Ian Manook

 3,9 Sterne bei 19 Bewertungen

Lebenslauf von Ian Manook

Kriminalromane unter zweitem Namen: Ian Manook ist das Pseudonym des französischen Autors und Journalisten Patrick Manoukian. Er ist 1949 in Meudon, Frankreich geboren und wohnt heute in Paris. Manook studierte an der Universität Paris-Sorbonne Rechts- und Politikwissenschaft, anschließend Journalismus am Französischen Presseinstitut. Bereits im Alter von 18 Jahren trampte er für zwei Jahre durch die USA und Kanada und legte dabei über 40.000 Kilometer zurück. Nach seinem Studienabschluss bereiste er Island, Belize und Brasilien, bevor er eine Stelle als Journalist bekam. Sein Pseudonym Ian Manook benutzt er seit 2003, aber erst seit 2013 schreibt er unter diesem Namen Kriminalromane. Sein Debütroman „Yeruldelgger“ um den gleichnamigen Kommissar erschien 2013 und gewann 2014 den SNCF-Preis.

Neue Bücher

Cover des Buches Der Mongole - Das Grab in der Steppe (ISBN: 9783734108709)

Der Mongole - Das Grab in der Steppe

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Erscheint am 16.08.2021 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 1. Band der Reihe "Der Mongole".

Alle Bücher von Ian Manook

Cover des Buches Der Mongole - Das Grab in der Steppe (ISBN: 9783734108709)

Der Mongole - Das Grab in der Steppe

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Erscheint am 16.08.2021
Cover des Buches Der Mongole - Kälter als der Tod (ISBN: 9783734110665)

Der Mongole - Kälter als der Tod

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Erscheint am 18.10.2021
Cover des Buches Der Mongole - Tod eines Nomaden (ISBN: 9783764507541)

Der Mongole - Tod eines Nomaden

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Erscheint am 22.11.2021
Cover des Buches Yeruldelgger (ISBN: 9782253163886)

Yeruldelgger

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Erschienen am 03.01.2015
Cover des Buches Yeruldelgger, 1 MP3-CD (ISBN: 9782356418470)

Yeruldelgger, 1 MP3-CD

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Erschienen am 12.02.2015

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Neue Rezensionen zu Ian Manook

Cover des Buches Der Mongole - Kälter als der Tod (ISBN: 9783764506063)Kristall86s avatar

Rezension zu "Der Mongole - Kälter als der Tod" von Ian Manook

Die eisige mongolische Steppe
Kristall86vor einem Jahr

Mongolei. Die kalte Steppe ist ein erbarmungsloser Ort. Unter einem toten weiblichen Yak wird eine Leiche entdeckt und schnell steht fest: das war kein Kältetot! Kommissar Yeruldelgger wird gebeten sich diesem Fall anzunehmen. Auch er muss raus in die kalte und eisige mongolische Steppe. Aber eine Spur führt ihn auch nach Frankreich. Leider weiß Yeruldelgger noch nicht, in welchen Dinge er da herumstochert und was damit alles verbunden ist - er lebt in großer Gefahr!


Ian Manook hat seinem Debüt um Kommissar Yeruldelgger durch einen Nachfolger erweitert. Auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben, gelangt man sehr gut in die Geschichte. Manooks Schreibstil ist detailreich und flüssig. Durch bildhafte Beschreibungen bekommen wir Leser schnell, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Bild von der Landschaft und von den Morden. Manook hat ein gutes Händchen immer einen gewissen Spannungsbogen zu bauen, aber, das ist mein kleines Manko, er verlangt vom Leser schon ein genaues und gewissenhaftes lesen ab. Hier ist kein flüchtiges lesen oder querlesen erlaubt, da man dann den Verlauf schnell verliert. Man benötigt schon etwas Zeit und Gefühl sich auf diese Genauigkeit einzulassen - kurzum, dieser  Krimi ist anspruchsvoll. Die Wege, die Manook für seinen Ermittler aufnimmt, sind alle im ersten Schein nachvollziehbar aber der Leser kommt nicht im geringsten auf den richtigen Lösungsweg. Manook zieht eine recht lange Perlenschnur durch diesen Krimi und verwirrt den Leser oft und das ist auch gut so. 

Ein lesenswerter Krimi in einer außergewöhnlichen Gegend mit einem sehr besonderen Ermittler - 4 von 5 Sterne dafür!

