Ian Hamilton

 4.1 Sterne bei 29 Bewertungen

Lebenslauf von Ian Hamilton

Ian Hamilton, 1946 in Toronto geboren, war Journalist, bevor er für die kanadische Regierung und als Geschäftsmann arbeitete. Heute lebt er mit seiner Frau in Burlington, Ontario. Bei Kein & Aber erschienen die Fälle: »Die Wasserratte von Wanchai« (2011), »Der Jünger von Las Vegas« (2012), »Die Bestien von Wuhan« (2012) und »Der Rote Stab von Macao« (2014).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ian Hamilton

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Cover des Buches Die Wasserratte von Wanchai (ISBN:9783036956053)

Die Wasserratte von Wanchai

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Erschienen am 01.07.2011
Cover des Buches Der schottische Bankier von Surabaya (ISBN:9783959170130)

Der schottische Bankier von Surabaya

 (7)
Erschienen am 05.10.2018
Cover des Buches Die wilden Bestien von Wuhan (ISBN:9783036956183)

Die wilden Bestien von Wuhan

 (4)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Der Rote Stab von Macao (ISBN:9783036992365)

Der Rote Stab von Macao

 (4)
Erschienen am 24.09.2014
Cover des Buches Der Jünger von Las Vegas (ISBN:9783036956176)

Der Jünger von Las Vegas

 (4)
Erschienen am 25.07.2012
Cover des Buches The Red Pole of Macau (ISBN:9781250032317)

The Red Pole of Macau

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Erschienen am 31.12.2013
Cover des Buches The Deadly Touch of the Tigress (ISBN:9780751547962)

The Deadly Touch of the Tigress

 (0)
Erschienen am 20.06.2012
Cover des Buches The Ballad of Hadji and Other Poems (ISBN:9781110409853)

The Ballad of Hadji and Other Poems

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Erschienen am 30.06.2009

Neue Rezensionen zu Ian Hamilton

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Rezension zu "Der Rote Stab von Macao" von Ian Hamilton

Spannender Pageturner
Ilaryvor 7 Monaten

Es handelt sich um den 4. Band mit der kanadisch-chinesischen Wirtschaftsprüferin, Kosmopolitin und Geldeintreiberin Ava Lee als Protagonistin. Dieses Mal ist die eigene Familie betroffen. Ihr Halbbruder Michael und sein Partner haben sehr viel Geld in Immobiliengeschäfte investiert und nun läuft einiges aus dem Ruder. Der Markt von Macao, das Las Vegas des Ostens, war für sie eigentlich eine sichere Nummer bezüglich Immobilienanlagen, aber sie geraten in eine Welt des organisierten Verbrechens, der Korruption und der Triaden. Ihre Geschäftspartner stellen zusätzliche Geldforderungen, die beiden geraten in eine Falle und Simon wird entführt. Unterstützt wird Ava bei diesem Auftrag am Ende doch von Onkel Chow mit seinen unschätzbar wertvollen Verbindungen. Außerdem von Amanda, der Freundin von Michael, die unter Umständen auf einen reichen Vater zurückgreifen könnte und von May Ling, einer der sehr reichen Geschäftsfrau, sowie von Onkels Bodyguard und seinen Männern, die gnadenlos, gutherzig und loyal sind. Wegen der Entführung steht das ganze Unternehmen unter einem starken Zeitdruck. Die Frage ist nun, schafft es Ava, den guten Ruf und die Existenz ihrer Familie zu retten? Schaffen Ava und Michael es, den Vater aus der Geschichte herauszuhalten? Wie sieht es mit den Zukunftsaussichten für Michael innerhalb der Familie aus? Und kann Simon befreit werden?

 

 

 

In diesem Band geht es eine Spur schärfer zu als in den Vorgängerbänden. Da die Triaden nicht zimperlich im Umgang sind, stellt sich auch der weibliche James Bond, Ava, darauf ein. Sie ist zwar zart wie eine Lotusblüte, aber hochintelligent und eisenhart. Vor allem wurde sie in Kanada katholisch und chinesisch erzogen. Ich finde man merkt dies besonders in dem respektvollen Umfang mit ihrer Mutter und dem weisen Onkel Chow. Ihre angewandten Methoden in diesem Fall sind nicht immer legal. Es werden Gefallen eingefordert, größere Summen wechseln ihre Besitzer und es wird scharf geschossen.

 

Und auch in Band 4 merkt man, daß der Autor über profundes Wissen über China, seine Mentalität und Kultur verfügt. Man spürt es bei allem was er schreibt und wie er die Geschichte vorantreibt.

 

Für mich wieder ein fesselndes Lesevergnügen!

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Rezension zu "Der schottische Bankier von Surabaya" von Ian Hamilton

Ein spannender sehr asiatischer Kriminalroman
wampyvor 7 Monaten

Buchmeinung zu Ian Hamilton – Der schottische Bankier von Surabaya

„Der schottische Bankier von Surabaya“ ist ein Kriminalroman von Ian Hamilton, der 2018 bei Krug und Schadenberg in der Übersetzung von Andrea Krug erschienen ist. Der Titel der kanadischen Originalausgabe lautet „The Scottish Banker of Surabaya“ und ist 2013 erschienen. Dies ist bereits der fünfte Band der Serie um Ava Lee.

