Ian Fleming James Bond - Casino Royale

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Inhaltsangabe zu „James Bond - Casino Royale“ von Ian Fleming

"Der britische Geheimagent wird nach Frankreich geschickt, um einen feindlichen Agenten beim Kartenspiel zu ruinieren … Geheimdienstchef M schickt Bond auf eine Mission, um einen russischen Agenten namens „Le Chiffre“ auszuschalten. Er soll ihn am Baccarat-Tisch ruinieren und so seine sowjetischen Auftraggeber zwingen, ihn in den „Ruhestand“ zu schicken. Zunächst scheint es so, als ob das Glück Bond hold ist – Le Chiffre hat eine Pechsträhne. Doch manche Leute weigern sich einfach, nach den Regeln zu spielen, und die Anziehungskraft, die eine schöne Agentin auf Bond ausübt, führt ihn zuerst ins Unglück und dann zu einem unerwarteten Retter … Jeder kennt sie: die teils stark von den Vorlagen abweichenden Verfilmungen der James-Bond-Romane. Pünktlich zum 50-jährigen Jubliäum der Filmreihe gilt es die Ian-Fleming-Originale erstmals im ""Director's Cut"" zu entdecken! Eine der größten Filmikonen überhaupt wird 50 Jahre alt! Passend dazu kommt Ende 2012 der 23. Teil der Saga mit dem Titel „Skyfall“ in die Kinos! Cross Cult schließt sich den Jubilaren des Mythos mit einer Wiederentdeckung der meisterhaft erzählten Agenten- und Spionageromane aus der Feder Ian Flemings an und beginnt die schrittweise Veröffentlichung aller James-Bond-Originalromane. Endlich wird es möglich sein, Titel wie „Goldfinger“, „Thunderball“ oder „You Only Live Twice“ komplett in ungekürzten Übersetzungen und mit den ursprünglichen Kapitelabschnitten und -überschriften zu lesen. Es verspricht eine einzigartige James-Bond-Bibliothek zu werden, die dazu einlädt, dem Kult um den britischen Gentleman-Geheimdienstler mit der „Lizenz zum Töten“ auf den Grund zu gehen."

Hat mich positiv überrascht! Und ich bin gespannt auf James' weitere Fälle!

— MrsFoxx
MrsFoxx

Sehr einfach geschrieben (vllt. der Übersetzung geschuldet), sehr kurz, an manchen Stellen zu viele Details, wenig Inhalt

— Hille
Hille

Man darf nicht die reißerischen Actionszenen aus dem Film erwarten. Braucht das Buch auch gar nicht...ist auch so absolut spannend!

— Miamou
Miamou

Toller 50er Jahre Spionage-Thriller. Ein Klassiker, den man lesen sollte! Macht Lust auf mehr.

— Kaiaiai
Kaiaiai

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SaSu13

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  • 007 - Wie alles begann...

