"Leben und sterben lassen" ist der zweite James Bond Roman von Ian Fleming aus dem Jahr 1954. In Deutschland erstmalig erschienen 1961 und in ungekürzter und originalgetreuer Übersetzung dann 2012 beim Cross Cult Verlag. 007 wird auf Mr. Big angesetzt, einen Mitglied der russischen Organisation SMERSH. An diese hat Bond schmerzliche Erinnerungen aus seinem ersten Fall im Casino Royale. Diesmal führt ihn sein Weg nach Harlem. In den Vereinigten Staaten tauchen vermehrt Goldmünzen auf, die aus einem alten Piratenschatz von Captain Morgan stammen. Mr. Big scheint in Harlem uneingeschränkte Macht zu besitzen, denn er hat die Voodoomacht von Baron Samedi, dem Herrn der Toten. Felix Leiter vom CIA und Bond vom MI6 sollen Mr. Big das Handwerk legen, doch dies ist ein gefährliches Unterfangen. Dieser Roman unterscheidet sich teilweise deutlich von der späteren Verfilmung. Er diente in diversen Szenen mehreren Bond-Verfilmungen. Ebenso ist die Sprache von Ian Fleming dem Zeitgeist der 50er Jahre entsprechend. Allein, das Kapitel zum Beispiel "Niggerhimmel" tituliert sind, wäre in heutigen Romanen undenkbar. Aber vor knapp einem dreiviertel Jahrhundert war die Sprache in Romanen noch eine völlig andere. Ich finde es gut, dass der Cross Cult Verlag dem deutschen Leser die originalgetreue Übersetzung zukommen gelassen hat, denn die Bondromane sind auch Zeitzeugen und ich zähle sie zu den absoluten Klassikern der Spionageromane. Auch dieser Fall ist durchwegs spannend geschrieben und findet seinen Höhepunkt an Jamaikas Riffen inmitten von Haien und Barrakudas. Ein toller Spionageroman, nicht nur für James Bond-Liebhaber wie mich.
Ian Fleming
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James Bond
James Bond - Leben und sterben lassen
James Bond - Moonraker
James Bond - Liebesgrüße aus Moskau
James Bond - dr. no
James Bond - Diamantenfieber
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Neue Rezensionen zu Ian Fleming
James Bond darbt vor sich hin, nach dem seine frisch Vermählte wenige Stunden nach der Hochzeit von Blofelds Schergen ermordet wurde. Nun soll er die japanischen Verbündeten dazu bringen, die Erkenntnisse aus deren Dechiffrierung sowjetischer Nachrichten mir den Engländern zu teilen. Als Gegenleistung soll Bond nach #umstyligen Japaner den Betreiber des "Selbstmördergartens" eliminieren, in dessen Biotop Piranhas alles abnagen und auch sonst alles Tödliche kreucht und fleucht. Sehr skurrile Geschichte um den Schweizer Botaniker DR. Montrell. Und wegen der "Läden für Liebeswonnen" und der "Kopfkissenbücher" ist der nächste Japanflug schon gebucht!
