Ian Cushing

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von In Ewigkeit, Fünf Minuten - Ein Tagebuch - und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ian Cushing

Ian CushingIn Ewigkeit
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In Ewigkeit
In Ewigkeit
 (4)
Erschienen am 11.03.2018
Ian CushingFünf Minuten - Ein Tagebuch -
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Fünf Minuten - Ein Tagebuch -
Fünf Minuten - Ein Tagebuch -
 (1)
Erschienen am 03.08.2017
Ian CushingFünf Minuten
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Fünf Minuten
Fünf Minuten
 (0)
Erschienen am 05.06.2017

Neue Rezensionen zu Ian Cushing

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Lillisbuntewelts avatar

Rezension zu "In Ewigkeit" von Ian Cushing

Ein sehr mächtiger Schreibstil!
Lillisbunteweltvor 6 Monaten

In Ewigkeit habe ich als Rezensionsexemplar vom Autor selbst erhalten. Es hat mich sehr gefreut, das Buch lesen und rezensieren zu dürfen und möchte letzteres heute endlich tun :)
Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich versucht grob herauszufinden um was es eigentlich geht, was für eine Geschichte mich hier erwarten würde. Das war gar nicht so einfach. Ich hatte trotz Klappentext und einer Beschreibung des Autors keine genaue Vorstellung davon, welche Thematik in diesem Buch behandelt werden würde. Ich wusste nur: Ian Cushing hatte letztes Jahr schon einmal ein Buch rausgebracht, was im Zuge der Veröffentlichung von In Ewigkeit aber vom Markt genommen wurde. Dennoch hat mich alles, was ich darüber erfahren habe neugierig gemacht.
In Ewigkeit handelt von einem Mann, dem verschiedene Schicksalsschläge widerfahren sind und in diesem Buch geht es letztendlich darum, wie man damit umgeht, wie er darauf reagiert, was seine Gedanken, Gefühle und Erfahrungen sind. Für mich war der erste Teil des Buches noch sehr interessant. Dieser Teil ist in Romanform geschrieben, man begleitet den Protagonisten, es gibt verschiedene Ereignisse und einige ungeklärte Fragen, die im Laufe des Buches dann aufgeklärt werden. Der Schreibstil von Ian Cushing ist sehr mächtig. Man merkt, dass er sehr genau weiß, wie er mit den Worten spielen und diese punktgenau einsetzen kann. Deshalb war ich am Anfang auch tatsächlich sehr begeistert und das Buch hat mir gut gefallen. Zum Ende des ersten Teils gibt es dann eine Auflösung, die mir leider gar nicht gefallen hat. Damit konnte ich leider nicht wirklich etwas anfangen. Abgesehen davon, ging mir das Ende des ersten Teils dann aber dennoch etwas zu abrupt. Ob mir die Erklärung inhaltlich gefallen hat oder nicht, sei mal dahingestellt, dennoch hätte ich mir gewünscht hier noch etwas mehr zu erfahren und zu wissen, was mit unserem Protagonisten passiert und wie es danach weitergeht. Stattdessen gibt es hier ein recht plötzliches Ende, während wir im 2. Teil das Tagebuch des Protagonisten lesen dürfen. Zunächst war ich im 2. Teil sehr skeptische gegenüber dieses Tagebuchs. Zunächst ist nicht viel passiert und durch die distanzierte Erzählform konnte ich leider kaum mit unserem Protagonisten mitfühlen. Das Tagebuch ist relativ realitätsnah geschrieben, denn es gibt einige große Abstände zwischen den Eintragungen, wie es wohl in vielen Tagebüchern der Fall sein wird. Dennoch haben diese großen Zeitsprünge mich auch etwas darin gestört hier wirklich mitfühlen zu können. Eine langsame Entwicklung von Trauer oder anderen Emotionen war nicht nachvollziehbar, weil oft ein Monat oder mehr Zeit dazwischen lag und der Protagonist dann ja schon wieder in einer ganz anderen Stimmung war. Gegen Ende dieses Tagebuch-Teils sind dann nochmal so einige Dinge passiert, die mich teilweise wirklich zum Schmunzeln gebracht haben. Ich weiß nicht ob der Autor es so gewollt hatte, aber für mich war hier dann schwarzer Humor angesagt. Ich empfand es als urkomisch, was der Protagonist hier auf die Beine gestellt hat und welche Kleinigkeiten ihn dabei beschäftigt haben. Ich war also gegen Ende des Buches nochmal positiv überrascht, wie sich dieser 2. Teil dann entwickelt hat. Betrachte ich das Gesamtwerk rückwirkend, fehlt mir einfach an einigen Stellen etwas mehr. Wie bereits erwähnt, der Schreibstil ist wirklich großartig, aber dennoch war es für mich nicht ganz rund. Der 2. Teil hatte nur sehr wenig mit dem 1. Teil zu tun und beide Teile hätten auch unabhängig voneinander Sinn ergeben. Dennoch hätte ich mir in beiden Teilen gewünscht mehr zu erfahren. Im 1. Teil war das Ende einfach zu abrupt und im 2. Teil haben mir einfach etwas die Emotionen gefehlt. Diesen Teil hätte ich liebend gerne ebenfalls in der Romanform erlebt. 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch einfach nicht so ganz mein Thema war. Aber der Schreibstil von Ian Cushing ist wirklich großartig und ich kann das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der sich mit Themen wie Tod und Sterben beschäftigt und gerne Romane liest, die aus dem Leben gegriffen sind, aber dabei eher düsterer gehalten und vielleicht etwas spirituell angehaucht sind. 