    James Bond - Casino Royale
    Buechergarten

    Buechergarten

    10. May 2017 um 11:09

    INHALT: Der britische Geheimagent wird nach Frankreich geschickt, um einen feindlichen Agenten beim Kartenspiel zu ruinieren … Geheimdienstchef M schickt Bond auf eine Mission, um einen russischen Agenten namens „Le Chiffre“ auszuschalten. Er soll ihn am Baccarat-Tisch ruinieren und so seine sowjetischen Auftraggeber zwingen, ihn in den „Ruhestand“ zu schicken. Zunächst scheint es so, als ob das Glück Bond hold ist – Le Chiffre hat eine Pechsträhne. Doch manche Leute weigern sich einfach, nach den Regeln zu spielen, und die Anziehungskraft, die eine schöne Agentin auf Bond ausübt, führt ihn zuerst ins Unglück und dann zu einem unerwarteten Retter …   EIGENE MEINUNG: Ich muss vorab sagen, dass ich ein großer James Bond-Fan in Bezug auf die Filme bin. Ich habe sie mehrfach gesehen und bin (je nach Titel) meist total von ihrem Charme entzückt. Gerade die alten Filme sind für mich absolute Klassiker. Die neuen haben dafür wieder andere Qualitäten. Deshalb war ich vollkommen von den Socken, durch ein Gewinnspiel auf Lovelybooks zu der einzigartigen James-Bond-Bibliothek zu kommen. Sie beinhaltet die 14. James-Bond-Originalromane, in wie ich finde absolut tollem Design! Es sind ungekürzte Übersetzungen mit den ursprünglichen Kapitelabschnitten und -überschriften!   Reihenfolge: 01. Casino Royale 02. Leben und sterben lassen 03. Moonraker 04. Diamantenfieber 05. Liebesgrüße aus Moskau 06. Dr. No 07. Goldfinger 08. In tödlicher Mission 09. Feuerball 10. Der Spion der mich liebte 11. Im Geheimdienst ihrer Majestät 12. Man lebt nur zweimal 13. Der Mann mit dem goldenen Colt 14. Octopussy   Die Reihe sieht im/auf dem Bücherregal einfach unheimlich schön aus. Jedes Buch zeigt das Abbild einer wunderschönen Frau. Diese sind alle in verschiedenen Farben auf beigem Grund zu sehen. Auf ihren Körpern tragen sie den jeweiligen Titel des Buches in passender Schrift. Casino Royal zeigt eine dunkelhaarige Dame im Abendkleid in Lila – den Blick dem Leser zugewandt. Auf den Buchrücken finden sich kleinere Abbildungen der Gesichter dieser Damen wieder und sehen nebeneinander einfach toll aus!   Schon vor Beginn des Buches hatte ich des Öfteren gelesen, dass die Buchvorlagen stark von den Verfilmungen abweichen und kann dies nur bestätigen. Dem Buch hat das für mich jedoch keineswegs seinen Reiz genommen. Ich bin sogar sehr erstaunt über den Schreibstil – den ich teilweise gar nicht so einfach fand und auch die Handlung hätte ich mir so nicht vorgestellt. Besonders überrascht war ich jedoch über die Figur des „James Bond“ selbst. In den Filmen ist er immer total von sich überzeugt, wirkt selbstsicher und, wenn auch etwas unnahbar, ja doch sympathisch. In diesem ersten Buch habe ich ihn von einer ganz anderen Seiten gesehen: Nachdenklich, teils auch sehr gefühlsbetont, unsicher oder vielleicht einfach „menschlicher“ als der Filmcharakter. Allerdings ist das Ende dieses 1. Romanes vielleicht auch dazu gemacht um ihn härter, unbeugsamer und etwas kälter werden zu lassen. Seine Gedanken in Bezug auf Frauen oder erst Recht was er darüber denkt mit ihnen zusammen arbeiten zu müssen passen dann durchaus wieder ins Bild! ;) Ich liebe zwar die alten Verfilmungen, muss aber sagen, dass Daniel Craig dem James Bond aus der Buchvorlage wohl noch am nächsten kommt. Ihm aber fehlt dann wieder die zweifelnde Seite. Die anderen Agenten wirken dagegen fast satirisch, überspitzt. Ein richtiger Sympathieträger war der „Buch-James Bond“ für mich nicht.   Das Bond-Girl dieses Romanes hat es mir jetzt leider auch nicht so angetan. Ich wusste ja schon, was hinter ihrer „seltsamen“ Art gegen Ende des Romanes steckt, aber das waren doch etwas viele Gefühlsumschwünge und Tränenausbrüche zum Schluss. Auch die Art und Weise wie die beiden miteinander umgegangen sind war mir etwas fremd. Ich hätte auch nicht „so viel“ Liebesgeschichte erwartet. Der Bösewicht war für mich im 2. Drittel des Buches besiegt und dann kam eher ein gefühlsbetonter Teil.   Die Geschichte an sich war jedoch trotzdem spannend (auch wenn man keine Actionszenen wie im Film erwarten darf!) und für mich auch sehr interessant! Ich mag Kartenspiele und wusste zuerst gar nicht was Baccarat ist. Aber es wurde alles gut erklärt und ich konnte dem Spiel folgen. Auch die Gehilfen rund um James, z. b. Mathis, fand ich super! Einige Male musste ich fremdsprachige Sätze oder mir nicht bekannte Ausdrücke allerdings googeln. Ich würde jetzt schon sagen, dass ich belesen bin, aber für mich war dies durchaus ein Roman mit gehobenem Sprachschatz.   Sehr gut hat es mir gefallen, dass zu Beginn ein Inhaltsverzeichnis mit den Kapitelnamen und einzelnen Unterkapiteln aufgelistet ist! Ich stelle mir zu Beginn des Buches immer gerne vor was sich hinter der jeweiligen Beschriftung verbergen könnte :)   Dieses Buch spielt in Frankreich und dadurch muss man sagen, dass kein enger Kontakt zu M, Q oder Moneypenny besteht wie man es aus den Filmen kennt. Das Buch versetzt einen wirklich auch in den Punkten Kommunikation in eine andere Zeit! Es wird schon klar, dass wir uns im Kalten Krieg befinden.   Zusammenfassend muss ich schon sagen, dass die Handlung des Buches (240 Seiten) sehr viel einfacher erscheint als die des Filmes. Allerdings ist man – wenn man die Filme gesehen hat – ja vielleicht sogar dem Autor gegenüber im Vorteil: Man selbst kennt James Bond schon so lange, meint mehr über ihn zu wissen, kennt seine Entwicklung etc. im Vergleich zum Autor, der ihn gerade zum ersten Mal auftreten lässt! ;)   In einer anderen Rezension zu diesem Buch habe ich gelesen, dass Ian Fleming selbst Spion im 2. Weltkrieg war und dazu Vogelliebhaber: Der Name James Bond stammt angeblich doch tatsächlich von einem Ornithologen! ;)   FAZIT: Ein Klassiker mit Charme und so einigen Abweichungen – gerade bei den Charakteren – zu den bekannten Verfilmungen! Vielleicht auch mehr eine Charakterstudie des James Bond, als der bekannte Action-Knaller!

