The Ending

von Iain Reid 
3,4 Sterne bei96 Bewertungen
The Ending
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Positiv (47):
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Das Fürchten kommt - Garantiert. Ich hatte nach einer gewissen Zeit wirklich ein beklommenes Gefühl beim Lesen

Kritisch (22):
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Enttäuschend!

Alle 96 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "The Ending"

Der Überraschungs-Hit des Kanadiers Iain Reid - subtiler Psycho-Horror für Fans von Stephen King und Hitchcock

Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis?
Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe.

Ein raffiniertes, stilistisch brillantes Psycho-Drama über Identität, menschliche Abgründe, Einsamkeit und Wahn - "Der kühnste und originellste literarische Psycho-Thriller seit langem." Chicago Tribune

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426306192
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Droemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Enttäuschend!
    Enttäuschend!

    Die originale Rezension findest du hier. Ich freue mich auf deinen Besuch! ;-)

    Ein hochgelobter Psychothriller von einem bis dato unbekannten Autor erschien im November letzten Jahres im Droemer-Taschenbuchverlag. Bei Recherche zu „The Ending“ fällt auf, dass der Roman von den Pressestimmen überwiegend sehr positive Resonanz erhalten hat, wo hingegen die „normale“ Leserschaft ziemlich gespalten in ihrer Meinung ist. Welcher Seite ich angehöre und welche weiteren Leseeindrücke aus der Lektüre gewonnen werden können, das erfährst du in der folgenden Rezension.

    Sofort während des Einstiegs in den Thriller fällt auf, ein welch talentierter Schreiber der Verfasser vorliegenden Werkes ist. Der Schreibstil lässt sich durch die recht kurze Satzlänge gut und einfach lesen. Dennoch kann „The Ending“ zunächst nicht ganz überzeugen, da gut die ersten achtzig Seiten im seichten Fluss ihrer Langatmigkeit dahintreiben, ohne die startende Zündung einzuleiten.

    Hat man jedoch diesen schwächelnden Anfang überwunden, so enttarnt Iain Reid sein wahres Talent, sein verstecktes Ass, welches er aus seinem Ärmel zieht: Das Aufbauen einer düsteren und schneidend kalten Atmosphäre. Als Leser scheint man die eisigen Temperaturen durch die Seiten hinweg einsaugen zu können, während man die leicht schaurigen Vorkommnisse beobachtet. Vorliegendes Werk jedoch sofort als „Horror“ abzustempeln, um ein noch breiteres Publikum anzulocken, finde ich dann doch zu viel des Guten, denn diese Zielgruppe wird mit dem Buch nicht gut beraten sein.

    Die sphärische Erzählung ohne jegliche Kapitelstruktur hat einen spannungsverdichtenden Aufbau. Man kann das Buch also, parallel zur Handlung, in einem Rutsch erleben, da die Geschichte nicht in verschiedene Abschnitte aufgegliedert ist, sondern als ein Ganzes, Zusammenhängendes präsentiert wird.

    Durch einen unmittelbaren Start erscheint „The Ending“ im nachträglichen Revuepassieren wie eine Kurzgeschichte. Als unvoreingenommener Leser startet man den Roman – und genauso blättert man auch die letzte Seite des Buches um. Die präsentierten Protagonisten bleiben bis ganz zum Schluss ziemlich unnahbar, was mich in dem Zusammenhang sehr gestört hat. Dadurch, dass das vorkommende Personenensemble so klein ist, hat ein gewöhnlicher Leser in dieser Erzählung keine Identifizierungspersonen, was die Handlung so starr und unlebendig erscheinen lässt. Nichtsdestotrotz fördern die Hauptfiguren über den Lauf des Buches interessante Gedankengänge und Gespräche zutage, die teilweise mit ihren philosophischen Ansätzen glänzen können, die den Gehalt des Romans stärken.

    Während des Mittelteils fügt der Autor geschickt Neugier erweckende Handlungsschnipsel ein und wirft sie dem Leser wie Futter den Hunden zu. Ich für meinen Teil war gespannt auf die letztendliche Auflösung, was denn nun hinter all diesen seltsamen Vorkommnissen und Wendungen steckt – und was an diesem bizarren und skurrilen Abend Realität und Einbildung war! Hier sollte ich jedoch eines Besseren belehrt werden.

