Das Alphabet der Schöpfung

von I.L. Callis 
3,8 Sterne bei4 Bewertungen
Das Alphabet der Schöpfung
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Ein spannender Wissenschaftsthriller. Sehr rasant, aber mit unglaubwürdigen Figuren und leider zu wenig Hintergrundwissen.

B

Sehr spannender, wissenschaftlicher Thriller. Der einen aber auch nachdenklich zurück lässt. Wie weit wird die Menschheit gehen?

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Inhaltsangabe zu "Das Alphabet der Schöpfung"

Ein Biotech-Unternehmen spielt mit der Schöpfung.

Journalist Alexander Lindahl bekommt das lukrative Angebot, ein Buch über das aufstrebende Gentechnik- Unternehmen Phoenix zu schreiben. Zunächst ist er von den kühnen Zukunftsvisionen der Firma fasziniert, alles scheint möglich. Doch dann stößt er auf ein geheimes Hybrid-Forschungsprogramm, und die glänzende Fassade stürzt in sich zusammen. Phoenix überschreitet auf eine nie geahnte Weise die Grenzen der Ethik, und bald merkt Lindahl: Nicht nur sein eigenes Leben, sondern die Zukunft der menschlichen Spezies steht auf dem Spiel.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740804169
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:20.09.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Lannas avatar
    Lannavor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spannender Wissenschaftsthriller. Sehr rasant, aber mit unglaubwürdigen Figuren und leider zu wenig Hintergrundwissen.
    Ein Wissenschaftsthriller.

    Alexander ist freier Journalist und arbeitet für das MAGAZIN, als er von seinem ehemaligen Kommilitonen und Freund gebeten wird, ein Artikel über die neuesten Forschungsergebnisse seiner Firma Phoenix die sich mit synthetischer Biologie und kombinierte DNA beschäftigt, zu berichten. Weil Alex keine Ahnung von Biologie hat, ist er verwundert wieso sein Freund Max ausgerechnet ihn dafür haben möchte. Dieser begründet, dass es das Beste sei wenn es jemand schreibt, der sich damit nicht auskennt, um es ohne Fachchinesisch der Welt zu präsentieren. Schnell wird jedoch klar, das Max Alex braucht, weil er sich erhofft ihm zu Vertrauen.

    Ein weiterer Handlungsstrang erzählt uns, dass bei einem Angelausflug ein Junge im Moor am Teufelsbruch verschwindet. Zurück bleibt nur eine Jacke, die Miriam aus der Rechtsmedizin zur Untersuchung erhält. Sie steht mit vielen offene Fragen vor diesem ungewöhnlichen Fall, da die Jacke einen unglaublich penetranten Geruch hat, außerdem sich DNA Spuren an der Jacke befinden, für die Miriam keine Erklärung hat.

    Meine Meinung

    Schon beim verfassen der inhaltlichen Zusammenfassung, weiß ich wieder wieso ich auf die Geschichte dieses Buch so gespannt war. Es ist ein tolles Konzept, denn ich liebe Geschichten in denen Spannung auf Wissenschaft trifft. Da jedoch ein Großteil der Geschichte sich auf den Spannungsbogen konzentriert, nimmt es den Raum für eine ausgiebigere Erzählung der Wissenschaft und Biologischer Forschung. Nach meinem Geschmack, wäre mir mehr Insiderwissen lieber gewesen.

    Interessant fand ich die Darstellung des Ablaufs der Forschungseinrichtung in Berlin. Die Idee der „Sprint-Phasen“, in der die Mitarbeiter solange durcharbeiten bis sie ihr Ziel erreicht haben um danach gerade mal eine Woche pause machen. Es sind somit so einige interessante Ansätze zu finden. Außerdem hat die Autorin einen sehr schönen, flüßigen und angenehmen Schreibstil, das einem erlaubt durch die Seiten zu fliegen. Sie kann außerdem mit wenigen Worten einen Atmosphäre gut beschreiben.

