ISKA Papakind

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Inhaltsangabe zu „Papakind“ von ISKA

Franziska wächst gemeinsam mit ihrem Bruder Alexander in den 1970er Jahren glücklich und behütet in einer Kleinstadt am Ostrand des Harz auf. Obwohl es die perfekte Familie zu sein scheint, hat sie in winzigen Momenten das Gefühl, dass es da ein Geheimnis gibt, dass etwas mit ihr selbst nicht stimmt. Es gibt Ängste, die sie beherrschen und deren Ursache sie nicht kennt. Und es gibt immer wieder Fragen, auf die sie eine Antwort sucht. In der Stadt Halle an der Saale, die sie magisch anzieht, die ihr aber ebenfalls Angst macht, vermutet sie das Rätsel ihrer Familie. Sie bekämpft ihre Ängste und führt ein ausgefülltes Leben – und trägt doch jahrelang den Verdacht und die Fragen um das Geheimnis mit sich herum. Erst der Tod der Mutter verändert alles.

Aus dem Leben gegriffen

— gretchen2808
gretchen2808

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  • Ein Buch aus meiner Heimat

    Papakind
    gretchen2808

    gretchen2808

    19. June 2016 um 14:04

    Ich bin durch Zufall auf diese Autorin gestoßen und somit auch auf "Papakind".Mir hat dieses Buch vom ersten Satz an gefallen, es ist sehr locker geschrieben. Ich persönlich habe es erst wieder zur Seite gelegt, als ich es durch hatte. Es gab Szenen, da konnte ich mich besonders in Franzi hereinversetzen.Und so wird es sicher jedem Leser gehen, weil es eine Geschichte ist, die aus dem Leben gegriffen ist.Ein Buch, welches ich wärmstens weiter empfehlen kann (und auch schon habe).

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  • Papakind / fesselnd und lebendig

    Papakind
    Lesemania

    Lesemania

    13. June 2014 um 18:13

    Nach nur wenigen Seiten ist man voll und ganz in der Geschichte drin und durchlebt mit Franzi ihre erlebnisreiche Jugend. Dass es in Franzis Familie ein Geheimnis gibt, spürt man bereits bald, und auch Franzi spürt es in ihrem tiefsten Innern, lässt es aber lange Zeit nicht wirklich an sich heran. Denn das Geheimnis zu lüften, die Wahrheit zu erfahren, könnte schmerzhaft sein. Doch irgendwann muss sie sich der Wahrheit stellen. "Papakind" ist die lebendige Geschichte eines Mädchens, das mutig gegen alle Widrigkeiten des Lebens kämpft. Dieses Buch hat mich gefesselt und mir schöne Lesestunden bereitet, deshalb 5 Sterne.

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  • Papakind

    Papakind
    FallenAngel11

    FallenAngel11

    19. September 2013 um 09:03

    Wir begleiten Franziska (oder Franzi wie wir sie bald nennen) durch einen Teil ihres Lebens. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Alexander in den 70er Jahren in einer Kleinstadt am Ostrand des Harz in der jetzigen ehemaligen DDR. Leider ist das Verhältnis von Franziska und ihrer Mutter nicht ganz so herzlich. Gute Leistungen in der Schule werden von der Mutter mit einem einfachen Kopfnicken notiert, während ihr Vater sie haushoch lobt. Dafür mag die Mutter Alexander scheinbar mehr. Franziska stört es aber nicht ganz so, denn so wie ihr Verhältnis zu ihrem Vater ist, ist das Verhältnis zwischen ihrem Bruder und ihrer Mutter. Ein Kind fühlt sich halt zu einem Elternteil mehr hingezogen und Franziska ist halt ein „Papakind“ Doch irgendwie fühlt Franziska dass es ein Geheimnis gibt.  Ausschlaggebend war der Besuch der Großeltern in Halle. Franzi ist mit ihrem Opa in einer Eisdiele, als eine Frau auftaucht die Franzi nicht kennt, dafür aber ihr Opa umso mehr. Ihr Opa erklärt Franzi später nur dass es sich um eine alte Bekannte namens Helene handelt und sie leider schwer Krank ist. Franzi hat aber ein Teil des Gespräches mitbekommen und findet es komisch dass die unbekannte Helene sagt, dass sie froh war wenigstens noch mal die Kleine gesehen zu haben. Später stirbt Helene und Franzi bekommt mit das sich ihre Eltern darüber unterhalten und ihre Mutter aber nur eine böse Bemerkung macht. Franzi möchte immer gerne mal nachfragen was es mit diesen Andeutungen auf sich hat, aber es findet sich nie der richtige Zeitpunkt oder Franzi wird von der Schule voll in Anspruch genommen, das sie es wieder für einige Zeit vergisst. Unerklärlich für Franzi ist auch ihre große Angst vor Zügen, Straßenbahnen und LKWs. Als Franzi Zeugin eines schweren Unfalls wird, fällt sie in einen schweren Schock. Der Arzt kann dies nur erklären, das Franzi selber mal ein traumatisches Erlebnis dieser Art hatte, aber die Eltern streiten dieses ab. Nichts desto trotz wächst Franzi wohlbehütet auf. Verbringt mit ihrer Familie schöne Urlaube, und geht mit der Zeit ihren Weg. Franziska bekämpft auch im laufe ihres Lebens ihre Ängste und verbucht dieses als großen Erfolg……….. Meinung:  Ich muss sagen für mich war es das erste mal, einen Roman zu lesen, der sich in der ehemaligen DDR abspielt, und fand es irre interessant. Man hat einen kleinen Einblick in das Schulsystem und anderen Dingen wie Landwirtschaft usw…. Man sieht einen Staat der gut organisiert ist. Leider aber auch die Gegenteilige Seite wie schwer und wie teuer es ist, so einfache Dinge wie einen Kassettenrekorder zu bekommen. Wovon eigentlich in den 70er Jahren bei uns so etwas schon ein muss war und fast jeder hatte. Auch einfach mal so Umziehen ging auch nicht man brauchte eine Zuzugsgenehmigung. Für den Leser ist Papakind auch ein Sprung in die Vergangenheit. Franziska hat mich von der ersten Seite an, an die Hand genommen und mich Teil ihres Lebens werden lassen, mit allen Höhen und Tiefen die dazu gehören. Sehr schön geschrieben. Flüssig und Übersichtlich und wer Romane solcher Art mag sollte sich diesen nicht durch die Lappen gehen lassen. Von mir daher volle 5 Sterne.

