Ian McEwan

 4 Sterne bei 4.056 Bewertungen
Autor von Abbitte, Der Zementgarten und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ian McEwan (©)

Lebenslauf

Geschichte, die Millionen bewegen: Ian Russell McEwan wurde 1948 in England auf der Militärbasis Aldershot geboren. Sein Vater war Berufssoldat, deswegen wuchs Ian McEwan an zahlreichen Orten auf, unter anderem in Lybien und Singapur. Er machte einen Bachelor of Arts in englischer Literatur an der Universität Sussex. Anschließend machte er seinen Master an der University of East Anglia in Norwich. 

Während seines Masterstudiums besuchte er Schreibkurse bei Malcolm Bradbury und Angus Wilson, um das kreative Schreiben zu erlernen. Seine Masterarbeit bestand aus einer Reihe von Kurzgeschichten, die später unter dem Titel "First Love, Last Rites" veröffentlicht wurde. Trotz zahlreicher Kritiken wurde Ian McEwan mit fast allen möglichen Literaturpreisen Englands ausgezeichnet.

McEwans Bücher sind allesamt sehr erfolgreich, Neuerscheinungen steigen auf den Top-Plätzen der Bestsellerlisten ein. Mehrere seiner Bücher wurden zudem nicht minder erfolgreich verfilmt, am bekanntesten ist dabei wohl "Abbitte" aus dem Jahr 2007. Joe Wright führte Regie und große Schauspieler wie Keira McKnightley, James McAvoy und Saoirse Ronan schlüpften in die Rollen von Robbie Turner und Cecilia und Briony Tallis.

McEwans Themen sind häufig existenzielle Fragen der Menschheit, unserer Kultur oder unseres sozialen Umgangs. Beispielsweise handelt der 2010 erschienene Roman "Solar" vom menschlichen Umgang mit der Natur und den daraus resultierenden Konsequenzen. In "Maschinen wie ich" von 2019 steht dagegen die Frage im Mittelpunkt, was menschliche Beziehungen ausmacht.

Alle Bücher von Ian McEwan

Cover des Buches Abbitte (ISBN: 9783257261844)

Abbitte

(921)
Erschienen am 11.12.2024
Cover des Buches Der Zementgarten (ISBN: 9783257601749)

Der Zementgarten

(423)
Erschienen am 23.04.2013
Cover des Buches Am Strand (ISBN: 9783257600261)

Am Strand

(325)
Erschienen am 21.02.2012
Cover des Buches Kindeswohl (ISBN: 9783257243772)

Kindeswohl

(286)
Erschienen am 24.08.2016
Cover des Buches Saturday (ISBN: 9783257261295)

Saturday

(264)
Erschienen am 29.06.2016
Cover des Buches Nussschale (ISBN: 9783257244151)

Nussschale

(155)
Erschienen am 24.01.2018
Cover des Buches Lektionen (ISBN: 9783257247602)

Lektionen

(131)
Erschienen am 11.12.2024
Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)

Solar

(147)
Erschienen am 26.06.2012

Neue Rezensionen zu Ian McEwan

Cover des Buches Was wir wissen können (ISBN: 9783257073577)
Cornelia_Ruoffs avatar

Rezension zu "Was wir wissen können" von Ian McEwan

Cornelia_Ruoff
. Ein Roman über die Grenzen der Erkenntnis und die Macht der Projektion

In einer Welt am Rande des ökologischen Kollapses begibt sich Biograf Thomas Metcalfe auf die Suche nach dem verschollenen Sonettenkranz des Dichters Francis Blundy – und stößt dabei auf eine Geschichte, die seine eigenen Gewissheiten zerschmettert. Ein Roman über die Grenzen der Erkenntnis und die Macht der Projektion, der zeigt, was bleibt, wenn wir erkennen, dass wir nichts wissen. 

Erkenntnis oder Projektion?

Zusammenfassung / Inhalt „Was wir wissen können“

Ian McEwans neuer Roman „Was wir wissen können“ dreht sich um Francis Blundy und sein verschwundenes Gedicht, einen Sonettenkranz. In einer ausgebeuteten, klimatisch geschundenen Welt erforscht der Biograf Thomas Metcalfe das Leben des Dichters Blundy, dessen bedeutendstes Werk verloren ging. 