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    • 5
  • James Bond 007 - sein erster Fall

    James Bond - Casino Royale
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    25. December 2016 um 21:00

    Der britische Geheimagent wird nach Frankreich geschickt, um einen feindlichen Agenten beim Kartenspiel zu ruinieren...Geheimdienstchef M schickt Bond auf eine Mission, um einen russischen Agenten namens "Le Chiffre" auszuschalten. Er soll ihn am Baccarat-Tisch ruinieren und so seine sowjetischen Auftraggeber zwingen, ihn in den "Ruhestand" zu schicken. Zunächst scheint es so, als ob das Glück Bond hold ist - Le Chiffre hat eine Pechsträhne. Doch manche Leute weigern sich einfach, nach den Regeln zu spielen, und die Anziehungskraft, die eine schöne Agentin auf Bond ausübt, führt ihn zuerst ins Unglück und dann zu einem unerwarteten Retter ...James Bond auf seiner ersten Mission!Lange hat dieses Buch in meinem Regal geschlummert, ungerecht lange wie ich nach dem Lesen behaupten kann. Dieser James Bond hat zwar wenig mit Daniel Craig zu tun, aber er löst den Fall nicht minder spannend. Einzig das Bond-Girl hat es mir hier nicht angetan, Eva Green hat diese Rolle im Film weit besser ausgefüllt als ihre literarische Vorlage. Ich fand das Buch trotz seines Alters sehr spannend und den Le-Chiffre-Fall sehr gut dargestellt. Die weiteren Romane über den Lieblingsagenten ihrer Majestät werde ich mir sicher auch bald holen, und dieses Mal dann nicht so lange unbeachtet stehen lassen.Fazit: Viel besser als ich erwartet hatte! Ian Flemings Roman erhält daher von mir ganz eindeutig eine Leseempfehlung. Nur das nächste Bond-Girl darf ruhig etwas sympathischer sein!Reihenfolge:01. Casino Royale02. Leben und sterben lassen03. Moonraker04. Diamantenfieber05. Liebesgrüße aus Moskau06. Dr. No07. Goldfinger08. In tödlicher Mission09. Feuerball10. Der Spion der mich liebte11. Im Geheimdienst ihrer Majestät12. Man lebt nur zweimal13. Der Mann mit dem goldenen Colt14. Octopussy

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    • 4
  • Mission: Glücksspiel

    James Bond - Casino Royale
    Miamou

    Miamou

    Der britische Geheimagent wird nach Frankreich geschickt, um einen feindlichen Agenten beim Kartenspiel zu ruinieren…Geheimdienstchef M schickt Bond auf eine Mission, um einen russischen Agenten namens „Le Chiffre“ auszuschalten. Er soll ihn am Baccarat-Tisch ruinieren und so seine sowjetischen Auftraggeber zwingen, ihn in den „Ruhestand“ zu schicken. Zunächst scheint es so, als ob das Glück Bond hold ist – Le Chiffre hat eine Pechsträhne. Doch manche Leute weigern sich einfach, nach den Regeln zu spielen, und die Anziehungskraft, die eine schöne Agentin auf Bond ausübt, führt ihn zuerst ins Unglück und dann zu einem unerwarteten Retter… *********************************************** Ich muss gestehen, dass ich nie so eine war, die die Missionen um James Bond verfolgte. Natürlich weiß man immer, wer gerade der amtierende Bond ist und zu welchem, welcher Film gehört. Man weiß auch Grundlegendes, wie, dass er für den britischen Geheimdienst arbeitet, dass sein Chef M heißt, dass es die Sekretärin Moneypenny gibt, die heimlich in ihn verliebt ist, dass es den skurrilen Q gibt, dass Bond einen mächtigen Verschleiß an hübschen Mädls hat, dass er einen maßgeschneiderten Anzug trägt, teure Autos fährt und natürlich, dass er seinen Wodka Martini geschüttelt und nicht gerührt mag. Eventuell auch noch, dass sein interessantester Gegner (die es ja auch zuhauf gibt) Blofeld ist. Dann habe ich erst vor Kurzem durch reinen Zufall im Nachtprogramm „Goldfinger“ angesehen. Und einmal begonnen, war ich dann natürlich neugierig, wie sich dieser Film entwickelt. Interessanterweise haben mich dabei nicht mal die elendslangen Werbeeinschaltungen dazwischen gestört. Und Sean Connery als Bond….nun man kann sich wirklich direkt verlieben :-) Und schlussendlich habe ich mich auch überzeugen lassen „Spectre“ im Kino anzuschauen. Dass sich die Filme in vielerlei Hinsicht nicht ganz an die Buchvorlagen halten, kenne ich selbst also nur vom Hören – Sagen und natürlich wird man dann schon sehr neugierig, wie die Kultfigur James Bond dann tatsächlich von Ian Flemming angelegt wurde. Deswegen also mein Entschluss mit seinem ersten Roman zu beginnen und die Verfilmung von „Casino Royale“ liegt auch schon bei mir zuhause und wartet nun darauf gesehen zu werden. Gleich im ersten Kapitel wird Bond für mich im letzten Satz ein wenig grundgelegt, wenn da steht, dass er ohne seinem aufgesetztem Lächeln, im Schlaf sein Gesicht so wirkt, als hätte er eine eiskalte Maske aufgesetzt. Und genau dies zieht sich dann auch durch die gesamte Handlung. Besonders spannend fand ich sein philosophieren mit Mathis, nachdem er eine höllischen Foltertortur durch Le Chiffre knapp überlebt hat. Er meint selbst, dass nicht ganz klar ist, wer die Guten und Bösen sind. Er selbst sieht sich nicht unbedingt als Guter, da er, zwar durch seine Lizenz berechtigt, aber nichts desto trotz wahllos Menschen ermorden darf. Aufgrund dieser These will er sogar seinen Dienst beim MI 6 aufgeben. Zwar kommt am Ende des Buches alles ganz anders und er muss sich diese These wieder ein wenig zu Recht rücken und revidieren. Aber trotzdem hat Flemming einen Mann erschaffen, der durchaus ein Zweifler ist und nicht nur stur irgendwelchen Anweisungen folgen will. Er wird dadurch ein sehr differenzierter Charakter und nicht der klischeehafte, aalglatte Typ wie man es vielleicht annehmen will. Auch seine Beziehung zu Frauen wird für mich in dem Buch grundgelegt. Er arbeitet mit Vesper Lynd zusammen, die zwei Gesichter hat. Natürlich hat Bond zu Beginn diese klassischen chauvinistischen Gedanken (hier darf man sie erwarten) ihr gegenüber. Er hasst es mit einer Frau zu arbeiten, die gleichzeitig so sündhaft attraktiv aussieht, dass er eigentlich nur mit ihr ins Bett will. Dann wird sie auch noch entführt und er muss sie retten. Auch hier sein Gedankenstrudel, dass er das eigentlich nicht will, weil sie als Agentin selbst für sich verantwortlich ist, andererseits kann er dann aber doch nicht anders. Er verliebt sich in sie und sie spielt eigentlich ein grausiges Spiel mit ihm, dass mit dem bekannten Satz „Ja. Ich sagte „war“. Das Miststück ist tot!“ endet. Auch der „Kalte Krieg“ ist bei Flemming Thema. Man merkt einfach, dass es um den Kampf gegen den Kommunismus geht, der die Handlung dann doch zusammenhält und der bei dem Fim "Spectre" natürlich keine Rolle mehr spielen kann. Kurzum: Spannende Einblicke in die Figur James Bond. Die reißerischen Actionszenen aus den Filmen darf man nicht erwarten. Allerdings braucht es das gar nicht. Ich fand den Roman auch so sehr spannend und faszinierend.