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GlitasticBookss avatar

Rezension zu "In Ewigkeit" von Ian Cushing

Grandios!
GlitasticBooksvor 6 Monaten

Nachdem Ian mich kontaktiert und mir Informationen über In Ewigkei hat zukommen lassen, konnte ich zunächst nicht richtig einschätzen, welche Geschichte mich erwartet. Aber die Beschreibung des Buches klang mystisch, gruselig und zugleich philosophisch. Da das genau meinen Geschmack trifft, wollte ich unbedingt wissen, was hinter dem recht schlicht gehalteten Cover mit dem Unendlichkeitszeichen aus Dornenzweigen steckt. Übrigens hat der Künstler Karmazid das Cover entworfen und wenn man das Buch liest, versteht man sowohl Titel als auch Design.
Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil beschreibt der Autor das Leben des namenlosen Protagonisten nach einem einschneidenden Geschehen, nämlich dem Tod seiner Ehefrau. Er fährt mit einem VW-Bus durch das Land und besucht schließlich seinen besten Freund sowie dessen Frau. Es sollte ein freudiges Wiedersehen werden, die Männer wollten Spaß haben, aber es endet alles ganz anders… Ein weiteres Erlebnis verändert das Leben des Protagonisten von Grund auf und ist der Ausgangspunkt der Geschichte.
Der zweite Teil von In Ewigkeit gestaltet sich aus Tagebucheinträgen des Protagonisten aus vergangenen Zeiten, die als Prequel genutzt werden. Das Tagebuch wird bereits im ersten Teil thematisiert. Es verdeutlicht die Unzufriedenheit und den inneren Konflikt des Protagonisten, sodass man Geschehnisse aus beiden Teilen verknüpfen kann.
Die Kapitel im ersten Teil werden zudem mit Songzitaten von Metalbands eröffnet und sind durchweg passend ausgewählt.

“Würde ich mein Wissen doch nur mit den Menschen teilen können und sie schenkten meinen Worten Glauben, müssten Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zur einzig wahren Religion werden […]”
Seite 116

Kommen wir nun zum Schreibstil des Autors. Hier fällt es mir besonders schwer, passende Worte dafür zu finden, denn selten habe ich ein Buch gelesen, das so  erstklassig und in einem beachtlichen Stil geschrieben ist. In jeder Zeile habe ich gemerkt, dass der Autor weiß, mit Worten umzugehen. Anspielungen, sprachbildliche Audrucksformen und Zynismus prägen dieses Werk. Oft habe ich geschmunzelt, sogar gelacht, aber vielmehr über das Gelesene nachgedacht.
Ian Cushings Schreibstil ist sehr flüssig und ich bin quasi durch die Seiten geflogen. In dieser Geschichte steht nicht die Sachhandlung im Mittelpunkt, sondern vielmehr philosophische Fragen: Welchen Sinn hat das Leben? Was passiert nach dem Tod? Der Protagonist versucht diese Fragen im ersten Teil zu beantworten und als Leser beginnt man selbst zu reflektieren.
Fazit: In Ewigkeit ist ein Werk, das sich nicht in ein Genre stecken lässt. Fantasy, Horror, Mysterie, Thriller oder doch Philosophie? Es enthält all diese Aspekte, ohne wirr zu erscheinen. Fantastische Begegnungen, philosophische Fragen und gruselige Erzählungen – dafür vergebe ich 5 von 5 Herzen!