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  • Papakind

    Papakind
    FallenAngel11

    FallenAngel11

    19. September 2013 um 08:51

    Wir begleiten Franziska (oder Franzi wie wir sie bald nennen) durch einen Teil ihres Lebens. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Alexander in den 70er Jahren in einer Kleinstadt am Ostrand des Harz in der jetzigen ehemaligen DDR. Leider ist das Verhältnis von Franziska und ihrer Mutter nicht ganz so herzlich. Gute Leistungen in der Schule werden von der Mutter mit einem einfachen Kopfnicken notiert, während ihr Vater sie haushoch lobt. Dafür mag die Mutter Alexander scheinbar mehr. Franziska stört es aber nicht ganz so, denn so wie ihr Verhältnis zu ihrem Vater ist, ist das Verhältnis zwischen ihrem Bruder und ihrer Mutter. Ein Kind fühlt sich halt zu einem Elternteil mehr hingezogen und Franziska ist halt ein „Papakind“ Doch irgendwie fühlt Franziska dass es ein Geheimnis gibt.  Ausschlaggebend war der Besuch der Großeltern in Halle. Franzi ist mit ihrem Opa in einer Eisdiele, als eine Frau auftaucht die Franzi nicht kennt, dafür aber ihr Opa umso mehr. Ihr Opa erklärt Franzi später nur dass es sich um eine alte Bekannte namens Helene handelt und sie leider schwer Krank ist. Franzi hat aber ein Teil des Gespräches mitbekommen und findet es komisch dass die unbekannte Helene sagt, dass sie froh war wenigstens noch mal die Kleine gesehen zu haben. Später stirbt Helene und Franzi bekommt mit das sich ihre Eltern darüber unterhalten und ihre Mutter aber nur eine böse Bemerkung macht. Franzi möchte immer gerne mal nachfragen was es mit diesen Andeutungen auf sich hat, aber es findet sich nie der richtige Zeitpunkt oder Franzi wird von der Schule voll in Anspruch genommen, das sie es wieder für einige Zeit vergisst. Unerklärlich für Franzi ist auch ihre große Angst vor Zügen, Straßenbahnen und LKWs. Als Franzi Zeugin eines schweren Unfalls wird, fällt sie in einen schweren Schock. Der Arzt kann dies nur erklären, das Franzi selber mal ein traumatisches Erlebnis dieser Art hatte, aber die Eltern streiten dieses ab. Nichts desto trotz wächst Franzi wohlbehütet auf. Verbringt mit ihrer Familie schöne Urlaube, und geht mit der Zeit ihren Weg. Franziska bekämpft auch im laufe ihres Lebens ihre Ängste und verbucht dieses als großen Erfolg……….. Meinung:  Ich muss sagen für mich war es das erste mal, einen Roman zu lesen, der sich in der ehemaligen DDR abspielt, und fand es irre interessant. Man hat einen kleinen Einblick in das Schulsystem und anderen Dingen wie Landwirtschaft usw…. Man sieht einen Staat der gut organisiert ist. Leider aber auch die Gegenteilige Seite wie schwer und wie teuer es ist, so einfache Dinge wie einen Kassettenrekorder zu bekommen. Wovon eigentlich in den 70er Jahren bei uns so etwas schon ein muss war und fast jeder hatte. Auch einfach mal so Umziehen ging auch nicht man brauchte eine Zuzugsgenehmigung. Für den Leser ist Papakind auch ein Sprung in die Vergangenheit. Franziska hat mich von der ersten Seite an, an die Hand genommen und mich Teil ihres Lebens werden lassen, mit allen Höhen und Tiefen die dazu gehören. Sehr schön geschrieben. Flüssig und Übersichtlich und wer Romane solcher Art mag sollte sich diesen nicht durch die Lappen gehen lassen. Von mir daher volle 5 Sterne.

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  • Eine mitfühlende Geschichte der Siebziger Jahre

    Papakind
    frauenwg

    frauenwg

    11. September 2013 um 21:57

    Fransiska, etwas kleiner als andere ihres Alters, ihnen jedoch geistig überlegen, steht im Mittelpunkt dieses Romans. Tapfer boxt sie sich durchs Leben, meistert tiefsitzende Ängste, deren Ursprung - ein jahrelanger Verdacht, sie auf tragische Weise herausfindet. Fazit: Ein wundervoller Roman, der eine identisch, nahebringende Sichtweise auf die DDR-Zeit der siebziger Jahre zulässt. Eine schön beleuchtete und schmerzliche Erinnerung zugleich. Sehr zu empfehlen, daher 5 Sterne!

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