Ian McDonald Schere schneidet Papier wickelt Stein

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Inhaltsangabe zu „Schere schneidet Papier wickelt Stein“ von Ian McDonald

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  • Rezension zu "Schere schneidet Papier wickelt Stein" von Ian McDonald

    Schere schneidet Papier wickelt Stein
    rallus

    rallus

    09. August 2011 um 13:47

    Ian McDonald ist ein britischer SF Schrifsteller. 1995 wurde die hier vorliegende Novelle als bester ausländischer Roman und für die beste Übersetzung mit dem Kurd Lasswitz Preis ausgezeichnet. Wenn man Bücher in der Übersetzung liest, kommt diesem eine gravierende Rolle zu, wie ich bei Terry Goodkind leidvoll erfahren musste. Ian McDonalds Stil ist sehr sperrig, er spickt seine Sätze mit sehr vielen Allegorien, die wichtig für den weiteren Verlauf sind, eine einfache Lektüre ist dies nicht. Wir befinden uns im Jahre 2012 Japan ist in einer Rezension, das Land wird insgeheim von einer Sicherheitsfirma beherrscht. Ethan bricht auf eine Pilgerfahrt mit seinem langjährigen Freund auf um seine Sünden zu bereuen. In Rückblicken erfahren wir was passiert ist. Ian Mcdonald nimmt die Idee der Autoritären Schriftquelle auf und läßt Ethan die Dämonen der Sprache entdecken und entwickeln. Diese sogenannten Fractere haben verschiedene Eigenschaften, wenn jemand sie sieht gerät er in Panik, läßt sich lenken, vergisst alles was man ihm befiehlt. 2 Fractere trägt Ethan auf seinen Händen, die Zerstörung und die Unterwerfung. Da dies auch nützliche Waffen für Geheimdienste sind, wird Ethan auch zu einem Spielball der Mächte. Die Verquickung der japanischen Kultur, Ethik und Religion mit der experimentellen Methodik, Schrift und ihre Zeichen bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln und zu zerstören, um sie aus den Resten in ungekannter Form neu entstehen zu lassen, macht dieses Buch zu einem ungewöhnlichen Werk. Alleine seine Sprache, trotz toller Übersetzung, wehrt sich gegen meine Empathie in der Geschichte zu verweilen. Aber trotzdem ein weit neben dem Mainstream angesiedelte Novelle, mit einem aufregenden Ende, vergleichbar vielleicht noch mit Neal Stephenson oder Neil Gaiman, vom Stil sicherlich schwieriger. Für mich waren dies 7 von 10 Punkten, für seine Idee mit den Fracteren 4 Sterne

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