Ian Hamilton Die Wasserratte von Wanchai

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Inhaltsangabe zu „Die Wasserratte von Wanchai“ von Ian Hamilton

Die Wasserratte von Wanchai ist der Auftakt zu Ian Hamiltons weltweit gefeierter Krimireihe mit der hinreißenden, chinesisch-kanadischen Agentin Ava Lee Die Kosmopolitin und auf Geldeintreibungen spezialisierte Agentin Ava Lee lässt sich von niemandem einschüchtern. Mit messerscharfem Verstand und unkonventionellen Ermittlungsmethoden hat sie bisher noch jeden Fall gelöst. Ihr Auftraggeber: ein mächtiger, dubioser und im Untergrund weltweit vernetzter Mann aus Hongkong. Ihr Auftrag: Sie soll einem alten Freund helfen, dessen Neffe um fünf Millionen Dollar betrogen wurde. Ian Hamilton schickt uns mit seiner Figur Ava Lee rund um den Globus, deckt die internationale Verflechtung diverser Finanzmärkte auf und hat eine moderne Heldin geschaffen, deren Ausstrahlung sich weder Männer noch Frauen entziehen können.

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  • Enttäuschender Start einer ganzen Reihe 2,5 Sterne

    Die Wasserratte von Wanchai
    VeraPestel

    VeraPestel

    26. June 2014 um 11:05

    Die Hauptfigur des Romans ist Ava Lee. Sie lebt in Toronto und arbeitet als freie Wirtschaftsprüferin. Die Aufträge bekommt sie von „Onkel“, einem älteren Herrn, der nicht im verwandtschaftlichen Sinne ihr Onkel ist. Eines Nachts bekommt sie einen Anruf. Der Neffe eines Freundes von „Onkel“ ist um fünf Millionen Dollar betrogen worden. Sie soll das Geld wiederbeschaffen. Ihre Recherchen bringen sie von Hongkong über Bangkok und Guyana bis auf die British Virgin Islands. Dabei trifft sie auf Schwierigkeiten und muss das Finanzsystem mit den unterschiedlichsten Mitteln austricksen. Ava Lee ist eine gebildete, intelligente junge Frau. Dass sie zudem auch hübsch ist und eine gute Figur besitzt, hat mich nicht gewundert. Sehr unpassend sind Bemerkungen über ihre Brüste, die für eine Chinesin ungewöhnlich groß sind, „sodass sie keinen Wonderbra brauchte“. Das muss ich nicht wissen, und im Zuge einer Personenbeschreibung ist diese Bemerkung zu billig, zu sehr Klischee. In diesem Tenor geht es weiter. Zu glatt ist sie konstruiert. Stark ist sie natürlich auch, ausgebildet in einer ganz besonderen Kampfsportart. Und sie trägt Designerkleidung, das erwähnt Hamilton immer wieder. Und natürlich ist sie erfolgreich und hat ihr Appartement im Wert von einer Million Dollar bar bezahlt. Das ist zu viel des Guten. Eine einzige Kante hat er ihr verpasst, ihre Homosexualität. Ist das wirklich eine Kante? Für mich nicht, außerdem hat es keinen Einfluss auf die Handlung. Ava Lee ist und bleibt perfekt und menschlich abgeschottet, wie der Autor sie geschaffen hat, das macht sie langweilig. Ein richtiges Gesicht hat er ihr nicht gegeben. Der Plot hat auch nicht mehr zu bieten. Erst nach mehr als einhundertachtzig Seiten (E-Book) zeigen sich die ersten Schwierigkeiten, bis dahin lief alles glatt. Sehr ungewöhnlich für einen Kriminalroman, den wir lesen, um spannend unterhalten zu werden. Den Spannungsbogen habe ich vergeblich gesucht. Im Verlauf der Handlung trifft sie auf die bösen Buben, die es nicht gut mit ihr meinen, gegen die sie aber mühelos einen Weg findet, um sie auszutricksen. Dabei wird sie in keiner Situation hektisch oder nervös, verliert nie die Nerven. Selbstsicher bis zum Letzten. Zu übermächtig scheint nichts für sie. Ich befürchte, das wird auch in den weiteren Romanen der Ava-Lee-Serie nicht anders werden. Sprachlich ist der Roman einfach, niemals wertend oder nachdenklich. Manchmal fehlt mir die Gliederung in Abschnitte, um der Handlung besser folgen zu können. Sehr unangenehm ist das Product Placement, das er einsetzt. Oft kam ich mir vor wie in einer Dauerwerbesendung. Dass ein Notizbuch von Moleskin ist und mit einem Füller von Montblanc geschrieben wird, die Tasche natürlich von Chanel und der Koffer von Vuitton ist, hat mich zum Schluss nicht mehr gewundert. Mir werden die Designer und Marken nur so um die Ohren gehauen und das macht den Roman unsympathisch. Er klang anfangs interessant und vielversprechend. Gefunden habe ich allerdings einen Roman, der vor sich hinplätschert, keine wirklichen Überraschungen bietet und bis zum Schluss vorhersehbar bleibt. Bis zum Schluss gelesen habe ich ihn nur, weil ich neugierig war, ob irgendwann ein Bruch passieren wird, ob der Roman Fahrt aufnimmt und mich spät aber dennoch überraschen wird. Das konnte er leider nicht bieten.

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  • Die Geldeintreiberin

    Die Wasserratte von Wanchai
    walli007

    walli007

    Mit etwas über 30 hat Ava Lee schon einiges geschafft. Sie besitzt eine tolle Eigentumswohnung in Toronto, sie hat die besten Schulen besucht und sie arbeitet als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin, eigentlich. Uneigentlich übernimmt sie Aufträge von dem in Hongkong lebenden Onkel. Dann ist dessen Kunden oder Freunden bei normalerweise gewinnbringenden Aktionen jede Menge Geld abhanden gekommen, das sie dann doch gerne wieder hätten. So ist es auch diesmal, bei einem eigentlich klug eingefädelten Handel mit Shrimps ist dem Sohn eines Freundes des Onkels die kleine Summe von $ 5 Mio verlorengegangen. Dummerweise hatte der Sohn des Freundes des Onkels das Geld selbst nur geliehen und nun benötigt er es dringend zurück. So halb private Aufträge sind auch nicht immer schön, doch Ava Lee, die aus Hongkong stammende Kanadierin, begibt sich auf die Spur des Geldes.  Gewitzt und mit viel Geschick geht Ava Lee die Sache an und schnell kommt sie den Wegen der Waren und denen des Geldes auf die Spur. Und sie findet die Millionen scheinbar sicher verwahrt. Mit großer Spannung kann man der intelligenten Ava Lee zuschauen und sich beim Umblättern jeder weiteren Seite fragen, ob und wie sie es schaffen wird Rätsel und Probleme zu lösen, die sich vor ihr auftun. Zum Glück nur selten muss sie dabei auf ihre asiatischen Kampfkünste zurückgreifen, doch dann merkt man, in welch bedrohlicher Umgebung sie sich mitunter bewegt und in der sie sich zu behaupten weiß. Eine ungewöhnliche Überheldin, die Frauen bevorzugt und sich männlicher Avancen zu erwehren weiß, die mit ihrer manchmal kessen Art, die Lektüre dieses Buches zu etwas außergewöhnlich Besonderem macht. Dieser Wirtschaftskrimi hat es wirklich in sich, dem Autor ist ein großer Wurf gelungen, wie ich finde. Und wie heute fast schon üblich, handelt es sich natürlich um den Beginn einer Reihe.

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    lord-byron

    lord-byron

    18. April 2014 um 22:40