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    • 4
  • Das Original in einer gelungenen ungekürzten Übersetzung

    James Bond - Casino Royale
    Talitha

    Talitha

    19. September 2015 um 22:50

    Eigentlich braucht man gar nicht viel zum Inhalt schreiben, seitdem das Buch mit Daniel Craig verfilmt wurde. James Bond bekommt den Auftrag, LeChiffre im Casino auszuschalten, indem er ihn besiegt. Und zwar im Baccara, einem französischen Kartenspiel, nicht im Pokern ;-) Der Erzählstil ist zwar sehr einfach, aber angemessen. Man merkt dem Buch an, dass es in den 1950ern geschrieben wurde, wenn es um Ansichten zu Nationalitäten und Frauen geht. Was mir sehr gefallen hat, war, dass James Bond hier einen weitaus differenzierteren Charakter hat als in den Filmen. Daniel Craig trifft diesen noch am ehesten, aber alle Bonds davor sind eher Satire als wirklich ernstzunehmen. Mein Fazit: Gelungen! Ein toller Klassiker und sollte man unbedingt mal lesen. Das Buch ist der erste Band der Reihe und ich werde mir noch mehr dieser wirklich tollen Krimis zulegen. Von mir also eine ausdrückliche Empfehlung!

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  • Faszinierende Tiefe des unsympathischen Bonds

