Ein harmloser Spaziergang im Wald wird plötzlich zum Start eines großen Abenteuers: Ein kleiner Fehltritt – und schon purzeln der Junge und der Bär mitten in etwas völlig Unerwartetes hinein. Was erst wie Pech aussieht, entpuppt sich Schritt für Schritt als spannende Reise voller Überraschungen. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es schien
Ich mag die Storyidee total, weil sie zeigt, dass aus kleinen Missgeschicken etwas Schönes entstehen kann. Für mich ist das eine dieser Geschichten, die Mut machen, ohne belehrend zu sein.
Genau so sollten Kinderbücher sein: fantasievoll, warm und mit Herz.
Die Schreibweise dieses Textes hat etwas fast Märchenhaftes, etwas Sanftes und zugleich Kraftvolles. Ich finde der Text ist für Vierjährige gut verständlich und lebendig, aber inhaltlich schon etwas philosophisch. Kinder sehen vor allem die Geschichte und das Abenteuer. Die eigentliche Botschaft, dass aus etwas Schlechtem auch etwas Gutes entstehen kann, erkennen sie nicht automatisch.
Deshalb ist es schön, wenn Eltern das ein wenig erklären und gemeinsam darüber sprechen.
Die Illustrationen wirken wie kleine Traumwelten aus Licht und Farbe, warm, weich und mit viel Liebe zum Detail. Die Maltechnik erinnert an eine Mischung aus Aquarell und Kreide. Für mich fühlen sich die Bilder an wie eine kleine Fantasiewelt, in die man gern eintaucht.