Die Dystopie entfaltet sich auf zwei Zeitebenen. 

Die Gegenwart zeigt eine erschöpfte Welt. McEwan verortet die Handlung in das Jahr 2119. Eine fiktive Welt, die ökologisch, emotional und literarisch ausgezehrt ist. 

Diese postkatastrophale Gegenwart verzichtet auf actiongeladene Szenen von brennenden Städten und Zusammenbruch. Sie wirkt resigniert, still, grau und abgenutzt. Die Welt funktioniert gerade noch, ohne Höhepunkte. Der Klimawandel zeigt sich nicht in dramatischen Katastrophen, sondern schleichend. Utopien und große Fortschrittserzählungen fehlen. Es bleibt nur das Weitermachen – und das Schreiben. 

In dieser Welt arbeitet Thomas Metcalfe als Biograf. Seine Aufgabe ist es, das Leben des Dichters Francis Blundy zu rekonstruieren. Diese Mission ist wissenschaftlich und emotional: Metcalfe liebt seine Arbeit, liebt Blundy, liebt das Rätsel, das dieser Mann darstellt. 

Die Handlung gleicht einer wissenschaftlichen Detektivarbeit. Metcalfe durchkämmt Archivmaterial und sammelt Fragmente. Die narrative Gegenwart ist eine des forschenden Schreibens – nicht der Action, sondern der Reflexion. 

Das verschwundene Gedicht und die Liebe In der Vergangenheit, die der Gegenwart der Leser entspricht, enthüllt dieser Rückblick die komplexe Beziehung zwischen Francis Blundy und Vivien. Ihre Lebensgeschichte erscheint als vielschichtiges Gewebe aus Begehren, wissenschaftlicher Neugier und unausgesprochenen Geheimnissen. 

Metcalf ist fasziniert von diesem Gedicht, das ein Phantom ist. Was war dieses Gedicht? Worum ging es?

Das Leben selbst wird zum Rätsel: Was war die Beziehung zwischen Blundy und Vivien? Was Metcalfe zunächst „weiß“, bzw. was er konstruiert hat ist, dass Vivien eine unterstützende Partnerin war, dass sie ihre akademische Karriere für Blundy aufgegeben hat, dass sie sich zurückgezogen hat. Die erzählte Geschichte ist nicht die wahre Geschichte. Sie ist die Geschichte, die Metcalfe sich erzählt hat. 

Drei Stimmen, eine Wahrheit?  – Die Protagonisten „Was wir wissen können“

Der leidenschaftliche Forscher Thomas Metcalf ist der Erzähler im ersten Teil des Romans. Er ist Biograf und Wissenschaftler. Seine Besessenheit von Blundy, seine Hingabe an die Recherche und seine emotionale Investition in die „Wahrheit“ prägen seine Arbeit. Doch seine Perspektive bleibt subjektiv, es fehlt ihr an Objektivität. 

Metcalfe setzt auf Empathie, um Blundys Leben zu verstehen. Doch der Roman fragt: Genügt Empathie als Methode historischer Erkenntnis? 


„Beruf‌lich habe ich mich ein Leben lang darum bemüht, mit Menschen vertraut zu werden, die ich niemals persönlich treffen konnte, Menschen, die wirklich gelebt haben und für mich daher weit lebendiger waren als Figuren in einem Roman. Ich habe versucht mir zu eigen zu machen, was »jenseits meiner Reichweite über die Zeit hinweg« liegt. So bin ich zum Beispiel davon überzeugt, ich hätte Vivien Blundy lieben können“

Auszug aus „Was wir wissen können“ Ian McEwan


Francis Blundy bleibt ein Rätsel. Er ist lange tot, und sein Leben wird nur durch Fragmente, Erinnerungen und Aufzeichnungen anderer erzählt. Er ist keine überlebensgroße literarische Figur wie Byron.

Sein verschwundenes Gedicht steht für Vergänglichkeit. Es symbolisiert alles, was wir nicht wissen und was verloren geht. 

Vivien ist die Schreiberin der Gegenwahrheit, Die eigentliche Überraschung des Romans ist Vivien. Lange war sie die stumme Figur – die zurückgezogene Partnerin, die unterstützende Ehefrau. Doch Vivien hinterlässt Aufzeichnungen, die Metcalfes Bild von ihr widersprechen. 

