Ian Brown

 3.3 Sterne bei 4 Bewertungen

Alle Bücher von Ian Brown

Mein Sohn ist schwerbehindert

Mein Sohn ist schwerbehindert

 (4)
Erschienen am 12.02.2018
Der Junge im Mond

Der Junge im Mond

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Erschienen am 03.09.2012
Burma's Economy in the Twentieth-Century

Burma's Economy in the Twentieth-Century

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Erschienen am 31.10.2013
A Colonial Economy in Crisis

A Colonial Economy in Crisis

 (0)
Erschienen am 26.01.2013
From Tartan to Tartanry

From Tartan to Tartanry

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Erschienen am 10.09.2012
The Edinburgh Companion to Scottish Drama

The Edinburgh Companion to Scottish Drama

 (0)
Erschienen am 31.07.2011

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Rezension zu "Mein Sohn ist schwerbehindert" von Ian Brown

» Dies ist keine Beschwerdeliste «
Zombodyvor einem Monat

Wie schon bei „Splitterfasernackt“ von Lilly Lindner, habe ich auch bei „Mein Sohn ist schwerbehindert (und hat mir geholfen, die Welt besser zu verstehen)“ Schwierigkeiten das Buch zu bewerten, denn das hier ist etwas ganz persönliches. Eine wahre Geschichte aus dem Leben eines greifbaren Menschen.

Was ich aber sagen kann ist, dass mir Ian Brown und seine Art seine Erfahrungen zu teilen sehr zugesagt haben, denn er beschönigt die Schwierigkeiten nicht und zeigt sich und seinen Sohn gänzlich ohne Filter. Und das war das was ich mir erhofft hatte. Es gab mir ein Gefühl nicht alleine zu sein, gerade wenn einem mal wieder alles über den Kopf wächst und man sich dafür auch noch schuldig fühlt. Trotzdem muss ich sagen, dass die Emotionen ein wenig oberflächlich blieben, denn so intensiv die Erfahrungen auch sind, behält dieses Buch ein gewisses Maß an Diskretion und so wenig mir das als Leser gefallen hat, so sehr habe ich es auch nachvollziehen können. Man möchte reden, man möchte daran aber auch nicht zerbrechen – so zumindest habe ich die Erzählweise aufgefasst. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass Ian Brown Journalist und Sachbuchautor ist und ihm diese Schreibart liegt.

Wer also einfach mal in dem Leben eines Anderen, eines jener Menschen mit einem größeren Paket auf den Schultern, Zuschauer sein möchte, sollte sich dieses Buch näher ansehen und vielleicht mit Hilfe einer Leseprobe entscheiden, ob es für ihn nicht emotional zu zurückhaltend ist.

Für mich ist ein gutes Buch zum einmaligen lesen gewesen, das ich so zwar nicht jedem uneingeschränkt empfehlen würde, aber eben jenen, die mit diesem besonderem Inhalt umgehen können und wollen.

» Und so wandte ich mich der Wissenschaft zu, um zu sehen, ob das Labor mir meinen Jungen erklären konnte. «

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Rezension zu "Mein Sohn ist schwerbehindert" von Ian Brown

Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt
Amber144vor 4 Monaten

Mich hat die Thematik sofort angesprochen, da ich zwei Personen in der nahen Verwandschaft habe, die schwerbehindert sind.
Vielleicht bin ich deswegen mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich hatte gehofft, dass ich Emotionen in diesem Buch finde, die ich von mir selbst kenne bzw. mich wieder finde.
Dies war leider gar nicht der Fall.

Der Autor schreibt sehr objektiv über seinen schwerbehinderten Sohn. Warscheinlich macht es dies für ihn einfacher mit der Situation klarzukommen, allerdings hatte ich nach dem Klappentext mehr Emotionen erwartet.

Was mir aber sehr gut gefallen hat, dass er ehrlich über alles berichtet hat. Es wird nichts beschönt und gerade als Person, die niemanden in so einer Situation kennt, wird so gezeigt, was man alles leistet. Es sind ja nicht nur die direkten Angehörigen wie Eltern die betroffen sind. Auch nahe Verwandte sind immer mit betroffen und so habe ich mich wenigstens darin in wenigen Teilen wieder gefunden.

Insgesamt hatte ich aber mehr Gefühle erwartet und da wurde ich leider enttäuscht und bin mit der Geschichte nicht ganz warm geworden.

Leider kann ich nur knappe 3 Sterne vergeben.

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Rezension zu "Mein Sohn ist schwerbehindert" von Ian Brown

Nüchterne Erzählung ohne tiefe Gefühle.
Alison_Fraservor 10 Monaten

Ich lese sehr gerne Erfahrungsberichte aller Art. Ich finde es toll, wenn ich hinterher besser verstehen kann, was die betroffenen Menschen geleistet und durchgemacht haben.

Ich bin leider mit dem Buch, bzw. dessen Geschichte nicht warm geworden. Das lag tatsächlich daran, dass sich Ians Geschichte wie eine Art Aufsatz oder nüchterne Reportage liest. Ich hatte mir versprochen, Ians Leben mit all seinen Facetten und durchlebten Gefühlen kennen zu lernen, aber das war leider nicht gegeben. Ich habe zwar seine Erfahrungen verfolgt und auch verstanden, was Ian als Vater eines schwer behinderten Kindes leistet, aber ich hätte gerne gewusst, wie sich das in den verschiedenen Situationen für ihn anfühlt.

Was ich toll fand, war das Ian Brown schonungslos und ganz offen seine Erfahrungen schildert, ohne etwas zu beschönigen. Ich habe vieles verstanden, kann es aber nicht nachempfinden, der Erfahrungsbericht hat mich leider nicht mitnehmen können. Mir hat ein Bezug zu den Ereignissen gefehlt.

 Auch der Schreibstil konnte mich nicht fesseln, denn durch die fehlenden Emotionen wurde keine Tiefe in den Text gebracht. Die Geschichte fühlte sich an wie eine Liste, die abgearbeitet wird.

 Für jemanden, der in der Thematik noch nicht drin ist, sondern einfach mal wissen möchte, wie sich ein solches Leben gestaltet, ist hier gut beraten. Wer wissen möchte, wie sich ein solches Schicksal anfühlt, sollte sich weiter umschauen.

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