Ian Manook

 4 Sterne bei 22 Bewertungen

Lebenslauf von Ian Manook

Kriminalromane unter zweitem Namen: Ian Manook ist das Pseudonym des französischen Autors und Journalisten Patrick Manoukian. Er ist 1949 in Meudon, Frankreich geboren und wohnt heute in Paris. Manook studierte an der Universität Paris-Sorbonne Rechts- und Politikwissenschaft, anschließend Journalismus am Französischen Presseinstitut. Bereits im Alter von 18 Jahren trampte er für zwei Jahre durch die USA und Kanada und legte dabei über 40.000 Kilometer zurück. Nach seinem Studienabschluss bereiste er Island, Belize und Brasilien, bevor er eine Stelle als Journalist bekam. Sein Pseudonym Ian Manook benutzt er seit 2003, aber erst seit 2013 schreibt er unter diesem Namen Kriminalromane. Sein Debütroman „Yeruldelgger“ um den gleichnamigen Kommissar erschien 2013 und gewann 2014 den SNCF-Preis.

Alle Bücher von Ian Manook

Cover des Buches Der Mongole - Das Grab in der Steppe (ISBN: 9783734108709)

Der Mongole - Das Grab in der Steppe

 (10)
Erschienen am 16.08.2021
Cover des Buches Der Mongole - Kälter als der Tod (ISBN: 9783734110665)

Der Mongole - Kälter als der Tod

 (9)
Erschienen am 18.10.2021
Cover des Buches Der Mongole - Tod eines Nomaden (ISBN: 9783764507541)

Der Mongole - Tod eines Nomaden

 (3)
Erschienen am 22.11.2021
Cover des Buches Yeruldelgger (ISBN: 9782253163886)

Yeruldelgger

 (0)
Erschienen am 03.01.2015

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Ian Manook

Cover des Buches Der Mongole - Tod eines Nomaden (ISBN: 9783764507541)X

Rezension zu "Der Mongole - Tod eines Nomaden" von Ian Manook

Band 3
xotilvor 9 Monaten




Hier sollte man die Vorgänger gelesen haben um sich in der Trilogie zurecht Zubinden.














Auch der 3 Band lässt sich wieder super lesen , allerdings kommt es immer wieder  zu leichten Spannungsschwächen im mittleren Teil.














Dennoch ein gelungener Abschluss für die Story .














Der Stil selber ist angenehm und anschaulich gehalten somit leicht zu lesen und die verschiedenen Szenarien hat man gut vor dem inneren Auge 


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Cover des Buches Der Mongole - Tod eines Nomaden (ISBN: 9783764507541)Haverss avatar

Rezension zu "Der Mongole - Tod eines Nomaden" von Ian Manook

So muss es enden
Haversvor 10 Monaten

Yeruldelgger hat die Nase voll. Ganz gleich, wie sehr er sich abstrampelt, um denen das Handwerk zu legen, die sämtliche Gesetze aushebeln und sein Volk in den Würgegriff nehmen, es ist nie genug. Erschöpft von den immerwährenden Kämpfen nach Gerechtigkeit, die zu keinen Ergebnissen führen, quittiert er den Polizeidienst, verlässt die Stadt und zieht sich in die Wüste zurück. Mit der Unterstützung seines spirituellen Lehrmeisters besinnt er sich auf die uralten Traditionen, hofft so, zur Ruhe zu kommen, seinen inneren Frieden und wieder zu sich selbst zu finden.

Doch daraus wird nichts, denn sein Ruf eilt ihm voraus und niemand bleibt in der Wüste unbemerkt. Und so sieht er sich mit der Bitte einer unverhofft vor seiner Jurte auftauchenden Reiterin konfrontiert, sie bei der Suche nach ihrer verschwundenen Tochter zu unterstützen. Sie wird nicht die Einzige bleiben, die seine Hilfe benötigt. Verschwundene Frauen, Todesfälle, ausgeführt nach uralten Riten und ein Massengrab, all dies führt dazu, dass der ehemalige Polizist noch einmal in den Sattel steigt, um die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen.

Ian Manook nimmt uns mit in ein Land, das im Westen kaum einmal in den Nachrichten auftaucht. Ein Land, das für die meisten von uns ein weißer Fleck ist. Ein Land, das schon längst wegen seiner seltenen Bodenschätze zum Spielball der gierigen internationalen Großkonzerne geworden ist. Ein ökologisch ausgebeutetes Land, dessen stolze Bewohner auf der Jagd nach dem schnellen Geld ihre Identität verlieren.

So muss sie also enden, die Trilogie. Mit einem einsamen Tod inmitten der gnadenlosen Wüste, deren Vormarsch nicht zu stoppen ist. Mit dem langsamen, aber unaufhörlichen Verschwinden der nomadischen Kultur. Mit Profitstreben, das kühl kalkulierend die Traditionen eines Volkes auslöscht.

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Cover des Buches Der Mongole - Das Grab in der Steppe (ISBN: 9783734108709)V

Rezension zu "Der Mongole - Das Grab in der Steppe" von Ian Manook

Der Mongole
vickyvor 10 Monaten

Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen, als ich nach Krimis gesucht habe die mal nicht in den Bergen, Frankreich oder Italien spielen. Die Mongolei klang dann wirklich mal nach etwas anderem und ich machte mich an dieses 600 Seiten Buch.

Der Kommissar gibt am Beginn des Buchen trotz seiner imposanten Gestalt, keine sonderlich gute Figur ab. Er ist zwar noch sehr verbunden mit seinem Land und den Traditionen, aber durch ein tragischen Familienunglück gezeichnet. Vom ehemals erfolgreichsten Kommissar der Mongolei ist nicht mehr viel über. Mit seiner Kollegin Oyun und der Gerichtsmedizinerin Solongo versuchen sie zwei scheinbar unabhängige Mordfälle zu klären und stoßen dabei auf unerwartete Zusammenhänge und größere Verstrickungen, die alle zu einem der mächtigstens Männer des Landes führen.

Ich muss sagen, dass ich das Buch am Anfang etwas schwierig fand. Es dauerte etwas, bis ich in der Geschichte angekommen bin und mit den Protagonisten mitfiebern konnte. Dann kamen auch noch einige äußerst brutale und verstörende Szenen dazwischen. Ab ungefähr der Hälfte macht das Buch aus meiner Sicht jedoch eine Wende und wird zu einem rasanten Aufrollen der einzelnen Fäden mit einem nun souveränen und bedachten Protagonisten.

Insgesamt hat mir das Buch dann doch noch sehr gut gefallen. Auch die Schilderungen der Mongolischen Landschaft und Lebensweise sind faszinierend und machen neugierig auf mehr.

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Zusätzliche Informationen

Ian Manook wurde am 13. August 1949 in Meudon (Frankreich) geboren.

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