Iain Reid The Ending

(65)

Lovelybooks Bewertung

  • 53 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 2 Leser
  • 61 Rezensionen
(13)
(18)
(18)
(15)
(1)

Inhaltsangabe zu „The Ending“ von Iain Reid

Der Überraschungs-Hit des Kanadiers Iain Reid - subtiler Psycho-Horror für Fans von Stephen King und Hitchcock

Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis?
Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe.

Ein raffiniertes, stilistisch brillantes Psycho-Drama über Identität, menschliche Abgründe, Einsamkeit und Wahn - "Der kühnste und originellste literarische Psycho-Thriller seit langem." Chicago Tribune

Leider sehr mangelhaft

— Jonas1704

Mal was anderes. Durchweg eine düstere Atmosphäre, zwischendurch hat es seine Längen, aber insgesamt gut.

— Graveyard Queen

Verwirrende Beziehungskiste enttäuschte meine Erwartungen

— RobinBook

Ein verstörender Psychothriller der seinen Erwartungen nicht gerecht wird.

— twentytwo

Spannend und sehr bedrückend, ein richtiger Pageturner

— TamiraS

Der Autor hat es geschafft, mich mit der Story sehr zu beschäftigen ...

— MissNorge

Kopfkino springt an - die Handlung ist mir aber zu abgedreht. Die erste Hälfte hat mich gelangweilt.

— mysticcat

Intellekt gefragt, philosophisch angehaucht, interessant, ließ aber Fragen offen

— MeiLingArt

Das Buch liest sich nicht schlecht, obwohl ich es nicht außergewöhnlich spannend und gruselig finde. Originell ist es auf jeden Fall.

— Greedyreader

Sehr speziell aber auf jeden Fall Mindblowing und für mich eine echte Überraschung. Lesenswert.

— chuma

Stöbern in Krimi & Thriller

Ragdoll - Dein letzter Tag

Ein gelungenes Erstlingswerk von Daniel Cole, das mit Lesen gute Nerven voraussetzt.

lucyca

Grillwetter

Das ist leider nicht meine Art von Humor und von Spannung auch keine Spur ... schade!

MissStrawberry

Obsidian - Kammer des Bösen

Die Erzählweise ist fesselnd, denn es gibt viele Details in den Handlungen, ebenso wie genügend Action.

baronessa

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Krimi mit ungewöhnlichem Setting: Düster und sehr politisch

LinusGeschke

Geständnisse

Ein starkes, böses Buch … das unbedingt gelesen werden sollte.

BinavanBook

Flugangst 7A

Wer was spannendes sucht, ist bei diesem Buch richtig, aber ich bin ein bisschen von Fitzek enttäuscht.

Andinge

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leider sehr mangelhaft

    The Ending

    Jonas1704

    11. December 2017 um 18:27

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn das Buch noch mehr Seiten hätte. Denn leider kam bei mir die versprochene Spannung und der Stephen King artige Grusel kaum an. Jake fährt mit seiner Freundin durch die Wälder Kanadas und mlchte seine Eltern besuchen. Auf der Fahrt diskutieren die beiden jungen Leute über verschiedene Themen, wobei seine Freundin (Namen werden nicht genannt) von jemandem kontinuirlich gestalkt wird und das per Telefon. Im allgemeinen bin ich ein Fan von Thriller Stories aber dieses Buch war von meinem Geschmack weit entfernt. Die Spannung hielt sich sehr in Massen und kam dann auch nur in der Mitte des Buches etwas auf. Im Übrigen war die Storz träge und ohne das gewisse Etwas. Meiner Meinung nach wurde unnötig zuviel Werbung gemacht, wie so oft, denn das Endergebnis war leider sehr mangelhaft. Deshalb kann ich leider keine Leseemfehlung dafür abgeben.