Zum Autor:
Ian Hamilton, 1946 in Toronto geboren, hat als Journalist für verschiedene Zeitungen gearbeitet, bevor er für die kanadische Regierung und als Geschäftsmann in verschiedenen Branchen tätig war. Über zwanzig Jahre lang bereiste er beruflich die ganze Welt, vor allem den asiatischen Raum, und diese internationalen Erfahrungen und Einblicke in andere Kulturen verleihen den Schilderungen seiner Romanschauplätze ihr überzeugendes Flair. Heute lebt Ian Hamilton mit seiner Frau in Burlington, Ontario, und schreibt weiter an seiner erfolgreichen, mehrfach preisgekrönten Reihe, in der die faszinierende Ava Lee im Mittelpunkt steht.

Klappentext:
Eine faszinierende Heldin: Ava Lee, die kanadische Wirtschaftsprüferin mit chinesischen Wurzeln, ist so schön wie scharfsinnig und verfügt über ein Charisma, das Frauen wie Männer in Bann schlägt. Sie ist in der Welt des großen Geldes zu Hause und darauf spezialisiert, veruntreutes Vermögen wiederzubeschaffen. Der anfangs wenig lukrativ erscheinende Auftrag einiger Geschäftsleute aus der vietnamesischen Community in Toronto führt die toughe Ermittlerin nach Surabaya und entwickelt sich dort rasant zu ihrem bislang persönlichsten Fall ...


Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich in eine Welt chinesischer Moral und Verhaltensweisen geführt, die mir weitgehend fremd war. Vieles fand ich auf den ersten Blick seltsam, wie zum Beispiel die permanente Nennung der Markennamen der Kleidung, die Ava Lee anlegt. Es geht dabei um angemessene Kleidung für den Menschen, mit dem man sich trifft. Vieles war für mich als Westeuropäer befremdlich, wenn nicht gar unverständlich. Bei den im Raum stehenden Summen wurde mir schnell klar, dass es kein normaler Kriminalroman sein kann. Es sind etliche Elemente zu finden, die man in Spionageromanen findet. Ava Lee arbeitet an der Wiederbeschaffung von Geldern, die sie sich mit 30 Prozent vergüten lässt. Somit ist es ein knallhartes Geschäft und Ava Lee ist eine Figur mit vielen Eigenschaften eines hardboiled Ermittlers. Faszinierend ist der Unterschied zwischen der beruflichen und der privaten Frau. Ihre Methoden sind manchmal kriminell aber doch kommt sie als Gute bei mir an. Sie muss eine Menge einstecken, es verdauen und dann weitermachen. Sie wirkt sympathisch, weil ihre Gegenspieler noch eine gute Portion böser sind. Auch ihr privates Auftreten weckt Sympathien. Sie sorgt sich um ihren langjährigen Geschäftspartner Onkel, einem Triadenchef, der im Alter mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Zu den Pluspunkten zählt der gelungene und fundierte Plot, die zurückhaltende Schilderung von Gewalt und die Beschreibung chinesisch geprägten Lebens, welches dem Leser aber nahe gebracht werden muss. Onkel verfügt über jede Menge verlässlicher Kontakte und bei Bedarf stehen qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung. Als Leser hat man den Eindruck, einem Titanenkampf beizuwohnen.

Die Geschichte wird aus der Perspektive der Hauptfigur erzählt und so erlebt man auch ihr Gefühlsleben. Es ist jederzeit spannend, auch wenn es mal nicht um den Fall geht. Für Ava stehen Veränderungen an, die sie beunruhigen und man nimmt eng an ihrem Entscheidungsprozess teil. Ava Lee ist eine Hauptfigur mit vielen Ecken und Kanten, die sich zudem noch weiterentwickelt.

Fazit:
Ein jederzeit spannender Kriminalroman mit Elementen aus Spionagethrillern, der manchmal etwas überzogen wirkt, aber mit ausgefeiltem Plot und einer eindrucksvollen Hauptfigur punktet. Gerne vergebe ich gute vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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Rezension zu "Der schottische Bankier von Surabaya" von Ian Hamilton

Spannend und ungewöhnlich
Nadezhdavor 7 Monaten

Ich habe diesen Roman sehr gern gelesen, weil er viel Spannung in einem für mich ungewöhnlichen Setting (Hongkonger Halbwelt / chinesische Community in Kanada) bietet. Mit der Protagonistin Ava Lee hat der Autor eine interessante Figur erschaffen, die sich zwar in faszinierender Weise von den üblichen ermittelnden PolizistInnen, JournalistInnen usw. abhebt, mir persönlich jedoch fremd und eher unsympathisch geblieben ist. Gar zu abgebrüht geht sie mit Menschenleben, mafiösen Strukturen und persönlicher Rachgier um. Offenbar lernt sie erst in diesem 5. Band der Reihe allmählich, einen Zugang zu ihren eigenen Gefühlen (u.a. ihrer Partnerin Maria gegenüber) zu entwickeln und ihren "Job" auch mal in Frage zu stellen.


Der Plot weist einige Schwächen in puncto Glaubwürdigkeit auf; auch ist es ohne Kenntnis der in einem anderen Verlag erschienenen und z.T. vergriffenen Vorgängerbände oft nicht möglich, die auftretenden Figuren und ihr Verhältnis zueinander korrekt einzuordnen. Ich hätte mir also ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar gewünscht.


Falls ich der Reihe weiterhin folge, dann wohl v.a. deshalb, weil ich neugierig bin, ob und wie es Ava Lee gelingt, ihre Partnerin in ihr kompliziertes chinesisches Familiengebilde einzuflechten.

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