    James Bond - Casino Royale
    Kaiaiai

    Kaiaiai

    27. March 2015 um 15:29

    Ich wollte schon immer mal die Bücher zu den James Bond Filmen lesen und mit dieser wunderschön gestalteten Taschenbuchausgabe habe ich endlich die Motivation gefunden das in die Tat umzusetzen. Ich brauche wohl niemandem zu erklären, dass James Bond - Agent 007 - für den britischen Geheimdienst MI6 arbeitet und durch seinen Doppelnullstatus nur die speziellsten Spezialaufträge ausführt. In "Casino Royale", dem Ersten der James Bond Romane von Ian Fleming, soll 007 den Kommunisten beim Glücksspiel ordentlich Geld aus der Tasche ziehen. Durch diesen Hauptplot kommt dieser Spionage-Thriller fast ohne den üblichen Berg Leichen aus, was ich sehr angenehm finde. Es wird auch bei den Glücksspiel-Szenen absolut nicht langweilig. Gleichzeitig besticht natürlich der Charme eines 50er Jahre Spionage-Romans: Abhörgeräte werden durch ein laut aufgedrehtes Radio ausgetrickst und bei einer Verfolgungsjagd fährt Bond ganze 180 km/h. Am besten hat mir aber die gute Ausarbeitung des Hauptcharakters gefallen. Bond ist nicht der feine englische Gentleman, wie er gerne beschrieben wird, sondern ein ziemlich chauvinistischer und eingebildeter Typ, der Kette raucht  und ziemlich süchtig nach Glücksspiel ist. Mir war er auf jedenfall ziemlich unsympathisch. Trotzdem ist er auch nicht der typische Haudrauf-Typ, der alles umnietet, was ihm in die Quere kommt. Er macht sich sogar zwischenzeitlich Gedanken darüber, wer eigentlich die Guten und die Bösen im kalten Krieg sind. Kurzum ein durchweg glaubhafter und dadurch faszinierender Charakter, den ich häufig in diesem Genre vermisse. Leider waren die anderen Charaktere nicht mit der selben Tiefe beschrieben, sondern häufig nur langweilige Stereotype. Sonst hätte das Buch für mich auf jeden Fall 5 Sterne verdient! So sind es halt nur 4 geworden. Fazit: Klassiker, der unbedingt zu empfehlen ist, egal ob man die Filme mag oder nicht!

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  • Die erste Mission der Legende

    James Bond - Casino Royale
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    23. February 2014 um 19:35

    „Mein Name ist Bond. James Bond.“  - Wer von uns hat nicht schon einmal diesen Satz gehört und dann im Hinterkopf die berühmte Anfangsmelodie der Bondfilme gehabt?! Mir zumindest erging es schon oft so. Doch die wenigsten wissen leider, dass der Actionheld, der regelmäßig über die Kinoleinwände dieser Welt turnt, eine Erfindung der Literatur ist. Zugegeben, James Bond – Casino Royale, stammt aus dem Jahr 1953 und der Agent des MI6 wäre im realen Leben schon längst an Altersschwäche gestorben, aber dieses Buch ist unbedingt lesenswert. Meine liebe Freundin Elif ließ mich diese Rezension vor allem des Covers wegen schreiben, das somit schließlich auf dem Blog zu sehen ist. Alle 007-Bücher haben eine Frauenfigur auf dem Cover – wie sollte es auch sonst sein. Im Regal machen sie sich also schon mal gut. Da viele wahrscheinlich den Film „Casino Royale“ bereits gesehen haben, ist die Handlung nicht sonderlich überraschend. Dennoch unterscheidet sich der Film natürlich vom Buch. Es gibt keine lange Vorgeschichte, sondern beginnt sofort. Der Doppelnullagent (was eigentlich nur bedeutet, dass er kaltblütig töten kann…und auch darf!) James Bond soll einen Sowjetagenten am Spieltisch in Royale (nein, nicht Monaco) beim Baccara (nein, auch nicht Poker) schlagen und ihn somit mittellos und untragbar für seine Auftraggeber machen. Die schöne Agentin Versper Lynd soll ihm dabei helfen (sozusagen als schönes Accessoire am Spieltisch) und auch die CIA ist mit ihrem Agenten Felix Leiter mit von der Partie. Es entsteht eine spannende 50er/60er Jahre Story, die vor allem der Zeit wegen charmant ist. Das Ganze hat dann für diejenigen unter uns, die mit den Filmen nichts anfangen können sogar eine überraschende Wendung, durch die uns unser Geheimagent auch für gefühlte 100 weitere Abenteuer erhalten bleibt. Dennoch ist die Handlung natürlich sehr viel einfacher, als es im Film der Fall ist. Bond selbst ist ein relativ farbloser Charakter. „Casino Royale“ ist das erste Abenteuer des Agenten. Faszinierend fand ich vor allem, dass der Leser, dem Autoren gegenüber einen ganz entscheidenden Vorteil hat: Wir wissen viel mehr über James Bond als es Ian Fleming zum Zeitpunkt des Schreibens tat. Somit kann man aber viele Übertragungen gar nicht verhindern, was natürlich ein wenig schade ist. Bond ist ein abgebrühter Agent im Auftrag ihrer Majestät, der vor allem seinen Job und Frauen im Kopf hat. Er weiß alles über Autos, Waffen und die Kunst der Verführung. Es ist schwer zu sagen, ob man den Protagonisten wirklich mag, denn er ist wirklich arrogant – was wohl auch seinem Aussehen geschuldet sein könnte. Dennoch kann man durch das Buch viele Vorurteile wettmachen. Bond verliebt sich und möchte sogar seinen Geheimagentenposten aufgeben. So gemein ist er also doch nicht. Die Nebencharaktere haben ebenso Witz und man lern vieles über das Geheimagentenleben der 60er Jahre (wir hinterfragen das jetzt besser nicht). Ian Fleming war im zweiten Weltkrieg Spion, auch wenn er selbst nicht das Vorbild seines Helden gewesen ist. Wäre ja auch irgendwie ganz schön egoistisch…Kleine Info: Der  Name James Bond stammt von einem Ornithologen, Fleming war nämlich Vogelliebhaber (man stelle sich jetzt James Bons bitte beim Vogelbeobachten vor). Man merkt schon, dass Fleming nicht der geborene Literaturpreisträger ist. Der Schreibstil ist simpel und manchmal ist die Sprachwahl, wie soll ich sagen, verstörend?! Fleming macht kein Geheimnis daraus, dass Frauen für Bond eigentlich nur Lustobjekte sind und die Beschreibung einiger Waffen ist erschreckend präzise. Dennoch versteht er es Spannung aufzubauen - vor allem am Spieltisch. Was auch dazu führte, dass ich dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Fazit James Bond ist ein Klassiker und „Casino Royale“ wird von einigen Menschen durchaus unter dem Begriff „Weltliteratur“ geführt. Dies hat das Werk sicher nicht seinem Schreibstil zu verdanken, aber es lässt sich gut und schnell lesen. Die 240 Seiten vergehen wie im Flug und man wird in die Welt von 007 entführt, aus der man erst ein paar Tage später wieder erwacht. Außerdem konnte ich nachdem ich das Buch gelesen hatte, das erste Mal den Film sehen und VERSTEHEN (und bin mal endlich nicht eingeschlafen….).  Ich werde mir die weiteren Romane in jedem Fall anschaffen, auch wenn man sagt: sam, same, but different. Dass ich ein kleiner Bond Liebhaber bin, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen… James Bond – Casino Royale ist eine schöne Lektüre für zwischendurch, für alle, die auch mal ein bisschen Action und Spannung erleben wollen. Alles in allem, aufgerundete 4 von 5 Sternchen für unseren englischen Geheimagenten.