    Mehr
  • The Ending

    The Ending

    Graveyard Queen

    11. December 2017 um 09:21

    The Ending ist ein besonderes Buch. Es geht um ein Pärchen, dass auf dem Weg zu den Eltern des Mannes sind. Mehr möchte ich nicht verraten. Ich finde, gerade hier sollte man sich ganz frei aufs Buch einlassen. Ich war zuerst überrascht, dass das Buch so kurz ist, 235 Seiten, aber es passt perfekt. Der Schreibstil ist angenehm. Der Autor schafft es hervorragend eine bedrückende Stimmung herzustellen. Man hat die ganze Zeit ein unangenehmes Gefühl und weiß, irgendwas ist hier los. Man weiß aber nicht genau was. Super! Zum Ende hin gab es ein paar Längen, manche Szenen hätte man definitiv abkürzen können. Dennoch bleibt aber eine gewisse Spannung erhalten. Das generelle Ende hat mir sehr gut gefallen und mich wirklich überrascht. Ich konnte mir zwar denken worum es hier geht, und lag auch richtig, aber es war doch noch etwas komplexer als ich angenommen hatte. Insgesamt ein interessantes Buch, was man wirklich mal lesen sollte. Ich mag es, wenn nicht immer nur Blut fließt, sondern es auch mehr an die Psyche geht. Daumen hoch!

    Mehr
  • Gelungen, aber nicht mein Fall

    The Ending

    misspider

    11. December 2017 um 06:41

    Glücklicherweise bin ich ziemlich ahnungslos in dieses Buch hineingetappt - so konnte ich die überraschende Auflösung am Ende in vollen Zügen genießen. Wobei genießen hier nicht gerade das passende Wort ist...eher wurde ich wohl überrollt von dieser unerwarteten Wendung.Eine Frau und ein Mann, Jake, sind auf dem Weg zu Jakes Eltern. Die Frau, aus deren Perspektive erzählt wird, denkt darüber nach, ihre Beziehung zu Jake zu beenden. Rückblenden, Momentaufnahmen, Gründe sowohl dafür als auch dagegen blitzen in ihren Gedanken auf. Dann der seltsame Besuch bei den merkwürdigen Eltern. Und danach wird es dann wirklich schräg...Die zugrundeliegende Story des Buches und auch die Art der Umsetzung, alles in Realzeit zu erzählen, ist durchaus beeindruckend. Allerdings ist mir die Schreibweise bzw. die Gedankenwelt der Erzählerin von Anfang an auf die Nerven gegangen. Ihre nüchterne "Stimme" hat mir einfach nicht zugesagt, und obwohl ihre verdrehten Gedankengänge und -sprünge Sinn machen, ließen mich ihre Regungen allesamt kalt: warum tut sie es nicht endlich?Dann wird die Geschichte immer absurder, angefangen mit dem skurrilen Besuch bei Jakes Eltern. Spätestens da hätte es mir gereicht, und genau da liegt für mich ein Problem: im Nachhinein betrachtet macht alles perfekten Sinn, aber als ich noch mitten drinsteckte in der Geschichte, unwissend was am Ende kommt, war es einfach nur...hmm, was denn? Nervig. Störend. Die ganze Zeit über hab ich mich gefragt, wann die Frau denn nun endlich mal 'zu Potte kommt' mit ihrem Vorhaben - oder eben auch nicht. Aber dieses Hin und Her, diese Unentschiedenheit haben total genervt.Auch wenn, wie bereits gesagt, das Ende alles ins rechte Licht rückt, überwiegt letztendlich doch der Eindruck, dass mir das Buch insgesamt keinen großen Spaß gemacht hat. Fazit: Clever konstruierte Story, Überraschungseffekt gelungen, aber die meiste Zeit über nicht mein Fall.

