Ian Bray

 3,3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Klippentod.

Lebenslauf von Ian Bray

Ian Bray, geboren 1954, ist das Pseudonym eines deutschen Krimiautors. Wenn er sich nicht gerade spannende Mordfälle ausdenkt, ist er als freiberuflicher Journalist im Einsatz. Cornwall wurde vor vielen Jahren zu seinem liebsten Reiseziel, und Cadgwith hat es ihm ganz besonders angetan. Daher verbringt er dort nicht nur regelmäßig seinen Urlaub, sondern verlegt neuerdings auch seine Kriminalfälle in das beschauliche Fischerdorf.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ian Bray

Cover des Buches Klippentod (ISBN: 9783328103998)

Klippentod

 (7)
Erschienen am 13.04.2021

Neue Rezensionen zu Ian Bray

Cover des Buches Klippentod (ISBN: 9783328103998)Catherine Oertels avatar

Rezension zu "Klippentod" von Ian Bray

Cornwall-Krimi
Catherine Oertelvor 3 Tagen

Sehr schöner Auftakt zur neuen Krimireihe um den Ex-Polizisten Simon Jenkins. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert beschrieben und lassen die wundervolle Natur rund um Cornwall vor meinem inneren Auge erstehen.   

Der Autor zeichnet sympathische Hauptfiguren die dennoch ihre Ecken und Kanten haben und gegen ihre inneren Dämonen kämpfen.

Jenkins - Ex-Bulle aus London, musste nach einem tragischen Unfall die Polizei verlassen. Früher ein angesagtes Mitglied einer Spezialeinheit, heute immer noch ein attraktiver, hochgewachsener Mitvierziger mit dunklen fast schwarzen Augen,  der am Stock geht und sich als Künstler versucht. Zog in das ruhige Fischerdorf Cadgwith in Cornwall um zu vergessen, aber auch um zu heilen. Körperlich wie Seelisch. Ein scharfer Verstand, ein wacher Geist in einem geschundenen von fürchterlichen Schmerzen geplagten Körper.  

Ihm zur Seite steht der Fischer Luke, der ihm ein guter Freund geworden ist. Luke kennt Land und Leute, ist sehr gut vernetzt und hat immer den passenden Mann parat, der in brenzligen Situationen aushelfen kann. Du musst ein Handy hacken? Kein Problem!

Gemeinsam versuchen sie den Tod von Marys bester Freundin Vic aufzuklären.  Victoria… die am Abend vor ihrem Tod Jenkins anrief und um Rat fragte. Doch er wimmelte sie ab. Von schweren Schuldgefühlen geplagt beschließt er ihren Tod, den die Ermittler als Selbstmord einstufen auf eigene Faust zu untersuchen. Wobei ihm der ein und andere Knüppel zwischen die Beine geworfen wird.

Und dann hätten wir noch die hübsche Mary Morgen die ein B&B betreibt und zudem im Laden ihrer Tante aushilft. Je mehr Zeit Jenkins mit ihr verbringt, desto mehr wächst sie ihm ans Herz.  

Ein sehr schöner Kriminalfall, bei dem es natürlich nicht bei der einen Leiche bleibt. Überraschende Wendungen, ein feiner Humor lassen mich nur so durch die Seiten fliegen und die Welt um mich herum vergessen. Verdächtige gibt es genug, doch war es tatsächlich Mord oder ein Unfall? Ich werde es euch nicht verraten.

Ian Bray hat einen angenehmen Schreibstil. Der Kriminalfall ist stimmig und gut aufgebaut. Die raue Landschaft des Küstenstreifens rund um das Fischerdorf ist sehr gut beschrieben. Da stellt sich sofort Urlaubsfeeling bei mir ein. Eingefleischte Krimifans mögen es mitunter als zu viel Landschaftsbeschreibung für einen Krimi empfinden, da diese immer wieder den sich aufbauenden Spannungsbogen unterbrechen und die Geschichte mitunter langatmig erscheinen lassen. Deshalb würde ich sagen - es ist noch ein bisschen Luft nach oben - dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten und warte gespannt auf weitere Bände.     

Fazit: Nicht nur für Cornwall-Liebhaber, auch für Krimi-Fans ein unterhaltsamer Fall mit überraschenden Wendendungen. Ich freue mich auf weitere Fälle mit Simon Jenkins. Klare Leseempfehlung von mir. 

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Cover des Buches Klippentod (ISBN: 9783328103998)michellebetweenbookss avatar

Rezension zu "Klippentod" von Ian Bray

Klippentod
michellebetweenbooksvor einem Monat

Simon Jenkins wollte nie wieder ermitteln. Das schwor er sich, als er nach Cornwall zog. Doch dann wird eine junge Frau tot am Fuße der Klippen gefunden. Simon Jenkins hat am Tag zuvor noch mit ihr telefoniert. Nun macht er sich schwere Vorwürfe. Hätte er es verhindern können? Alles deutet auf einen Selbstmord hin, aber Mary, die beste Freundin der jungen Frau, ist sich sicher, dass Mord war. Jenkins beginnt nun hinter dem Rücken der Polizei zu ermitteln, doch dann wird eine weitere Leiche gefunden..

Simon Jenkins ist der Hauptcharakter der Geschichte. Er hat viel zu Last auf seinen Schultern zu tragen. Simon war mal ein erfolgreicher Ermittler, doch dann traf ihn ein Schicksalsschlag. Seitdem hat er Schwierigkeiten sich zu bewegen, hat furchtbare Schmerzen und benutzt einen Gehstock. Als Polizist kann er so nicht mehr arbeiten und verdient mittlerweile sein Geld als Künstler. 

Simon Jenkins ist ein besonderer Charakter. Ich konnte seine Gedankengänge und sein Verhalten in vielen Situationen nachvollziehen. 

Mary, die beste Freundin der ersten toten, fand ich ebenfalls sehr gut ausgearbeitet.  Ihre Art und ihre Hartnäckigkeit haben mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil von Ian Bray hat mir sehr gut gefallen. Ian Bray schreibt sehr bildhaft und detailliert. Locker, leicht und flüssig. Ich bin sehr gut durch die Geschichte gekommen.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings. Für mich war die Geschichte oft langatmig und mit fehlte es ein wenig an Spannung. Außerdem kommen oft Wiederholungen vor. Finde ich schade, dass hätte nicht sein müssen. Das Buch hat 560 Seiten, da hätte man das auch kürzer können. Das hätte dem Buch nicht geschadet. 

Für mich war Klippentod ein Buch, was man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss. Das Buch war sehr durchwachsen. Der Schreibstil war toll und Simon Jenkins wurde auch sehr gut ausgearbeitet. Doch leider fehlte es mir an Spannung und die Wiederholungen haben dies ein wenig zunichte gemacht.

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Cover des Buches Klippentod (ISBN: 9783328103998)Literaturwerkstatt-kreativs avatar

Rezension zu "Klippentod" von Ian Bray

"Cadgwith"
Literaturwerkstatt-kreativvor einem Monat

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor

„Klippentod“ von Ian Bray

Simon Jenkins ist nach einem traumatischen Unfall aus seinem Job als Polizist in London ausgestiegen und in das ruhige Dorf Cadgwith in Cornwall gezogen. Nie wieder ermitteln, das hat es sich selber geschworen, stattdessen steht er lieber vor seiner Staffelei und malt. Aus diesem Grunde wimmelt er auch eines Nachts die verzweifelte Victoria am Telefon ab, als diese ihn um Hilfe bittet.

„Doch dann wird die junge Frau am nächsten Tag tot am Fuße einer berüchtigten Klippe aufgefunden. Jenkins macht sich schwere Vorwürfe – hätte er sie womöglich von einem Sprung abhalten können? Alles deutet auf Selbstmord hin, nur Victorias beste Freundin Mary ist sicher, dass es Mord gewesen sein muss. Auf ihr Bitten hin beginnt Jenkins, hinter dem Rücken der Polizei zu ermitteln. Und dann wird eine weitere Leiche gefunden ….......... „


Fazit:

Ian Bray ist das Pseudonym eines deutschen Krimiautors und hat nun mit „Klippentod“ den Auftakt zu einer neuen und auch vielversprechenden Krimireihe gemacht.

Natürlich hat der Autor mit Cornwall und dem Fischerdorf Cadgwith eine tolle Kulisse gewählt, die einen gleich beim Lesen in Urlaubslaune versetzt. Das Ganze wird durch den schönen bildhaften Erzählstil des Autors und seinen damit verbundenen Landschaftsbeschreibungen noch unterstrichen. Seine Sprache ist gradlinig und ohne viel Schnörkel, wodurch es mir überhaupt nicht schwerfiel in die Handlung einzutauchen. Passend zum Ambiente sind die Geschehnisse nicht sonderlich blutig, wir reden hier eher von einem Krimi der ruhigeren Art, und dennoch bleibt die Geschichte spannend bis zum Schluss. An einigen Stellen hätte es vielleicht etwas komprimierter sein dürfen, aber das ist auch immer Geschmackssache.

Angesprochen – und das ist für mich immer mit am wichtigsten, wenn ich auf der Suche nach einer neuen Krimiserie bin – haben mich die Protagonisten. Diese haben mir mit Simon Jenkins und Mary Morgan ausgesprochen gut gefallen, beide mit Ecken und Kanten. Sie haben traumatisches in der Vergangenheit erlebt, kämpften sich aber mit aller Kraft zurück ins Leben. Aber auch die anderen Charaktere wie etwa der Fischer Luke, ein Freund von Simon, haben mir gut gefallen und besitzen das Potenzial sich in weiteren Fällen fortzuentwickeln.

Was mir persönlich als Kunstliebhaberin sehr gut gefallen hat ist, das der Autor das Thema „Kunst“ mit in seine Geschichte verwoben hat. Denn für beide, sowohl für Simon, als auch für Mary spielt Kunst – und hier vor allem die Malerei – eine große Rolle. Ich hoffe, dass dies auch in den nächsten Teilen weiterhin von Belang sein wird.

Ein rundum gelungener Krimi mit viel Potenzial für weitere interessante Fälle!



Die ganze Rezi hier auf meinem Blog:

https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2021/05/24/klippentod-von-ian-bray/



Besten Dank an den „Penguin Verlag“ für das Rezensionsexemplar.















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