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  • Ein zeitloser Klassiker

    James Bond - Casino Royale
    Ralph71

    Ralph71

    03. January 2014 um 18:26

    Inhalt: James Bond soll den den russischen Agenten "Le Chiffre", der das Geld seines Auftraggebers veruntreut hat, am Baccara-Tisch ausnehmen. Der britische Geheimdienst geht davon aus, dass die Sowjets ihren Agenten für dieses Versagen selbst aus dem Verkehr ziehen. Zunächst läuft alles wie geplant, doch dann geraten James Bond und seine Partnerin Vesper in die Gewalt "Le Chiffes". Die beiden werden ausgerechnet durch einen Agenten der sowjetischen Spezialabteilung SMERSH gerettet. Doch während Bond mit dem Gedanken spielt, seine Agentlaufbahn zu beenden und Vesper zu heiraten, wendet sich das Blatt noch einmal gegen ihn. Bewertung: Obwohl der Roman aus dem Jahr 1953 stammt, entfaltet er immer noch seine volle Spannung und Faszination. Selbst die Passage, in der es nur um das Baccara-Spiel zwischen Bond und "Le Chiffre" geht, liest sich unglaublich spannend. Besser konnte Ian Flemming seine Kultfigur James Bond 007 nicht einführen...

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  • Gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe

    James Bond - Casino Royale
    quadrupes

    quadrupes

    18. May 2013 um 14:24

    James Bond erhält vom britischen Geheimdienst einen ebenso verwegenen wie interessanten Auftrag. Er soll den kurz vor dem Bankrott stehenden sowjetischen Agenten Le Chiffre finanziell endgültig ruinieren, indem er ihn im Casino bei einem von Le Chiffre höchstpersönlich organisierten Turnier besiegt. Der Plan scheint aufzugehen, Bond gewinnt beim Baccara. Doch Le Chiffre will sich mit seiner Niederlage genau so wenig zufrieden geben wie die staatliche sowjetische Geheimorganisation SMERSCH. „Casino Royale“ ist der erste Roman über den von Ian Fleming geschaffenen Doppelnullagenten James Bond, der im Dienste des britischen Geheimdienstes steht. Anlässlich des fünfzigjährigen Filmjubiläums im Jahre 2012 hat der Cross Cult Verlag das ambitionierte Projekt gestartet, die Abenteuer des britischen Geheimagenten erstmalig originalgetreu ins Deutsche zu übersetzen und in chronologischer Reihenfolge mit einem ansprechenden Layout neu herauszubringen. Dass dies mit viel Liebe geschehen ist, merkt man dem Buch von der ersten bis zur letzten Seite anhand der äußeren und der sprachlichen Gestaltung an. Inhaltlich zeichnet Ian Fleming ein wesentlich härteres, aber auch verwundbareres Bild von James Bond, als dies insbesondere in den früheren Filmen, die sich an die literarische Vorlage anlehnen, sich jedoch im konkreten Handlungsablauf deutlich von dieser entfernen, vorgenommen wurde. So empfindet der Leser James Bond gegenüber zu Beginn des Buches eine größere Distanz, als er dies von den Verfilmungen gewohnt ist, doch nimmt diese von Seite zu Seite mit steigender Spannung und durch eine intensive Charakterzeichnung Bonds stetig ab. Alle Liebhaber der Reihe dürfen sich demnach im Laufe der kommenden Monate auf deren Fortführung freuen.

