Ian Beck Pastworld

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Pastworld“ von Ian Beck

Nominated for the Carnegie Medal 2011, this title presents a vision of a world in which people are pawns and your future is predestined by place of birth. (Quelle:'Flexibler Einband/07.07.2010')

Ein Themenpark des 19. Jahrhunderts - an sich schon eine geniale Idee! Aber diese Geschichte bietet noch viel mehr.

— Sajon
Sajon
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Frage zu "Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier

    Rubinrot
    Masklady

    Masklady

    Nachdem ich die Reihe um Rubinrot zuende gelesen habe, interessieren mich Romane zum Thema Zeitreise (die gern ein Wenig Ähnlichkeit zu Kerstin Giers zauberhaften Büchern aufweisen dürfen). Tipps?

    • 13
    Bella5

    Bella5

    01. May 2011 um 22:54
  • Rezension zu "Pastworld" von Ian Beck

    Pastworld
    Shopaholic

    Shopaholic

    09. December 2010 um 11:21

    Pastworld ist ein Buch, wie ich es bisher noch nicht gelesen habe. Pastworld, ein neuer Themenpark und gleichzeitig die parallele Welt des viktorianischen alten Londons zum London im Jahre 2048. Pastworld ist bis auf das kleinste Detail dem London aus dem 19 Jahrhundert nachempfunden und kann von der Bevölkerung der Gegenwart, die hier in Pasworld "liebevoll" als Gawkers bezeichnet werden, besucht werden. Doch viele Einwohner Pastworlds wissen überhaupt nicht, dass es neben ihrer viktorianischen Welt, von der sie glauben, es sei die Gegenwart, noch eine andere Welt gibt ... die "reale" Gegenwart. Gleich von Anfang an entwickelt sich eine intensive Spannung, die sich im gesamten Laufe des Buches bis hin zum Ende hält. Angefangen mit dem Tag, als Caleb zusammen mit seinem Vater Pastworld besucht, bis hin zu der Auflösung von Eves Geheimnis, dass nicht nur ihres ist, sondern auch das des Phantoms, das von Caleb (der selbst allerdings keine Ahnung davon hat) und den Gründern und Erfindern von Pastworld. Geschrieben wird die ganze Geschichte aus verschiedenen Sichten. Einmal aus der von Cale, aus der von Eve in Form eines Tagebuches und aus der von Inspektor Catchpole, der für Scotland Yard arbeitet und für die Verbrechen in Pastworld verantwortlich ist. Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die kleinen Steckbriefe, Zeitungsartikel, etc. die in Form von kleinen Grafiken mit in die Handlung mit eingefügt wurden. Was ich allerdings nicht so mochte, war die Schriftart, die man für Eves Sicht (die Tagebucheinträge) gewählt hat. Mag sein, dass man vor hatte, gerade ihre Sicht von denen der anderen abzuheben, allerdings hätte man meiner Meinung nach eine weniger verschnörkelte Schrift nehmen können. Es war etwas schwierig zu lesen, ist hin und wieder in der Reihe verrutscht und nach einer Zeit taten einem die Augen weh. Ich weiß nicht ob es bei der deutschen Ausgabe auch so ist, doch bei der amerikanischen war das der Fall und es hat mir - wie gesagt - nicht sonderlich gut gefallen. Abgesehen davon, muss ich sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Hin und wieder hat es ich in der Handlung ein wenig gezogen, was allerdings nicht heißt, dass es sich nicht lohnen würde, es zu lesen. Die Spannung besteht weiterhin und auch die Beziehung der einzelnen Charaktere hat Ian Beck wirklich unglaublich gut zusammen gefädelt. Erst einmal die Beziehung zwischen Eve, Caleb und dem unheimlichen Phantom, dass auf besagten Straßen von Pastworld sein Unwesen treibt, Leute ermordet und ihnen das Herz aus der Brust schneidet, die alle auf irgendeine Art und Weise etwas miteinander zu tun haben, keiner - bis auf das Phantom - von ihnen allerdings weiß, wie und warum. Dann die Beziehung zwischen Eve und Bible J, der sich gleich vom ersten Augenblick in Eve verliebt hat. Dann wären dann auch noch Jargo, der Eve in die Welt des Zirkus eingeführt hat und natürlich Jack, der jahrelang als Eves Vater zusammen mit ihr in Pastworld gelebt und für sie gesorgt hat. Ansonsten muss ich noch los werden, dass ich das Cover des Buches unglaublich gut gelungen und wunderschön finde. Ich hab einige Zeit einfach nur da gesessen und das Cover angestarrt. Das Cover zeigt eine im Nebel liegende, durch Straßen laternen erhellte Gasse in Pastworld. Im Vordergrund sieht man ein junges Mädchen, in dem Falle Eve, und im Hintergrund einen mit einem schwarzen Mantel und schwarzen Zylinder bekleideten Mann: das Phantom. Im oberen Teil des Buches sieht man einen Zeppelin vorbei fliegen. Zeppeline wurden dazu benutzt um von der realen Welt nach Pastworld zu gelangen. Mein Fazit also: Ich kann das Buch nur empfehlen. Ian Beck ist ein wirklich gutes Jugendbuch gelungen und mir hat die Idee mit dem Viktorianischen London in der realen Welt (Zukunft) unglaublich gut gefallen. Es ist mal etwas ganz anderes, spannend, hin und wieder unheimlich, gefährlich und auf alle Fälle etwas für richtige Abenteurer.

    Mehr