    „The Ending“ lässt sich einfach in drei große Abschnitte einteilen. Der enttäuschende und geschwindigkeitsarme Anfang kann die lobhudelnden Kritiken des Buchrückens nicht einmal im Ansatz einlösen, dafür kann der Mittelteil durch seine spannende und eisige Atmosphäre umso mehr überzeugen. Das Ende jedoch gleicht in gewisser Weise dem Anfang: Es lässt einen unbefriedigt zurück. Nach einem immer dichter werdenden Spannungsaufbau präsentiert uns der Autor ein frustrierendes Ende, welches in stark negativem Sinne im Gedächtnis hängen bleibt.

    Wenn ich jetzt nachträglich über den Thriller nachdenke, dann bin ich mir total unsicher. Das Gefühl, ich könnte etwas verpasst haben, und ich müsste das Buch doch noch ein zweites Mal lesen, um den letztendlichen Plot-Twist in voller Gänze zu verstehen, werde ich nicht los. Aber der Fakt, dass das Ende große Logiklöcher nicht abzudecken weiß, lässt sich nicht leugnen. Bei Betrachtung der Resonanzen auf sämtlichen Leseplattformen fällt auf, dass das Buch, wie schon im Ohröffner erwähnt, sehr polarisiert. Einem großen Teil geht es so wie mir, und die Wendung lässt sie frustriert zurück, den anderen gefällt das Ende umso mehr. Für mich ist „The Ending“ ein Thriller, der mich einerseits unterhalten konnte, andererseits aber auch so enttäuscht und mit einem Fragezeichen im Gesicht zurücklässt, dass es den anderen Büchern gegenüber unfair wäre, ihn positiv zu bewerten. Zudem ist der angesetzte Preis von knapp fünfzehn Euro für ein solch knapp formuliertes Buch meinem Empfinden nach zu hoch.

    „The Ending“ ist ein atmosphärischer Psychothriller, der sicherlich die Geister scheidet. Wer Reiz an einem spannenden, polarisierenden Werk hat, der sei hiermit gut beraten. Die Übrigen sollten die Finger davon lassen.

    Ich vergebe zwei von fünf Sternen.

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    M
    MeisterYodavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Raffiniert
    Mehrdimensional

    Bis jetzt weiß ich nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll. Das erstmal vorab. Ich schwanke noch zwischen „wahnsinnig gut“ und „ total bescheuert“.

    Der Klappentext macht schon mal Lust auf mehr. Eine Frau, ihr Freund und eine lange Autofahrt durch das neblige und düstere Kanada zu seinen Eltern. Die ganze Story spielt also an einem einzigen Abend. Gut, das Buch ist jetzt auch nicht besonders dick. Aber es hat es in sich.

    Es geht darum, dass die Frau, deren Namen der Leser nicht erfährt, eigentlich Schluss machen möchte – es ihrem Freund aber nicht richtig sagen kann oder will. Stattdessen reden sie während der knapp dreistündigen Fahrt über Gott und die Welt, stellen Theorien und Hypothesen auf, um sich am Ende weiter anzuschweigen, weil keiner den anderen so recht versteht.

    Die Sätze sind kurz und knapp, geben der Story Würze. Die Charaktere bleiben zweidimensional, was im Hinblick auf den Plottwist dann aber nachvollziehbar ist. Mehr kann ich gar nicht verraten, ohne zu spoilern.

    Ich würde sagen, kann man lesen, ist mal was neues. Aber wenn man es nicht tut, ist es auch nicht schlimm.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Raffinierter Psychothriller mit überrraschendem Ende
    Raffinierter Psychothriller

    Eine junge Frau fährt mit ihrem Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas, um dessen Eltern auf einer abgelegenen Farm zu besuchen. Die beiden kennen sich erst seit wenigen Wochen, doch sie denkt darüber nach, Schluss zu machen. Während es draußen zusehends dunkler wird und ein Schneesturm aufzieht, wird auch die Atmosphäre immer unheimlicher. Warum erzählt Jake so wenig über sich selbst? Wer ist der mysteriöse Anrufer, der sie ständig belästigt? Merkwürdige Dinge gehen vor sich, die Ereignisse spitzen sich bald dramatisch zu und am Ende bleibt nur noch eine Frage.

    "The Ending" ist das Romandebüt des kanadischen Autors Iain Reid. Ein origineller und ungewöhnlicher Psychothriller, bei dem die Meinungen aber weit auseinander gehen. Mir persönlich hat die Geschichte gut gefallen. Denn wenn ein Buch es schafft, dass man lange darüber nachdenkt, es gleich noch einmal lesen will und sogar im Netz auf der eigens dafür gegründeten Website recherchiert, dann hat der Autor definitiv etwas richtig gemacht.