    Mehr
  • Frau ohne Namen

    The Ending

    Marzena_Bok

    10. December 2017 um 22:42

    Die Spannung war für mich in diesem Buch sehr hoch und man kann das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen. Es geht um ein Paar, das auf dem Weg zu den Eltern des Mannes Jake ist. Obwohl die beiden eine ganz besondere Verbindung zueinander haben, denkt die Frau über das Ende der Beziehung nach. Aber warum fährt sie dann mit zu seinen Eltern? Jake ist mir nicht so sympathisch und von ihm erfährt man auch nicht wirklich viel. Von ihr erfährt man den Namen nicht. Die Protagonistin hält einen Stalker vor ihrem Freund geheim, der ihr seit einiger Zeit sehr große Angst macht... Vom Schreibstil und der Art zu Erzählen bin ich sehr beeindruckt, bur das Ende hätte meiner Meinung nach etwas gelungener sein können.

    Mehr
  • Hitchcock hatte nicht einmal einen Cameoauftritt

    The Ending

    RobinBook

    08. December 2017 um 22:03

    Nach der Buchbeschreibung und der mit prominentesten 'Namen geschickt platzierten Werbung hatte ich mir eigentlich viel mehr versprochen und am Anfang schienen sich diese meine Erwartungen auch zu erfüllen, denn die Fahrt eines jungen Paares zu den Eltern des einen Teils enthielt durchaus Potenzial an Spannung. Leider hielt das nicht an und ich quälte mich mühsam bis zum Ende, immer in der Hoffnung, doch noch einen Sinn zu finden. Leider erfüllte sich dieser Wunsch nicht.

    Mehr
  • The Ending

    The Ending

    twentytwo

    08. December 2017 um 13:24

    Jake ist mit seiner neuen Freundin auf dem Weg zu seinen Eltern, um sie ihnen vorzustellen. Auf der langen Fahrt zu der abgelegenen Farm wird die Stimmung im Wagen, je näher sie ihrem Ziel kommen, immer angespannter. Doch während der Begegnung mit den Eltern wird es erst richtig unheimlich und die Lage spitzt sich unaufhaltsam zu. Nach ihrem übereilten Aufbruch wird, in Anbetracht des herrschenden Schneesturms und der weiten Rückfahrt, die seelische Belastung immer weiter gesteigert und scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die Sache restlos eskaliert.FazitEine verwirrende Geschichte, deren Interpretation reine Spekulation ist.

    Mehr
  • Spannend und sehr bedrückend!

    The Ending

    Ellen_Herdering

    07. December 2017 um 14:57

    The Ending von Iain Reid ist sehr überraschend, in jeder Hinsicht. Die Geschichte beginnt damit, dass ein Päarchen gemeinsam auf einer verlassenen Landstraße im Auto fährt, auf dem Weg zu den Eltern des Mannes, Jake. Die Geschichte wird aus der Sicht des weiblichen Parts dieses Duos erzählt, man erfährt allerdings nie den Namen dieser Person. Auffällig sind der stetige Wechsel zwischen Rückblenden und der Gegenwart und die ausgiebigen Gedankensprünge, die die Ich-Erzählerin vollzieht.Die Atmosphäre an sich ist sehr bedrückend, teilweise wirklich angsteinflößend, obwohl vordergründig nichts schlimmes passiert. Streckenweise ist man wirklich verwirrt und zum Ende des Buches ist man wirklich überrascht. Ein Thriller wie er sein muss, der sogar ohne viel Blut auskommt. 