Vivien schreibt gegen das Bild, das Thomas von ihr hatte. Sie ist nicht das sanfte, aufopfernde Opfer, als das Metcalfe sie darstellte. Sie ist komplex, fehlbar, eigenständig. Ihre Erinnerungen sind ebenso wahr wie Metcalfes Recherchen – nur anders. 

Die Harmonisierung dieser drei Stimmen – Metcalfe, Blundy und Vivien bildet das narrative Herzstück des Romans. 

Schreibstil und Struktur „Was wir wissen können“

McEwan entwickelt eine präzise, zurückhaltende Erzählweise. Die Sprache ist kühl, distanziert und analytisch. Die Zukunft, in der die Geschichte spielt, formt die Sprache: sie ist trostlos, ohne Illusionen.

McEwan überlässt nichts dem Zufall. Die Struktur von „Was wir wissen können“ ist durchdacht und gezielt rau. Der Roman teilt sich: Zuerst die Forschung des Biografen, die Rekonstruktion, die liebevolle Interpretation. Dann der Bruch – Viviens Aufzeichnungen, die Korrektive, die Umschreibung. 

Dieser Bruch ist gewollt. Metcalfe verliert seine Erzählerrolle. Die Figur Vivien übernimmt. Die Perspektive wechselt nicht sanft, sondern abrupt. 

McEwan zeigt damit etwas Tiefgreifendes: Wir können nicht sanft von einer Wahrheit zur anderen wechseln. Der Erkenntnisprozess ist nicht evolutionär, sondern revolutionär. Es gibt einen Punkt, an dem die alte Erzählung (Metcalfes Forschungsergebnisse) endet und eine neue (Viviens Aufzeichnungen) beginnt.


„Wie bei den meisten Menschen, die sich auf dem Papier mit sich selbst unterhalten, galt meine Treue der Wahrheit, so wie ich sie zum jeweiligen Zeitpunkt verstand. Würde ich mich in schlechtem Licht zeigen müssen, dann sollte es so sein.“

Auszug aus „Was wir wissen können“ Ian McEwan


Fazit / Kritik „Was wir wissen können“

Der Roman hinterfragt grundlegende erkenntnistheoretische Konzepte. McEwan zeigt, dass die Idee der Empathie sehr subjektiv ist. Sichtbar werden die Grenzen menschlicher Erkenntnis in einer vergangenen Welt, so dass man sagen kann, „Was wir wissen können“ entfaltet sich als komplexe Meditation über Wissen, Interpretation und die Grenzen menschlichen Verstehens.

Mir gefällt die moralische Komplexität: Weder Metcalfe noch Vivien sind Bösewichte. Beide haben recht – und beide haben unrecht. Der Roman verweigert einfache moralische Bewertungen.

Auch eine Warnung für die aktuelle Politik Deutschlands kann man, wenn man möchte, im nächsten Zitat lesen.


„Etwa zu der Zeit, als das darniederliegende Deutschland von Großrussland einverleibt wurde, war die Erdbevölkerung infolge von Tsunamis, Kriegen, Hungersnöten und Krankheiten auf knapp vier Milliarden gesunken.“

Auszug aus „Was wir wissen können“ Ian McEwan


Ich möchte den Buchtitel zum Abschluss in eine Frage umwandeln: Was können wir wissen? Jeder, der in der Vergangenheit forscht oder etwas sucht – ob Wissenschaftler oder Laie –, muss sich diese Frage ständig stellen. Warum? Weil das Ziel immer die Wahrheit ist. Auch wir Rezensenten sollten uns diese Frage bewusst machen und dabei nie vergessen: Jede Rezension spiegelt nur eine persönliche Meinung und darf nicht den Anspruch erheben, die Wahrheit zu sein. 

Mein herzlicher Dank geht an den Diogenes Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Cover des Buches Lektionen (ISBN: 9783257247602)
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Rezension zu "Lektionen" von Ian McEwan

Hubertus_Feldmann
Lektionen, die das Leben schreibt

Sollte dieses Buch etwa das „Alterswerk“ von Ian McEwan sein? Ein Opus, bei dem er noch einmal zeigen möchte, was ihn ihm steckt, wie belesen, wie „gescheit“, wie vielseitig gebildet er ist? Und, vor allen Dingen, wie galant und zugleich tiefgründig er mit Themen, die „die Welt“ berühren, umgehen kann?