    Der Roman wird aus der Ich-Perspektive der namenlosen jungen Frau erzählt. Ganz langsam baut sich eine richtig bedrohlich-gruselige Atmosphäre auf. Gerade die Szenen bei Jakes Eltern fand ich total unheimlich. Durch die gelegentlich eingeschobenen Gespräche weiß man auch bereits, dass etwas Entsetzliches passiert ist. Aber wie alles zusammenhängt, das wird erst mit den letzten Sätzen klar. Ein Ende, das es wirklich in sich hat und eine völlig überraschende Wende, die viele Fragen aufwirft, aber einfach genial konstruiert wurde. Einzig mit den Passagen über Philosophie und Psychologie konnte ich nicht viel anfangen.

    Insgesamt kann ich daher "The Ending" empfehlen. Ein raffinierter Thriller, der für ein besonderes Lesevergnügen sorgt. 4 Sterne von mir.

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    Happymountains avatar
    Happymountainvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Titel, tolles Cover, toller Klappentext aber eine große Enttäuschung für mich. Detials in der Rezi unten.
    Toller Titel, tolles Cover, tolles Thema - herbe Enttäuschung!

    Rezension „The Ending – Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen.“ von Iain Reid - erschienen im November 2017 im Droemer Taschenbuch Verlag

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Wie so oft, habe ich mich auch hier vom Cover magisch anziehen lassen. Die blutrote Schrift, das Schneegestöber und auch der Titel versprechen schließlich genau das, was ich mir von einem Buch mit diesem Titel erhoffe.

    Der Klappentext tat sein Übriges zu meiner Kaufentscheidung:

    Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis?
    Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe ...

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Bevor ich anfange, muss ich dazu schreiben, dass ich ungern Rezensionen lese bevor ich das Buch beginne. Wenn ich also ein Buch finde, dass interessant klingt, schaue ich mir nur die durchschnittliche Bewertung auf amazon, Thalia usw. an, lese aber keine Details.

    In diesem Fall war die durchschnittliche Bewertung nicht schlecht, auch nicht umwerfend. Genauer hingesehen habe ich zu diesem Zeitpunkt leider nicht. Weiteres dazu siehe Fazit. ;-)

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Das Buch ist kaum untergliedert, das ist direkt etwas, was mich als Leser stört. Ich mag ordentlich strukturierte Bücher. Ich möchte wissen, in welchem Teil der Story ich mich befinde. Hier gehe ich davon aus, dass der Autor die schwache Gliederung als stilistisches Mittel extra gewählt hat. Dies ist mir jedoch erst nach der Auflösung der Geschichte bewusst geworden. Störend war es für mich trotzdem.

    Als kleine Abwechslung zwischen den Kapiteln finden wir Dialoge von uns unbekannten Figuren, die sich über ein dramatisches Ereignis unterhalten – mehr möchte ich nicht verraten. Dies lockert das Buch an sich etwas auf, verwirrt aber zusätzlich, da zumindest mir lang unklar war, worüber hier gesprochen wird.

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Wieder einmal ist es sehr schwer dieses Buch zu rezensieren ohne zu spoilern. Meine Meinung begründet sich nämlich zum Großteil an der Auflösung, die ich natürlich hier nicht erwähnen werde.

    Das Buch ist an sich spannend geschrieben. Es gruselt einen hier und da tatsächlich aber der richtige Knall und Wow-Effekt bleibt aus. Immer wenn man hofft, jetzt aber… nimmt der Autor wieder den Wind aus den Spannungssegeln. Dies hatte ich bei dem Titel anders erhofft.

    Weniger gut fand ich die längeren Passagen, in denen sich die Figuren unterhalten und regelrecht ins Philosophieren geraten. Das hat sich unheimlich schwer gelesen – oft war ich gezwungen ein paar Sätze vorher noch einmal zu lesen, um alles zu verstehen. Dies hindert den Lesefluss und stört somit die Spannung zusätzlich – zu den schon (mich) langweilenden Themen.

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Auch die Figurenzeichnung fand ich eher mau… wir erfahren nicht wirklich viel über beide. Oft sprechen sie in Rätseln… Wir wissen nicht einmal den Namen der Frau, an deren Gedanken wir zwar teilhaben – aber ihre Handlungen sind während des gesamten Buchs nicht logisch und nachvollziehbar.