    Mehr
  • „Du wirst Dich fürchten. Und Du wirst nicht wissen, warum...“

    The Ending

    Trucks

    04. December 2017 um 10:05

    Ichbin großer Hitchcock-Fan und wurde so auf dieses Buch aufmerksam,durch die Werbung „DerÜberraschungs-Hit des Kanadiers Iain Reid - subtiler Psycho-Horrorfür Fans von Stephen King und Hitchcock“. Diese hatte michallerdings nur zur Hälfte „überzeugt“, denn mit Stephen King´sWerken konnte ich bis auf „ES“ nun nicht wirklich etwasanfangen... Aber gut, erstmal ein eigenes Urteil bilden, sage ichimmer und so gab ich dem Buch eine Chance... Undes hat mir auch gut gefallen – nach einigen„Anlaufschwierigkeiten“... Doch die waren rasch beseitigt.Anfangs fand ich den Stil ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch wiegesagt, gab sich das schnell wieder. „Duwirst Dich fürchten. Und Du wirst nicht wissen, warum...“ ImAllgemeinen weiß man das allerdings doch... Ein „Eye-Catcher“,dieser Satz, ganz klar – aber logisch..? Eher nicht... Denkt manerst – aber nach der Lektüre der 240 Seiten wird einem Vielesklar(er). Man muss diesem Buch „Raum“ geben, um zu wirken meinerMeinung nach. Einfach nur „runterlesen“, dann weiß man es nichtzu schätzen. Und bei 240 Seiten kann man sich doch auch ein wenigZeit lassen/nehmen. EineFrau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche WeiteKanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach,die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung daseinsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gesprächeund Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerineinen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht?Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis?Wort fürWort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denneines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam indie Katastrophe ... „Einraffiniertes, stilistisch brillantes Psycho-Drama über Identität,menschliche Abgründe, Einsamkeit und Wahn“ - besser kann man dasnicht zusammenfassen. Einfach brillant geschrieben, sehr spannend undtiefgründig. Volle Punktzahl von mir für „The Ending“ !

    Mehr
  • Hat mich nicht überzeugt

    The Ending

    Nalik

    03. December 2017 um 15:40

    Auf dieses Buch hab ich mich nach der Leseprobe ganz besonders gefreut, es konnte mich jedoch leider nicht überzeugen.Zum Inhalt: Eine Frau ist mit Jake, ihrem Freund auf dem Weg zu dessen Eltern. Auf dem Weg dorthin denkt sie daran die Beziehung zu beenden. Was im Auto geschieht ist irgendwie unheimlich. Die Frau hält einen Stalker, der sie immer und wieder anruft geheim und auch Jake gibt auch nur Bruchstücke von sich preis. Ich muss gestehen, dass ich irgendwie das Gefühl habe das Buch nicht ganz verstanden zu haben. Mir waren es definitiv zu viele Rückblendungen, die haben mich komplett aus der eigentlichen Story heraus gebracht. Die Idee des Buches ist definitiv gut, an der Umsetzung hätte man meiner Meinung nach ein wenig mehr arbeiten können.

    Mehr
  • Großartiger Psychothriller

    The Ending

    ForeverAngel

    03. December 2017 um 12:56

    Ich-Erzählerin ist eine namenlose Frau, die mit ihrem Freund Jake im Auto sitzt. Sie kennen sich seit ungefährt zwei Monaten und sind auf dem Weg zu einem Abendessen bei Jakes Eltern. Sie fahren durch die verschneiten kanadischen Wälder, es ist dunkel, und die Frau hängt ihren Gedanken nach. Vor einiger Zeit hat sie beschlossen, dass sie Schluss machen möchte. Warum sie noch mit zu Jakes Eltern fährt, weiß sie selbst nicht so genau. Und dann ist da noch dieser Stalker, der sie seit einiger Zeit anruft. Von ihrer eigenen Nummer aus. Wie kann das sein? "Ich habe mich mehr oder weniger entschieden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Schluss machen werde. Das nimmt mir den Druck vor der ersten Begegnung mit seinen Eltern."(Seite 10) Was dann folgt ist ein wirklich clever gesponnener Psychothriller mit einem Ende, das mir völlig neu war. Keine ausgelutschte, schon tausend Mal geschriebene Idee, sondern etwas völlig Neues, das mich eiskalt erwischt hat, obwohl ich als schon unzählige Psychothriller gelesen habe. Ich hatte mit einer Auflösung á la Fitzek gerechnet, aber diese Wendung ist noch viel schockierender. Auf dem Klappentext steht, dass man die Geschichte mehrmals lesen soll. Anfangs dachte ich noch jaja, klar doch, das sagt ihr immer, aber als ich den letzten Satz gelesen hatte, habe ich sofort wieder von vorne angefangen. Das habe ich vorher noch nie getan! Zum Inhalt darf ich eigentlich gar nichts sagen, außer vielleicht, dass die Geschichte nicht die ganze Zeit über im Auto spielt. Es gibt mehrere Schauplätze, an welchem sich die bedrohliche Spannung langsam aufbaut. Aber es ist eine diffuse Bedrohung, die man nicht so richtig greifen kann. Irgendetwas ist da, etwas Seltsames, aber Iain Reid lässt uns bis zum Ende nicht begreifen, was es ist. Einfach großartig umgesetzt. "[H]abe ich etwas gesagt, das an ihm nagt? Seit wir hier eingetroffen sind, wirkt er verändert. Seine Stimmung. Es ist, als säße ich hier alleine."(Seite 105) The Ending ist nicht blutig. Es ist nicht aktionreich. Es ist kein Horror, obwohl man bei dem Familienessen plötzlich das Gefühl hatte, in einem Horrofilm gelandet zu sein, und als die Frau dann die Kellertreppe hinuntersteigt... Aber nein, es ist alles ganz anders. The Ending überzeugt wirklich durch die psychologische Spannung, die sich langsam aufbaut und mich dann nicht mehr losgelassen hat. So waren die 240 Seiten dann auch schnell an einem Abend gelesen, aber der Nachhall der Geschichte währte deutlich länger. Ich liebe gute Psychothriller, aber leider weiß ich die Auflösung meistens schon nach dem ersten Drittel. Ich finde es schade, dass mich die meisten Bücher dieses Genres nicht mehr überraschen können, weil es ihnen meistens an Originalität mangelt. The Ending dagegen konnte mich überraschen und dadurch wird es mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben. (c) Books and Biscuit