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  • Rezension zu "James Bond 01 - Casino Royale" von Ian Fleming

    James Bond - Casino Royale
    Eternity

    Eternity

    18. February 2013 um 13:16

    Mein Name ist Bond - James Bond. Ja, dieser überaus berühmte Satz, der in jedem Film auftaucht und die Frauenherzen höher schlagen lässt, kommt tatsächlich auch in dem allerersten Agenten-Roman von Ian Fleming vor. Wenn man bedenkt, dass die erste Bond-Geschichte 1953 erschien, hat sie schon ein halbes Jahrhundert überdauert und gehört sicherlich zu den "neuen Klassikern". Ich mag die Filme recht gern, daher war ich von der Neuauflage der Bücher zum Jubiläum wirklich begeistert. Sie sind textnah zum Original übersetzt und dazu hübsch aufgemacht. Mir hat die Geschichte großen Spaß gemacht und das Buch ist kein Vergeich zum Film. Im Film hat man eine Menge hinzugeschrieben, was verständlich ist, denn "Casino Royale" umfasst gerade mal 240 Seiten. Was mich überrascht hat, ist die Charakterisierung des Doppelnull-Agenten. In seiner ersten Geschichte ist er nicht der abgebrühte, eiskalte und undurchschaubare Kerl, sondern zeigt Gefühle und denkt über das Heiraten nach. Doch auch ein Topagent irrt sich mal und so bin ich gespannt, wie es in Geschichte Nummer zwei mit James Bond weitergeht! PS: Ich habe mir soeben den Film noch einmal angeschaut und der ist so anders, dass man eigentlich zwei Geschichten hat und nicht die Erwartung aufbaut, dass Film und Buch identisch sein müssen.

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  • Rezension zu "James Bond" von Ian Fleming

    James Bond - Casino Royale
    MrsFine

    MrsFine

    14. January 2013 um 23:40

    James Bond soll sich durch eine gefinkelte Mission als Geheimagent beweisen. Anstatt den russischen Agent "Le Chiffre" einfach auszuschalten, soll dieser im Casino um sein Kapital gebracht werden, damit seine Eliminierung aus den eigenen Reihen vollbracht wird. Dabei muss Bond zu seinem Unmut nicht nur mit Agenten aus anderen Ländern zusammenarbeiten, sondern auch noch mit einer Frau. Persönliche Meinung Ich hatte mir eigentlich nicht sehr viel von den Bond-Romanen erwartet. Aber die Cross Cult Ausgaben mit den schönen Illustrationen von Frauen am Cover hatten es mir angetan. Und als ich nach öfteren Schwärmen von diesen, den ersten Band geschenkt bekam, musste ich ihn natürlich auch lesen. Ich war positiv überrascht! Der Roman ist nicht halb so rasant, wie der Film dazu. Jedoch um einiges geheimnisvoller. Trotz der unterschiedlichen Erzählweise im Vergleich zum Film, wird doch die gleiche Geschichte erzählt. Aber während die Bond-Filme viel auf Aktion aufbauen, werden hier viele Passagen Bonds Gedanken gewidmet. Und doch, oder gerade deshalb, bleibt es stets spannend. Einzig bei den langen Erklärungen von Spielen im Casino, und deren Regeln, driftete ich etwas vom Buch ab. Aber das ist auch eine Interessensfrage. Und über das Machogehabe des Protagonisten kann man in Anbetracht der Kultfigur, und der Zeit aus denen die Romane stammen, meiner Meinung nach hinwegsehen. Fazit Die Bond-Romane sind Klassiker, die man gelesen haben sollte. Und zumindest dieser Band eignet sich auch hervorragend für Menschen, die sich die Filme nicht unbedingt ansehen würden.

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  • Rezension zu "James Bond 01 - Casino Royale" von Ian Fleming