    Jake nehmen wir nur aus Ihrer Sicht wahr. Wir erfahren zwar auch so einiges von ihm (z.B. von seinem Elternhaus oder dem Anfang ihrer Beziehung) aber so richtig greifbar wurde Jake für mich nie. Ich konnte mir nie eine richtige Meinung bilden.

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Die Auflösung des Plots ließ mich (zum ersten Mal in meinem Leseratten-Leben) dermaßen unbefriedigt, verwirrt und regelrecht empört über meine verschwendete Zeit zurück.

    Ja, ich hatte trotz allem tatsächlich gehofft, ein Buch, welches „The Ending…“ heißt, würde am Ende noch ein Feuerwerk zünden. Tat es für mich allerdings nicht! Ich sah mich tatsächlich gezwungen andere Leser zu fragen, ob meine Vermutung, was der Autor uns nun als Lösung mitteilen wollte, von mir so richtig verstanden wurde.

    Fazit: Von mir definitiv keine Kaufempfehlung. Eine echte Enttäuschung für mich.

    PS: Ich habe danach tatsächlich das Internet nach Rezensionen durchforstet und siehe da – es gab Leser, die die Auflösung tatsächlich feiern und es super fanden. Die andere Hälfte der Leser ist vollkommen meiner Meinung. Das Buch scheint also sehr stark zu polarisieren. Vielleicht ist es also doch etwas für den einen oder anderen von euch.

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    L
    Lesebegeistertevor 6 Monaten
    ...Horror....

    Eine Frau fährt mit ihren Freund zu dem seine Eltern auf Besuch. Eigentlich wollte sie mit ihm Schluss machen, doch irgendwie hat sie es doch noch nicht übers Herz gebracht.
    Bei den Eltern angekommen passieren komische und unheimliche Dinge. Die Gespräche sind auch sehr eigenartig. Von Kapitel zu Kapitel steigert sich die Spannung und die gruseligen
    Vorkommnisse. Gut fand ich, dass gelegentlich zwischen den Kapiteln Auszüge aus Gesprächsszenen sich befinden , diese deuten auf etwas Schreckliches hin, verraten aber nicht viel.
    Meiner Meinung nach ist dies eher ein Horror Roman als ein Psychothriller. An manchen Stellen hatte ich echt Gänsehaut. Das Ende hat mich überrascht. Der Schreibstil ist sehr packend, gruselig,
    spannend und raffiniert. So etwas muss einem erst einmal einfallen. Die Szene wo sich das Paar einen Cafe holt, fand ich am gruseligsten, gleich danach kommt der Abschnitt in der Schule.
    Tolles Debüt, bitter mehr davon.

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    TiliaSalixvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Man fragt sich wirklich, warum dieser Roman als „literarischer Thriller“ angepriesen wird: Null Spannung und nichtssagende Dialoge - schade!
    Leider eine pure Enttäuschung

    Eine junge Frau fährt mit ihrem Freund Jake im Winter aufs Land, seine Eltern besuchen. Obwohl sie erst seit 2 Monaten ein Paar sind, spielt die namenlose Protagonisten mit dem Gedanken, sich von ihm zu trennen, ohne wirklich einen Grund dafür nennen zu können. Die Möglichkeit, Schluß zu machen, belastet sie, gleichzeitig kreisen ihre Gedanken um einen merkwürdigen Stalker, der sie mit Anrufen belästigt und mysteriöse Nachrichten hinterlässt. Jake hat sie bisher nichts von dem Stalker erzählt, und obwohl sie sogar auf der Fahrt Anrufe erhält, bricht sie ihr Schweigen nicht. Doch auch Jake verschweigt ihr so einiges. Die Geschichte wird komplett aus der Perspektive der namenlos bleibenden jungen Frau erzählt, die sich zunehmend merkwürdiger verhält. Die Geschehnisse werden zunehmend verstörender, ohne dass sich bei mir während des Lesens auch nur der geringste Grusel oder auch nur so etwas wie Spannung einstellte. Die Gedanken und Gespräche geben sich den Anschein philosophischer Tiefe, bleiben aber leider schrecklich banal, weil einfach nichts vertieft wird. Warum dieses Buch als "literarischer Thriller" angepriesen wird, erschließt sich mir nicht, am Stil kann es nicht liegen, denn der ist mehr als prosaisch. Es ist natürlich etwas schwierig, die Sprache zu kritisieren, da sie letztlich ja auch der Charakterisierung der Figur dient. Wenn die erzählende Figur schlichten Gemüts ist, kann man keine Shakespeareschen Sprachspiele erwarten, doch dieses Buch gibt mir das Gefühl, dass die fehlenden Finessen dem Autor und nicht der Figur anzukreiden sind. Durch die Werbung (und den Klappentext) habe ich ein gänzlich anderes Buch erwartet. Dieser Roman ist leider weder literarisch noch ein Thriller, sondern eine ärgerliche Zeitverschwendung. Fazit: Eines der schlechtesten Bücher, das ich seit langem gelesen habe. 1 Stern für eine zumindest durchdachte Geschichte, deren Umsetzung mich leider gar nicht überzeugte.