    Mehr
  • Zu viel gewollt.

    The Ending

    LiberteToujours

    03. December 2017 um 12:29

    Eine junge Frau fährt mich ihrem Freund durch die kanadische Einöde. Sie will sich trennen, er benimmt sich komisch was seine Familie angeht. Die Stimmung im Auto wird immer bedrückender und angespannter. Warum haben beide so viele Geheimnisse voreinander? Warum sieht die junge Frau keine Zukunft? Und wie wird das Ganze eskalieren?Achtung! In dieser Rezension komme ich nicht ohne Spoiler aus. Wer also nicht wissen will, was sich hinter dem Plottwist verbirgt sollte genau hier aufhören weiter zu lesen!Ich war wirklich angetan von dem Buch - wer mit King und Hitchcock verglichen wird muss ja was drauf haben. Und ich stehe auf subtilen Psychohorror. Klang also, also wäre das Buch genau für mich gemacht.Hätte auch sein können. Aber Reid wollte einfach zu viel und hat sich dabei bei Dingen bedient, die man als Fan von Horror und Co einfach schon kennt. Der Plottwist ging also, zumindest für mich, katastrophal in die Hose.Verstanden was hier gespielt wird habe ich schon auf den ersten 20 Seiten. Die junge Frau hat einen Stalker, der scheinbar viel zu viel über sie weiß. So weit, so unauffällig. Dann erfährt man allerdings das kleine Detail, dass der Stalker mit ihrer eigenen Handynummer bei ihr anruft.Ok. Kurz nachgedacht. Wie könnte das möglich sein? Rufumleitung? Verschlüsselung? Das Grübeln hat mich ziemlich exakt 5 Minuten gekostet. Dann traf's mich - High Tension.Kennt ihr den französischen Psychohorror? Dann wisst ihr was ich meine. Der zweite Gedanke war dann "Himmel, bitte nicht" - High Tension war wirklich gut. Aber selbst der hat nicht ohne massive Logiklücken funktioniert. Dieser ganze Schmu mit der gespalteten Persönlichkeit ist Psychologisch einfach ein derart heikles Thema, dass man das Innenleben der Betroffenen schon kaum authentisch darstellen kann. Das ganze dann noch realistisch in eine stattfindende Handlung einzubetten, in der die verschiedenen Egos miteinander interagieren - schwer. Vermutlich unmöglich.Reid hat sich um diese Logiklücken dezent gedrückt, nachdem er am Ende einfach beschlossen hat, dass all das, was man hier gelesen hat nur vom Protagonisten aufgeschrieben wurde. Muss also so nicht passiert sein. War vielleicht nur in seinem Hirn. Ja, ist bequem. Versteh schon. Aber auch nicht wirklich beeindruckend.Wenn man also schon zu beginn geschnallt hat verfolgt man Semi - Oede Dialoge im Auto, fährt zu Eltern die ziemlich sicher schon mausetot sind und fragt sich eigentlich nur, wann das Konstrukt zusammenbricht. Meh. Für mich wars ein Flop. Ich hab aber auch schon hunderte Horrorstreifen gehört und gesehen. Und zu allem Überfluss Psychologie studiert. Ich bin für eine derartige Geschichte das denkbar kritischste Publikum. 

