Ian McCormack

 4.5 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von ICH WAR TOT.

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Ian McCormackICH WAR TOT
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ICH WAR TOT
ICH WAR TOT
 (14)
Erschienen am 18.12.2009

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Rezension zu "ICH WAR TOT" von Ian McCormack

Ein gutes Einstiegsbuch!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Ian McCormack erzählt in seinem Buch „Ich war tot“ von seinem Nahtoderlebnis.

Ian ist ein junger Neuseeländer, der die Welt erkundet und kein Abenteuer auslässt. Ians Mutter ist Christin, Ian hat sich vom Glauben allerdings komplett abgewendet. Auf Mauritius überredet ihn ein Freund zum Nachtfischen. Ian wird von Würfelquallen berührt und kämpft ab da um sein Leben. Ein Stich einer Würfelqualle reicht normalerweise schon aus um einen Menschen zu töten. Seine Freunde schaffen ihn an Land und ab da fängt Ian an um seinen Leben zu betteln. Nach ein paar Stationen auf dem Weg ins Krankenhaus, ist er endlich im Krankenhaus, stirbt aber wenige Minuten später. Ian erlebt grenzenlose Freiheit, das Paradies, Jesus, total Vergebung, aber auch unbeschreibliche Finsternis. Nach ein paar Minuten wacht er wieder auf. Er krempelt seine Leben total um, ab jetzt steht Jesus für ihn im Mittelpunkt.

Ich denke, dieses Buch eignet sich wunderbar als Einstiegsbuch über das Thema „Leben nach dem Tod“, da das Buch kurz und bündig geschrieben ist. Manchmal fand ich es ein bisschen sehr chaotisch erzählt, was mich hin und wieder beim Lesen gestört hat.

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JDaizys avatar

Rezension zu "ICH WAR TOT" von Ian McCormack

Ian McCormack erzählt über seine Erfahrung an der Grenze zum Tod - und darüber hinaus
JDaizyvor 4 Jahren

„Als ich so durch Asien reiste, wurde ich oft gefragt, ob ich Christ sei. │…│ Diese Frage war für mich eine Herausforderung, denn ich war zwar in einer christlichen Familie aufgewachsen, aber ich war nicht sicher, ob ich mich Christ nennen sollte. │…│Mit vierzehn wurde ich konfirmiert. Als Kind betete ich und besuchte die Sonntagsschule. Trotzdem konnte ich kein persönliches Erlebnis mit Gott aufweisen. Ich hatte auch nicht das Gefühl, ihn zu kennen.“


Ian ist 24 und will die Welt entdecken. Also startet er von seiner Heimat Neuseeland in ein großes Abenteuer. Reisen, Sonne, Surfen, Tauchen und einfach den Tag genießen.
Über Sydney kommt er ins Outback von Australien und reist weiter nach Bali.
Er genießt diese Zeit, die Freiheit und den Augenblick. Doch dann wird er beim Tauchen von einer Würfelqualle berührt. Die Würfelqualle ist eine der gefährlichsten Quallenarten, deren Gift in den Nesselkapseln einen Menschen in nur wenigen Minuten töten kann.
Doch Ian kommt unfreiwillig nicht nur einmal, sondern mehrmals mit ihr in Kontakt.
Die einzige Rettung ist das Gegengift im Krankenhaus. Doch bis dahin ist ein langer Weg. Ian ist dabei auf die Hilfe Anderer angewiesen und muss leider erkennen, dass nicht Jeder sofort hilfsbereit und sorgend mit anpackt.

Im Todeskampf erinnert er sich an seine gläubige Mutter, die ihn vor seiner Reise daran „erinnerte“ nach Jesus zu rufen, wenn er einmal in großer Not ist und nicht weiter wüsste. Dieser Erinnerung durchflutet seine Gedanken. Aber wie soll man beten, wenn man nicht weiß wie oder was und wenn einem das Gift klare Gedanken verwehrt.
Doch Ian gibt nicht auf. Ihm fällt das „Vater Unser“ ein, das ihm plötzlich wie in Leuchtbuchstaben vor seinem inneren Auge erscheint. Und eine Stimme spricht zu ihm.

Trotz widriger Zwischenfälle kommt er irgendwann, mehr tot als lebendig, im Krankenhaus an. Doch es scheint zu spät. Obwohl ihm die Ärzte das Gegengift injizieren, stirbt Ian und findet sich in totaler Finsternis wieder. Doch Gott hat ihm vergeben und zieht ihn zurück ins Licht.
Ich möchte nicht zu viel verraten, weil seine Geschichte wirklich faszinierend und bewegend ist. Nur soviel sei gesagt: Ian reist auch noch heute um die Welt und erzählt und predigt von seiner Erfahrung mit Gott.

