à la fin du XIXe siècle. En ces temps de disette et de corruption, la traite des enfants est un commerce qui alimente un immense trafic mafieux dans toute l’Asie du sud-est. Shim Chong n’échappe pas à la règle : vendue adolescente, elle va connaître tous les aléas d’un négoce sexuel florissant, des rives du fleuve Jaune aux ports de Shanghai, Taiwan ou Singapour, de la prostitution la plus sordide à la haute courtisanerie des geishas. Le parcours initiatique de la jeune Shim Chong s’inscrit de façon magistrale dans une impressionnante saga de la prostitution et des métiers de la séduction, à une période charnière où l’Asie, sur fond de guerre de l’opium et de trafic d'armes, s’ouvre aux impérialismes occidentaux. En romancier au souffle épique, fort d’un engagement qui l’apparente aux Zola, Dos Passos ou Soljenitsyne, avec sa vision aiguë du mouvement de l’Histoire, Hwang Sok-yong nous livre une somptueuse fresque romanesque.

Eine Reise in eine Welt, die vielen von uns Angst macht, und dennoch angenehm sein kann. Sehr interessant !!!

— steffeinhorn
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  • Shim Chong – was ist eine verkaufte Frau ...

    Shim Chong, fille vendue

    steffeinhorn

    18. February 2015 um 23:24

    Shim Chong ist eine Person aus der koreanischen Mythologie. Tragisch und pathetisch wurde diese Legende mündlich von Generation zu Generation überliefert, bevor sie zu einem literarischen Kulturgut wurde. Shim Chong wird extrem arm geboren, ein blinder Vater und eine kurz nach ihrer Geburt verstorbene Mutter, eine miserable Kindheit. Mit sechzehn Jahren akzeptiert sie, an Seeleute verkauft zu werden, welche eine Jungfrau den Dämonen des Meeres opfern wollen. Die Götter sind barmherzig mit ihr und lassen sie in die Welt der Unsterblichen ein, wo sie ihre Mutter wiederfindet. ... In diesem Buch umschreibt die Autorin diese klassische Geschichte auf einem historische Hintergrund, in dem, die Industrie und die Prostitution zu dieser Epoche (Ende 19. Jhd) in Asien eine gewaltige Rolle spielen. Die Protagonistin behält trotz aller Demütigungen ihren Stolz, gerät zunächst an einen reichen Alten, dann an ein Bordell, wird von Menschenhändlern entführt, bis nach Singapur, wo ein britischer Geschäftsmann sie ersteht. Hwang Sok-Yong schafft es, die vorherrschenden Regeln und Gesetze von sexueller Versklavung und menschlichen Beziehungen in diesen Gefilden zu schildern, ohne einen belehrenden Zeigefinger zu heben. Ich persönlich empfand diese Geschichte als sehr bereichernd, denn jeder von uns in einer scheinbar heilen Welt, dürfte hin und wieder einen gewissen Abstand von eigenen, festgefahrenen Gewissheiten nehmen und neu überdenken.

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  • Shim Chong – was ist eine verkaufte Frau ...

    Shim Chong, fille vendue

    steffeinhorn

    18. February 2015 um 23:23

    Shim Chong ist eine Person aus der koreanischen Mythologie. Tragisch und pathetisch wurde diese Legende mündlich von Generation zu Generation überliefert, bevor sie zu einem literarischen Kulturgut wurde. Shim Chong wird extrem arm geboren, ein blinder Vater und eine kurz nach ihrer Geburt verstorbene Mutter, eine miserable Kindheit. Mit sechzehn Jahren akzeptiert sie, an Seeleute verkauft zu werden, welche eine Jungfrau den Dämonen des Meeres opfern wollen. Die Götter sind barmherzig mit ihr und lassen sie in die Welt der Unsterblichen ein, wo sie ihre Mutter wiederfindet. ... In diesem Buch umschreibt die Autorin diese klassische Geschichte auf einem historische Hintergrund, in dem, die Industrie und die Prostitution zu dieser Epoche (Ende 19. Jhd) in Asien eine gewaltige Rolle spielen. Die Protagonistin behält trotz aller Demütigungen ihren Stolz, gerät zunächst an einen reichen Alten, dann an ein Bordell, wird von Menschenhändlern entführt, bis nach Singapur, wo ein britischer Geschäftsmann sie ersteht. Hwang Sok-Yong schafft es, die vorherrschenden Regeln und Gesetze von sexueller Versklavung und menschlichen Beziehungen in diesen Gefilden zu schildern, ohne einen belehrenden Zeigefinger zu heben. Ich persönlich empfand diese Geschichte als sehr bereichernd, denn jeder von uns in einer scheinbar heilen Welt, dürfte hin und wieder einen gewissen Abstand von eigenen, festgefahrenen Gewissheiten nehmen und neu überdenken.

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