Ian Halperin Unmasked

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Inhaltsangabe zu „Unmasked“ von Ian Halperin

"Michael Jackson hat nur noch sechs Monate zu leben" sagte Ian Halperin Ende Dezember 2008. Seine Nachforschungen zu Jacksons schwindender Gesundheit bestimmten fortan die Schlagzeilen. Weltweit. Sechs Monate später war der King of Pop tot.

"Dass meine Prognose fast auf den Tag genau eintrifft, schockiert mich zutiefst." Halperins Überzeugung: Was immer die Autopsieberichte auch enthüllen werden - Michael Jacksons Todesursache ist Gier. Freunde und Weggefährten zeichnen ein tragisches Bild von den letzten Lebensjahren und -tagen, in denen Jackson verzweifelt versuchte, sich auf die Konzerte in London vorzubereiten. Die Wahrheit hinter der Maske - ein ebenso spannender wie erstaunlicher Thriller. Ian Halperin is also a former winner of the Rolling Stone magazine Award for Investigative Journalism. Ian is a regular correspondent for Court TV and has contributed to 60 Minutes 2.

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  • Rezension zu "Unmasked" von Ian Halperin

    Unmasked

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2012 um 16:17

    -Take a look behind the mask- Cover: Man sieht Michael Jackson, das Bild ist relativ unscharf und einen Großteil des zur Verfügung stehenden Raumes nehmen seine Haare ein. Man weiß, um wen sich dieses Buch handeln wird und wer sich für Michael Jackson interessiert, wird sicherlich bei dem Buch stehen bleiben. Ist okay. Meinung: Irgendwie schäme ich mich, dass ich auf dieser “Oh, Michael Jackson ist tot und nun bringen wir tausend Bücher über ihn raus“- Welle mit schwimme. Nur leider hatte ich nie die Chance, den Sänger in seiner Blütezeit bewusst wahrzunehmen. Ich kenn ihn nur als Mann, der seine Kinder seltsam anzieht und dem vorgeworfen wird, Kinder zu missbrauchen. Leider. Wirklich viele gute Lieder in den letzten Jahren hat er nicht mehr gemacht. Deshalb wollte ich mir nur ein breit gefächertes Bild machen, wer Michael Jackson eben wirklich war. Oder gewesen sein könnte. Man wird das bei diesem leider doch etwas seltsam wirkenden Menschen sicherlich nie mehr herausfinden können. Von daher hab ich das Buch gelesen, weil ich das schon ziemlich faszinierend fand, was Ian Halperin äußerte. Ich fand es sehr interessant, dass der Autor zunächst 100%ig davon überzeugt war, dass MJ bei dem damaligen Missbrauchsprozess schuldig war und seine Ansicht dann komplett ins Gegenteil geändert hat und er das auch weiterhin glaubt. Der Fokus wird deutlich auf diese Zeit gelegt, alles, was davor oder danach passierte, wird nur kurz gestreift. Hat mich aber nicht weiter gestört, weil ich von Anfang an keine Erwartungen an das Buch hatte, sondern mitnahm, was mir angeboten wurde. Ian Halperin sucht nach Zeugen, nach Beweisen, geht den Missbrauchsvorwürfen nach, versucht in alten Akten nachzuforschen, wo denn nun der versteckte Hinweis war, der MJ entweder schuldig oder unschuldig hätte sprechen sollen. Wie ich es mir schon dachte, fand er nichts. Ob das Buch jetzt seriös oder schlampig recherchiert wird, kann ich nicht beurteilen. Dazu müsste ich mir selbst die Quellen, die der Autor benutzt hat, ansehen und ob Zeugenaussagen oder auch Interviews wirklich immer die Wahrheit sagen, kann ich nicht einschätzen. Ich fand, dass das Buch schon einen seriösen Eindruck macht, hier und da werden natürlich einige Details erwähnt (beispielsweise über MJ Sexualleben, worauf ich auch hätte verzichten können), die auf die Sensationslust der Leser anspielt, aber es hielt sich meiner Meinung nach schon ziemlich in Grenzen. Jedoch hatte ich den Eindruck, dass Ian Halperin sich um weitestgehende Neutralität bemüht hat und das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt. Manche Dinge waren schon neu für mich, manche eben nicht und man konnte dadurch ein sehr gutes Bild über die Zeit von dem Prozess und auch MJ selbst gewinnen. Ich fand es sehr hilfreich, dass am Schluss eine Personenliste aufgeführt wurde, weil ich manchmal schon ein wenig durcheinander kam. Ich hatte nicht bei jedem Beteiligten ein Bild vor Augen und dadurch war es sehr angenehm, nachschauen zu können, um nichts durcheinander zu bringen. Weiterhin ist das Buch durch einige Bilder bestückt, die ich teilweise schon kannte, aber als nettes Extra empfand. Hier wird MJs Leben im Schnelldurchlauf dargestellt und allein schon die optische Entwicklung spricht dabei sehr für sich. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, war ich wirklich traurig, schockiert und wütend. Ich bin mir sicher, dass aus MJ ein ganz anderer, sicherer Mensch geworden wäre, wenn sein Vater ihn nicht von klein auf gedrillt hätte und er nicht permanent den wirklich teilweise brutalen Medien ausgesetzt wär. Ob das alles so stimmt, weiß man nie und wird es auch nie wissen, jedoch find ich traurig, dass er so ein Leben führen musste, was er keineswegs gewollt hat. Fazit: Man kann ja nun von MJ halten, was man will und diverse Diskussionen und Theorien aufstellen, warum und wieso dieses und jenes so passiert ist. Für diejenigen, die den King of Pop mochten oder mögen, ist das Buch hier und da sicherlich interessant, wenn auch etwas schockierend und teilweise ziemlich indiskret. Es wird natürlich keine 100%ige Wahrheit in dem Buch stecken und auch eine Antwort auf all die Fragen bekommt der Leser nicht serviert. Ich kann es dennoch empfehlen, weil man einige neue Erkenntnisse gewinnen kann, die ich noch nicht wusste, weil ich damals einfach noch zu jung gewesen bin.