Fast könnte man es meinen, den der Protagonist, gleichsam Erzähler dieser Lebensgeschichte sowie der Autor sind nicht nur gleich alt (beide 1948 geboren), sondern ähneln sich auch sonst in mancherlei Hinsicht. Wenn auch oft in Überzeichnungen oder Untertreibungen in die gewünschte Richtung verzerrt. Hier ist es der Virtuose am Klavier, der auch schreibt, dort ein Autor, der die Verzweiflung in der Welt in eine Sprache packt, die die Leser*innen mitnimmt und ihnen zugleich die Möglichkeit gibt, den Takten dieser Welt, das eigene Erleben und Empfinden erinnerbar und spürbar zur Seite zu stellen.

Es profitieren insofern jene Leser*innen besonders von diesem voluminösen Werk (über 700 Seiten), die von ähnlichem Alter sind, denn die hier ausgebreitete Lebensgeschichte, die konsequenterweise das beeinflussende Umfeld mit enthält (und insofern Lektionen erteilt, ob als liebeshungrige Klavierlehrerin oder als militaristischer Vater, der u.a. in Libyen stationiert war) ist eingebettet in zahlreiche historische, politische und gesellschaftliche Bezüge. Also nicht einfach nur eine Lebens- oder Liebesgeschichte, ein Familienpanorama, sondern gleichzeitig eine großartiges Potpourri verschiedenster Themen der vergangenen etwa siebzig Jahre.

 Obwohl die zum Teil tragischen Lebenseinschnitte (Mutter lässt für immer ihren viermonatigen Sohn beim Vater zurück, um sich selbst zu verwirklichen – was ihr auch gelingt; aber zu welchem Preis?), die persönliche Entwicklung, die das mögliche Scheitern und das Versagen immer schon mitenthält (zumindest als Selbstvorwurf; was hätte ich nur alles erreichen können, wenn nicht …) und die damit einhergehenden Konflikte eine Dramaturgie vorgeben, die oft schmerzhaft ist, sind es doch gerade die damit verbundenen Anstrengungen, die für einen versöhnlichen Ausklang sorgen. Auch wenn manche Passagen etwas langatmig geraten sind (selbst ein Bild an der Wand kann ganze Erinnerungsschübe auslösen), schadet dies weder dem Lesefluss noch der Dramaturgie als Ganzem.

Inhaltlich wie sprachlich kann man von einem „großartigen Wurf“ sprechen. Dies etwas ungelenke Umschreibung macht das Dilemma deutlich: Jedwede Beschreibung kann vor der hier angebotenen sprachlichen Eleganz nur den Kürzeren ziehen.

(24.3.2023)

Cover des Buches Honig (ISBN: 9783257243048)
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Rezension zu "Honig" von Ian McEwan

Hubertus_Feldmann
Ausdauer gefragt - aber man wird mit einer vielseitigen Geschichte belohnt

Zeit, ohnehin kostbar, wird in unserer schnelllebigen Zeit zunehmend kostbarer – und man sollte sich schon genau überlegen, ob man bereit ist, einen Teil dieser Zeit für ein Buch zu opfern, das es einem zunächst etwas schwer macht, hinter einem langen rätselhaften Titel (eine erste erklärende Erwähnung bekommt er auf Seite 94) eine lesenswerte Geschichte zu vermuten. 

Zumal wenn man nicht mit der Fähigkeit der Protagonistin gesegnet ist, Bücher im Schweinsgalopp lesen zu können: „Ich erfasste ganze Textblöcke und Absätze auf einen Blick. Ich brauchte meine Augen und Gedanken nur weich wie wachs werden zu lassen, um den Eindruck frisch von der Seite aufzunehmen. Alle paar Sekunden schlug ich zur Irritation meiner Umgebung mit einer ungeduldigen Handbewegung eine Seite um.“

Und so habe ich denn auch zwei Anläufe gebraucht, um dieses sehr vielschichtige Werk von Ian McEwan zu beenden. Da ich aber bislang von diesem Autor nicht enttäuscht wurde, konnte ich die anfängliche Skepsis überwinden – und wurde reich belohnt.