    James Bond - Casino Royale
    Bernd Perplies

    Bernd Perplies

    08. November 2012 um 19:28

    Er ist der bekannteste Spion der Popkultur; schöne Frauen, schnelle Autos und der Wodka-Martini (geschüttelt, nicht gerührt) sind seine Markenzeichen. Die Rede ist von Bond, James Bond, 007. Doch wie viele von uns kennen eigentlich die Originalromane von Ian Fleming? Ist unser Bild von Bond nicht eher durch die Kinofilme – im Fernsehen in Dauerschleife wiederholt – geprägt? Bei mir war das jedenfalls so. Mein erstes Bild von Bond war Roger Moore, ein Sprüche klopfender Gentlemanspion. Später gesellte sich Sean Connery dazu, der etwas rohere, maskulinere Typ. George Lazenby und Timothy Dalton habe ich irgendwie übersprungen. Mit Pierce Brosnan ging Bond für mich im Kino los, gefolgt von Daniel Craig. Nun habe ich „Casino Royale“, das Ur-Bond-Abenteuer, erstmals auch gelesen, in der neu übersetzten und wunderschön aufgemachten Edition von Cross Cult. Und ich stelle fest, dass mich die Filme belogen haben – also zumindest zum Teil. Punkt eins scheint keiner der Bond-Darsteller den Roman-Bond so richtig zu treffen. Den einen – Sean Connery und Daniel Craig – fehlt die zweifelnde, ohnmächtige Seite. Den anderen die unverhohlen körperbetonte Männlichkeit. (Nun vergleiche ich hier vielleicht unfair, weil der „Casino Royale“-Bond sich vom Bond der späteren Romane unterscheiden mag. Das wird sich erst nach weiterer Lektüre erweisen.) Jedenfalls hat es mich überrascht, wie Bond hier gezeichnet wird. Auf der einen Seite haben wir einen Profi, der auf der anderen Seite unglaublich leichtsinnig agiert und denkt. Einmal ist er ein eiskalter Mistkerl, dann wieder überrascht er durch philosophische Gedanken über Gut und Böse, durch tiefste Verunsicherung und eine fast bemitleidenswerte Sprachlosigkeit im Umgang mit der Frau, in die er sich gegen seinen Willen verliebt. Vor allem das letzte Drittel des Romans fällt hier aus dem bekannten Rahmen, wobei wir bei Punkt zwei wären. Die Handlung von „Casino Royale“ entspricht über weite Teile dem, was wir auch aus der modernen Leinwand-Adaption mit Daniel Craig kennen. Doch wo diese als harter Actionfilm rüberkommt, schlägt das Buch deutlich leisere Töne an, intimer im Blick auf seine Hauptfigur, detailfreudig im Duell Bond gegen Le Chiffre, aber beinahe spröde, wenn es um Explosionen und Verfolgungsjagden geht. Und dann, nach dem Tod Le Chiffres, wenn man eigentlich nur noch den Epilog und Abspann erwartet, nimmt das Buch auf einmal auch noch eine völlig neue Richtung. Auf langen Seiten wird Bonds Genesung geschildert und sein Versuch, mit Vesper Lynd (dem Bond-Girl des Buchs) eine Beziehung zu beginnen. Der kurze, schmerzvolle Verlauf dieser Beziehung wird das Thema bis zum Ende bleiben und nimmt etwa 60 der insgesamt 240 Seiten am Schluss ein. (Im Film gibt es diesen „Epilog“ übrigens auch, wie ich noch einmal nachgeschaut habe – allerdings stark gerafft und deutlich abgewandelt, um für mehr Action zu sorgen.) Diese Art von Dramaturgie überrascht schon, denn das Titel gebende Casino und das gefährliche Kartenduell zwischen Bond als westlichem Agenten und Le Chiffre als Vertreter des Ostblocks liegen da schon lange hinter uns. Kurioserweise sorgt diese Irritation nicht dafür, dass einem das Buch plötzlich schlecht durchdacht erscheint. Im Gegenteil wird es mehr als nur ein Agentenabenteuer, es wird auch eine Charakterstudie des Mannes James Bond. Ich bin mal gespannt, wie sich diese Art von Ian Fleming, einen Roman zu schreiben, in den nächsten Bond-Geschichten fortsetzt. Fazit: Für alle, die an den Wurzeln des Bond-Mythos interessiert sind, ist „Casino Royale“ in dieser erstmals ungekürzten und originalgetreuen Übersetzung praktisch ein Muss. Auch allen, die sich fürs Genre der Agentengeschichten erwärmen können, sei dieser Klassiker ans Herz gelegt. Filmfans müssen jedoch gewarnt werden. Dieser Bond ist anders, als wir ihn von der der Leinwand her kennen.

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  • Rezension zu "James Bond - Casino Royale" von Ian Fleming

    James Bond - Casino Royale
    TheSaint

    TheSaint

    11. June 2010 um 17:53

    Der erste Roman aus der Bond-Reihe liest sich sehr flüssig und der Stil animiert. Doch der Bösewicht stirbt in der Mitte des Buches und von da an plätschert der Roman als Quasi-Liebesgeschichte vor sich hin. Unspektakulär.

  • Rezension zu "James Bond - Casino Royale" von Ian Fleming

    James Bond - Casino Royale
    Steve.O

    Steve.O

    23. June 2009 um 09:12

    Ein James Bond, wie man ihn kennt: actiongeladen, spannend, reich an hübschen Frauen und der Martini (geschüttelt, nicht gerührt) darf auch nicht fehlen. Ein "Geschäftsmann" verliert das Geld seiner afrikanischen "Anleger" und muss dies nun bei einem Pokerturnier zurückgewinnen. Allerdings hat er die Rechnung ohne den britischen MI-6 in Person von James Bond, Agent 007 gemacht. Kann Bond das Geld retten? Meiner Meinung nach der spannendste Bond. Auf jeden Fall empfehlenswert!

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  • Rezension zu "James Bond - Casino Royale" von Ian Fleming

    James Bond - Casino Royale
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. May 2009 um 20:03

    Das Buch zum Film? Falsch gedacht. Wer den Film gesehen hat,wird von der Geschichte im Buch irritiert sein. So wie ich. Denn man hat Ian Flemings Plot zu Gunsten des Film an die aktuellen Weltgeschnisse angepasst. Ich hätte mir eher gewünscht, tatsächlich ein Buch, was sich am Drehbuch orientiert, lesen zu können. So viel dazu. Aber das Buch "Casino Royale" ist trotzdem spannend und sehr angenhem zu lesen. Ein Klassiker unter den Bond-Romanen von Ian Fleming.

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