"Casino Royale" ist der erste Band der James-Bond-Reihe von Ian Fleming. Der sowjetische Agent Le Chiffre steht unter großem Druck. Er hat einen sehr großen Geldbetrag, den der von der Vorläuferorganisation des KGB, SMERSCH genannt, zur Unterwanderung französischer Gewerkschaften erhalten hat, leichtsinnig durch eine Fehlinvestition verloren. Seine letzte Chance sieht er darin, dass Geld am Spieltisch zurückzugewinnen. Der junge James Bond, der erst kürzlich seinen Status als Doppelnull-Agent erhalten hat, wird auf ihn angesetzt. Seine Aufgabe ist es Le Chiffre am Spieltisch zu besiegen und diesen zu ruinieren. So würde dieser von seiner Organisation fallengelassen werden und als Gefahr gebannt sein. Der Autor Ian Fleming erdachte die Figur James Bond und diese wurde sowohl als Romanfigur wie auch in den Verfilmungen weltberühmt. Die Verfilmungen erschienen dabei in anderer Reihenfolge als in der chronologischen Reihenfolge der Bücher und weichen auch teils sehr stark von den Romanvorlagen ab. "Casino Royale" erschien als erster Band bereits 1953 im Original, in Deutschland erstmalig 1960. Zum 50-jährigen Filmjubiläum sind die Bond-Romane jetzt erstmalig chronologisch mit den originalen Kapitelabschnitten und -überschriften in einer ungekürzten Neuübersetzung im Cross Cult Verlag veröffentlicht. Daher für jeden Fan des britischen Agenten eine Freude und als Besonderheit gibt es alle vierzehn erschienenen Originalromane in einem Sammelschuber. Diese Neuübersetzung von "Casino Royale" zu lesen bereitete mir große Freude. Man erlebt den jungen James noch teils unerfahren und mit Selbstzweifel, sowie verletzlich und doch wieder sich und anderen gegenüber hart. Auch sein amerikanisches Pendant Felix Leiter erscheint in diesem Roman zum ersten Mal auf der Bildfläche. Die Story im Roman ist nicht so actiongeladen, wie dies in der Verfilmung dargestellt ist. Dennoch gefällt mir die Romanvorlage sehr gut und ich freue mich nach langer Zeit wieder in die Romanwelt von Ian Fleming einzutauchen und seinen britischen Agenten dabei zu begleiten.
Gespräche aus der Community
007 – Der Agent mit der Lizenz zum Töten
1953 erschien der erste Roman, 1954 der erste Film und nach 60 Jahren Filmgeschichte zählt er zu Recht zu den berühmtesten und beliebtesten Spionen der Film- und Literaturgeschichte. Die Rede ist von James Bond. Mit insgesamt 12 Romanen und einigen Kurzgeschichten schuf der britische Autor Ian Fleming eine Ikone die ihresgleichen sucht und deren Beliebtheit bis heute ungebrochen ist, ja sogar stetig ansteigt.Der Agent 007 ist nicht nur ein einfallsreicher Spion, sondern ein Charmeur, dem Frauenherzen zufliegen und dessen Ego kaum jemand ankratzen kann. Sein Schöpfer starb heute vor 50 Jahren und bleibt unvergessen – um dies zu feiern hat das Cross Cult Team ein ganz besonderes Gewinnspiel für euch vorbereitet.
Darum geht’s im neusten Band 14 - Octopussy
Für James Bond, Geheimagent 007, kann Spionage eine dreckige Angelegenheit sein. Ob er einen unberechenbaren Major aufspürt, der ein tödliches Geheimnis mit in die Karibik genommen hat, einen russischen Agenten identifiziert, der aus undurchsichtigen Gründen für ein Fabergé-Ei in einem Sotheby’s Auktionshaus bietet, oder unbarmherzig einen Auftragskiller in einer Heckenschützen-Gasse zwischen Ost- und Westberlin niederschießt – Bond schließt den Fall ab – mit verbissener Zielstrebigkeit …
Mit etwas Glück die komplette Reihe gewinnen!
Unter allen Teilnehmern verlosen wir 1x alle bisher erschienenen neuen Jubiläumsbände, d.h. ihr könnt einmal Band 1 bis 14 gewinnen. Zusätzlich verlosen wir noch 3x Band 14 „Octopussy“ mit vier Kurzgeschichten des britischen Spions aus der Feder Ian Flemings.
Mitmachen geht ganz einfach:
Kommentiert unseren Beitrag bis einschließlich 20. August 2014 und beantwortet uns folgenden Fragen:
Was ist das Besondere an James Bond? Aus welchen Gründen ist er eurer Meinung nach ein Geheimagent, den jeder kennt, der Wiedererkennungswert besitzt? Und welcher James-Bond-Darsteller verkörperte für euch bisher diese fiktive Figur am besten?
Wir freuen uns auf eure Antworten!
Euer Cross Cult Team
Zusätzliche Informationen
Ian Fleming wurde am 28. Mai 1908 in London (Großbritannien) geboren.
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