Dieser begnadete Autor weiß nicht nur sehr viel, sondern er versteht es auch dieses Wissen in Form von spannenden und die Grenzen menschlicher Daseinsformen ausleuchtenden Geschichten plausibel und tiefgründig darzustellen – und sei es in Form eines Spionageromans. In welch anderen „Sparte“ kann man die Fehlbarkeit des Menschen besser darstellen? Aber wie fühlt es sich an, wenn die Ausspionierende selbst zum Objekt der Beobachtung wird, wenn also beide sich in der Rolle von Geheimnis und Verrat wiederfinden? Und zu allem Unglück auch noch in der Parallelwelt „echt“ ineinander verliebt sind.

Die Bücher von Ian McEwan sind zugleich immer auch ein Hort vielseitiger Informationen. In diesem Fall erfährt man so einiges über Literatur, die zwar für den deutschen Leser nicht immer bekannt sein dürfte, doch in dem hier angebotenen Kontext tiefgründige eigene Gedanken erlauben und das Buch so wertvoll machen. Im besten Fall haben wir es hier mit drei Ebenen von Literatur zu tun. Da wäre zunächst einmal die in die Geschichte eingebetteten literarischen Betrachtungen, die durch die Werke des Protagonisten ergänzt werden und die beide insgesamt in einem schlüssigen Gesamtrahmen, nämlich dem des Buches, ihre Wirkung entfalten.

So ganz nebenbei erfährt man auch etwas über die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse jener Zeit (der Roman spielt Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts). Dabei lauscht man wehmütig dem Klappern der Schreibmaschine, auch wenn diese später durch eine „surrende“ elektrische Schreibmaschine ersetzt wird. Man bekommt allerdings das Gefühl, dass in jener Zeit die Uhren noch etwas langsamer gingen.

(1.2.2020)

Gespräche aus der Community

Liebe Leser,

Zum Ende diesen Monat wollen wir noch eine weitere Leserunde mit euch starten, und zwar Nutshell von Ian McEwan.

Ian ist den meisten bestimmt ein Begriff und vielleicht hat der ein oder andere auch schon von seinem neuen Buch gehört. Es gibt dieses mal nämlich eine etwas andere Art von Erzähler...

DAS BUCH

Trudy has betrayed her husband, John. She's still in the marital home – a dilapidated, priceless London townhouse – but not with John. Instead, she's with his brother, the profoundly banal Claude, and the two of them have a plan. But there is a witness to their plot: the inquisitive, nine-month-old resident of Trudy's womb.

Told from a perspective unlike any other, Nutshell is a classic tale of murder and deceit from one of the world’s master storytellers.

DER AUTOR

Ian McEwan is a critically acclaimed author of short stories and novels for adults, as well as The Daydreamer, a children's novel illustrated by Anthony Browne. His first published work, a collection of short stories, First Love, Last Rites, won the Somerset Maugham Award. His novels include The Child in Time, which won the 1987 Whitbread Novel of the Year Award, The Cement Garden, Enduring Love, Amsterdam, which won the 1998 Booker Prize, Atonement, Saturday, On Chesil Beach, Solar, Sweet Tooth and The Children Act.

Ich verlose wieder 25 Exemplare. Gewinnen kann jeder, erzählt mir einfach wie euch die Art des Erzählens gefällt.

Hier geht’s zur Leseprobe.

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Svenja
247 BeiträgeVerlosung beendet
kassandra1010s avatar
Letzter Beitrag von  kassandra1010
Vielen Dank an den Verlag! Ihr hattet einen tollen Stand auf der Buchmesse! Diese Story löste gehörigen Zwiespalt bei mir aus, wem vertraut man, wem nicht? Bei Trudy hatte ich wirklich Probleme, in ihr irgendetwas Gutes zu finden! Meine Rezi hier: https://www.lovelybooks.de/autor/Ian-McEwan/Nutshell-1288150544-w/rezension/1355330437/ auf meinem Blog: http://tinaliestvor.de/?p=2606 sowie auf den üblichen Websites: https://de.pinterest.com/pin/441915782170186493/ https://www.amazon.de/review/R3NAZH0MCA7C7N/ref=pe_1604851_66412761_cm_rv_eml_rv0_rv http://www.buecher.de/ni/user_user/showUserProfile/enc_cid/WlNAXltZR1RX/ https://www.weltbild.de/artikel/buch/nutshell_21522524-1#comments http://www.buch.de/shop/home/rezensent/?rezensent=42482
Ian McEwan überzeugt seine Leser weltweit mit seinem herausragenden literarischen Talent. Sein neuer Roman THE CHILDREN ACT befasst sich mit einem ernsten Thema und bietet uns Lesern einen wirklichen Denkanstoβ.