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ThrillingBookss avatar

Rezension zu "In Ewigkeit" von Ian Cushing

„In Ewigkeit“ – Gedanken über das was kommt
ThrillingBooksvor 7 Monaten

Ian Cushing ist ein neuer, deutscher Thriller-Autor der mir seinen Roman „In Ewigkeit“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Zuerst einmal habe ich den Klappentext für euch:
Klappentext
Nach einem Neuanfang in seinem Leben verliert er plötzlich alles, was für ihn noch Bedeutung hat. Inmitten dieses emotionalen Chaos hat er ein phantastisches Erlebnis, aber besitzt er tatsächlich als einziger Mensch das Wissen um das letzte große Geheimnis oder ist es nur ein Traum?
„Falls Sie mir Glauben schenken, vermag ich nicht weniger zu erreichen, als dass Ihre Seelen in Ewigkeit gerettet werden.“

Inhalt
Das Buch besteht aus zwei Teilen. Ian Cushing hat zuvor mit „Fünf Minuten“ ein Tagebuch veröffentlicht, das als zweiter Teil in diesem Buch enthalten ist und quasi als Prequel mit veröffentlicht ist.

Im ersten Teil wird führt die Geschichte einen einsamen Wolf zurück zu seinem besten Freund und dessen Frau. Die beiden wollen auf ein Konzert fahren und sich einfach einen schönen Abend machen zusammen. Es kommt ein Arbeitskollege von Mike mit, der ebenfalls auf diese Musikrichtung steht und so kann es losgehen. Die drei fahren also los in Richtung des Konzertes und es ereignet sich ein Unfall…

Im zweiten Teil wird der Erstling, das Tagebuch des Protagonisten, als Prequel für die gesamte Geschichte dargestellt. Hier wurde aufgeschrieben was der Protagonist denkt, fühlt, wie er sich entwickelt hat und was ihn angetrieben hat sein Leben so zu leben wie er es für richtig hält.

Cover
Das Cover ist das Unendlichkeits-Zeichen, die liegende Acht. Die Illustration wurde von Karmazid gestaltet, einem Künstler, der sonst Metal-Cover entwirft. Mir gefällt diese sehr, sie macht sich gut auf dem Cover und fällt auf. Der Buchtitel „In Ewigkeit“ spiegelt sich darin doch sehr wider.

Bewertung
Ian Cushing gibt hier einen sehr tiefen Einblick in die Seele des Protagonisten aus dessen Sicht das gesamte Buch geschrieben ist. Das Seelenleben von ihm lässt mich kaum erahnen wie es ihm gehen mag, und was er alles durchlebt hat um dort zu stehen, wo er steht. Es dreht sich viel im philosophische Fragen in der Richtung „Was erwartet uns nach dem Tod?“, „Stehen wir am Ende des Lebens vor Gericht?“ oder „Gibt es einen Gott?“. Jedes Kapitel im ersten Teil wird durch Zitate von mehr oder minder bekannten Bands aus dem Metal-Bereich eröffnet die thematisch immer sehr gut passen (damit hatte er mich schon gewonnen).

Im zweiten Teil des Buches kommen noch andere Themen zur Sprache die man ebenso aus sehr verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann und sollte. Das Tagebuch zeigt deutlich die innere Zerrissenheit des Charakters und wie er damit umgeht.

Der Schreibstil ist teilweise durch sehr lange und verschachtelte Sätze recht schwer zu lesen und ich musste manches zweimal lesen um es komplett zu verstehen, was aber zu der Thematik des Buches absolut passt und nur Kritik auf hohem Niveau ist. Man muß sich auf dieses Buch ebenso wie die Thematik einlassen, und findet eventuell selbst seine Ansichten zu Gott und Religion wieder.

Hätte ich das Tagebuch alleine gelesen, wäre ich wohl nicht angetan gewesen von dem Buch, aber insgesamt gesehen passt es gut zusammen mit den beiden Teilen. Der erste Teil des Buches deutet bereits an das im Tagebuch wichtige Dinge stehen, die für die Geschehnisse verantwortlich sind, und so liest man es natürlich auch durch um alles zu verstehen.

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