    Mehr
  • Gänsehaut garantiert

    The Ending

    katzi87

    30. November 2017 um 16:23

    Inhalt: Jake fährt mit seiner Freundin zu seinen Eltern. Sie denkt darüber nach die Sache zu beenden. Die Gespräche im Auto werden immer unheimlicher und die ganze Sache spitzt sich zu. Wieso gibt Jake nicht viel von sich preis? Wieso verheimlicht die Frau einen Stalker? Meine Meinung: Der Erzählstil springt zwischen, Gedanken der Frau, Gesprächen zwischen Jake und der Frau und einer Erzählung über etwas Schreckliches das passiert ist, herum. Man erkennt immer schön was man gerade liest. Durch die Erzählungen über einen schrecklichen Vorfall die immer kursiv geschrieben ist, erlangt das Buch immer mehr an Spannung.   Den Schluss fand ich etwas seltsam und konnte irgendwie nicht viel damit anfangen. Hier möchte ich aber nicht zu viel verraten da ich sonst zu viel Spoiler und die Spannung dem ganzen Buch nehme.   Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, die Idee war wirklich gut. Ich denke man hätte vielleicht noch mehr Gänsehaut Momente einbauen können, aber es ist durchaus gelungen. Ich werde sicher in der Dunkelheit einsame Schulen meiden. Fazit: Eine unheimliche Geschichte die für Gänsehaut sorgt. Ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

    Mehr
  • Konnte mich nicht ganz überzeugen

    The Ending

    SummseBee

    30. November 2017 um 14:49

    Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch Kanada um dessen Eltern zu besuchen. Die beiden haben eine besondere Verbindung zueinander und dennoch denkt sie darüber nach die Beziehung zu beenden. Die beiden sitzen im Auto, draußen dämmert die Dunkelheit und die beiden beginnen Gespräche. Dabei gibt Jake nur wenig von sich preis und die Erzählerin verheimlicht vor Jake, dass sie einen Stalker hat... Das Buch hat von vornherein schon viel Lob bekommen und wurde als Überraschungs-Hit gefeiert. Daraufhin hatte ich mir auch die Leseprobe angesehen, die mich ebenfalls überzeugt hatte. Aber leider konnte dies bei mir nicht das gesamte Buch. Den Anfang fand ich noch sehr interessant und als die beiden sich im Auto unterhalten haben war ich auch gespannt worauf das alles hinaus laufen wird. Und als die beiden dann bei Jakes Eltern angekommen sind hat sich beim lesen auch langsam Unbehagen breit gemacht und somit ist der Titel Psycho-Thriller auch verdient. Doch zum Ende hin wurde es mir zu abgedreht und unverständlich, so dass sich nach Beenden des Buches mehr Fragen aufgetan haben als beantwortet wurden. Mir haben einfach noch einige Erklärungen gefehlt um das Buch zu verstehen. Dennoch hoffe ich sehr, dass von dem Autor bald mal wieder etwas zu lesen ist und er mich dann besser überzeugen kann. Denn der Schreibstil hat mir durchaus sehr gut gefallen.