Das Buch ist sehr klein und handlich, eher im Format eines Geschenkbuchs, mit einem stabilen Hardcovereinband. Das gefällt mir super, weil man es auch mal ohne Schutzvorkehrungen in die Tasche stecken kann und es trotzdem keinen Schaden nimmt.
Es überzeugt mit kurzen Kapiteln, griffigen Seiten, einer gut lesbaren Schrift und mit einigen schwarz-weiß-Fotographien und einer beiliegenden DVD, die die Geschichte beim Lesen unterstützen und anschaulicher machen.


Fazit:
Zuerst hat mich die Geschichte, an den Film „Sieben Leben“ mit Will Smith erinnert. Auch dort stirbt ein Mann durch das Gift einer Würfelqualle. Mehrere Gemeinsamkeiten gibt es allerdings nicht. Denn Ian McCormack beschreibt in „Ich war tot“ eine wahre autobiographische Begebenheit, SEINE Geschichte.

Für alle, die sich fragen, was nach dem Tod kommt, ist dieses Buch wirklich zu empfehlen. Aber es ist kein Buch über den Tod oder das Leben danach. Sondern ein Buch FÜR das Leben. Ein Buch, das nachwirkt und zeigt, dass es immer Hoffnung geben kann. 

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Maerchentraums avatar

Rezension zu "ICH WAR TOT" von Ian McCormack

Wirkt mit zur gespielt und zu nacherzählt
Maerchentraumvor 4 Jahren

Cover:

Das Buch ist klein, handlich und schön gestaltet. Die Farb- und Bildgebung gefällt mir gut.


Inhalt:


Was ich gut finde ist, dass der Autor hier kein langes Buch geschrieben hat, wie es viele Autoren zu ihrer Erfahrung machen, sondern seine Geschichte, bzw. Erfahrung kurz erzählt, ohne noch großartig aus seinem Leben auszuholen um ein Buch zu füllen.
So ist es klein und bündig und das gefällt mir gut. :)

Die Geschichte wirkt mir persönlich allerdings nicht authentisch genug. Ich habe mir auch die DVD angeschaut und mir kam es zu geschauspielert und zu überdramatisiert rüber, insbesondere das ganze Verhalten und die Sprache.
Außerdem wirkt die Geschichte, als hätte der Autor sich Szenen aus der Bibel rausgesucht und diese dann in einer schönen Geschichten verpackt, so zeigt er auch immer die Zusammenhänge zwischen seinen Erfahrungen und den BIbeltexten auf, die sich zu sehr gleichen. 

Außerdem gefällt mir nicht, dass der Autor behauptet Gott selbst gesehen zu haben und mit ihm gesprochen zu haben. Also tut mir leid, aber nee.. In der Bibel steht, dass nur Moses und Jesus Gott selbst gesehen und mit ihm gesprochen haben. 
Und beide waren vorher schon gläubige Christen.
Da wird bestimmt nicht jemand, der kurz vorher erst zu Gott gefunden hat mit Gott persönlich sprechen.
Und dann behauptet er auch noch, dass er danach geleuchtet hat. (Wie Mose).. und das seine Ausstrahlung zu Heilungen bei Menschen führt...

Mir ist das nicht geheuer. Es kann gut sein, dass er durch das Gift halluziniert hat und seine Geschichte dann mit der Bibel in Einklang gebracht hat, oder sonst was. Aber auf jeden Fall klingt die Geschichte eher an die Bibel angelehnt. Als Fabel, oder Metapher würde ich die Geschichte gut finden, aber als persönliche und authentische Erfahrung gefällt sie mir weniger.


Fazit:

Ich finde es gut, dass der Autor versucht die Menschen zu Gott zu bringen, dennoch ist die Geschichte für mich nicht authentisch. Ein Mann kommt in die Hölle, die nicht mal wirklich schlimm klingt (auch, wenn er das anscheinend so empfindet) und dann durch ein Lichtstrahl in den HImmel kommt, mit Gott persönlich spricht und dann wieder zum Leben erwacht. Ok.. Die Erlebnisse klingen einfach aus der Bibel abgeschrieben und zu einer kleinen Geschichte verfasst.

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