Ian McEwan Atonement

(61)

Lovelybooks Bewertung

  • 70 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 3 Leser
  • 5 Rezensionen
(34)
(14)
(9)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „Atonement“ von Ian McEwan

A story that begins with three young people in the garden of a country house on the hottest day of 1935, and ends with three profoundly changed lives. A depiction of love and war, class, childhood and England, that explores shame and forgiveness, atonement and the possibility of absolution.

Stöbern in Romane

Das Papiermädchen

Für mich leider bisher der schlechteste Musso. Es war einfach nur okay. Das Einzige was mir so richtig gefiel, war das Ende. 2,5 - 3 Sterne!

TraumTante

Das Wunder

Hat mich im Laufe der Geschichte immer mehr berührt und bewegt. Sehr beklemmende Atmosphäre

Federzauber

Highway to heaven

Wenn frau achtundreißig und die Tochter aus dem Nest geflogen ist, was tut frau , um zu überleben? Frau lernt Motorradfahren.

lapidar

Die Farbe von Milch

...gerade beendet und ziemlich mitgenommen,ein Jahreshighlight 2017...

Ayda

Mudbound – Die Tränen von Mississippi

Eine Tragödie, die sich immer weiter zuspitzt. Eine Geschichte, die sich vermutlich genau so oder ähnlich schon abgespielt hat.

wunderliteratur

Die Schatten von Ashdown House

Ein tolles Buch! Absolut mystisch, spannend und liebevoll...

SandysBunteBuecherwelt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • A classic not able to capture me...

    Atonement

    ichundelaine

    23. March 2016 um 15:25

    When all children of the Tallis' family again gather at their family home during a sweltering summer in 1935, the youngest Briony makes a fatal mistake born of personal animosity and thus destroys the life of an innocent man. Years after she tries to atone for the crime and to set things right. The central themes of this acclaimed classic are love, separation, innocence and self-awareness, loyalt and betrayal against the background of British upper society, preparing for WWII. This book came highly recommended to me by one of my colleagues, so my expectations were pretty high. However, leafing through the book, the first part already left me bugged. The characters portrayed are all very high-strung and annoying, dealing with problems that mostly don't deserve the name. In the middle of this reign is Briony a brilliant yet utterly sensitive and huffy 13-year old whose wild imagination and personal aversion leads her to commit a serious crime: she ruins someones life by blaming him of something he never did. I seriously never recovered from detesting her all throughout the book, no matter how much she regretted it and how much she did to set things straight. This sort of disturbed the pleasure of reading this stilistically excellent book. I can fully understand, how people might fall in love with this book and hold it in high regard, however it didn't do much for me.

    Mehr
  • Wunderschön, atmosphärisch, doch mit ein paar Längen

    Atonement

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. May 2015 um 17:02

    Von Anfang an hat mich vor allem der wunderschöne Schreibstil in seinen Bann gezogen. Vor allem begeisterten mich Beschreibungen von Licht, die für mich einen Großteil der Stimmung des ersten Teils ausmachen. Ich hätte noch hunderte weitere Seiten in der Atmosphäre dieses heißen Sommertages, über dem doch etwas Bedrückendes und Unheilverkündendes schwebte, schwelgen können. Leider sorgte diese meine Fixierung auf den Stil statt den Plot dafür, dass ich nach dem großen Zeitsprung, der nach dem ersten von 3(,5) Teilen erfolgte, nicht mehr ganz so an das Buch gefesselt war. Die Schilderungen der Zweiten Weltkrieges, aus der Perspektive erst eines Soldaten und dann einer Krankenschwester, waren berührend und glaubwürdig unbeschönigt - wahrscheinlich hat der erste Teil meine Erwartungen einfach in andere Richtungen gelenkt. So fand ich den Mittelteil, obwohl wahnsinnig gut erzählt, nicht ganz so interessant. Gegen Schluss jedoch war ich wieder ganz dabei, es wurden Fragen geklärt und gleichzeitig aufgeworfen - auf jeden Fall ist es kein Buch, dass man befriedigt weglegt, weil nun alles klar ist und vergessen werden kann. Hängen geblieben sind in mir vor allem auch die Gedanken über das Schreiben, über die (Un-)Möglichkeit die Wahrheit zu erzählen, Vergangenes gut zu machen, Vergebung zu erlangen. Das Buch gibt so viele Denkanstöße, für die alleine es wert ist gelesen zu werden. Dass ich mich streckenweise etwas langweilte, kann ich dem Werk auch nicht übelnehmen; lustigerweise hörte ich von anderen, dass sie genau die Stellen, die ich als langweiliger empfand, endlich mal spannend fanden, und umgekehrt. ;-)

    Mehr
  • Rezension zu "Atonement" von Ian McEwan

    Atonement

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. June 2012 um 16:48

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich mag die Art zu schreiben von Ian McEwan unglaublich gerne und auch wenn der 2. Teil manchmal etwas zäh ist (da es um Krieg geht und recht detailliert ist) habe ich es regelrecht verschlungen. Man muss auch nicht der Historienschinken Fan sein (bin ich auch eher nicht) und wird das Buch dennoch lieben! Unbedingt lesen, es lohnt sich!