    Mehr
  • Ein blutloser Horror-Roman

    The Ending

    TamiraS

    29. November 2017 um 21:01

    oder: wieso der Horror jedes Genre abdecken kannWir folgen in der Geschichte den Gedanken einer jungen Frau, die mit ihrem Freund zu dessen Eltern unterwegs ist, um sie kennen zu lernen. Obwohl sie den Grund dafür nicht recht benennen kann, möchte sie Schluss mit ihm machen und fühlt sich dadurch während der Fahrt bereits unwohl. Als sie auf der Farm seiner Eltern eintreffen, steigert sich dieses Unwohlsein noch - und das auch beim Leser. Zudem erfahren wir immer Details über nächtliche Anrufe eines Unbekannten, die die Protagonistin vor ihrem Freund geheim hält.Die Stimmung des Romans ist die ganze Zeit über sehr bedrückend. Man fühlt regelrecht ein Gewicht auf der Brust, eine Schwere, die sich auf einen legt, wie ein dunkler Schatten, der deine Schultern nach unten drückt. Die Atmosphäre ist wirklich großartig - und das, obwohl der Schreibstil des Autors sehr schlicht ist. So etwas habe ich selten erlebt und kann daher nur sagen: Chapeau!Bereits ab den ersten Seiten hatte mich Reid in seiner Gewalt. Ich wollte - nein, musste unbedingt weiter lesen, um zu erfahren, was alles passieren würde. Man tappt lange im Dunkeln und jeder kleine Brocken, der einem als Leser hingeworfen wird, wirft nur noch mehr Fragen auf. Dass ich dem Buch jedoch nur 4 Sterne gebe, liegt an dem Ende, das, so ehrlich muss man sein, zwar passt (beim zweiten nachlesen fielen einfach so viele Querverweise auf), jedoch weder sehr innovativ, noch befriedigend ist. Als Leser wünscht man sich einfach nach so vielen losen Fäden noch "mehr", um die Geschichte zu entwirren.Es handelt sich jedoch, meiner Meinung nach, nicht um einen Psychothriller, sondern wandelt schon mehr in der Schiene des psychologischen Horror- oder phantastischen Romans. (Mehrfach musste ich an Geschichten von Poe denken, die auch vor allem durch ihre düstere Stimmung leben) Ich denke, Fans von klassischen Psychothrillern werden mit diesem kleinen Buch nicht ihre große Freude haben.Trotzdem - oder gerade deswegen - muss ich sagen, dass mich das dünne Buch hervorragend unterhalten hat, auch wenn es mich ein wenig unbefriedigt zurücklässt.

    Mehr
  • Zu langatmig

    The Ending

    AKRD

    29. November 2017 um 12:14

    Zu langatmig Ich bin großer Fan von Stephen King und wurde durch die Werbung „Der Überraschungs-Hit des Kanadiers Iain Reid - subtiler Psycho-Horror für Fans von Stephen King und Hitchcock“ auf dieses Buch aufmerksam. Für mich war es allerdings dann doch leider eher ein „Psychogramm“ als eine Psychothriller... Ich hatte einfach etwas Anderes erwartet. Die Geschichte, in der eine junge Frau mit ihrem neuen Freund Jake durch das winterliche Kanada fährt, war für mich leider etwas zu langatmig und ich habe immer darauf gewartet, dass noch was passiert... Dass es spannender wird... Dass vielleicht noch eine Wendung eintritt, die der Geschichte den nötigen „Pfiff“ gibt... Leider trat all das nicht ein, jedenfalls nicht für mich... Klappentext Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis?Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe ... Die Atmosphäre ist durchaus düster und auch nicht schlecht, aber für mich war die Geschichte leider nicht fesselnd genug. Da hat mir soviel gefehlt... Ich stimme der „Chigago Tribune“ absolut zu: dieses Buch ist „Ein raffiniertes, stilistisch brillantes Psycho-Drama über Identität, menschliche Abgründe, Einsamkeit und Wahn“ - aber eben leider kein Psychothriller, wie ich ihn mir gewünscht hatte und wie ich das bei diesem Genre auch gewohnt bin...

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks