Ian Caldwell Das geheime Evangelium

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Inhaltsangabe zu „Das geheime Evangelium“ von Ian Caldwell

„Meisterhaft – eine ganz besondere Story!“ David Baldacci Der Vatikan im Jahr 2004. In den Gärten von Castel Gandolfo wird ein Priester ermordet, der eine außergewöhnliche Ausstellung betreut hat. Er wollte die Trennung der Kirche überwinden, indem er die Geschichte des Grabtuchs von Turin offenlegt. Alex, ein griechisch-orthodoxer Priester, eilt zum Tatort und muss feststellen, dass man ausgerechnet seinen Bruder des Mordes verdächtigt. Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Kirche. Von einem internationalen Bestsellerautor

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    Das geheime Evangelium
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    04. September 2016 um 19:37

    Simon ist ein griechisch-orthodoxer Priester, der sich in den Gärten von Castel Gandolfo heimlich mit dem Kurator einer Ausstellung treffen will. Die Geschichte der Kirche wrid sich komplett verändern. Aber das Treffen kommt nicht zustande, da der Kurator tot ist.  Er wurde ermordet und man verdächtigt Simon. Außerdem wird in die Wohnung seines Bruders Alex eingebrochen. Dieser versucht, einen Zusammenhang herzustellen zum Mord. Was kann der  Grund sein für den Einbruch und den Mord? Alex kommt selbst in Gefahr, als er beginnt, dem Geheimnis auf der Spur zu sein.   Daten zum Buch: =============   ·  Taschenbuch: 560 Seiten ·  Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (16. Mai 2016) ·  Sprache: Deutsch ·  ISBN-10: 3352006660 ·  ISBN-13: 978-3352006661 ·  Originaltitel: The Fifth Gospel ·  Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 4,3 x 22,1 cm   Preis. 16,99 Euro   Dieses Buch ein Thriller nach Art Dan Brown. Ich mag diese Kirchenhintergründigen spannungsintensiven Geschichten und auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, obwohl es nicht Dan Brown ist, dennoch, prima geschrieben, spannend von der ersten bis zur letzten Seite  nimmt man dem Autor das Geschriebene ab und meint, die fiktive Handlung wäre so oder ähnlich passiert.   Man wird praktisch von der ersten Seite an in die Geschichte involviert und auf Grund des Spannungsbogens, der immer weiter ausgebaut wird, immer an der Geschichte gehalten, kann das Buch schwer aus der Hand legen.   Die Charaktere - ob gut oder böse - werden bildhaft ausführlich ebenso wie die Szenen beschrieben. Aber nicht zu intensiv, als dass es ausschweifend weitschweifig und langatmig werden könnte. Spannung ist auf jeder Seite gegeben und bildhafte Schreibweise mit zahlreichen Dialogen trägt dazu bei, dass ich das Buch mit Genuss und bester kurzweiliger Unterhaltung gelesen habe. Ich bin gespannt, ob es bald mehr auf deutsch vom Autor zu lesen gibt.   Die Lektüre hat mir rundherum gefallen !!!

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  • Kein reiner Thriller, aber durchaus spannend und anspruchsvoll

