Ian Kershaw Das Ende

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Inhaltsangabe zu „Das Ende“ von Ian Kershaw

Warum kämpften die Deutschen im Zweiten Weltkrieg bis zum bitteren Ende? Warum funktionierte ein untergehendes System bis zum Schluss? Ian Kershaw erklärt in seinem neuen Werk, wie Hitlers Regime bis zum Ende durchhalten konnte, und analysiert die letzten Monate zwischen dem Stauffenberg-Attentat im Juli 1944 und dem Kriegsende im Mai 1945.In diesem außergewöhnlichen Feature werden Auszüge aus dem Buch mit O-Tönen aus der Epoche angereichert. Ian Kershaw selbst liest auf Deutsch Kommentare, Analysen und Zusammenfassungen zu den verwendeten Passagen.

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  • Rezension zu "Das Ende" von Ian Kershaw

    Das Ende
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    25. November 2011 um 08:11

    Dieses Buch des englischen Historikers Ian Kershaw kann man verstehen als eine Fortsetzung und Vertiefung dessen, was er in seiner großen zweibändigen Biographie über Adolf Hitler ausgeführt hat. Diese Biographie gilt als Meisterwerk der modernen Geschichtsschreibung. Im nun vorliegenden Werk geht es um „Das Ende“, um die Frage, die mich etwa als 1954 Geborener umgetrieben hat, seit ich etwa 12 Jahre alt war: warum haben die Deutschen bis zum bitteren Ende gekämpft? Wie konnte es sein, dass noch zu dem Zeitpunkt, als die Rote Armee vor den Pforten der Reichskanzlei stand, und die Alliierten längst weite Teile Deutschlands erobert hatten, die öffentliche Ordnung in Deutschland weitgehend aufrecht erhalten wurde ? Kershaw bezeichnet den Sachverhalt, dass trotz Hitlers Ansehensverlust in der Bevölkerung die Strukturen seiner Herrschaft bis zum Ende intakt blieben in einem Paradoxon als „charismatische Herrschaft ohne Charisma“. Die extreme Personalisierung der Macht habe verhindert, dass sich an der Spitze des Regimes eine Gruppe hätte bilden können, die dem Diktator Paroli geboten hätte. Als eines der wichtigsten Motive, immer weiter zu kämpfen, nennt Kershaw die Angst vor der Rache des Gegners. Und er verweist darauf, dass sich die Träger des Systems darüber bewusst waren: mit der Beteiligung an den schrecklichen Verbrechen des Regimes waren die Brücken hinter ihnen abgebrochen. Sie teilten die Einschätzung ihres Führers, der sagte, dass das deutsche Volk sich nun als das schwächere erwiesen habe und deshalb keine Existenzberechtigung mehr besitze. Das Buch ist eine gute Mischung aus wissenschaftlicher Analyse und Wissenschaftsprosa und hilft zu verstehen, warum das Dritte Reich bis zum Ende funktionieren konnte. Die hier anzuzeigende CD aus dem Hörverlag ist ein gelungenes Feature, das Dorothee Meyer- Kahrweg und Hans Sarkowicz, das gelesene Passagen aus dem Buch verbindet mit teils bisher unveröffentlichen Originaltondokumenten. Besonders hilfreich sind die Kommentare von Ian Kershaw persönlich: er fast die historischen Hintergründe zusammen und gibt aufschlussreiche Erklärungen zu seinen Thesen ab. Mit dieser Doppel-CD kann der Hörer in etwas mehr als zwei Stunden den Inhalt und die Kernaussagen eines doch sehr dicken Buches für sich nutzbar machen. Fazit: Absolut gelungenes Projekt.

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