    Leider haben aber die Charaktere, dafür das es sich um sehr gebildete Menschen handelt, oftmals sehr naiv und nicht nachvollziehbar gehandelt. Dies hatte zur Folge, dass ich die Geschichte nicht mehr glaubwürdig genug fand. Auch geschuldet den fehlenden wissenschaftlichen Erklärungen zu Beginn, die natürlich nicht offenbart wurden um die Spannung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Ich aber darauf gerne verzichtet hätte. Ich finde dennoch solche Art von Geschichten sollten viel häufiger erzählt werden, die Forschung bietet sehr viel „Material“ dafür und hoffe die Autorin wird in ihrem nächsten Buch in diesem Genre bleiben.

    Die Internetpräsenz dieses Buches habe ich mir vor dem lesen bereits angesehen und hatte somit einen Vorgeschmack, auf was die Geschichte hinauslaufen könnte. Somit ist es jedem überlassen ob er sich vorher, oder doch lieber danach informieren möchte. Ich finde sowas klasse und empfehle einen Blick hineinzuwerfen (auch sicherlich interessant, selbst wenn man das Buch nicht liest) :

    https://www.dasalphabetderschoepfung.com/blog

    Fazit:

    Ein Wissenschafts-Thriller das über die grenzenlose Neugier der Wissenschaft, was wir alles tun könnten und was passiert wenn es nicht beim „könnten“ bleibt, berichtet. Die Geschichte hat einen hohen Spannungsbogen von Anfang an. Die Wissenschaftlichen Erklärungen und das Insiderwissen haben aus diesem Grund lange auf sich warten lassen. Die Charaktere leider unglaubwürdig, da sehr naiv. Ich habe mir das „Nerd gefasel“ schon viel früher und ausgiebiger erhofft. Ich kann daher nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen.

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    B
    Buchwurm05vor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr spannender, wissenschaftlicher Thriller. Der einen aber auch nachdenklich zurück lässt. Wie weit wird die Menschheit gehen?
    Wissenschaftlicher Thriller der einen nachdenklich zurück lässt

    Der Journalist Alexander Lindahl, der in Hamburg bei einem Magazin arbeitet, bekommt einen Anruf seines alten Freundes Max van Damme. Alexander soll in Max's  Biotechnik Unternehmen Phoenix nach Berlin wechseln, um eine Dokumentation über die dortige Forschung zu schreiben. Er nimmt an, merkt aber bald, dass Phoenix mehr macht als nur an neuen Arzneien zu forschen. Alexander geht dem auf den Grund und gerät selbst in Gefahr....

    "Das Alphabet der Schöpfung" beginnt mit einem Prolog, der 3.500 Jahre v. Chr. spielt. Lange ist nicht klar was das mit Phoenix zu tun hat. In den ersten 4 Kapiteln wird Alexander vorgestellt. Man erlebt einen Ausflug zweier Jungs ins Berliner Moor mit. Erfährt, dass jemand versucht an Material von Phoenix zu kommen. Lernt die Rechtsmedizinerin Miriam Kern kennen, die eine DNA gesichert hat, die sie grübeln lässt. Schon hier kann man ahnen, dass Phoenix mehr macht als Medikamentenforschung. Gespannt habe ich Kapitel um Kapitel gelesen und wollte unbedingt wissen, welches Geheimnis alle verbergen wollen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Trotzdem lässt sich der Thriller nicht nebenbei lesen. Es wurden einige wissenschaftliche Begriffe erklärt. Das jedoch nur in kürzeren Sätzen, so dass die Spannung gehalten werden konnte. Gut gefallen haben mir die Gedanken der Protagonisten, die kursiv gedruckt waren. So konnte man prima zwischen dem was sie gesagt haben und was sie wirklich dachten, unterscheiden. Das Ende fand ich sehr interessant, wurde aber auch etwas offen gehalten. Was mich mit der Frage zurück gelassen hat: wohin wird die Menschheit gehen? 
    Fazit: Ein sehr spannender, wissenschaftlicher Thriller, der zu keiner Zeit langweilig war. Der mich aber auch nachdenklich zurück gelassen hat, über welche Möglichkeiten wir heute schon verfügen. 

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    M
    mayalavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, aber das Warum war nicht immer nachvollziehbar.
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    suppenfees avatar
    suppenfeevor 16 Tagen

    Gespräche aus der Community zum Buch

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