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    buechermaus88vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: An einem Punkt habe ich etwas vom Ende geahnt, jedoch lag ich nur teilweise richtig und das Ende war überraschend.
    Unheimliche Spannung und ein überraschendes Ende

    Das Cover:

    Blutrote Schrift, der Titel weist auf nichts Gutes hin und die "Unter-Überschrift" macht wirklich neugierig: Ja, ich will mich fürchten. Das Cover zeigt außerdem das worum es hauptsächlich geht: Offenbar ein Auto, das am Fahren ist und dem jede Menge Schnee entgegen kommt.

    Der Inhalt:

    Eine junge Frau ist mit ihrem Freund Jake auf dem Weg zu seinen Eltern um diese kennenzulernen. Schon auf dem Weg dorthin denkt sie darüber nach mit ihm Schluss zu machen, doch irgendetwas hält sie davon ab. Zudem hat sie das Gefühl, Jake nicht richtig zu kennen. Die Gespräche auf dieser Autofahrt bringt sie Jake näher. Jedoch liegt etwas Unheimliches in der Luft. Und warum erzählt sie Jake nichts von ihrem heimlichen Stalker?

    Meine Meinung:

    Ich war begeistert. Zwischen den Parts von Jake und seiner Freundin gibt es kurze, in kursiv geschriebene Einzüge, die offenbar von Polizisten stammen, die sich über eine gefundene Leiche unterhalten. Diese Einschübe machten mich sehr neugierig, weil ich mich fragte, was sie mit Jake und seiner Freundin, die im Übrigen eine Ich-Erzählerin ist und deren Name nie genannt wird, zu tun haben und wie es zu dieser Leiche kam.

    Zudem sind die Gespräche zwischen ihr und Jake teilweise etwas unheimlich. Ich wusste nicht, ob ich ihm trauen kann und spätestens als sie im Haus von Jakes Eltern ankamen wurde es immer unheimlicher und ich fragte mich, was für Geheimnisse diese Familie verbirgt. An der Stelle von Jakes Freundin wäre ich ganz schnell wieder heimgefahren zumal sie sowieso Schluss machen wollte. 

    Die Stimmung im Buch ist durchgehen unheimlich und düster. Ich musste ständig wissen wie es weitergeht und wollte nichts verpassen. Es lag etwas in der Luft, das nichts Gutes hieß und ich wartete gespannt auf den Punkt, wo es eskalieren würde. 

    An einem winzigen Punkt habe ich etwas vom Ende der Geschichte geahnt, jedoch lag ich nur teilweise richtig und das Ende war überraschend, traurig und gleichzeitig hat es mich zum Nachdenken gebracht. 

    Mein Fazit:

    Eine absolute Leseempfehlung. Iain Reid hat es geschafft auf diesen wenigen Seiten eine Stimmung zu erzeugen, die dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt. 

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    Janna_KeJasBlogvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Tiefsinnige Denkanstöße&das Ende wird viele einnehmen-das Buch hat mich begeistert,aber ich bin nicht 100% zufrieden mit den letzten Seiten
    Psychothriller mit Tiefe

    Aus "Quickies | 3 Bücher ~ 3 Eindrücke"


    Was habe ich dieses Buch gerne gelesen und ich wurde wirklich positiv überrascht! Nur das Ende konnte leider nicht vollends überzeugen …


    Sie sitzt im Auto. Neben ihr Jake, ihr Freund. Sie will Schluss machen – oder auch nicht. Der Ausgangspunkt für diese Geschichte. Und ich war von der ersten Seite an gefesselt. Der Autor arbeitet ganz langsam auf das Ende hin, macht immer wieder kleine Abstecher die einen regelrechten Sog auf mich ausübten. Solch eine Tiefe an Gedanken, hätte ich in solch einem kleinen Büchlein, bei dem Genre, nicht erwartet. All das wird bestickt mit Geheimnissen und einem Gefühl des Unwohl-seins. Nur das Ende … für mich war es ab einem gewissen Punkt absehbar das es darauf hinauslaufen wird. Gut gemacht, ja, aber ich denke sehr verwirrend für einige Leser*innen. Und einfach nicht ganz zufriedenstellend für mich, aber dahingehend habe ich vielleicht einfach auch schon zu viel gelesen? Mehr kann ich leider an dieser Stelle nicht schreiben, denn dies würde Euch zu viel vorwegnehmen.


    "Manchmal kommt ein Gedanke der Wahrheit, der Wirklichkeit näher als eine Tat. Du kannst sagen, was du willst, tun, was du willst, aber einen Gedanken, den kannst du nicht fälschen." (Seite 7)


    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |   

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    milkysilvermoonvor 9 Monaten
    Gedanken kann man nicht fälschen

    Eine junge Frau fährt mit ihrem Freund Jake zur Farm von dessen Eltern in eine ländliche Gegend Kanadas. Es ist dunkel und Winter. Für die beiden ist es die erste längere Autofahrt. Sie sind erst wenige Wochen zusammen und haben eine besondere Verbindung zueinander. Aber trotzdem kann sie nicht aufhören, darüber nachzudenken, Schluss zu machen. Im Wageninnern werden die Gespräche immer unheimlicher: Weshalb hält die Frau einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerer Zeit Angst einjagt? Warum gibt ihr Freund nur so wenig von sich preis? Klar wird, dass beide auf eine Katastrophe zusteuern…

    „The Ending“ von Iain Reid ist der Debütroman des kanadischen Autors und ein subtiler Psychothriller.

    Meine Meinung:
    Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der jungen Frau, deren Namen im Roman nicht verraten wird. Das Buch ist nicht in Kapitel eingeteilt. Neben dem Haupterzählstrang gibt es mehrere Abschnitte in kursiver Schrift, die immer wieder eingestreut werden und als Vorausblenden dienen. Der Schreibstil ist flüssig und eindringlich. Ich bin sofort in die Geschichte reingekommen. Die Seiten lassen sich schnell lesen.

    Der Aufbau des Thrillers gefällt mir sehr gut. Von Beginn an ist das Buch spannend, was sich immer weiter steigert – vor allem zum Ende hin. Der Roman ist atmosphärisch dicht. Es herrscht eine unheimliche, bedrohliche Stimmung, die man sich über weite Strecke nicht erklären kann. Beim Lesen war ich teilweise verwirrt. Es gibt einige Längen, die sich später jedoch zum Teil erklären. Die überraschende Auflösung ist schlüssig und lässt alle vorherigen Seiten in einem anderen Licht erscheinen. Gut gefallen hat mir auch, dass philosophische Themen eine Rolle spielen, die sich ebenfalls sinnvoll einfügen.

    Es ist außerdem gut gelungen, das Innenleben der Hauptprotagonistin zu beschreiben. Auch Jake steht im Vordergrund und ist ein interessanter Charakter. Nur wenige weitere Personen tauchen in der Geschichte auf.

    Das Cover des Buches passt sehr gut zum Inhalt. Der Titel der Geschichte orientiert sich am kanadischen Original.

    Mein Fazit:
    „The Ending“ von Iain Reid ist ein ungewöhnlicher Thriller, der für spannende Lesestunden gesorgt hat und den ich empfehlen kann.

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    L
    Lesebegeistertevor 9 Monaten
    ...Horror...


    Eine Frau fährt mit ihren Freund zu dem seine Eltern auf Besuch. Eigentlich wollte sie mit ihm Schluss machen, doch irgendwie hat sie es doch noch nicht übers Herz gebracht.
    Bei den Eltern angekommen passieren komische und unheimliche Dinge. Die Gespräche sind auch sehr eigenartig. Von Kapitel zu Kapitel steigert sich die Spannung und die gruseligen
    Vorkommnisse. Gut fand ich, dass gelegentlich zwischen den Kapiteln Auszüge aus Gesprächsszenen sich befinden , diese deuten auf etwas Schreckliches hin, verraten aber nicht viel.
    Meiner Meinung nach ist  dies eher ein Horror Roman als ein Psychothriller. An manchen Stellen hatte ich echt Gänsehaut. Das Ende hat mich überrascht. Der Schreibstil ist sehr packend, gruselig,
    spannend und raffiniert. So etwas muss einem erst einmal einfallen. Die Szene wo sich das Paar einen Cafe holt, fand ich am gruseligsten, gleich danach kommt der Abschnitt in der Schule.
     Tolles Debüt, bitter mehr davon.

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