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  • Rezension zu "Unmasked" von Ian Halperin

    Unmasked

    Wortklauber

    29. October 2009 um 19:00

    Wenn ein Buch den Untertitel "Die letzten Jahre des Michael Jackson" trägt, dann kann man davon ausgehen, dass darin nicht der Künstler gefeiert wird. Großzügig ausgelegt, wurden "die letzten Jahre" Michael Jacksons eingeläutet, als die ersten Missbrauchsvorwürfe laut wurden. Ab da trat der Künstler zurück, ab da war zumeist nicht mehr die Rede von seiner Musik, seinem Tanz, seinen Performances; auch die albernen (angeblichen) Eigentümlichkeiten und Schrullen, über die die Yellow Press vorher geschrieben hatte - wie die Sauerstoffkammer und die Knochen des Elefantenmenschen - mussten nicht mehr bemüht werden. Jetzt hatte man ja etwas viel besseres: die Anschuldigungen wegen Kindesmissbrauchs. Und das dürfte der Sensationspresse Auflagen und den TV-Sendungen Einschaltquoten von bis dahin wegen Michael Jackson nie dagewesenen Höhen beschert haben. Halperin schreibt, dass er mit der Recherche für sein Buch in der Überzeugung begonnen habe, dass Jackson schuldig sei. Er wollte die Beweise finden, die die Staatsanwaltschaft offensichtlich nicht gefunden hatte bzw. die diese evtl. nicht hatte verwenden dürfen. Seine Recherchen jedoch haben ihn zu der gegenteiligen Meinung gebracht: dass Jackson unschuldig war. Nicht nur, dass Halperin keinen einzigen Beweis gefunden hat, hat er doch auch Einblick bekommen, wer diese Beschuldigungen aufgebracht hat und wie ein berühmter und millionenschwerer Mensch unter Beschuss geraten kann, wenn die Jagd auf ihn erst einmal eröffnet ist. So schreibt Halperin über ehemalige Angestellte mit äußerst zwielichtigem Hintergrund, deren Aussage gegenüber TV-Sendungen und Regenbogenpresse davon abhing, wie viel ihnen geboten wurde, deren Geschichten aber nie gut genug für die Justiz waren; über einen Staatsanwalt, der Gouverneur werden wollte; wie Versicherungsgesellschaften über den Kopf des Kunden hinweg auf außergerichtliche Vergleiche drängen können; über die Methoden von Tabloid-TV-Formaten und Zeitungen - überhaupt, wie es läuft im Show-Geschäft, wo sich seit jeher Aasgeier tummeln, um an das Geld anderer Leute zu kommen. Halperin ist nicht der erste, der diese Fakten auffährt: Mitte der 1990-er Jahre gab es einmal eine TV-Reportage, die viele dieser Zusammenhänge aufdeckte. Man könnte vermuten, dass Halperin diese Reportage auch gesehen hat. Halperin (übrigens Betreiber eines Promi-Blogs) hat sich einst zu verstiegenen Prophezeiungen hinreißen lassen wie der, dass Jackson "innerhalb eines halben Jahres tot sein würde". Nun ist Jackson kurz nach Ablauf dieser Frist tatsächlich gestorben. Sein Tod dürfte aber kaum etwas mit der Voraussage Halperins zu tun haben. Besonders auch im zweiten Teil des Buches stellt Halperin Thesen auf, die mehr ins Reich der Spekulationen gehören sollten. Letztendlich: Wenn ein Autor zu dem Schluss gelangt, dass vieles frei erfunden und erlogen war, wozu dann die Behauptungen minutiös, teils im Wortprotokoll abdrucken? Weil es sich (immer noch) gut verkauft ...? Man hätte Jackson einen Biographen wünschen wollen, der mit seriöseren Mitteln arbeitet. Aber wer lässt sich schon gerne in einen solchen Sumpf herab?

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