  • Rezension zu "Atonement" von Ian McEwan

    Atonement

    Saralonde

    03. October 2011 um 15:56

    Es ist gar nicht leicht, dieses Buch zusammenzufassen, ohne relativ viel zu verraten. Schauplatz ist Südengland in den 30er Jahren. Der gesamte erste Teil des Buchs spielt sich an einem schicksalsträchtigen Tag ab. Die 13-jährige Briony ist das Nesthäkchen der Familie und mit einer überbordenden Fantasie ausgestattet. An diesem Tag beobachtet sie einige Szenen zwischen ihrer älteren Schwester Cecilia und dem Sohn einer Angestellten, Robbie Turner, der gleichzeitig der Protegé von Brionys Vater ist. Sie interpretiert diese Szenen völlig falsch, ahnt ihre Schwester in Gefahr und lässt sich bei einem abendlichen Vorfall dazu hinreißen, eine Falschaussage zu machen, die katastrophale Folgen für ihre Schwester und Robbie haben wird… Zu Teil 2 und Teil 3 möchte ich nicht allzu viel sagen, da ich nicht zu viel verraten möchte. Es soll genügen, festzustellen, dass inzwischen 5 Jahre vergangen sind und die Hauptpersonen sich mit dem 2. Weltkrieg auseinandersetzen müssen. Sprachlich ist der Roman herausragend, der Stil gut lesbar. Was mir besonders aufgefallen ist: Als ich den Film gesehen habe, konnte ich Briony überhaupt nicht verstehen – warum macht sie das bloß, ist sie denn bösartig? Hierin zeigt sich wieder, dass Filme bestimmte Aspekte einfach nicht verlustfrei transportieren können – und zwar vor allem das Innenleben der Figuren. Beim Lesen des Buches wurde völlig klar, welchen Fehler Briony macht und dass sie wirklich glaubt, richtig zu handeln. Das macht die Figur der Briony für mich deutlich sympathischer als im Film. Doch bitte nicht missverstehen, ich möchte nicht den Film kritisieren, den ich immer noch für sehr gelungen halte – nur werden eben Brionys Beweggründe nicht ganz deutlich. Der zweite Teil des Buchs war für mich der schwierigste, genau wie im Film. Hier bin ich beim Lesen etwas ins Stocken geraten. Der dritte Teil las sich für mich dann wieder sehr flüssig und hat mich gefesselt, auch wenn die Beschreibung der schweren Verletzungen der evakuierten Soldaten nach dem Rückzug aus Frankreich teilweise schwer zu ertragen (aber auch wichtig für die Entwicklung der Hauptfigur) sind. Der Schluss ist dann noch mal ein echter Paukenschlag. Ein Buch, dass man unbedingt gelesen haben sollte!

