Ian Brown

 3.6 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf von Ian Brown

Ian Brown ist kanadischer Journalist und Sachbuchautor. Daneben ist er bekannt als Rundfunk- und Fernsehmoderator. Für seine journalistische Tätigkeit wurde er vielfach ausgezeichnet. Brown lebt in Toronto.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ian Brown

Cover des Buches Mein Sohn ist schwerbehindert (ISBN:9783442716104)

Mein Sohn ist schwerbehindert

 (5)
Erschienen am 12.02.2018
Cover des Buches Der Junge im Mond (ISBN:9783442753109)

Der Junge im Mond

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Erschienen am 03.09.2012
Cover des Buches Burma's Economy in the Twentieth-Century (ISBN:9781107680050)

Burma's Economy in the Twentieth-Century

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Erschienen am 31.10.2013
Cover des Buches The Edinburgh Companion to Scottish Drama (ISBN:9780748641079)

The Edinburgh Companion to Scottish Drama

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Erschienen am 31.07.2011
Cover des Buches A Colonial Economy in Crisis (ISBN:9780415511131)

A Colonial Economy in Crisis

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Erschienen am 26.01.2013
Cover des Buches From Tartan to Tartanry (ISBN:9780748664641)

From Tartan to Tartanry

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Erschienen am 10.09.2012

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Rezension zu "Mein Sohn ist schwerbehindert" von Ian Brown

Emotional berührend
KyraCadevor 8 Monaten

Cardio-Faciales-Cutanen-Syndrom. Wenn man als Eltern diese Diagnose hört, bleibt die Zeit stehen, die Uhren hören auf zu ticken, die Welt dreht sich nicht mehr. Ian Brownund seine Frau mussten da durch. Walker, ihr Sohn, wurde mit einer extrem seltenen Mutation geboren, die das gesamte Leben der Browns veränderte und nachhaltig beeinflusste, ja, Besitz davon nahm und es seit diesem Tag bestimmt. Durchgehend. Brown erzählt schonungslos von seinem Leben mit seinem Sohn, das alles andere als leicht ist. Sogar Selbstverständliches wie Nahrungsaufnahme wird zu einem Kraftakt für die Eltern und den kleinen Walker, die mit zwölf Jahren immer noch Windeln tragen muss und keine feste Nahrung zu sich nehmen kann. Das Leben ist zu einer Rundumversorgung des Jungen mutiert, die alles bestimmt. Wie geht man damit um?

Ian Brown nimmt kein Blatt vor den Mund und scheut nicht davor zurück, das Leiden beider Seiten und die Schwierigkeiten, die scheinbaren Unmöglichkeiten auf Papier zu bringen. Er schreibt von Ängsten, Erschöpfung, vom Aufgeben-Wollen und nicht können – und dann erzählt Brown vom kleinen Walker, der älter wird, der nie alleine leben und selbstständig so viel Normales machen können wird, und den er abgöttisch liebt, wie ein Vater nur einen Sohn lieben kann. Es tut gut zu lesen, dass es nicht leicht war, dass alles, was so selbstverständlich erscheint eben genau das nicht ist. Warum? Weil man sich dann nicht mehr so dumm vorkommt und plötzlich auch erheblich mehr Anerkennung und Respekt vor Schwerbehinderten bekommt und vor den Angehörigen, die als unfreiwillige Lebensaufgabe die Pflege übernehmen.

Das Coverbild zeigt den Vater lachend mit dem Sohn, die beiden sehen glücklich aus und es sind kleine Momente, glückliche Momente, die die beiden alle widrigen Umstände vergessen lassen. Das Buch berührt immens und manchmal muss man sich sehr an den Schreibstil Browns gewöhnen, aber dann liest man und leidet mit, fühlt mit und kann an manchen Stellen sogar den Galgenhumor nachvollziehen.

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Rezension zu "Mein Sohn ist schwerbehindert" von Ian Brown

» Dies ist keine Beschwerdeliste «
Zombodyvor einem Jahr

Wie schon bei „Splitterfasernackt“ von Lilly Lindner, habe ich auch bei „Mein Sohn ist schwerbehindert (und hat mir geholfen, die Welt besser zu verstehen)“ Schwierigkeiten das Buch zu bewerten, denn das hier ist etwas ganz persönliches. Eine wahre Geschichte aus dem Leben eines greifbaren Menschen.

Was ich aber sagen kann ist, dass mir Ian Brown und seine Art seine Erfahrungen zu teilen sehr zugesagt haben, denn er beschönigt die Schwierigkeiten nicht und zeigt sich und seinen Sohn gänzlich ohne Filter. Und das war das was ich mir erhofft hatte. Es gab mir ein Gefühl nicht alleine zu sein, gerade wenn einem mal wieder alles über den Kopf wächst und man sich dafür auch noch schuldig fühlt. Trotzdem muss ich sagen, dass die Emotionen ein wenig oberflächlich blieben, denn so intensiv die Erfahrungen auch sind, behält dieses Buch ein gewisses Maß an Diskretion und so wenig mir das als Leser gefallen hat, so sehr habe ich es auch nachvollziehen können. Man möchte reden, man möchte daran aber auch nicht zerbrechen – so zumindest habe ich die Erzählweise aufgefasst. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass Ian Brown Journalist und Sachbuchautor ist und ihm diese Schreibart liegt.

Wer also einfach mal in dem Leben eines Anderen, eines jener Menschen mit einem größeren Paket auf den Schultern, Zuschauer sein möchte, sollte sich dieses Buch näher ansehen und vielleicht mit Hilfe einer Leseprobe entscheiden, ob es für ihn nicht emotional zu zurückhaltend ist.

Für mich ist ein gutes Buch zum einmaligen lesen gewesen, das ich so zwar nicht jedem uneingeschränkt empfehlen würde, aber eben jenen, die mit diesem besonderem Inhalt umgehen können und wollen.

» Und so wandte ich mich der Wissenschaft zu, um zu sehen, ob das Labor mir meinen Jungen erklären konnte. «

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Rezension zu "Mein Sohn ist schwerbehindert" von Ian Brown

Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt
Amber144vor einem Jahr

Mich hat die Thematik sofort angesprochen, da ich zwei Personen in der nahen Verwandschaft habe, die schwerbehindert sind.
Vielleicht bin ich deswegen mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich hatte gehofft, dass ich Emotionen in diesem Buch finde, die ich von mir selbst kenne bzw. mich wieder finde.
Dies war leider gar nicht der Fall.

Der Autor schreibt sehr objektiv über seinen schwerbehinderten Sohn. Warscheinlich macht es dies für ihn einfacher mit der Situation klarzukommen, allerdings hatte ich nach dem Klappentext mehr Emotionen erwartet.

Was mir aber sehr gut gefallen hat, dass er ehrlich über alles berichtet hat. Es wird nichts beschönt und gerade als Person, die niemanden in so einer Situation kennt, wird so gezeigt, was man alles leistet. Es sind ja nicht nur die direkten Angehörigen wie Eltern die betroffen sind. Auch nahe Verwandte sind immer mit betroffen und so habe ich mich wenigstens darin in wenigen Teilen wieder gefunden.

Insgesamt hatte ich aber mehr Gefühle erwartet und da wurde ich leider enttäuscht und bin mit der Geschichte nicht ganz warm geworden.

Leider kann ich nur knappe 3 Sterne vergeben.

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