Hyeonseo Lee , David John Schwarze Magnolie

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Magnolie“ von Hyeonseo Lee

Ein langer Weg in die Freiheit Hyeonseo Lee wurde in Nordkorea geboren, jenem Land, aus dem so gut wie keine Nachrichten nach außen dringen. Als sie sieben Jahre alt ist, erlebt sie erstmals eine öffentliche Hinrichtung. Oft sieht sie im Grenzfluss zu China Leichen treiben, Menschen, deren Flucht in ein besseres Leben misslang. Als Teenager schleicht sich Hyeonseo heimlich über die Grenze nach China, um wenigstens einmal den Fesseln des Kim-Regimes zu entkommen – doch dann ist ihr der Heimweg versperrt. Eine gefährliche Flucht beginnt…

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  • Beeindruckender und bewegender Bericht!

    Schwarze Magnolie
    Sirene

    Sirene

    15. September 2017 um 10:35

    Der Moment, wenn man nicht weiß, wie man es in Worte fassen kann. So ging es mir in den ersten Minuten, als ich anfing die Rezension zu schreiben und das Buch noch einmal durch ging. Hyeonseo Lee, 1980 geboren, lebt an der Grenze zwischen China und Nordkorea. Als sie 17 Jahre alt ist beschließt sie kurz rüber nach China zu gehen, nur wusste sie nicht, dass Zurückkehren keine Option mehr war und sie ihre Familie für eine sehr lange Zeit nicht mehr wieder sehen wird. Am Anfang der Erzählung spürt man noch ihre Naivität und lockere Art, wie sie an die Dinge rangegangen ist und mit der Zeit merkt man stark, wie sie an den vielen schlimmen Situationen gewachsen ist. Ihre Reise wird zu einer Odysee, die sie eindringlich und mit vielen Informationen, als auch Emotionen schildert. Wobei ihre Emotionen nicht in große Worte gepackt sind und manche findet man zwischen den Zeilen, wodurch das Buch seine eigene besondere Stimmung entwickelt und sehr eindringlich auf mich gewirkt hat. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und nicht zu einfach, dazu kommt noch die Spannung, die durch neue Ereignisse immer wieder aufgebaut wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Der Roman regt zum Nachdenken an, über das was wir zu wissen glauben über Nordkorea und was in Wirklichkeit dort passiert. Es ist viel schlimmer, als man denkt oder sich vorstellen kann. "Schwarze Magnolie" war mein zweites Buch zu diesem Thema, das Erste war "Meine Flucht aus Nordkorea", dass nicht so viele kleine Details besaß wie dieses hier und es zeigt wieder mal, was ein Menschen bewirken und ertragen kann. Der Erlebnisbericht bewegt einen zutiefst und ich empfehle es auf jeden Fall weiter. Es ist eine sehr informative, interessante und beeindruckende Odysee, die Hyeonseo Lee schildert, dabei berichtet sie von anderen Ländern, die wir nur als Touristenorte kennen, von einer ganz anderen eindringlichen Seite. 

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  • Spannend und bewegend

    Schwarze Magnolie
    Lilyfields

    Lilyfields

    04. September 2017 um 11:46

    Ich interessiere mich persönlich sehr für Korea und der Inhaltstext hat mich gereizt dieses Buch zu lesen. Es war für mich ein sehr bewegendes, aber auch spannendes Buch. Man kann sich kaum vorstellen, was Hyeonseo Lee erleben musste und wie anstrengend diese Flucht, die über Jahre ging, war.  Durch dieses Buch erhält man einen sehr guten Einblick in den Alltags von Nordkorea. Die Autorin beschreibt ihr Leben von Kindheit an, bis sie mit gerade mal 18 Jahren fast spontan den Schritt wagt, nach China zu flüchten, wo die Flucht aber nicht zu Ende war, der Weg bis nach Südkorea war lang und dazu nicht ungefährlich und dann sind da noch ihr jüngerer Bruder und ihre Mutter in Nordkorea, die ebenfalls flüchten müssen. Im Buch sind dazu einige Bilder enthalten und auch eine Karte, die alles veranschaulicht. Ich habe das Buch kaum aus den Händen nehmen können und habe es ist nicht mal zwei Tagen durchgelesen. Ich kann das Buch empfehlen! Ich geben dem Buch 5 von 5 Sternen

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  • SCHWARZE MAGNOLIE. HYEONSEO LEE.

    Schwarze Magnolie
    buecherkompass

    buecherkompass

    09. July 2017 um 18:08

    INHALTHyeonseo ist 17 Jahre alt, als sie beschließt die Grenze zu China zu überqueren. Als sie zu ihrer Familie zurückkehren möchte, ist aus der einen Neugierde blutiger Ernst geworden. Eine Rückreise in ihr Heimatland kommt für sie nicht in Frage. 10 Jahre später findet sie in Südkorea Asyl, doch ein Anruf von ihrer Familie zwingt sie nach Hause zurückzukehren. Und so beschließt die junge Frau dem Land, dem sie einst so verbunden war, einen letzten Besuch abzustatten, bevor sie ihm für immer den Rücken kehrt.MEINUNGNachdem ich im letzten Jahr bereits Meine Flucht aus Nordkorea von Yeonmi Park gelesen hatte war ich überzeugt davon, nichts könne mich mehr schockieren. Doch damit habe ich weit gefehlt. Ein Jeder macht so seine Erfahrungen und fördern die Schilderungen Hyeonseos eine Menge neuer Grausamkeiten zu Tage.In Nordkorea geboren und aufgewachsen, vermag es Hyeonseo Außenstehenden einen ungefähren Eindruck davon zu vermitteln, mit welch ermüdender Lebensrealität die Einwohner Nordkoreas tagtäglich konfrontiert werden. So ist Hyeonseo sieben Jahre alt, als sie ihre erste Hinrichtung erlebt. Und dennoch glaubt sie im besten Land der Welt zu leben, unter der Herrschaft zweier allmächtiger Führer.Freiheiten kennt Nordkorea nicht und so beschließt Hyeonseo kurz vor ihrer Volljährigkeit das Land für einige Tage zu verlassen, in der Hoffnung als Minderjährige mit ihrem Grenzübertritt ungeschoren davon zu kommen. Eine Volkszählung durchkreuzt ihre Pläne. Über Jahre hinweg schlägt sich die junge Frau alleine durch, ohne Hoffnung darauf ihre Familie jemals lebend wiederzusehen. Als Illegale führt Hyseonseo ein Leben in Armut, doch aufgeben ist keine Option.Ein Bericht der aufwühlt und zugleich begeistert. Mit ihrer Willensstärke hat Hyeonseo sich aus den Fängen eines eisernen Regimes befreit, klagen kam für die junge Frau nie in Frage. Und obwohl einige glückliche Gegebenheiten wohl einen Beitrag zur Wendung ihres Schicksals geleistet haben inspiriert die Biographie der gebürtigen Nordkoreanerin.Der Schreibstil trägt seinen Teil dazu bei, dass die 400 Seiten des Buches im Handumdrehen verflogen sind. Die Bilder in der Buchmitte vermögen kaum an die Bildhaftigkeit der Erzählung heranzukommen und dennoch runden sie das Buch ab.Eine Biographie, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.Tipp! 'Schwarze Magnolie' gibt es seit dem 10. Juli 2017 im Heyne Verlag auch als Taschenbuch.

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