    Das geheime Evangelium
    BookHook

    BookHook

    21. June 2016 um 12:02

    Zum Inhalt:In den Parkanlagen der Papstresidenz in Castel Gandolfo wird die Leiche des Kurators Ugolino Nogara aufgefunden, der für den Vatikan an einer geheimen, bahnbrechenden Ausstellung gearbeitet hat, dessen Eröffnung kurz bevor steht. Noch am selben Abend bricht ein Unbekannter in die Wohnung des griechisch-katholischen Priesters Alex Andreou ein, der sich auf den Weg nach Castel Gandolfo gemacht hatte, wo sein Bruder Simon Andreou die Leiche des gemeinsamen Freundes Ugolino gefunden hat…Meine Meinung:„Das geheime Evangelium“ (Original-Titel: „The fifth Gospel“) ist das erste auf Deutsch veröffentlichte Buch des US-amerikanischen Autors Ian Caldwell, der in Princeton Geschichte studiert hat. Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr schnell, gerade auch aufgrund der temporeichen Ereignisse und der überschaubaren Anzahl von Charakteren. Bereits am Start hat es mir sehr gut gefallen, dass der Leser die beiden Protagonisten und – durchaus gegensätzlichen - Brüder Alex und Simon Andreou sehr ausführlich und detailliert kennenlernt, was bei mir von Beginn an eine Nähe zu diesen beiden mir sympathischen Charakteren bewirkt hat. Entsprechend habe ich weiteren Verlauf der Geschichte sehr mit den beiden mitgefiebert und mitgezittert. Die Charakterstudie Alex Andreous zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch, da der Autor dem Leser immer wieder tiefe Einblicke in die familiäre Vergangenheit und auch in die Seele und Gedankenwelt Alex Andreous gewährt. Entsprechend spannend habe ich die Entwicklung dieses Charakters empfunden. Auch Alex´ Humor, der gerade zu Anfang immer wieder durchblitzt, hat mir sehr gut gefallen („Wir wären schneller in Rom, wenn wir Elefanten über die Alpen trieben.“ – S. 32).Die im Jahr 2004 angesiedelte Geschichte selbst startet wie beschrieben mit den beiden sehr spannenden Elementen des Todes von Ugo Nogara und dem Einbruch bei Alex Andreou, alles während eines schon fast apokalyptischen Gewitters, was für eine wirklich beeindruckende Atmosphäre sorgt. Wer allerdings hofft, dass es in diesem Tempo weitergeht, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Trotz einiger folgender bedrohlicher Situationen nimmt die Entschlüsselung der Hintergründe des Todes von Ugo Nogara einen sehr breiten Raum ein. In sofern gleicht „Das geheime Evangelium“ eher einem Gerichtsthriller oder -drama. Wer auf wilde Verfolgungsjagden, geheimnisvolle Sekten oder Splittergruppen und eine verwegene „Schnitzeljagd“ á la Dan Brown hofft, wird von diesem Buch wahrscheinlich enttäuscht sein.Die ganz große Stärke dieses Buches liegt für mich persönlich eindeutig in den sehr tiefen Einblicken in die Welt der katholischen Kirche im Allgemeinen und des Vatikans im Speziellen, die uns der Autor gewährt. Ian Caldwell hat nach eigenen Angaben zehn Jahre an diesem Werk geschrieben und hierzu umfangreiche Recherchen betrieben und Gespräche mit Experten geführt. Genau diese unglaubliche Recherchearbeit ist diesem Werk ganz deutlich anzumerken und hat es für mich so faszinierend gemacht. Wie eine Papstwahl abläuft dürfte wohl den meisten Menschen inzwischen bekannt sein (keine Sorge, kommt nicht im Buch vor), wie ein Gerichtsverfahren nach kanonischem Recht durchgeführt wird hingegen weniger, obgleich auch dies außerordentlich spannend ist. Hinzu kommen tiefe Einblicke in die Geschichte der christlichen Religionen und der katholischen Kirche, auch wenn ich als Laie hier nicht genau beurteilen kann, was hiervon im Einzelnen historisch belegt ist. Viele Themen, wie beispielsweise die Vergleiche zwischen den einzelnen Evangelien oder auch der Ostkatholizismus und die Orthodoxie waren neu und sehr spannend für mich. Was mir an diesem Buch allerdings persönlich gefehlt hat war ein abschließendes Kapitel, in dem der Autor nochmal kurz und präzise reflektiert, welche Themen seines Romans (historisch) verbürgt sind und welche Einzelheiten zu den Spekulation zählen oder gar Fiktion des Autors sind. Dies hätte das Leseerlebnis für mich perfekt abgerundet. Daher an dieser Stelle ein Stern Abzug. FAZIT:Kein Thriller á la „Dan Brown“, aber durchaus spannend, insbesondere durch die tiefen Einblicke in die Geschichte der christlichen Religionen und die Interna des Vatikans.

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  • Knappe 3,5 Sterne für einen sehr detaillierten Vatikan-Thriller

    Das geheime Evangelium
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    19. June 2016 um 16:37

