Ian Edgington

 3,5 Sterne bei 6 Bewertungen

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Cover des Buches The Evil Within (ISBN: 9783957982261)

The Evil Within

(4)
Erschienen am 20.04.2015

Neue Rezensionen zu Ian Edgington

Cover des Buches The Evil Within (ISBN: 9783957982261)
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Rezension zu "The Evil Within" von Ian Edgington

Flaventus
Gute Horror-Graphic-Novel

Diese Graphic Novel erzählt die Vorgeschichte zum Videospiel “The Evil Within” (das Spiel ist 2014 für alle bekannte Plattformen erschienen) und präsentiert sich ein wenig wie eine Mischung aus Silent Hill, Cube und Cabin in the Woods. Die Handlung ist wie beim Spiel als klassische Survival-Horror-Geschichte ausgelegt.

Es gibt zwar sowas wie einen roten Faden und ein Quentchen Handlung, aber bei Horror-Romanen ist es nicht unüblich, das es mehr ein “Handlungchen” gibt und der Fokus auf Horror- und Splatter-Elementen liegt. Und davon gibt es dann auch reichlich, weshalb das Buch eindeutig nicht in Kinderhände gehört. Als Altersempfehlung würde ich wie beim Videospiel eher die 18 sehen.

In einer Graphic Novel kann es nicht so ohne weiteres Schockmomente geben, auch wenn die Künstlergruppe es hier und da versucht haben. Aber der Schreckmoment bleibt dem Medium geschuldet aus. Dafür gibt es zahlreiche Grusel-Szenen, die wirklich gut gelungen sind. Hut ab vor den Zeichnern, die die Stimmung und Atmosphäre wirklich gut eingefangen haben. Die Darstellung der Splatter-Szenen ist natürlich deutlich einfacher, aber auch hier sind die Zeichnungen wirklich sehr gut gelungen.

Fazit

Ich mag keine Survival-Horror-Spiele und kenne “The Evil Within” nicht. Das muss ich auch nicht, um diese Graphic Novel zu verstehen. Die Handlung ist wie im Genre üblich etwas flach, dafür passen Atmosphäre und Stimmung und machen diese Horror-Buch zu einem der besseren. Wer gern Graphic Novels liest, deren Seiten übermäßig rot sind, liegt hier genau richtig.

       

Eine schwache Ferengi-Episode

Die Story beginnt mit einer Rettungsmission und wird, dank der Ferengi, zunehmend haltloser. So simpel wie die Handlung beginnt, so simpel endet sie auch wieder. Spannung kommt nur höchst selten auf.
„Gewährleistungsausschluss“ konnte mich nicht überzeugen. Ich fand einfach keinen Halt in der Story, wohl aber auch deshalb weil ich mit den Ferengi nicht wirklich viel anzufangen weiss.
Die Ferengi, das Händlervolk mit ihren Intrigen um Finanziellen Erfolg. Das ist mir zu real und sieht/liest man in unserer Zeit nur zu Oft.
Ich stimme da Sonja Gomez zu die sagt „Ich mag die nicht“. Dazu noch die völlig überrissenen Namen ihrer Schiffe, einfach lächerlich.
Mir ist aufgefallen, das viele Details der Umgebung nur vage beschrieben wurden, obwohl man sich bei der Geschichte richtig hätte austoben können. Dafür wären 100Seiten aber viel zu wenig gewesen.

Das einzig Positive und amüsante an der Geschichte, war der kurz angesprochene Zwiespalt der Ferengi zum S.I.K.Team. Den Ferengi fällt es schwer einem Menschen das Vertrauen zu schenken der bei ihnen als „nett“ angesehen wird. Wer ist denn schon gerne „nett“? Da hat man sowieso schon verloren, nicht nur bei den Ferengi ;)


Alles in allem reiht sich dieses eBook zu den wenigen schwachen CoE-Romanen ein.

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