Zur Veröffentlichung seines neuen Roman möchten wir gern mit Euch eine Leserunde starten und verlosen 25 Bücher im englischen Original.






Hier zum Inhalt

Fiona Maye is a leading High Court judge, presiding over cases in the family court. She is renowned for her fierce intelligence, exactitude and sensitivity. But her professional success belies private sorrow and domestic strife. There is the lingering regret of her childlessness, and now, her marriage of thirty years is in crisis.

At the same time, she is called on to try an urgent case: for religious reasons, a beautiful seventeen-year-old boy, Adam, is refusing the medical treatment that could save his life, and his devout parents share his wishes. Time is running out. Should the secular court overrule sincerely held faith? In the course of reaching a decision Fiona visits Adam in hospital – an encounter which stirs long-buried feelings in her and powerful new emotions in the boy. Her judgment has momentous consequences for them both.


Zum Autoren
Ian McEwan is a critically acclaimed author of short stories and novels for adults, as well asThe Daydreamer, a children's novel illustrated by Anthony Browne. His first published work, a collection of short stories, First Love, Last Rites, won the Somerset Maugham Award. His novels include The Child in Time, which won the 1987 Whitbread Novel of the Year Award, The Cement Garden, Enduring Love, Amsterdam, which won the 1998 Booker Prize, Atonement,Saturday, On Chesil Beach, Solar and Sweet Tooth.


Jetzt einfach bewerben und der Lostopf wird wie immer entscheiden! 
Die Sprache bei unseren Leserunden ist völlig Euch überlassen.

271 BeiträgeVerlosung beendet
Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blaustern
Ian McEwan überzeugt uns seit Jahren mit seinem auβergewöhnlichen Talent mit Texten wie Atonement und Solar

Wir verlosen 15 Exemplare seines neuen Titels Sweet Tooth (deutsch: Honig) in englischer Originalausgabe.

Hier unsere Kurzbeschreibung:

Serena Frome, the beautiful daughter of an Anglican bishop, has a brief affair with an older man during her final year at Cambridge, and finds herself being groomed for the intelligence services. The year is 1972. Britain, confronting economic disaster, is being torn apart by industrial unrest and terrorism and faces its fifth state of emergency. The Cold War has entered a moribund phase, but the fight goes on, especially in the cultural sphere.

Serena, a compulsive reader of novels, is sent on a ‘secret mission’ which brings her into the literary world of Tom Haley, a promising young writer. First she loves his stories, then she begins to love the man. Can she maintain the fiction of her undercover life? And who is inventing whom? To answer these questions, Serena must abandon the first rule of espionage – trust no one.

McEwan’s mastery dazzles us in this superbly deft and witty story of betrayal and intrigue, love, and the invented self.


Hier gehts zu unserer Leseprobe

Wer lieber die deutsche Ausgabe anschauen möchte, dann klickt einfach hier

Und hier ist unsere Gewinnfrage:

McEwans Hauptfigur Serena Mission ist auf literarischer Mission, Autoren im Namen der Regierung zu unterstützen. Welchen Debutautoren würdet Ihr für eine solche Mission unterstützen?
121 BeiträgeVerlosung beendet
elisabethjulianefriedericas avatar
Letzter Beitrag von  elisabethjulianefriederica
Hier nun auch meine Rezension, vielen Dank, dass ich dieses fesselnde Buch kennenlernen durfte. Es wird nicht mein letzter McEwan bleiben ! http://www.lovelybooks.de/autor/Ian-McEwan/Sweet-Tooth-973699041-w/rezension/1073931333/

Zusätzliche Informationen

Ian McEwan wurde am 21. Juni 1948 in Aldershot geboren.

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