    Kurzbeschreibung:Der katholische Priester Simon will sich in den Gärten von Castel Gandolfo heimlich mit dem Kurator einer Ausstellung treffen, die die Geschichte der Kirche verändern soll. Doch vor Ort findet er dessen Leiche. Schnell stellt sich heraus: Es war Mord – und Simon wird verdächtigt. Gleichzeitig wird in die Wohnung seines Bruders Alex, einem griechisch-orthodoxem Prister eingebrochen. Alex versucht, einen Zusammenhang zwischen den Verbrechen herzustellen. Ist das geheime Evangelium, das ausgestellt werden sollte, der Grund? Alex ahnt, dass er der Wahrheit immer näherkommt, denn plötzlich wird er selbst gejagt.Meinung:Ich mag die Bücher und Verfilmungen von Dan Browns „Robert Langdon – Reihe“ ja recht gerne und da die Kurzbeschreibung von „Das geheime Evangelium“ in die Richtung ging, hat mich das Buch doch ziemlich neugierig gemacht.Vom Prinzip her geht es auch durchaus in dieselbe Richtung, es gibt ein Verbrechen aufzudecken, hinter dem aber viel mehr steckt, als man anfangs vermutet hatte und dabei gibt es viele historische Hintergründe und Erklärungen und sogar ein paar weiterführende Theorien.Jedoch gibt es auch Unterschiede, denn während Dan Brown seinen Fokus trotz aller Hintergründe doch eher auf Spannung und Gefahr gelegt hat, rutscht die greifbare Spannung hier doch manchmal ein bisschen in den Hintergrund und geht in der großen Masse an Details und komplexen Zusammenhängen teilweise ein bisschen unter.Man erfährt in dem Buch sehr viel über das Leben im Vatikan. Der Autor vermittelt den deutlichen Eindruck, dass er den Vatikan mitsamt den Lebensbedingungen und Besonderheiten dort sehr gut kennt. Man wird während des Lesens auf einen richtig authentischen Stadtrundgang mitgenommen. Auch die anderen Themen die er behandelt, das teils erschreckende Machtgefüge und die Ränke innerhalb der katholischen Kirche und des Vatikans, das Grabtuch von Turin, das geheime Evangelium und seine Bedeutung und der Twist mit der Orthodoxen Kirche wirken sehr glaubhaft recherchiert und dargelegt, aber eben auch sehr detailliert, ausführlich und teils komplex.Ich fand diese ganzen Hintergründe echt interessant, habe mich manchmal aber auch ein bisschen erschlagen davon gefühlt. Die Geschichte ist definitiv nicht langweilig und hat seinen Charme, aber wer hier einen Thriller erwartet, dessen Spannungslevel immer on Top ist, der wird wohl etwas enttäuscht werden.Hier geht es trotz der Grundproblematik des Mordes und der steigenden Gefahr für Protagonist Alex doch eher um die leiseren Töne. Denn auch das Gefühl der Liebe spielt in dem Thriller in verschiedenen Varianten eine große Rolle. Jetzt nicht nur die Liebe zu einer Frau, sondern auch die Liebe zu einem Bruder, zu einem Kind und zu Gott und die Frage, was man bereit ist, für die jeweilige Liebe zu geben.Die Protagonisten werden im Verlauf der Geschichte mit vielen Facetten geschildert und wirken ganzheitlich erarbeitet. Die Nebencharaktere bleiben zumeist eher ein bisschen im Dunkeln, aber das hat auch seinen Zweck.Fazit:Ein sehr detaillierter und eher ruhiger Vatikan-Thriller, der das Hauptaugenmerk nicht auf direkte Spannung sondern die authentische Darlegung der unterschiedlichen Hintergründe und das Innerste seines Protagonisten legt. Dies hat zwar durchaus auch seinen Charme, war mir aber manchmal ein bisschen zu viel, weshalb ich am Ende knappe 3,5 Sterne vergebe.

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  • Kluger und gelungener Vatikanthriller

    Das geheime Evangelium
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    09. June 2016 um 10:44

    Kluger und gelungener VatikanthrillerAuch wenn die Rahmenfakten dieses neuen Thrillers von Ian Caldwell an Dan Browns „Da Vinci Code“ erinnern (die Bedeutung eines besonderen Bildes steht mit im Mittelpunkt der Ereignisse“, sowohl, was die sprachliche Kraft, was den akribischen Realitätsgrad des Lebens im Vatikan (samt, im Gegensatz zu Brown, tatsächlicher Ortskenntnisse), als auch was die Tiefe der Themen und den eigentlichen Kern des Thrillers angeht, hebt sich Caldwell deutlich im positiven Sinne von Brown ab.Der Autor kennt den Vatikan, die versteckten Orte, die ständige Bautätigkeit, die bestimmten Aufzüge. Und das Thema des Grabtuches von Turin ist ein real ebenso umstrittenes, wie es im Buch dargestellt wird. Ebenso, wie es die Evangelienharmonie aus dem 2. Jahrhundert, in Edessa entstanden, natürlich wirklich gibt (gab, vielmehr).Eine Ausstellung steht vor ihrer Eröffnung, ein Forscher hat sich mit aller Kraft in die Interpretation der Evangelienharmonie gestürzt, um darin die Echtheit des Tuches vielleicht beweisen zu können. Ein Priester mit Leib und Leben hat vorgearbeitet, auf der orthodoxen Seite diplomatisch gewirkt, denn der Heilige Vater, Papst Johannes Paul (in seinem letzten Amtsjahr) will Einheit stiften, das Schisma überwinden.Da wird der Forscher tot aufgefunden. Von Simon, dem Diplomaten-Priester. Der wiederum seinen Bruder Alex zu Hilfe ruft, der den ostkatholischen Weg eingeschlagen hat (ostkatholische Priester dürfen heiraten, solange sie noch nicht ordiniert sind).Was ist geschehen? Kann es sein, dass der bis ins Mark sein Amt lebende Priester Simon den Forscher, seinen Freund, erschossen hat, damit die Ausstellung und, noch viel mehr, der höhere Zweck derselben nicht gefährdet wird?Oder gab es den „ungekannten Dritten“, einen Boten jener Mächte, die um jeden Preis jede Veränderung des Status quo der Kirchen verhindern wollen? Gegen jede Regel wird ein kanonisches Gericht zusammengerufen, das in aller Stille den Fall klären soll, während Simon sich in eisernes Schweigen hüllt und an einem unbekannten Ort unter Hausarrest steht.Simon, der für seinen Bruder Alex Vater und Mutter war, der Kern seines Lebens, der, der seine Wege geebnet hat. Alex ermittelt. Und lässt sich weder einschüchtern noch abhalten. Und bald wird klar, die Lösung des Falls und des Rätsels wird in den Texten des alten, „fünften Evangeliums“ zu finden sein.Ereignisse, Nachforschungen, die Caldwell Gelegenheit geben, den Leser mit hinein zu nehmen in das Innerste der katholischen Kirche. In die Ränkeschmiede mancher Kardinäle, in die Bedeutung all der Kleidung samt derer Farben, in das einfache Leben der „einfachen“ Bewohner des Vatikan wie in die oberste Etage, in das „Penthouse des Papstes“. Macht, Tradition, aber auch echter, gelebter Glaube, aus jeder Seite des Buches dringt all dieses hervor.Und führt zum eigentlichen Kern dessen, von dem Caldwell spannend, temporeich und sehr, sehr empathisch erzählt. Denn es geht in erster Linie gar nicht so sehr um den Tod des Forschers. Es geht um die Liebe.„Gottes höchstes Gebot ist die Liebe“.Und wie allumfassend und sprachlich elegant Caldwell die Liebe in ihren Facetten zum Sprechen und Schwingen bringt, das ist überaus lesenswert nimmt den Leser mit hinein in diesen Bereich, der weit mehr ist als ein nur romantisches Gefühl.Die Geschwisterliebe. Die Liebe zum eigenen Kind als Vater (Alex ist alleinerziehender Vater). Was hier an kleinen Szenen wie nebenbei erzählt wird, wie tief Caldwell in das Herz seiner Protagonisten blicken lässt, wie feinfühlig er die entsprechenden Emotionen, die das Herz füllen, bildkräftig beschreibt und für den Leser auf den Punkt bringt, das ist ganz hervorragend zu lesen. Die Liebe zwischen Mann und Frau, die Liebe zu Gott, zum Glauben werden innerhalb der Lektüre ebenso offengelegt und emotional nachvollziehbar, wie zudem, das Buch durchaus auch als einen der roten Fäden eine theologische Erläuterung zum Johannesevangelium enthält und wie und warum in diesem die universale Liebe eben genauso stattfinden muss, wie sie in Christus stattgefunden hat.Mit viel Hintergrundwissen versehen, dennoch nie trocken und belehrend, sondern immer im Fluss des Geschehens, nutzt Caldwell seinen intelligent aufgebauten Fall, um dichtes und emotional wunderbar berührendes Wissen zu vermitteln.Ein hervorragendes Buch, das nebenbei tatsächlich „Lust auf Kirche“ macht. Nicht in jeder Hinsicht, aber in so mancher.

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