Ian Christie

 3.8 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Höllen-Lärm und Audiences.

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Höllen-Lärm

Höllen-Lärm

 (6)
Erschienen am 26.07.2004
Audiences

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 (0)
Erschienen am 15.11.2012

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Rezension zu "Höllen-Lärm" von Ian Christie

Rezension zu "Höllen-Lärm" von Ian Christie
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Nicht weniger als die komplette Geschichte des Heavy Metal verspricht der Klappentext mit einem leicht ironischen Unterton. Und in der Tat scheint der Autor von den frühen Anfängen des ersten BLACK SABBATH-Albums (1970) und dessen Entstehung bis zu METALLICAs ST.ANGER (2003) alle einflussreichen Strömungen zu schildern, bleibt dabei selbst weitestgehend neutral und lässt viele beteiligte Musiker mit ihrer subjektiven Meinung zu Wort kommen. Garniert mit vielen Fotos und zahlreichen amüsanten Anekdoten scheint dieses Werk theoretisch ein toller Schmöker für alle Freunde der gitarrenorientierten Musik zu sein.

Leider legt CHRISTE den Schwerpunk doch allzu sehr auf sein Heimatland, und das sind die USA. Er hangelt sich chronologisch durch die Entwicklungen in der US-Szene und reißt Europa oder Südamerika nur am Rande an, was gerade in Anbetracht solcher „Wiegen“ wie Brasilien oder England, später aber auch Skandinavien, sehr schade ist. Eine Ausnahme ist das Phänomen des norwegischen Black Metal und dessen Subkulturen, gerade NSBM wird detailliert beleuchtet, was sehr aufschlussreich war. Natürlich werden auch die großen Bands wie IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST behandelt, erhalten aber gerade im Vergleich zu US-Dinos wie METALLICA (die "Hauptdarsteller" in diesem Buch), ANTHRAX oder MEGADETH eher wenige Zeilen.
Außerdem fängt CHRISTE im Schlusskapitel, welches die dato aktuellen Themen ST. ANGER und SLIPKNOT behandelt auf einmal an, persönlich Stellung zu nehmen, und das nicht zu knapp. In aller Ausführlichkeit und stark emotional gefärbt legt der Autor seine polarisierende Meinung vor, und das finde ich für ein Werk mit diesem Anspruch nicht in Ordnung. Er ist ein großer METALLICA-Fan, was zu diesem Zeitpunkt nicht mehr überrascht, und deren 2003er Langeisen war eine große Enttäuschung für ihn, und darüber lässt er sich seitenlang aus, obwohl ihn keiner danach gefragt hat. Das nervt.
Der eher trockene Schreibstil, der sich durch das ganze Buch zieht zementiert die mittelmäßige Bewertung.

HÖLLEN-LÄRM ist über weite Strecken interessant zu lesen, sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene aller Altersgruppen. Man muss aber den Schwerpunkt auf die USA und den faden Beigeschmack des Schlusskapitels in Kauf nehmen.

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Rezension zu "Höllen-Lärm" von Ian Christie

Rezension zu "Höllen-Lärm" von Ian Christie
Ninifeevor 11 Jahren

Etwas zu viel Metallica (komplette Biographie), aber sonst absolute Pflichtlektüre.
Hier steht die ungekürzte Geschichte (und hoffentlich Wahrheit) über den Heavy Metal, angereichert mit vielen Fotos und beeindruckenden Interviews.

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