Iain Lawrence

 4,1 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Die Tochter des Leuchtturmwärters, Skeleton Tree und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Iain Lawrence

Iain Lawrence geboren in Sault Ste. Marie, Ontario, studierte Publizistik und arbeitete für verschiedene kleinere Zeitungen. Er ist begeisterter Segler, Kenner einsamer Inseln, Journalist und Jugendbuchautor und lebt auf den Gulf Islands in British Columbia. Zunächst verfasste er zwei Reisebücher, bevor er sich dem Schreiben von Jugendromanen zuwandte. Mehrfach ausgezeichnet wurde seine Hochseetrilogie Strandpiraten (Edgar Allan Poe Nominee), Schmuggler und The Bucaneers. Im Verlag Freies Geistesleben sind bereits mehrere Kinder- und Jugendbücher von ihm erschienen, zuletzt das für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierte Buch Der Riesentöter.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Skeleton Tree (ISBN: 9783772529733)

Skeleton Tree

 (3)
Neu erschienen am 17.03.2021 als Hardcover bei Freies Geistesleben.

Alle Bücher von Iain Lawrence

Cover des Buches Die Tochter des Leuchtturmwärters (ISBN: 9783570305058)

Die Tochter des Leuchtturmwärters

 (8)
Erschienen am 03.12.2009
Cover des Buches Tom Tin und das Sträflingsschiff (ISBN: 9783772540714)

Tom Tin und das Sträflingsschiff

 (3)
Erschienen am 25.11.2014
Cover des Buches Winterpony (ISBN: 9783772529689)

Winterpony

 (3)
Erschienen am 25.08.2020
Cover des Buches Skeleton Tree (ISBN: 9783772529733)

Skeleton Tree

 (3)
Erschienen am 17.03.2021
Cover des Buches Tom Tin und die Insel der Kopfjäger (ISBN: 9783772540721)

Tom Tin und die Insel der Kopfjäger

 (2)
Erschienen am 25.11.2014
Cover des Buches Der Herr der Nussknacker (ISBN: 9783772540417)

Der Herr der Nussknacker

 (1)
Erschienen am 13.08.2014
Cover des Buches Der Geist (ISBN: 9783772540615)

Der Geist

 (2)
Erschienen am 25.11.2014
Cover des Buches Die Tochter des Leuchtturmwärters (ISBN: 9783772528378)

Die Tochter des Leuchtturmwärters

 (1)
Erschienen am 08.03.2017

Neue Rezensionen zu Iain Lawrence

Cover des Buches Winterpony (ISBN: 9783772529689)Jofees avatar

Rezension zu "Winterpony" von Iain Lawrence

Eines der berührendsten Bücher, die ich je gelesen habe
Jofeevor 5 Tagen


Ein kleines weißes Pony tobt fröhlich in den weiten Wäldern umher, als Menschen es fangen und zähmen. Es geht durch einige Hände, wird geschlagen und gequält, bis der Polarforscher Robert F. Scott es auserwählt, um gemeinsam mit 20 anderen weißen Ponys die weite Reise zum Südpol anzutreten. Scott hat sich vorgenommen, als erster Mensch den Pol zu erreichen. Dort bekommt es auch einen Namen: James Pigg. Als das Team den Boden der Antarktis betritt, wird das Pony Teil eines spektakulären Wettrennens, das in die Geschichte eingehen wird. Denn Roald Amundsen hat ebenfalls überraschend angekündigt, als Erster den Südpol erreichen zu wollen. Doch nur eine Mannschaft kann den Sieg davontragen und in der weiten Eislandschaft wird es ein Kampf um Leben und Tod - für Mensch und Tier.


Zuallererst: Die Perspektive war einfach der Wahnsinn. Das lest ihr bestimmt in fast allen Rezensionen zu diesem Buch, aber es ist einfach so ;-) Die ganze Expedition wird aus der Sicht des weißen Winterponys erzählt, was unglaublich rührend und zuckersüß ist. All die Strapazen der Reise, die schönen Momente, die traurigen - wir erfahren, wie das Pony darüber denkt und vor allem, zu was ein Pferd eigentlich fähig ist. Dass Tiere zum Beispiel Gefühle riechen können hatte ich jetzt nicht nur gehört, sondern beim Lesen selber miterlebt, da Jimmy Pigg quasi direkt in die Männer hineinschauen kann und weiß, was in ihnen vorgeht. 

Unter Jimmys Beschreibungen haben mir die Szenen am besten gefallen, in denen sich die tapferen Männer (das sage ich jetzt nicht, weil Männer automatisch tapfer sind, sondern weil es hier einfach definitiv der Fall ist) so herzergreifend um ihre zugeteilten Ponys kümmern, sich für sie in Gefahr begeben, für sie leiden, einfach alles für sie tun. Jedes einzelne Pony ist wichtig für die Expedition. Dieses starke Band der Liebe war die ganze Zeit über zum Greifen nah. Besonders kam das natürlich zwischen unserem Winterpony und seinem Führer Patrick zur Geltung. Über die Zeit hinweg sind die beiden so verbunden, wie es sich andere Pferdemenschen nur erträumen könnten.

Gleichzeitig war es umso grausamer, als die Mannschaft einzelne verloren hat, da ich sie alle so sehr ins Herz geschlossen und liebgewonnen habe. Mehrmals hatte ich Tränen in den Augen, was bei mir wirklich etwas heißen soll, oder bin in ein tiefes schwarzes Loch aus Traurigkeit gerutscht wie in einen Strudel. So traurig, dass ich noch nicht einmal weinen konnte. 

Schade war, dass sich die Handlung in der Mitte des Buches so gezogen hat. Sie startete abwechslungsreich und endete wahnsinnig fesselnd, sodass ich immer dachte: Nur noch dieses Kapitel. (Natürlich wurden es noch ein paar mehr, und schließlich war das Buch vorbei...) Zwischendurch war das ganz und gar nicht so, die Geschichte verlief so langsam, dass ich immer wieder woanders hingestarrt habe und das erst nach einer Weile bemerkte. Das lag vor allem daran, dass Jimmys Kapitel zum Großteil aus marschieren, fressen und weiterstapfen bestanden. Mir ist natürlich klar, dass das einfach der Inhalt einer Südpolexpedition ist, deshalb wäre wahrscheinlich einfach kürzen der entscheidende Tipp gewesen. Immerhin haben sich die Kapitel aus Sicht des Ponys mit informativen Texten zur Reise abgewechselt, was ein wenig Varianz mit sich brachte. Ich glaube allerdings, dass ich, wenn ich das Buch irgendwann ein zweites Mal lese, flüssiger durchkommen würde. Denn erst jetzt habe ich meine Zeit mit dem wundervollen Jimmy Pigg zu schätzen gelernt und würde sie das ganze Buch über genießen.

 

Glaubt mir, es tut mir so unglaublich weh, diesem Buch keine fünf Sterne geben zu können. Doch zwischendurch bin ich leider ziemlich hängengeblieben, weshalb ich "Winterpony" im Vergleich mit anderen Büchern doch mit vier Sternen bewerten muss. Das hält mich natürlich trotzdem nicht davon ab, euch das Buch wärmstens zu empfehlen, wenn ihr ein besonders Leseerlebnis haben wollt. Das Pony und seine Geschichte haben mich fassungslos, geschockt und unfassbar traurig zurückgelassen. Zum Schluss ist mir noch wichtig zu sagen: Ich werde dich nie vergessen, James Pigg. Du bist ein guter Junge.

 

Und während ich das schrieb, kamen mir schon wieder die Tränen.

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Cover des Buches Skeleton Tree (ISBN: 9783772529733)buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Skeleton Tree" von Iain Lawrence

Überleben in der Wildnis
buecherwurm1310vor 8 Tagen

Einige Zeit nachdem der Vater von Chris gestorben ist, erhält der Zwölfjährige eine Einladung von seinem Onkel Jack. Er will mit seinem Neffen eine Segeltour an der Küste Alaskas entlang machen. Christophers Mutter ist davon nicht begeistert, denn sie hält Jack für einen Draufgänger, aber schließlich stimmt sie zu. Mit von der Partie ist zu Chris‘ Überraschung auch der fünfzehnjährige Frank, der sich überlegen fühlt. Nach ein paar Tagen kentert das Boot und nur die Jungen überleben. Sie stranden an einer einsamen Küste – ohne Nahrung und ohne Wasser. Sie können kein Feuer machen, haben keine Möglichkeit Hilfe zu rufen und müssen sehen, wie sie überleben können. Aber sie finden eine verlassene Hütte. Dort begegnet ihnen ein Rabe, den Chris Thursday nennt. Aber Frank mag das Tier nicht und es gibt immerzu Streit. Dabei müssen sich die Jungen arrangieren, denn es ist gefährlich, sie sind im Revier der Grizzlys. Dann träumt Chris von seinem Vater und er ist sich sicher, dass die Rettung bald naht.

Der Schreibstil hat mir gefallen. Immer wieder gibt es Rückblenden, die mit dafür sorgen, dass sich am Ende ein umfassendes Bild ergibt. Interessant fand ich auch die Sache mit dem Skeleton Tree und dem Raben.

Mich hat diese Geschichte von Anfang an gepackt. Man fühlt sich an Robinson Crusoe erinnert, nur dass hier zwei Jungen an Land gespült werden. Chris und Frank können nicht miteinander, doch sie müssen schauen, wie sie überleben können. Dabei gibt es ständig Konflikte, denn die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Aber sie müssen ums Überleben kämpfen und ihre Ängste überwinden. Doch am Ende kann Chris hinter die Fassade des mürrischen Frank schauen und er erfährt etwas, das sein Leben verändert.

Es ist eine spannende Geschichte, die mir gut gefallen hat.

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Cover des Buches Skeleton Tree (ISBN: 9783772529733)julia___s avatar

Rezension zu "Skeleton Tree" von Iain Lawrence

Für Kinder/Jugendliche super, für Erwachsene eher nichts geeignet
julia___vor 20 Tagen

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte für deutlich jüngere. Und genau da liegt für mich das Problem, man merkt es. Für die Zielgruppe ist das Buch glaube ich nicht schlecht, doch für mich war es einfach zu wenig. Es war kaum spannend und auch langatmig. Ich habe mich teilweise durchgequält- trotzdem hat die Geschichte mich irgendwie doch gehabt, weil ich unbedingt wissen wollte wie es endet. Und das Ende hat mich tatsächlich auch berührt. Ich mochte das. Und genau das spricht auch wiederum für das Buch. 

Trotzdem würde ich es keinen Erwachsene empfehlen, Jungendlichen und Kindern auf jeden Fall!

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