    Mehr
  • Rezension zu "Atonement" von Ian McEwan

    Atonement

    rumble-bee

    03. August 2010 um 13:39

    Wieder einmal vergebe ich 4 Sterne. Das steht bei mir normalerweise für "sehr gutes Buch, dem nur noch ein gewisses Etwas für die persönliche Begeisterung fehlt". Insofern stehe ich voll und ganz zu diesen 4 Sternen für dieses Buch. Dennoch scheinen mir ein paar begleitende Erläuterungen notwendig zu sein. Denn man kann ein solches Buch einfach nicht auf eine Stufe stellen mit anderen, die auch von mir 4 Sterne erhielten - ein Thriller oder ein Unterhaltungsroman beispielsweise. Es scheint mir geradezu pervers, den nichtsahnenden Leser glauben zu lassen, dies sei etwa vergleichbar mit "Trigger" oder der "Dreizehnten Geschichte"! Nein, um diesem Missverständnis vorzubeugen, hier meine persönliche Deutung des Buches. Schon von vielen Lesern habe ich gehört, dass sie das Buch vorzeitig abgebrochen haben. In der Tat ist es ein Werk, das vom Leser einen ausgesprochen "langen Atem" verlangt, ein Buch, das seinen Wert nicht völlig offensichtlich in rasanter Handlung oder spannendem Einstieg offenlegt. Es gliedert sich in vier Abschnitte, und wenn man auch nur einen davon auslässt, oder frühzeitig aussteigt aus dem Buch, so ist der Eindruck unvollständig. man muss / sollte schon bis zum Ende lesen, erst dann erschließt sich der Sinn des Ganzen, und was der Autor mit diesem Buch eigentlich sagen wollte. Die Abschnitte Eins bis Drei haben in der Tat erzählenden Charakter. Teil Eins beschreibt einen einzigen, heißen Sommertag im England des Jahres 1935. Die Schwüle und zwischenmenschliche Spannung wird hier bei deutlichem Hinlesen (!) doch sehr gut spürbar. Es geht eben nicht um die Handlung an sich, sondern um vieles, was zwischen der Personen im Raum steht. Wie sie sich missverstehen. Wie der eine vom anderen zu wissen glaubt, was dieser denkt. Wie sich der Wechsel von einem Lebensabschnitt zum nächsten vollziehen kann, nämlich durch ein einziges Ereignis. Erst ganz zum Schluss dieses Abschnittes kommt es zu einer Art Handlung - die allerdings das Leben aller Beteiligten von Grund auf verändern wird. Teil Zwei spielt bereits 5 Jahre später. Es ist schwierig, dies näher zu beschreiben, ohne sogleich das dramatische Geschehen aus Teil Eins vorweg zu nehmen, das sich der Leser besser selber erschließen sollte. Sagen wir so, einer der Beteiligten, für den es damals gar nicht gut ausging, befindet sich als britischer Soldat in Frankreich, auf dem Rückzug nach Dünkirchen. Er reflektiert gleichzeitig das Geschehen aus Teil Eins, und beschreibt seine Erfahrungen mit dem Krieg. Auch hier muss man wieder genau "hinlesen". auf den ersten Bllick überwiegt die Kriegshandlung (ziemlich drastisch sogar), auf den zweiten aber erhält der Leser einen tiefen Einblick in seelisches Geschehen, was Teil Eins sehr gut ergänzt. Teil Drei ist in etwa zeitgleich zu Teil Zwei anzusiedeln. Eine weitere der damals beteiligten Personen wird in ihrem Leben "danach" geschildert. Sie scheint sich bewusst für einen schweren Lebensweg entschieden zu haben - sie wurde Krankenschwester, obwohl sie das Zeug zu einem Studium gehabt hätte. immer wieder wird dem Leser durch persönliche Einblicke klar: dies alles geschieht, weil die Person eben "Abbitte" leisten möchte, darauf begründet sich auch der Titel des Buches. Wieder wimmelt der Abschnitt von drastischen Details, die aber den Leser nicht davon ablenken sollten, auf die innere Erlebniswelt der Protagonistin zu schauen. Endlich beginnt sie zu ahnen, was sie damals angerichtet hat. Ein besonderes "Bonbon" in diesem Teil ist auch die Tatsache, dass der Leser zumindest teilweise eine "Auflösung" erhält. Was geschah wirklich in Teil Eins? die Protagonistin weiß es nun, und lässt es den Leser ahnen. Teil Vier jedoch ist der "Knaller", der alles Vorhergehende in völlig anderem Licht erscheinen lässt! Das ist unmöglich wiederzugeben, ohne alles zu verraten. Teil Vier spielt in der Gegenwart, und wird erzählt in der Ich-Perspektive der Heldin aus Teil Drei. ein völliger Stimmungsumschwung findet hier statt. Vom allwissenden Erzähler in der dritten Person zur Ich-Perspektive. Briony ist Schriftstellerin geworden, und man fragt sich zum Schluss, war das ganze Buch nur ein Traum, was war wirklich, was falsch? man stellt sich in der Tat vielerlei Fragen. Was ist Schuld, und wie kann sie abgegolten werden. Was ist persönliche Verantwortung. Wie sehr formt Erinnerung unser Bewusstsein. Und noch viele Fragen mehr drängen sich auf. Eigentlich müsste man nun das ganze Buch noch einmal von vorne lesen. Doch diese überlasse ich lieber dem geneigten Leser dieser Rezension, denn ich selbst habe dafür im Moment eben nicht genug "langen Atem". Es stimmt schon, das Buch ist durch und durch britisch, lebt sehr von "understatement", von Dingen "zwischen den Zeilen". Es hat mir sehr viel gebracht, erstens vorher den Film gesehen zu haben, und zur Originalfassung zu greifen. Denn die Sprache ist fast so etwas wie eine handelnde Person selbst. Die schwebenden Sätze tragen das Ganze, und besonders in Teil Eins wird dadurch diese entsetzlich träge Stimmung eines Sommertages deutlich, was sicher auch zur Zuspitzung der Situation geführt hat. Im Rückblick faszinieren mich auch viele kleine Details, die immer aus verschiedenen Perspektiven geschildert werden, und so zu völlig anderen Deutungen bei den beteiligten Personen führen. Eine zuschlagende Balkontür: für die Mutter der Wind, für Briony im Garten ein Zeichen des Rückzugs. Das Berühren eines Hemdkragens: für Cecilia Ausdruck von Emotion, für den Betrachter aus dem ersten Stock eine Anklage. Ein abgerissenes Plakat: für den einen ein Zeichen von Sabotage, für den anderen ein Ausdruck persönlichen Frusts. Das Klackern von Absätzen auf Parkett, und ein dumpfes Geräusch im ersten Stock. für die Mutter auf dem Sofa Geräusche der Vorbereitung aufs Abendessen, für Lola jedoch... oh weh, lest selbst! Letztlich kann ich es nur jedem von euch selbst überlassen, ob ihr dieses Buch lesen wollt. Wie gesagt: macht euch gefasst auf eine verlangsamte Lektüre, und haltet Ausschau nach Einzelheiten. Dann kann es sich wirklich lohnen!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks