Mein Sohn ist schwerbehindert

von Ian Brown 
3,0 Sterne bei3 Bewertungen
Mein Sohn ist schwerbehindert
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Amber144s avatar

Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt

Alison_Frasers avatar

Nüchterne Erzählung ohne tiefe Gefühle.

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Inhaltsangabe zu "Mein Sohn ist schwerbehindert"

In seinem vielfach preisgekrönten Buch erzählt der kanadische Journalist und Sachbuchautor Ian Brown vom Alltag mit seinem schwerbehinderten Sohn: Walker wurde mit einem äußerst seltenen genetischen Defekt geboren. Im Alter von 12 Jahren braucht Walker immer noch Windeln, kann nicht sprechen und muss einen Helm und spezielle Armschützer tragen, um sich nicht selbst zu verletzen. Mit schonungsloser Ehrlichkeit und doch voller Humor schildert Brown die Herausforderung, die das Leben mit Walker für ihn und seine Familie bedeutet, und berichtet von den schwierigen Entscheidungen, vor die er sich gestellt sieht, um das Beste für seinen Sohn zu ermöglichen.
(Dieses Buch ist im btb Verlag schon einmal unter dem Titel "Der Junge im Mond" erschienen.)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442716104
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:12.02.2018

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    Amber144s avatar
    Amber144vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt
    Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt

    Mich hat die Thematik sofort angesprochen, da ich zwei Personen in der nahen Verwandschaft habe, die schwerbehindert sind.
    Vielleicht bin ich deswegen mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen. Ich hatte gehofft, dass ich Emotionen in diesem Buch finde, die ich von mir selbst kenne bzw. mich wieder finde.
    Dies war leider gar nicht der Fall.

    Der Autor schreibt sehr objektiv über seinen schwerbehinderten Sohn. Warscheinlich macht es dies für ihn einfacher mit der Situation klarzukommen, allerdings hatte ich nach dem Klappentext mehr Emotionen erwartet.

    Was mir aber sehr gut gefallen hat, dass er ehrlich über alles berichtet hat. Es wird nichts beschönt und gerade als Person, die niemanden in so einer Situation kennt, wird so gezeigt, was man alles leistet. Es sind ja nicht nur die direkten Angehörigen wie Eltern die betroffen sind. Auch nahe Verwandte sind immer mit betroffen und so habe ich mich wenigstens darin in wenigen Teilen wieder gefunden.

    Insgesamt hatte ich aber mehr Gefühle erwartet und da wurde ich leider enttäuscht und bin mit der Geschichte nicht ganz warm geworden.

    Leider kann ich nur knappe 3 Sterne vergeben.

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    Alison_Frasers avatar
    Alison_Fraservor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nüchterne Erzählung ohne tiefe Gefühle.
    Nüchterne Erzählung ohne tiefe Gefühle.

    Ich lese sehr gerne Erfahrungsberichte aller Art. Ich finde es toll, wenn ich hinterher besser verstehen kann, was die betroffenen Menschen geleistet und durchgemacht haben.

    Ich bin leider mit dem Buch, bzw. dessen Geschichte nicht warm geworden. Das lag tatsächlich daran, dass sich Ians Geschichte wie eine Art Aufsatz oder nüchterne Reportage liest. Ich hatte mir versprochen, Ians Leben mit all seinen Facetten und durchlebten Gefühlen kennen zu lernen, aber das war leider nicht gegeben. Ich habe zwar seine Erfahrungen verfolgt und auch verstanden, was Ian als Vater eines schwer behinderten Kindes leistet, aber ich hätte gerne gewusst, wie sich das in den verschiedenen Situationen für ihn anfühlt.

    Was ich toll fand, war das Ian Brown schonungslos und ganz offen seine Erfahrungen schildert, ohne etwas zu beschönigen. Ich habe vieles verstanden, kann es aber nicht nachempfinden, der Erfahrungsbericht hat mich leider nicht mitnehmen können. Mir hat ein Bezug zu den Ereignissen gefehlt.

     Auch der Schreibstil konnte mich nicht fesseln, denn durch die fehlenden Emotionen wurde keine Tiefe in den Text gebracht. Die Geschichte fühlte sich an wie eine Liste, die abgearbeitet wird.

     Für jemanden, der in der Thematik noch nicht drin ist, sondern einfach mal wissen möchte, wie sich ein solches Leben gestaltet, ist hier gut beraten. Wer wissen möchte, wie sich ein solches Schicksal anfühlt, sollte sich weiter umschauen.

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    Gudrun67s avatar
    Gudrun67vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: als Erzählbuch in Ordnung - habe mir jedoch in Hinblick auf den Titel mehr Emotionen erwartet
    als Erzählbuch in Ordnung - habe mir jedoch in Hinblick auf den Titel mehr Emotionen erwartet

    Das Cover ist von seiner Farbgebung und durch das gewählte Bild gut aufeinander abgestimmt und hat mein Interesse geweckt.



    Den Schreibstil empfinde ich als nicht sehr eingängig. Hatte eher das Gefühl, dass hier das Leben mit Walker als Aufzählung von Ereignissen stattfindet. Den Autor habe ich dadurch mehr als Erzähler erlebt und weniger als emotional Betroffenen.

    Es wird deutlich, dass es sich hier um unverfälschten, schonungslosen Inhalt von ergreifender Thematik handelt, jedoch eben eher von außen betrachtet. Wenn ich mir den Titel jedoch verinnerliche, habe ich die Erwartung, dass ich mich durch die Schreibweise "mitgenommen" fühle. Das hat sich jedoch nicht bestätigt.

    Es wirkt auf mich wie ein Erzählbuch, dass andere schonungslos am Leben teilhaben lassen will, jedoch werden die tiefsten Empfindungen des Autors für mich nicht deutlich. Mir ist durchaus bewusst, dass es nicht leicht ist, über die Thematik an sich zu schreiben, aber, wenn man dies dann doch machen will, sollten die tiefen Emotionen dabei auch nicht außen vor bleiben. Deshalb ist für mich hier der Ausdruck: "was Halbes und nichts Ganzes" sehr passend.

    Es werden Szenerien geschildert, die das Leben und den Umgang mit so weitreichenden Einschnitten darstellt, jedoch eher auf das, was man sich bei näherer Betrachtung ohnehin vorstellen kann. Der intensive Bezug dazu hat mir gefehlt.



    Mein Fazit: als Erzählbuch in Ordnung - habe mir jedoch in Hinblick auf den Titel mehr Emotionen erwartet

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