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Cover des Buches Der Mongole - Kälter als der Tod (ISBN: 9783764506063)ulrikerabes avatar

Rezension zu "Der Mongole - Kälter als der Tod" von Ian Manook

Tot unter der Yakkuh
ulrikerabevor einem Jahr

Es ist ein bizarrer Fund mitten in der mongolischen Steppe. Ein Mann und sein Pferd liegen beide erschlagen unter einer toten Yakkuh. Dieses Ereignis ist das erste in einer Reihe von absonderlichen Vorkommnissen. Der harte und vom Leben gezeichnet Kommissar Yeruldelgger sowie seine Ermittlerin Oyun stehen vor vielen Rätseln. Aber auch persönlich werden die beiden tief in die Ereignisse hineingezogen. Der Mord an einer Prosituierten, die Yeruldelgger kannte, soll ihm angelastet werden. Und Oyun wirft sich Hals über Kopf in eine Affäre mit dem jungen Soldaten, der ihr zur Unterstützung bereitgestellt wurde. Alle losen Fäden laufen in einen Fall von Menschenhandel über die Grenzen von der Mongolei über Russland bis nach Frankreich zusammen.

Eigentlich ist es kaum zu glauben, was in der unwirtlichen Einöde der Mongolei so alles los ist: Kühe, die vom Himmel fallen, Kadaverhaufen, die in Brand geraten, Leichen, die in Gletscherspalten stecken, Zeugen, die in Tod getrieben werden. Und alle Hinweise zielen auf Yeruldegger oder sein Umfeld. Klingt nicht wirklich glaubwürdig. Yeruldelgger hat hier wirklich alle Hände voll zu tun, sowohl sich selbst vom Verdacht zu befreien, als auch einen enormen Sumpf aus Korruption, Habgier und Niedertracht trocken zu legen.

Dazu kommt, dass Ian Manook seinen Protagonisten wirklich nichts erspart. Zu Oyun war er schon im Vorgänger wahrlich nicht gut, aber dass die Frau jetzt zum hormongesteuerten Sexmäuschen wird, das hat sie nicht verdient, das ist ihrer unwürdig. Da kann die Mongolei noch so Neuland im Krimigenre sein, und die der Zwiespalt zwischen der alten Nomadentradition und dem (vom USA Fernsehen geprägten?) westlich modernen Denken dargestellt werden, ich kann mich Art und Stil dieser Reihe nicht anfreunden. Die kaltschnäuzige auf betont lässig getrimmte Sprache bewirkt bei mir eher das Gegenteil von Coolness und fühlt sich nur aufgesetzt an. Der Schluss kommt überhaupt holterdipolter. Ich hatte da schon längst den Faden verloren. 

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Cover des Buches Der Mongole - Kälter als der Tod (ISBN: 9783764506063)renees avatar

Rezension zu "Der Mongole - Kälter als der Tod" von Ian Manook

Mongolische One-Man-Show, die manchmal etwas nervt
reneevor einem Jahr

Definitiv eine interessante und richtig spannende Kriminalgeschichte, manchmal auch eine etwas überfrachtete Story, aber gerade dieses Überfrachtete hat auch wieder seinen Reiz. Gerade diese wirklich spannend geschriebene Geschichte begründet in meinen Augen auch meine 4 Sterne Bewertung. Interessante Informationen zu Land und Leuten fließen genauso in die Geschichte ein, dies hätte für meine Begriffe auch durchaus etwas mehr sein können, aber man darf auch nicht außen vorlassen, dies ist ein Krimi und kein Roman. Und für einen Krimi ist das vollkommen ausreichend. Dennoch ermöglicht dieses Buch Einblicke in eine fremde Kultur und ebenso Einblicke in eine fremde Mentalität, bietet viele Informationen. Und ebenso zeigt es Machtgefüge in einer entfernten Welt, die durch Veränderungen im ehemaligen sozialistischen Block, deutlich verändert wurde. Die Charaktere sind interessant, aber etwas flach gehalten, aber vielleicht ergibt sich ein größerer Reiz, wenn man vorher Teil 1 gelesen hätte. Das habe ich leider nicht getan. Ich werde das aber noch nachholen. Ansonsten spielt eine große Brutalität eine Rolle, vielleicht passt das aber auch in diese etwas brachiale Landschaft und uns weichgespülten Europäern ist das nur zu heftig, weil wir so etwas nicht mehr gewöhnt sind. Dennoch ist das alles etwas viel. Eine gewisse männlich orientierte Macho-Show hat mich etwas angenervt, aber gegen Ende wird die Macho-Show auch etwas weiblicher und ich damit wieder etwas versöhnlicher gestimmt. Alles in allem ein interessantes, aber gewöhnungsbedürftiges Buch.


Dennoch 4 Sterne von mir!

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Zusätzliche Informationen

Ian Manook wurde am 13. August 1949 in Meudon (Frankreich) geboren.

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in 29 Bibliotheken

auf 9 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

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