Iain Reid

 3.5 Sterne bei 129 Bewertungen
Autor von The Ending, Enemy und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Iain Reid

Psycho-Thriller, die unter die Haut gehen: Iain Reid, geboren 1980 in Kanada, veröffentlicht 2016 seinen Debütroman, „I’m Thinking of Ending Things“, der international von Kritikern und Lesern gefeiert und in mehrere Sprachen übertragen wird. Die deutsche Übersetzung erscheint 2017 unter dem Titel „The Ending“, zudem wird das Buch von Netflix adaptiert. Vor seinem Erfolg als Romanautor schrieb Reid bereits mehrere Memoiren und Artikel für den New Yorker und andere Zeitungen. Iain Reid lebt heute in Kingston, Ontario, wo er an weiteren Romanen feilt.

Alle Bücher von Iain Reid

The Ending

The Ending

 (119)
Erschienen am 02.11.2017
Enemy

Enemy

 (4)
Erschienen am 01.02.2019
Zurück ins Nest

Zurück ins Nest

 (4)
Erschienen am 17.09.2012
I'm Thinking of Ending Things

I'm Thinking of Ending Things

 (2)
Erschienen am 30.06.2016

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Rezension zu "The Ending" von Iain Reid

Enttäuschend
elins_leseabenteuervor einem Monat

Worum geht’s? (Klappentext):
Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis?
Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe ...
.
Puh, wo soll ich bei diesem Buch anfangen?
Der Anfang war ganz interessant. Nach ein paar Seiten jedoch waren mir aber die Gespräche im Auto viel zu langatmig und uninteressant. Eine unterschwellige Spannung, wie sie so viele in ihren Rezis beschreiben, war für mich absolut nicht zu greifen. In der Mitte des Buches wurde mein Interesse dann doch noch geweckt und ich hatte Lust, weiterzulesen. Hier kam dann auch mal ein wenig Spannung auf inkl. einiger Gruselmomente. Dann jedoch ebbt das Ganze wieder ab und der Schluss hat mich vollkommen verwirrt zurückgelassen. Entweder habe ich das Ende nicht verstanden oder es war wirklich einfach nur schlecht… Ihr merkt schon, Iain Reid und ich – das wird keine große Liebesbeziehung werden🧐
.
Fazit:
Positiv hervorzuheben sind für mich der Mittelteil des Buches sowie der Schreibstil des Autors. „The Ending“ ist schnell zu lesen und Iain Reid hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich vor allem in seiner Schlichtheit in der Satzstruktur zeigt. Das war es aber dann auch mit dem Positiven. Ich kann leider keine Empfehlung für dieses Buch aussprechen😔

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Rezension zu "Enemy" von Iain Reid

Eine kafkaeske Reise ins Unterbewusstsein
TamiraSvor 2 Monaten

Junior wurde auserwählt.

Als einer der ersten Menschen soll er zu Testzwecken für einige Jahre in einer Installation auf dem Mond leben. Doch seine Frau soll zuhause bleiben. Nicht unbedingt etwas, worüber man sich freuen sollte, denkt Junior. Doch Terrence, der ihn auf die Reise vorbereiten soll, sieht das ganz anders. Das ist ein großes Ereignis, Junior ist ein Glückspilz! Aber Junior will nicht fort von hier – unvorstellbar, denkt Terrence, und zudem nicht zu umgehen, sagt er.

Doch Junior bleibt skeptisch. Denn während Terrence davon überzeugt ist, ihm wundervolle Neuigkeiten zu bringen, fragt sich Junior, wie seine Frau Hen ohne ihn zurechtkommt. Und weshalb sie seit Terrence‘ erstem Besuch so distanziert ihm gegenüber ist.

 

Über den Inhalt sollte man nicht zu viele Worte verlieren, denn wie bereits in The Ending stellt Iain Reid dem Leser unzählige Fragen und beantwortet davon nur sehr wenige und diese sehr zögerlich. Denn wir begleiten Junior dabei, wie sein Leben – das sich doch seit seiner und Hen’s Hochzeit so wenig verändert hat – aus den Fugen gerät. Nur sehr wenig, aber doch spürbar. Denn bereits in dem Moment, in dem Terrence ihm von seiner bevorstehenden Reise (die zu Beginn noch nicht sicher ist) erzählt, spürt man regelrecht, wie Hen sich von ihrem Mann zurückzieht. Sie ist verschlossen und distanziert, während Junior nicht versteht, weshalb sie ihm ausweicht. Als sich Terrence Besuche dann häufen, häufen sich gleichsam auch die seltsamen Ereignisse.

Dieses Buch lebt von der Atmosphäre. Nur selten habe ich Bücher gelesen, in denen die Atmosphäre so dick ist, als könne man sie mit dem Messer schneiden. Alles hüllt sich in Nebel, die Spuren sind nur kurz sichtbar und man vermutet Lösungen hinter jeder Tür, nur um erneut nichts dahinter vorzufinden. Erst gegen Ende denkt man, die Fäden entwirrt zu haben, nur um erneut vor weiteren Fragen zu stehen.

 

Dieses Buch ist kein Psychothriller. Es ist ein fast schon klassischer Horrorroman – schaurig und unangenehm, stimmungsvoll und erdrückend – so wie er sein sollte. Daher sollten Thriller-Leser eindeutig nicht zu diesem Buch greifen. Glaubt mir, ihr würdet nur enttäuscht werden. 

Horrorromane klären ihre Leser nie komplett auf. Denn wo bliebe dann der Moment am Ende, in dem das Monster noch einmal mit dem Finger zuckt, damit wir wissen, dass unsere Protagonisten ihm niemals wirklich entkommen werden?

Dieses Gefühl - dass man etwas nie komplett besiegen und die Bedrohung eliminieren kann - das macht Horror aus.

Und genau diese Empfindung hat man am Ende dieses Buchs.

 

Noch immer schwirren so viele Gedanken durch meinen Kopf, dass der Beginn einer neuen Lektüre undenkbar scheint.

 

Danke dafür, Iain Reid – du hältst meinen Verstand auf Trab und das Feuer meiner Angst entfacht.

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Rezension zu "The Ending" von Iain Reid

Erwartungen nicht erfüllt!
BibiBooklovevor 2 Monaten

Irgendwie war es nichts für mich. Die Geschichte hat mich nicht wirklich gefesselt und überrascht. Das Ende konnte ich schon relativ schnell erahnen. Deshalb nur 2,5 ⭐️. Die Erwartungen waren vielleicht auch zu hoch, das ist nicht immer förderlich für ein Buch.

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